Handball-Club Leipzig

Jetzt hat es auch die bislang so überragenden Handballerinnen des HC Leipzig erwischt. Die Leipzigerinnen haben in der 2. Alsco Handball Bundesliga ihre erste Saisonniederlage kassiert. Beim heimstarken SV Werder Bremen mussten sie sich mit 24:29 (13:17) geschlagen geben. Trotz der ersten Saisonniederlage sind die Leipzigerinnen weiter souveräner Tabellenführer.

„Uns hat etwas die Frische gefehlt. Die Mädels wollten zwar, aber man hat ihnen angemerkt, dass sie gerade auch abseits des Handballs einiges zu tun haben“, so Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel: „Bremen hat das sehr gut gemacht und verdient gewonnen. Uns hat ein bisschen die Konzentration im Angriff und die letzte Konsequenz in der Abwehr gefehlt. Für uns geht’s jetzt weiter. Wir werden das Spiel gut analysieren und aus den Fehlern lernen. Dann werden wir auch weiterhin erfolgreich sein.“

Viele Fehlwürfe und technische Fehler

In der Anfangsphase lieferten sich beide Mannschaften ein spannendes Duell. Immer wieder legten die Bremerinnen vor und die HCL-Spielerinnen legten nach – bis zum 9:9 in der 16. Minute. Dann häuften sich die technischen Fehler und Fehlwürfe bei den Leipzigerinnen, so dass sich die Gastgeberinnen mit einem 3:0-Lauf zunächst auf 12:9 absetzen konnten. Und das HCL-Team kam weiterhin einfach nicht richtig ins Spiel und scheiterten zudem immer wieder an der überragenden Bremer Torhüterin Wioleta Pajak, so dass die Bremerinnen ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf fünf Tore ausbauen konnten (17:12). Sekunden vor der Halbzeitpause verkürzte Lara Tauchmann auf 13:17.

Bereits beim Hinspiel im Oktober war Bremen mit einer Führung in die Halbzeitpause gegangen.

Doch anders als auf heimischem Parkett konnten die Leipzigerinnen das Spiel nach dem Seitenwechsel nicht auf ihre Seite ziehen – im Gegenteil. Das Team um Kapitänin Pauline Uhlmann hatte weiterhin große Probleme, ins Spiel zu kommen, der Rückstand wuchs auf sechs Tore (15:21/37. Minute). Dann schritt Trainer Erik Töpfer mit einer Auszeit ein, um sein Team noch einmal auf Kurs zu bringen – zunächst mit Erfolg. Mit schnellen Toren und einigen guten Paraden von Nele Kurzke verkürzten die Leipzigerinnen auf drei Tore (19:22/44. Minute), wenig später durch den Treffer von Lara Seidel zum 22:24 (53.) sogar auf zwei Tore. Plötzlich lebte der Glaube an den nächsten Sieg auf dem Weg zum Aufstieg wieder. In der Schlussphase erwiesen sich dann allerdings die Bremerinnen wieder als das treffsicherere Team, so dass am Ende eine 24:29-Niederlage stand. Daran änderte auch die gute Leistung von Torhüterin Nele Kurzke mit elf Paraden nichts. Vor allem die schlechte Trefferquote von nur 40 Prozent (Bremen: 49,2 Prozent) und die zahlreichen technischen Fehler waren am Ende ausschlaggebend für die erste Saison-Niederlage. 

Weiter geht es für die Leipzigerinnen am kommenden Sonntag (22. Februar, Anwurf: 16 Uhr) in der heimischen Sporthalle Brüderstraße mit dem Heimspiel gegen den Tabellenzehnten VfL Waiblingen.

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

HC Leipzig:

Nele Kurzke (10 Paraden), Janine Fleischer; Jana Walther (9 Tore/7 Siebenmeter), Lara Tauchmann (4), Alina Gaubatz (3), Lara Seidel (2), Lisa Lammich (2), Laura-Sophie Klocke (1), Kim Angelina Lang (1), Lilly Glimm (1), Pauline Uhlmann (1), Hanna Ferber-Rahnhöfer, Emely Theilig, Sharleen Greschner, Wiebke Meyer.

