Zurück in der Erfolgsspur: HCL gewinnt 38:25 gegen Waiblingen
2. Bundesliga
HBF
HC Leipzig
Saison 2025/26

Die Handballerinnen des HC Leipzig sind in der 2. Alsco Handball Bundesliga in die Erfolgsspur zurückgekehrt. In der heimischen Sporthalle Brüderstraße feierten die Leipzigerinnen einen souveränen 38:25-Sieg (18:10). Nach dem 17. Sieg im 18. Saisonspiel führt das HCL-Team weiter die Tabelle an und ist damit weiter auf Aufstiegskurs.
Vor allem im Angriff präsentierten sich die Leipzigerinnen diesmal mit einer Trefferquote von 86 Prozent richtig stark. Erfolgreichste Werferin war Jana Walther mit acht Toren. Ein starkes Comeback nach ihrer langen Verletzungspause feierte Marlene Tucholke. Die Rückraumspielerin erzielte sieben Treffer. „Durch unsere hohe Trefferquote haben wir uns in der Abwehr Sicherheit geholt und konnten uns Mitte der ersten Halbzeit absetzen“, so Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel und ergänzte: „Wir freuen uns sehr, dass Marlene nach ihrer langen Verletzungspause wieder dabei ist. Sie hat es richtig gut gemacht, auch wenn natürlich noch nicht alles geklappt hat.“
Starker Endspurt der ersten Halbzeit
Von Beginn an war den Leipzigerinnen deutlich anzumerken, dass sie es nach der Niederlagen in Bremen wieder deutlich besser machen wollten. In der spannenden Anfangsphase lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, bei dem das HCL-Team meist mit ein oder zwei Toren führte. Die Gäste konterten ihrerseits immer wieder mit schnellen Toren. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit konnten sich die Leipzigerinnen nach einigen starken Paraden von Torhüterin Janine Fleischer mit drei Toren in Folge erstmals etwas absetzen (14:9/22. Minute). Mit weiteren vier Toren in Folge zum Ende der ersten Halbzeit konnten die Gastgeberinnen das Spiel bereits zur Halbzeit vorentscheiden (18:10).
Auszeit als Initialzündung für starken Schlussspurt
Nach dem Seitenwechsel blieben die HCL-Spielerinnen weiter auf dem Gaspedal und bauten die Führung weiter aus (21:12/34.). Marlene Tucholke sorgte mit ihrem Treffer in der 41. Minute für die ersten Zehn-Tore-Führung (27:17). Nach einer Auszeit des Waiblinger Trainers häuften sich plötzlich beim HCL die technischen Fehler, sodass die Gäste wieder besser ins Spiel kamen und drei Tore in Folge erzielten (30:24). Auf diese Schwächephase reagierte HCL-Trainer Erik Töpfer seinerseits mit einer Auszeit – mit Erfolg. Denn plötzlich nahm der Tore-Express wieder richtig Fahrt auf. Zwölf gegentorlose Minuten später verkündete die Anzeigetafel eine überdeutliche 38:24-Führung – sehr zur Freude der 538 begeisterten Zuschauer. Daran änderte auch der abschließende Gegentreffer zum 38:25 nichts mehr. „In der zweiten Halbzeit haben wir gesehen, dass wir noch an unserer Konstanz arbeiten müssen und auch bei einer hohen Führung konsequent und mit Vollgas weitermachen. Das ist die große Aufgabe, um weiterhin erfolgreich zu sein“, erklärte Coach Erik Töpfer die kurze Schwächephase in der zweiten Halbzeit.
Weiter geht es für die Leipzigerinnen am kommenden Samstag (28. Februar, Anwurf: 18.30 Uhr) mit dem schweren Auswärtsspiel beim starken Tabellenfünften HSV Solingen-Gräfrath 76.