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Deutlich zurückgelegen, stark zurückgekämpft, am Ende sogar auf der Siegerstraße: Durch ein Gegentor in der Schlusssekunde mussten sich die Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Alsco Handball Bundesliga am Sonntag im Heimspiel gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen mit einem 31:31-Unentschieden (13:18) begnügen. Auch nach der dritten Punkteteilung in Folge führt der HCL weiter die Tabelle an. Der Vorsprung ist allerdings neun Spiele vor Saisonende auf drei Punkte geschrumpft. Mit jeweils fünf Toren waren Hanna Ferber-Rahnhöfer, Lara Seidel und Jana Walther die erfolgreichsten Leipziger Werferinnen des Spiels.
„Der Punkt ist natürlich für uns zu wenig auf dem Weg zu unserem Ziel. Nach der ersten Halbzeit ist es für uns aber ein gewonnener Punkt“, sagte Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel: „Wir haben in der ersten Halbzeit speziell in der Abwehr nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. 18 Gegentore in der ersten Halbzeit waren viel zu viel. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Wichtig ist, dass wir das konstant über 60 Minuten zeigen. Wir tun uns momentan sehr schwer. Die Mädels sind grad nicht so frei, weil sie das Gefühl haben, dass sie etwas zu verlieren haben. Ein Sieg hätte uns in dieser Phase natürlich sehr gut getan und wäre auch für die Stimmung extrem wichtig gewesen. Das Gegentor kurz vor Schluss trübt natürlich die Stimmung enorm. Jetzt gilt: Kopf hoch und weitermachen!"
Deutliche Verunsicherung
Im ersten Heimspiel gegen Leverkusen in der 2. Bundesliga kamen die Gastgeberinnen, die ohne die verletzte Marlene Tucholke auskommen mussten, vor mehr als 550 Zuschauern zunächst gut ins Spiel. Nach der schnellen 3:2-Führung durch Lara Seidel (3. Minute) wurde allerdings wieder einmal deutlich, dass das junge HCL-Team die Spielfreude und Leichtigkeit der Hinrunde verloren hat. Die Folge: nach fünf Minuten ohne Gegentor lagen die Gastgeberinnen plötzlich mit 3:5 zurück. Weil auch die Abwehr überraschend keinen Zugriff auf die Leverkusenerinnen fand, wuchs der Rückstand in den folgenden Minuten weiter an. Beim Stand von 8:12 (18. Minute) reagierte Trainer Erik Töpfer mit einer Auszeit – mit Erfolg. Durch eine stabilere Abwehr konnten die Leipzigerinnen den Rückstand auf 11:13 verkürzen (23. Minute) und schienen nun endgültig im Spiel angekommen zu sein. Doch nach einer Leverkusener Auszeit lief bei den Gastgeberinnen trotz lautstarker Fan-Unterstützung plötzlich nichts mehr zusammen. Fünf Minuten ohne Treffer – inklusive zwei verworfener Siebenmeter - und vier Gegentore in Folge ließen den Rückstand auf sechs Tore anwachsen. Mit dem Halbzeitpfiff konnte Kapitänin Pauline Uhlmann den Rückstand noch auf 13:18 verkürzen.
Starke Aufholjagd
Nach der Halbzeitpause kamen die HCL-Spielerinnen mit viel Schwung zurück aufs Parkett. Schnell konnten sie den Rückstand auf drei Tore verkürzen (17:20/34.). Doch nach drei schnellen Gegentreffern zeigte die Anzeigetafel wieder einen Sechs-Tore-Rückstand an (17:23) – auch, weil die Leipzigerinnen immer wieder an der starken Leverkusener Torhüterin Merle-Sophie Muth scheiterten (12 Paraden).
Doch das HCL-Team gab sich nicht auf. Auch wenn die Spielfreude und Unbekümmertheit aus der Hinrunde derzeit etwas in den Hintergrund getreten ist, der Kampfgeist ist ungebrochen. Angeführt von einer immer besser ins Spiel kommenden Torhüterin Janine Fleischer starteten die Gastgeberinnen nun endgültig ihre Aufholjagd. Auch wenn nicht jeder Wurf ein Treffer war, konnten sie den Rückstand immer weiter verkürzen. Nach sieben Minuten ohne Gegentor und dem Tor von Lara Tauchmann zum 25:27 (50.) war der HCL endgültig wieder dran. Weil die Leverkusenerinnen, die im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt benötigen, ihrerseits nicht aufgaben, und weiter um jeden Ball kämpften, dauerte es allerdings bis zur 59. Minute, ehe Lisa Lammich den vielumjubelten Ausgleich zum 30:30 erzielte. Und der Jubel wurde noch größer, als Alina Gaubatz acht Sekunden vor Schluss sogar die 31:30-Führung erzielte. Doch mitten in diesen Jubel hinein erzielte die Leverkusenerin Britta van der Baan mit der Schlusssirene den 31:31-Endstand.
Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de
HC Leipzig:
Janine Fleischer (sieben Paraden), Nele Kurzke (1); Hanna Ferber-Rahnhöfer (5 Tore), Lara Seidel (5), Jana Walther (5/3), Lara Tauchmann (4), Lisa Lammich (3), Pauline Uhlmann (3), Kim Angelina Lang (2), Alina Gaubatz (2), Emely Theilig (1), Lilly Glimm (1), Wiebke Meyer, Laura-Sophie Klocke, Sharleen Greschner.
Siebenmeter
HCL 3/7; Leverkusen 3/4
Strafminuten
HCL 0; Leverkusen 6
Zuschauer: 552
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