Siebenmeter
Bremen 3/6; HCL 7/9; 

Strafminuten
Bremen 0; HCL 8; 

Zuschauer: 330

Für die Handballerinnen des HC Leipzig steht am Samstag (14. Februar, Anwurf: 18.30 Uhr) in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen die nächste schwere Aufgabe auf dem Weg in die 1. Bundesliga auf dem Programm. Das Team von Trainer Erik Töpfer ist zu Gast beim heimstarken SV Werder Bremen. Wie stark die Bremerinnen sind, zeigten sie bereits im Hinspiel im September, als sie mit einer 15:13-Führung in die Halbzeitpause gingen. Es war das bislang einzige Mal in dieser Saison, dass das HCL-Team mit einem Rückstand in die Kabine ging. Dank einer starken zweiten Hälfte konnten die Leipzigerinnen das Spiel drehen und sich mit 31:27 durchsetzen.

„Wir haben uns deutlich weiterentwickelt“

„Im Hinspiel hat bei uns noch ein bisschen der Motor gestottert. Das ist mit der jetzigen Situation nicht zu vergleichen. Wir haben uns deutlich weiterentwickelt. Wir müssen unsere Stärken gezielt einsetzen, um die Schwächen des Gegners ausnutzen zu können. Das ist leicht gesagt, aber etwas schwerer umzusetzen“, blickt HCL-Trainer Erik Töpfer auf das Rückspiel in Bremen voraus: „Bremen hat eine sehr starke Rückraumreihe und zeichnet sich durch ein schnelles Tempospiel aus. Da gilt es wieder eine starke Abwehr dagegenzusetzen, um selbst ins Tempospiel zu kommen.“

Die Bilanz zwischen dem HCL und dem SV Werder Bremen ist nahezu ausgeglichen. Beide Mannschaften standen sich bislang 14-mal gegenüber. Sieben Mal setzten sich die Leipzigerinnen durch, sechs Mal verließen die Bremerinnen als Sieger das Parkett. Ein Duell endete Unentschieden.

Heimstarke Bremerinnen

Dass das Spiel im hohen Norden für das HCL-Team kein Selbstläufer wird, zeigt auch ein Blick auf die Heimbilanz der Bremerinnen. Diese sind in der heimischen Klaus-Dieter-Fischer-Halle seit Anfang Oktober ungeschlagen (vier Siege und zwei Unentschieden). Ende Oktober schafften die Grün-Weißen hier sogar ein 21:21-Unentschieden gegen die Füchse Berlin. Anfang September ging das Heimspiel gegen den HC Rödertal nur knapp mit 31:32 verloren.

Angeführt wird das offensivstarke Bremer Team um Cheftrainerin Renee Verschuren von den bundesligaerfahrenen Ruwe-Schwestern Emma und Leni, der erfahrenen Linkshänderin Anna Lena Bergmann sowie der polnischen Torhüterin Wioleta Pajak. Kurz vor dem Jahreswechsel verstärkte sich Bremen zudem mit Rückraumspielerin Lisa Munderloh vom Bundesligisten VfL Oldenburg.

Fans, die nicht live dabei sein können, können des HC Leipzig beim SV Werder Bremen im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/sv-werder-bremen-frauen/2-hbf-sv-werder-bremen-vs-hc-leipzig verfolgen (Pay per view: 5 Euro).

Im ersten Heimspiel der Rückrunde empfangen die Handballerinnen des HC Leipzig am Sonntag (8. Februar / Anwurf: 16 Uhr) den Aufsteiger Rostocker HC. Mit dem 16. Sieg im 16. Saisonspiel will das Team von Trainer Erik Töpfer hier seinen Weg in Richtung „Aufstieg in die 1. Bundesliga“ fortsetzen. Der HCL und die Rostock Dolphins standen sich bislang erst einmal gegenüber, das Hinspiel in Rostock konnten die Leipzigerinnen mit einem 37:22-Erfolg deutlich für sich entscheiden.

