2. Bundesliga
HBF
HC Leipzig
Saison 2025/26
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Die Handballerinnen des HC Leipzig sind derzeit als Tabellenführer der 2. Bundesliga auf dem besten Weg zurück in die 1. Handball Bundesliga der Frauen. Sollte der Aufstieg tatsächlich gelingen, wäre der HCL der erste Verein, der nach einer Insolvenz die Rückkehr in das Handball-Oberhaus schaffen würde. Diese „Comeback-Story“ begeistert auch den sportaffinen sächsischen Wirtschaftsminister Dirk Panter.
Der Politiker aus Leipzig traf sich vor dem jüngsten Heimspiel des HCL gegen die SG 09 Kirchhof (22:16) mit Vertretern des HCL zu einem kleinen offiziellen Austausch. Mit dabei waren unter anderem auch der Präsident der Industrie- und Handelskammer Leipzig, Kristian Kirpal, und der Geschäftsführer des Unternehmerverbandes, Lars Schaller.
Dirk Panter: „Der Weg des HCL ist wirklich beeindruckend.“
„Die Einladung bestand schon länger – umso mehr freue ich mich, dass es nun geklappt hat. Der Weg, den der HCL in den vergangenen Jahren eingeschlagen hat, ist wirklich beeindruckend“, erklärte der sächsische Wirtschaftsminister. Im Anschluss verschaffte er sich auf der Tribüne der Sporthalle Brüderstraße selbst einen Eindruck von der Entwicklung des jungen Teams.
Talente fördern, Zukunft sichern – mit starker wirtschaftlicher Unterstützung
HCL-Geschäftsführer Lars Lammich gab in einer kompakten Präsentation Einblicke in die aktuelle Entwicklung des Vereins und warb dabei insbesondere um wirtschaftliche Unterstützung. „Wenn wir unseren eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen wollen, brauchen wir den Rückhalt der Leipziger und der sächsischen Wirtschaft. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, Teil unserer Comeback-Story zu werden.“
Dabei verwies Lammich auf die große Bedeutung des eigenen Nachwuchses für die Identität des Teams. Spielerinnen wie Jana Walther und Marlene Tucholke stehen exemplarisch dafür – beide wurden kürzlich von Bundestrainer Markus Gaugisch erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert.
Der „Leipziger Weg“ soll konsequent fortgeführt werden
„Wir haben eine enorme Chance: In einigen Jahren könnten Leipziger Spielerinnen um olympische Medaillen mitspielen. Die Talente sind da – entscheidend ist, dass wir sie hier in der Stadt halten“, betonte Lars Lammich. „Unsere Spielerinnen trainieren und spielen auf Profiniveau, werden aber leider nicht entsprechend vergütet.“
Der Geschäftsführer des HCL unterstrich zugleich die klare strategische Ausrichtung des Clubs: „Wir wollen den Leipziger Weg auch künftig konsequent weitergehen. Mit unserem jungen Team gehen wir bewusst den nächsten Schritt. Spielerinnen wie Marlene Tucholke entscheiden sich für Leipzig, weil sie mit „ihrem“ HCL in der Bundesliga spielen wollen. Damit das auch langfristig möglich ist, brauchen wir jedoch verlässliche wirtschaftliche Unterstützung.“
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