1. Alsco Handball Bundesliga Frauen
1. Alsco HBF
HBF
HC Leipzig
Saison 2026/27

Trotz einer starken Aufholjagd in der zweiten Halbzeit haben die Handballerinnen des HC Leipzig in der Alsco Handball Bundesliga Frauen auch ihr drittes Saisonspiel verloren. Im Heimspiel gegen den VfL Oldenburg mussten sich die Leipzigerinnen im Sportcenter Markranstädt mit 24:28 (10:17) geschlagen geben. Erfolgreichste HCL-Werferin war Marlene Tucholke mit sechs Treffern. Bei den Oldenburgerinnen traf Nationalspielerin Jenny Behrend mit sieben Toren am häufigsten.
„Wir haben erneut eine gute Abwehr gestellt, aber im Angriff wieder zu viel liegen gelassen“, sagte Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel und ergänzte: „Es war auf jeden Fall mehr drin, aber wir leisten uns noch zu viele Fehler. Uns fehlt in einigen Situationen noch die nötige Überzeugung und die innere Ruhe. Wir müssen einfach cleverer und stressresilienter werden. Aber das ist Teil unseres Prozesses, den wir weitergehen müssen.“
Erst gut mitgehalten, dann einige Fehler zu viel
Von Beginn an kämpften die Gastgeberinnen vor 677 Zuschauern um jeden Ball und konnten mit dem Europapokal-Teilnehmer aus Oldenburg mithalten. Vor allem in der Defensive hielten die Leipzigerinnen sehr gut dagegen. Allerdings scheiterten sie in der Offensive immer wieder an der Oldenburger Torhüterin Madita Kohorst, die im Laufe des Spiels insgesamt 17 Würfe hielt. Bis zum 10:13 (27. Minute) konnte das junge HCL-Team die Hoffnung auf den ersten Saisonsieg aufrechterhalten. Bis zur Halbzeitpause leisteten sich die Gastgeberinnen allerdings einige Fehler, die die routinierten Gäste zu vier Toren in Folge nutzten. So schien das Spiel angesichts eines 10:17-Rückstandes bereits zur Halbzeitpause entschieden. „Die letzten Minuten der ersten Halbzeit waren einfach ärgerlich, da haben wir uns einige Dummheiten geleistet, die Oldenburg gnadenlos genutzt hat. Wenn wir nur mit drei Toren Rückstand in die Halbzeitpause gegangenen wären, hätten wir das Spiel in der zweiten Halbzeit noch drehen können“, so Erik Töpfer.
Starke Aufholjagd mit großem Kampf
Nach dem Seitenwechsel legten die Leipzigerinnen dann aber los wie die Feuerwehr. Marlene Tucholke brachte mit drei Toren in Folge innerhalb weniger Minuten die Hoffnung wieder zurück. Dank einer starken Abwehr und Torhüterin Janine Fleischer, die ihr Team mit einigen guten Paraden im Spiel hielt, blieben die Gastgeberinnen in den ersten sieben Minuten der zweiten Halbzeit ohne Gegentor. Durch einige Fehler im Angriff verpassten sie es allerdings, den Rückstand weiter zu verkürzen. Angetrieben von den lautstarken Fans kämpften sie weiterhin um jeden Ball. In der Schlussphase wäre die leidenschaftliche Aufholjagd fast noch von Erfolg gekrönt gewesen. Mit drei Toren in Folge verkürzten die Leipzigerinnen den Rückstand noch einmal auf drei Tore (20:23/53. Minute) und zwangen den Oldenburger Trainer Niels Bötel zu einer Auszeit. In den Schlussminuten leisteten sich die Gastgeberinnen dann allerdings wieder einige Fehler in der Offensive – darunter ein verworfenen Siebenmeter – sodass am Ende eine 24:28-Niederlage stand. Trotz der dritten Niederlage im dritten Spiel hat das HCL-Team auch diesmal wieder deutlich gezeigt, dass es in der Bundesliga mithalten kann.
Weiter geht es für die HCL-Handballerinnen am kommenden Samstag (19. September, Anwurf: 19 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen.
Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de
HC Leipzig
Janine Fleischer (7 Paraden), Aleksandra Orowicz (4); Marlene Tucholke (6/1),
Sharleen Greschner (3), Pauline Uhlmann (3/1), Laura-Sophie Klocke (2), Lara Tauchmann (2), Jasmin Eckart (2), Emely Theilig (2), Kim Angelina Lang (1), Alina Gaubatz (1), Wiebke Meyer (1), Jana Walther (1/1), Lilly Glimm, Emma Niemann.
Siebenmeter:
HCL 3/5; Oldenburg 1/3
Strafminuten:
HCL 4; Oldenburg 2
Zuschauer: 677
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