„Chancen konsequenter nutzen“

„Es wird auf jeden Fall ein interessantes und spannendes Spiel. Rostock hat sich seit dem Hinspiel deutlich verbessert und ist definitiv in der Liga angekommen. Wir müssen vor allem unsere Abschlussquote gegenüber dem Spiel zuletzt in Freiburg deutlich verbessern und konsequenter unsere Chancen nutzen. Wenn wir zu viel liegen lassen, wird es auch für uns gefährlich. Wir müssen auf jeden Fall konstant wach sein.

Wenn uns das gelingt, werden wir auch gegen Rostock erfolgreich sein“, blickt HCL-Trainer Erik Töpfer voraus.

Wie schon in den vergangenen Wochen fallen auch diesmal wieder einige Spielerinnen aus. Neben Marlene Tucholke, die weiterhin mit einem gebrochenen Finger pausieren muss, sind weiterhin einige Spielerinnen angeschlagen. „Normalerweise würden wir einige Spielerinnen aus dem Juniorteam in die Mannschaft holen. Das ist diesmal keine Option, weil sie in der 3. Liga eine ‚Englische Woche‘ haben. Wir müssen am Wochenende sehen, welche Spielerinnen fit sind“, sagt der Coach weiter.

Ex-HCL-Spielerinnen Nele Reimer und Emma Mirabell Dubrau

Für zwei Rostocker Spielerinnen wird das Duell mit dem HCL ein Treffen mit einigen alten Bekannten. Kapitänin Nele Reimer spielte von 2013 bis 2017 beim HCL und absolvierte hier ihre ersten Bundesligaspiele. 2016 gewann sie mit dem HCL – unter anderem gemeinsam mit HCL-Torhüterin Nele Kurzke – den DHB-Pokal. Über Neckarsulm, Bietigheim und noch einmal Neckarsulm kehrte die heute 29-Jährige 2022 in ihre Geburtsstadt Rostock zurück. Zweite ehemalige HCL-Spielerin bei den Rostockerinnen ist Rückraumspielerin Emma Mirabell Dubrau. Die 19-Jährige trug von 2019 bis 2021 im Nachwuchs das blau-gelbe Trikot. 

Der Rostocker Handball Club (RHC) setzt seit seinem Gründungsjahr 2007 die lange Tradition des Damenhandballs im hohen Norden fort. Dem Zweitligaabstieg im Jahr 2010 folgten 15 lange Jahre in Liga 3 und Liga 4. In den vergangenen drei Spielzeiten gewannen die Rostocker Damen jeweils ihre Drittligastaffel. Im dritten Anlauf schafften sie in der vergangenen Saison endlich die langersehnte Rückkehr in die 2. Bundesliga.

Fans, die das Spiel nicht live vor Ort in der Sporthalle Brüderstraße verfolgen können, können das Spiel des HC Leipzig in Freiburg im Livestream von Sportdeutschland.TV unter sporteurope.tv/hc-leipzig-frauen/2-hbf-hc-leipzig-vs-rostocker-handball-club (5 Euro) verfolgen und dem HCL-Team am Bildschirm die Daumen drücken.

Auch zum Auftakt der Rückrunde waren die Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen nicht zu stoppen. Beim Aufsteiger HSG Freiburg setzten sich die Leipzigerinnen souverän mit 29:20 (15:11) durch. Matchwinnerin beim souveränen Spitzenreiter war diesmal Torhüterin Nele Kurzke mit 12 Paraden. Überragende Werferin des Teams war Lilly Glimm. Die Linksaußen mit der Trikotnummer 22 erzielte neun Tore. Da Konkurrent Füchse Berlin überraschend beim Bergischen HC mit 23:27 verlor konnten die Blau-Gelben ihren Vorsprung an der Tabellenspitze weiter ausbauen. Zweitplatzierter ist nun die TG Nürtingen mit acht Punkten Rückstand auf den HCL.

