2. Bundesliga
HC Leipzig
Saison 2025/26

Die Handballerinnen des HC Leipzig haben sich am Sonntag zum Abschluss des 26. Spieltages der 2. Alsco Handball Bundesliga mit dem beeindruckenden Auftritt gegen die HL Buchholz 08-Rosengarten die Tabellenführung zurückgeholt. Die Leipzigerinnen feierten gegen den Tabellen-13. in der heimischen Sporthalle Brüderstraße einen 39:19-Sieg (22:6). Wie stark der HCL dabei als Team agierte, zeigte die Tatsache, dass gleich 13 Spielerinnen mindestens einen Treffer erzielten – darunter auch Linksaußen Nelly Gonschorek aus dem Juniorteam (vier Tore). Erfolgreichste Werferin war Kapitänin Pauline Uhlmann mit neun Toren. Damit geht das HCL-Team mit einem Punkt Vorsprung in das bevorstehende Spitzenspiel bei den Füchsen Berlin am kommenden Samstag (9. Mai, Anwurf: 19.30 Uhr). Die Füchse hatten bereits am Vortag klar mit 31:21 beim HC Rödertal gewonnen und damit zwischenzeitlich die Tabellenführung übernommen.
„Wenn wir unser Potenzial komplett aufs Parkett übertragen, dann sieht das so aus“, freute sich Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel und ergänzte: „Dennoch gilt es solche Spiele auch so zu Ende zu bringen, wie wir es getan haben. Ich erwarte, dass jede Spielerin über 60 Minuten an ihr Optimum geht. Das habe ich der Mannschaft auch vor dem Spiel gesagt. Die Mannschaft hat geliefert. Genau mit diesem Gefühl und diesem Statement an uns selbst sollten wir nach Berlin fahren und Gas geben. Wenn wir das schaffen, werden wir auch dort erfolgreich sein.“
Perfekte erste Halbzeit
Von Beginn an zeigten die Leipzigerinnen den Tempo-Handball, der sie über weite Strecken der bisherigen Saison ausgezeichnet hat. Den Spielerinnen um Kapitänin Pauline Uhlmann war deutlich anzusehen, dass sie sich die einen Tag zuvor verlorene Tabellenführung unbedingt wieder zurückholen wollen. Mit einer starken Abwehr zwangen sie die Gäste immer wieder zu schweren Würfen und leichten Fehlern und nutzten ihrerseits schnelle Tempogegenstöße zu Toren. Nach sieben Minuten stand es 5:0 – sehr zur Freude der mehr als 500 Zuschauer. Erst in der achten Minute musste die starke Torhüterin Janine Fleischer (insgesamt 14 Paraden) zum ersten Mal hinter sich greifen.
Und die spielfreudigen Gastgeberinnen, die ohne Alina Gaubatz auskommen mussten, blieben auf dem Gaspedal und bauten ihren Vorsprung weiter deutlich aus. Spätestens nach dem Treffer von Pauline Uhlmann zum 13:3 in der 20. Minute war das Spiel vorentschieden. Und weil auch weiterhin die Treffsicherheit stimmte, wuchs der Vorsprung weiter. Zur Halbzeitpause verkündete die Anzeigetafel eine fast schon historische 22:6-Führung. Damit verpasste das HCL-Team nur knapp den Rekord vom 44:25-Sieg am 22. März 2025 bei den Kurpfalz Bären. Damals führten die Leipzigerinnen zur Halbzeit 23:13.
Erst Probleme, dann Vollgas bis zum Schluss
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste mit einer deutlich verbesserten Abwehr und jeder Menge Schwung zurück aufs Parkett. Damit hatten die Gastgeberinnen zunächst einige Probleme und verloren die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit mit 3:7. Ab der 40. Minute lief es dann wieder deutlich besser – und wie. Mit drei verwandelten Siebenmetern in Folge von Pauline Uhlmann zum 28:13 kehrte auch die Spielfreude aus der ersten Halbzeit zurück. Den HCL-Spielerinnen war deutlich anzusehen, dass sie unbedingt auch die zweite Halbzeit gewinnen wollten. Bis zum Schlusspfiff gaben sie Vollgas und zeigten den Killerinstinkt, den Trainer Erik Töpfer zuletzt bei seinem Team vermisst hatte. In den letzten Minuten erzielten die Leipzigerinnen noch fünf Tore in Folge zum 39:19. Der erhoffte 40. Treffer gelang allerdings nicht mehr. Doch das tat der Freude der Fans über einen starken Auftritt keinen Abbruch.
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