„Es war das erwartet schwere Spiel. Wir haben uns am Anfang etwas schwer getan – auch mit der etwas härteren Linie der Schiedsrichter“, zeigte sich Trainer Erik Töpfer nach dem 15. Sieg im 15 Saisonspiel erleichtert: „Je länger das Spiel gedauert hat, umso besser sind wir ins Spiel gekommen. Dank einer guten Abwehr- und Torhüterleistung konnten wir unser Tempospiel aufziehen, haben aber im Angriff wieder einiges liegen gelassen. Am Ende war es ein Arbeitssieg. Wir hoffen, dass wir es im nächsten Spiel wieder besser machen können.“ 

Konzentrierte Anfangsphase

Aufgrund der langen Anfahrtsstrecke waren die Leipzigerinnen bereits am Vortag angereist, was sich zu Beginn auch auszahlte. Vom Anpfiff an waren die Messestädterinnen voll da und lieferten sich mit den Gastgeberinnen eine spannende Anfangsphase. Nach zwölf Minuten führten das HCL-Team mit 7:3 – auch, weil Torhüterin Nele Kurzke einige starke Paraden zeigte und damit ihre Team auf Abstand brachte. Dann stockte der Spielfluss der Leipzigerinnen durch einige leichte technische Fehler allerdings erheblich, so dass die Freiburgerinnen auf 7:8 herankamen (16. Minute). In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit steigerten sich die HCL-Spielerinnen aber wieder und konnten die Führung bis zum Halbzeitpfiff auf 15:11 ausbauen.

Dreierpack von Wiebke Meyer sorgt für Sicherheit

Zu Beginn der zweiten Halbzeit knüpfte Torhüterin Nele Kurzke an ihre starke Leistung aus der ersten Halbzeit an. In der Offensive lief dagegen nicht viel zusammen. Bis zur 37. Minute erzielten die Leipzigerinnen nur einen Treffer (16:13). Dank dreier Tore von Wiebke Meyer in Folge zum 19:14 (42.) platzte der Knoten wieder und der Weg zum Sieg war endgültig frei. Mit einer starken Abwehr und schnellem Tempospiel erzwang das Team von Trainer Erik Töpfer immer wieder leichte Fehler der Gastgeberinnen und konnte den Vorsprung in der Folgezeit auf 24:16 ausbauen. In der Schlussphase ging es dann wieder hin und her, sodass am Ende ein 29:20 für die Leipzigerinnen stand.

Am kommenden Sonntag (8. Februar, Anwurf: 16 Uhr) empfangen die Leipzigerinnen in der heimischen Sporthalle Brüderstraße mit dem Rostocker HC einen weiteren Aufsteiger. 

HC Leipzig:

Nele Kurzke (12 Paraden), Janine Fleischer (1); Pauline Uhlmann (6 Tore/0 Siebenmeter), Kim Angelina Lang (1), Emely Theilig, Alina Gaubatz (1), Laura-Sophie Klocke (1), Hanna Ferber-Rahnhöfer (1), Lilly Glimm (9), Lara Tauchmann, Wiebke Meyer (4), Lisa Lammich (3), Jana Walther (3/1).

Siebenmeter
Freiburg 4/5; HCL 1/2

Strafminuten
Mainz 4; HCL 8

Zuschauer: 248

Zum Auftakt der Rückrunde wartet auf die Handballerinnen des HC Leipzig am Samstag (31. Januar / Anwurf: 19 Uhr) die längste Auswärtsreise der Saison. Im 650 Kilometer entfernten äußersten Südwesten Deutschlands müssen die Leipzigerinnen beim Aufsteiger HSG Freiburg antreten. Mit dem 15. Sieg im 15. Saisonspiel will das Team von Trainer Erik Töpfer dort seinen Weg in Richtung „Aufstieg in die 1. Bundesliga“ fortsetzen.

Der HCL und die HSG Freiburg standen sich bislang sechs Mal gegenüber, nur im ersten Duell mussten sich die Leipzigerinnen dem Team aus dem Breisgau geschlagen geben, alle andere Begegnungen konnten sie für sich entscheiden. Im Hinspiel in der heimischen Sporthalle Brüderstraße setzte sich der HCL deutlich mit 33:22 durch.

„Nicht nachlässig werden“

„Es wird mit Sicherheit ein ganz anderes Spiel als im Hinspiel. Freiburg ist inzwischen in der Liga angekommen. Sie haben größere taktische Möglichkeiten, da ist bereits die Handschrift des neuen Trainers sichtbar“, blickt HCL-Trainer Erik Töpfer voraus: „Dazu kommt, dass wir diesmal die lange Anreise haben. Die ist nicht ohne und wird bestimmt eine Rolle spielen. Damit müssen wir umgehen.“

Die Challenge sei, in der komfortablen Situation als Spitzenreiter nicht nachlässig zu werden und aufgrund des Hinspiels zu denken, dass das Spiel ein Selbstläufer werde. „Es ist schön, wenn die Spiele so laufen für uns, aber da gehört jede Menge Arbeit dazu. Wir müssen unsere Aufgaben erledigen, eine starke Abwehr stellen und wieder unser Tempospiel aufs Parkett bringen, um mit zwei Punkten nach Hause fahren zu können.“

Vorsicht vor Saskia Probst

Freiburg hatte sich kurz vor der WM-Pause in beiderseitigem Einvernehmen von seinem langjährigen Trainer Igor Bojic getrennt. Nun soll Simon Rittemann das Team zum anvisierten Klassenerhalt führen. Nach dem dritten Aufstieg in sechs Jahren sind die „Red Sparrows“ als Tabellen-12. zu Beginn der Rückrunde auf dem besten Weg, dieses Ziel zu erreichen. Dreh- und Angelpunkt des Freiburger Offensivspiels ist Außenspielerin Saskia Probst, die mit ihren bislang 75 Toren zu den erfolgreichsten Werferinnen der Liga gehört. Die Statistik weist zudem Torhüterin Leonie Kuntz mit 141 erfolgreichen Paraden als beste Torhüterin der Liga aus.

Fans, die das nicht live vor Ort verfolgen können, können das Spiel des HC Leipzig in Freiburg im Livestream von Sportdeutschland.TV unter sporteurope.tv/hsg-freiburg-frauen/2-hbf-hsg-freiburg-vs-hc-leipzig (5 Euro) verfolgen und dem HCL-Team am Bildschirm die Daumen drücken.

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

Die Handballerinnen des HC Leipzig sind in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen weiter auf Erfolgskurs. Zum Abschluss der Hinrunde feierten die Leipzigerinnen dank einer starken Leistung von Torhüterin Janine Fleischer einen 29:22 (14:12)-Sieg beim 1. FSV Mainz 05.

„Janine hat in den richtigen Momente die Bälle gehalten und uns damit die richtigen Impulse und Sicherheit gegeben. Das hat uns geholfen, um nach dem Stotterstart ins Spiel zu kommen“, freute sich Trainer Erik Töpfer über den starken Auftritt seiner Torhüterin: „In der ersten Halbzeit hat Mainz sehr gut gespielt und uns ordentlich gefordert. In der zweiten Halbzeit haben sie deutlich abgebaut und uns mit einfachen Ballverlusten in die Karten gespielt. Diese Fehler konnten wir mit unserem Tempospiel konsequent bestrafen. So konnten wir das Spiel frühzeitig für uns entscheiden.“ Die zweite Matchwinnerin aus Sicht des Coaches war Wiebke Meyer, die mit fünf Toren die erfolgreichste HCL-Werferin des Spiels war.

Stotterstart und Aufholjagd

Auf den letztlich deutlichen 14. Sieg im 14 Saisonspiel deutete in der Anfangsphase nicht viel hin. Nach dem schnellen 1:0 durch Hanna Ferber-Rahnhöfer brauchten die Leipzigerinnen fast neun Minuten, um ihren zweiten Treffer zum 2:5 zu erzielen.

Vom Selbstvertrauen aus dem jüngsten Rekordsieg gegen Lintfort war in den ersten Minuten nicht viel zu sehen – auch, weil die Mainzer Torhüterin Aurora Kryeziu eine starke Leistung zeigte (elf Paraden). Glücklicherweise hatte auch HCL-Torhüterin Janine Fleischer einen super Tag erwischt und hielt ihr Team mit einigen starken Paraden im Spiel. Im Gegenzug steigerten die Leipzigerinnen Mitte der ersten Halbzeit ihre Effizienz im Angriff und konnten in der 15. Minute ausgleichen (5:5). Nach zwei Toren von Wiebke Meyer zum 9:6 (17. Minute) war das HCL-Team endgültig im Spiel. Bis zum Halbzeitpfiff lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, so dass beim Stand von 14:12 aus Leipziger Sicht die Seiten gewechselt wurden.

Schnelle Vorentscheidung dank starker Abwehr

In der zweiten Halbzeit profitierten die Gäste von zahlreichen technischen Fehlern der Mainzerinnen. Mit ihrem Treffer zum 20:14 in der 37. Minute sorgte Kapitänin Pauline Uhlmann für die Vorentscheidung. Und die Leipzigerinnen setzten dank einer starken Abwehr und schnellem Tempospiel weiter nach. Lilly Glimm sorgte mit ihrem Tor zum 26:16 (49. Minute) für den ersten Zehn-Tore-Vorsprung. Dieser hatte auch in der 55. Minute nach dem erfolgreichen Siebenmeter von Jana Walther zum 29:19 Bestand. In den letzten Minuten blieb das HCL-Team ohne Tor. Am deutlichen Sieg änderte das allerdings nichts mehr.

Am kommenden Samstag (31. Januar, Anwurf: 19.30 Uhr) sind die Leipzigerinnen zum Auftakt der Rückrunde zu Gast beim Aufsteiger HSG Freiburg.

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

HC Leipzig:

Janine Fleischer (13 Paraden), Nele Kurzke; Pauline Uhlmann (4 Tore), Kim Angelina Lang (3), Emely Theilig (1), Alina Gaubatz (2), Laura-Sophie Klocke (2), Lara Seidel, Hanna Ferber-Rahnhöfer (4), Lilly Glimm (3), Lara Tauchmann (1), Wiebke Meyer (5), Lisa Lammich (2), Jana Walther (2/2).

Siebenmeter
Mainz 4/6; HCL 2/4

Strafminuten
Mainz 6; HCL 8

Zuschauer: 248

Nach dem Rekordsieg gegen TuS Lintfort wartet auf die Handballerinnen des HC Leipzig bereits am Samstag (Anwurf: 19.30 Uhr) die nächste Aufgabe in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen. Dabei sind die Leipzigerinnen, die weiterhin die stärkste Abwehr der Liga stellen, zu Gast beim starken Tabellensechsten 1. FSV Mainz 05 und peilen den 14. Sieg im 14. Saisonspiel an. 

Doch Vorsicht: Der Auftritt in der rheinland-pfälzischen Hauptstadt wird für das HCL-Team eine schwere Aufgabe. Schließlich überraschten die Mainzerinnen zuletzt mit einem 29:26-Sieg beim HC Rödertal. Welche Herausforderung auf das Team von Trainer Erik Töpfer wartet, zeigt auch ein Blick in die Historie. Von den bislang acht Duellen konnten die Leipzigerinnen nur drei gewinnen, fünf Mal setzten sich die Mainzerinnen durch.

„Alles auf die Platte bringen“

„Der Sieg beim HC Rödertal hat gezeigt, was Mainz drauf hat. Wir wissen also, was auf uns zukommt. Mainz ist eine sehr gute Mannschaft: sehr stark im Rückraum, variabel in der Abwehr und hat ein Top-Torhüter-Duo. Außerdem ist Mainz sehr mentalitätsstark, vor allem in eigener Halle. Wir müssen in dem Spiel alles auf die Platte bringen und unser ganzes Können zeigen, um dort bestehen zu können“, blickt Coach Erik Töpfer auf das Spiel in Mainz voraus und ergänzt: „Die Stimmung bei uns ist aufgrund der aktuellen Situation natürlich gut. Aber auch der Sieg gegen Lintfort hat nur zwei Punkte gebracht. Unser Ziel ist es, auch am Ende der Saison ganz oben zu stehen. Dafür müssen wir weiter arbeiten.“ Marlene Tucholke fällt weiter verletzt aus. Ansonsten sind alle Spielerinnen fit. Möglicherweise kann Rechtsaußen Jana Walther ihr Comeback auf dem Parkett feiern.

Starke Offensive, gute Torhüterin

Die Handballerinnen des 1. FSV Mainz 05, die von 2019 bis 2021 sogar in der 1. Bundesliga spielten, haben sich in den vergangenen Jahren fest in der 2. Bundesliga etabliert. Die Mannschaft von Trainer Jörg Schulze hat ihre Stärken vor allem in der Offensive. Mit jeweils 54 Toren sind Christin Kühlborn und Lena Feiniler die beiden treffsichersten Spielerinnen des Teams. Die polnische Torhüterin Aleksandra Orowicz gehört zudem zu den besten Torhüterinnen der Liga.Fans, die das nicht live vor Ort verfolgen können, können das Spiel des HC Leipzig in Mainz im Livestream von Sportdeutschland.TV unter sporteurope.tv/1-fsv-mainz-05-frauen/2-hbf-1-fsv-mainz-05-vs-hc-leipzig (5 Euro) verfolgen und dem HCL-Team am Bildschirm die Daumen drücken.

Die Handballerinnen des HC Leipzig sind in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen weiter mit Vollgas auf Aufstiegskurs. Gegen den TuS Lintfort stellten die Leipzigerinnen am Sonntag in der heimischen Sporthalle Brüderstraße ihre Stärke einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis und setzten sich mit 40:14 (15:5) durch. Dieser Sieg war gleich in doppelter Hinsicht historisch. Mit dem 13. Erfolg im 13. Spiel stellte das HCL-Team einen neuen Startrekord in der 2. Bundesliga auf.

Gleichzeitig war es der höchste Sieg des HCL-Teams seit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 2019. Den bislang höchsten Sieg hatten sie am 22. März 2025 beim 44:25 (23:13) gegen den späteren Absteiger Kurpfalz Bären Ketsch gefeiert. „Dass es so deutlich wird, hätten wir nicht gedacht. Aber die Mädels haben das sehr professionell und konsequent durchgezogen“, freute sich Trainer Erik Töpfer über den starken Auftritt seines Teams: „Allerdings haben bei Lintfort auch zwei Stammkräfte gefehlt, das hat man in ihrem Angriffsspiel gemerkt. Wir sind sehr zufrieden. Zu verbessern gibt es natürlich immer genug. Uns geht es darum, Tag für Tag besser zu werden.“

Stabile Abwehr, schnelles Tempospiel

Von Beginn an drückten die Leipzigerinnen vor über 500 Zuschauern aufs Tempo. Nur in der Anfangsphase konnten die Gäste mithalten - auch, weil die HCL-Spielerinnen einige Chancen liegenließen. Nach sechs Minuten ohne Gegentor und wiedergewonnener Treffsicherheit konnten sich die Gastgeberinnen Mitte der ersten Halbzeit auf 9:3 absetzen. Dank einer starken Defensive und vieler technischer Fehler der Gäste konnten sie den Vorsprung bis zur Halbzeitpause weiter ausbauen. Beim Stand von 15:5 war das Duell bereits nach der ersten Halbzeit vorentschieden.

Torflut bis zum Schluss

Doch die Gastgeberinnen hatten noch lange nicht genug. Das zeigten sie in der zweiten Halbzeit. Dank einer weiterhin stabilen Abwehr um Torhüterin Janine Fleischer und einer starken Wurfquote von mehr als 70 Prozent wuchs der Vorsprung sehr zur Freude der begeisterten Zuschauer immer weiter an. Hanna Ferber-Rahnhöfer sorgte mit ihrem Treffer zum 29:9 (47. Minute) für den ersten 20-Tore-Vorsprung. Trotz der sicheren Führung ließen die HCL-Spielerinnen auch in der Schlussphase nicht locker. Pauline Uhlmann, mit 13 Toren die überragende Werferin des Spiels, setzte mit dem 40. Tor den Schlusspunkt unter eine beeindruckende Leistung. 

Am kommenden Samstag (24. Januar, Anwurf: 19.30 Uhr) sind die Leipzigerinnen zum Abschluss der Hinrunde zu Gast beim Tabellensechsten 1. FSV Mainz 05, der am Wochenende überraschend mit 29:26 beim HC Rödertal gewinnen konnte. 

HC Leipzig:

Janine Fleischer (7 Paraden), Nele Kurzke; Pauline Uhlmann (13/6 Tore/Siebenmeter), Kim Angelina Lang (3), Emely Theilig (2), Alina Gaubatz, Laura-Sophie Klocke (5), Lara Seidel (4), Hanna Ferber-Rahnhöfer (3), Sharleen Greschner, Lilly Glimm (7), Lara Tauchmann (2), Wiebke Meyer (1), Lisa Lammich, Jana Walther.

Siebenmeter
HCL 6/7; Lintfort 2/3

Strafminuten
HCL 2; Lintfort 8

Zuschauer: 501

Nach der unfreiwilligen Pause am vergangenen Wochenende haben die Handballerinnen des HC Leipzig am Sonntag (18. Januar, Anwurf: 16 Uhr) in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen den Tabellen-13. TuS Lintfort zu Gast in der Sporthalle Brüderstraße. Im letzten Heimspiel der Hinrunde wollen die Leipzigerinnen im 13. Saisonspiel den 13. Sieg einfahren.

„Wir stellen uns auf ein zähes Spiel ein. Lintfort spielt sehr lange Angriffe und sorgt mit ihren Kreisläufern für viel Unruhe. Da heißt es, wachsam zu sein“, blickt Trainer Erik Töpfer auf das Spiel gegen das Team vom Niederrhein voraus. Das spielfreie vergangene Wochenende nutzte die Mannschaft zur Regeneration – mit Erfolg: „Unsere angeschlagenen und kranken Spielerinnen konnten regenerieren“, freut sich der Trainer. Damit hat sich die personelle Situation beim HCL vor dem Spiel gegen Lintfort entspannt.

Der HC Leipzig und TuS Lintfort stehen sich zum insgesamt zwölften Mal gegenüber. 

Die Leipzigerinnen setzten sich bei den bislang elf Duellen acht Mal durch, drei Mal verließ Lintfort als Sieger das Parkett.

Lintfort mit Klassenerhalt als Ziel

Die Handballerinnen des TuS Lintfort sind in der 2. Bundesliga längst zu einer festen Größe geworden. Schließlich absolviert das Team vom Niederrhein die achte Zweitliga-Saison in Folge. Und auch diesmal ist der Klassenerhalt das wichtigste Saisonziel.

In diesem Jahr will es die Mannschaft von Trainerin Bettina Grenz-Klein allerdings weniger spannend als in den vergangenen beiden Spielzeiten machen, als der Klassenerhalt jeweils erst am letzten Spieltag sichergestellt werden konnte. Dafür müsste das TuS-Team endlich auch mal wieder auswärts punkten. Nach dem verheißungsvollen 30:28-Erfolg zum Saisonauftakt beim HL Buchholz 08-Rosengarten kassierten die Lintforterinnen zuletzt fünf zum Teil deutliche Auswärtsniederlagen. 

Dreh- und Angelpunkt des Lintforter Spiels ist Svenja Rottwinkel. Die 31-jährige Rückraumspielerin ist derzeit mit insgesamt 88 Toren die zweitbeste Werferin der Liga. Probleme offenbart die Mannschaft, die zuletzt vier Spiele in Folge verloren hat, dagegen immer wieder in der Abwehr. 

Fans, die nicht live vor Ort in der Sporthalle Brüderstraße dabei sein können, können das Spiel des HC Leipzig gegen den TuS Lintfort im Livestream von Sportdeutschland.TV unter sporteurope.tv/hc-leipzig-frauen/2-hbf-hc-leipzig-vs-tus-lintfort (5 Euro) verfolgen und dem HCL-Team am Bildschirm die Daumen drücken.

Das für Samstag, den 10.01.2026, angesetzte Spiel zwischen dem Bergischen HC und dem HC Leipzig wird abgesagt. Grund hierfür sind die aktuellen Witterungsbedingungen, bei denen eine sichere Anreise unserer Mannschaft nicht gewährleistet ist. 

Wir möchten uns an dieser Stelle bei der Alsco Handball Bundesliga Frauen und unserem Gegner Bergischer HC für die zügige und kooperative Entscheidungsfindung bedanken! 

Über einen möglichen Nachholtermin werden wir Euch zu einem späteren Zeitpunkt informieren.