Am Montag, den 01. Juni 2026, fand die diesjährige Mitgliederversammlung des HC Leipzig in den Räumlichkeiten unseres Partners Unite statt. Zahlreiche Mitglieder nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam auf die vergangenen Monate zurückzublicken und wichtige Entscheidungen für die Zukunft unseres Vereins zu treffen.
Im Mittelpunkt der Versammlung standen unter anderem die Neuwahl des Präsidiums sowie die Abstimmung über eine neue Beitragsordnung. Darüber hinaus wurden zwei Persönlichkeiten, die sich über viele Jahre mit großem Engagement für den HC Leipzig eingesetzt haben, zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Das neu gewählte Präsidium des HC Leipzig setzt sich wie folgt zusammen (Bild oben von links nach rechts):
Ein besonderer Moment der Versammlung war die Verabschiedung des bisherigen Präsidenten Torsten Brunnquell, der sich zukünftig stärker auf den beruflichen und privaten Bereich fokussieren möchte. Unter seiner Führung hat sich der HC Leipzig in den vergangenen Jahren sportlich, organisatorisch und wirtschaftlich hervorragend entwickelt. Mit großem Engagement und Weitblick hat er die Geschicke des Vereins gelenkt und maßgeblich dazu beigetragen, dass der HCL heute so erfolgreich aufgestellt ist. Der historische Aufstieg der 1. Frauenmannschaft in die 1. Alsco Handball Bundesliga bildet dabei einen vorläufigen Höhepunkt dieser erfolgreichen Entwicklung. Die Mitglieder dankten Torsten Brunnquell, der beteuerte "dem Verein als großer Fan treu zu bleiben", für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Verdienste um den Verein.
Für einen weiteren emotionalen Höhepunkt sorgte die Aufstiegsmannschaft des HC Leipzig, die der Mitgliederversammlung beiwohnte. Die Spielerinnen wurden von den anwesenden Mitgliedern mit großem Applaus und stehenden Ovationen begrüßt. Nach dem historischen Aufstieg nutzten viele Mitglieder die Gelegenheit, ihre Anerkennung und ihren Dank für eine außergewöhnliche Saison zum Ausdruck zu bringen.
Ein weiterer besonderer Moment der Mitgliederversammlung war die Ernennung von Wieland Schmidt und Andreas Kuther zu Ehrenmitgliedern des HC Leipzig. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Verein ihren langjährigen Einsatz, ihre Unterstützung und ihre Verdienste rund um den HCL.
Der HC Leipzig bedankt sich bei allen Mitgliedern für die Teilnahme an der Versammlung sowie für die kontinuierliche Unterstützung und das Vertrauen in unseren Verein. Dem neu gewählten Präsidium wünschen wir viel Erfolg, eine glückliche Hand und stets die richtigen Entscheidungen für die Zukunft unseres Vereins.

Als Präsident prägte Torsten Brunnquell in den vergangenen Jahren die Entwicklung des HC Leipzig maßgeblich mit und durfte nun gemeinsam mit dem gesamten Verein den Aufstieg in die 1. Alsco Handball Bundesliga der Frauen feiern.

Wieland Schmidt und Andreas Kuther wurden für ihre langjährigen Verdienste zu Ehren-Mitgliedern des HC Leipzig ernannt.
Die Handballerinnen des HC Leipzig sind nach neun Jahren zurück in der 1. Bundesliga. Im abschließenden Saisonspiel der 2. Alsco Handball Bundesliga feierten die Leipzigerinnen in der mit 860 Zuschauern restlos ausverkauften Sporthalle Brüderstraße mit einem starken Auftritt einen 37:24-Sieg (21:14) gegen den 1. FSV Mainz 05. Nach dem Abpfiff, der im blau-gelben Jubel unterging, brachen alle Dämme. Fans und Team feierten gemeinsam die Rückkehr in die oberste deutsche Spielklasse. Beste HCL-Erfolgreichste Werferin des Tages war Kapitänin Pauline Uhlmann mit sieben Toren. Doch das interessierte am Ende nur am Rande.
„Ich bin megastolz auf die Mannschaft. Was sie in dieser Saison geleistet hat, war großartig. Wir werden wohl erst in den nächsten Tagen so richtig realisieren, was wir geschafft haben“, sagte Trainer Erik Töpfer und ergänzte: „Als wir vor dem Spiel aus der Kabine gekommen sind, haben sich die Mädels unheimlich gepusht. Da wusste ich: Es geht nix mehr schief. Auch als es zwischenzeitlich in der Rückrunde mal nicht so gut lief, habe ich nie am Team gezweifelt.“
Erst Probleme, dann treffsicher
Die Ausgangslage war klar: Angesichts des einen Zählers Vorsprung auf die Verfolger TG Nürtingen und Füchse Berlin (spielen in der Aufstiegs-Relegation gegen den SV Union Halle-Neustadt um das letzte Erstliga-Ticket), die beide ihr letztes Saisonspiel souverän gewannen, musste der HCL das Saison-Finale gewinnen. Und so traten die Spielerinnen auch auf. Von Aufstiegs-Nervosität war bei der jungen Mannschaft keine Spur. Lediglich zu Beginn des Spiels, als die Mainzerinnen zweimal (4:3 und 5:4) führten, taten sich die Gastgeberinnen noch schwer. Ab der 15. Minute bekamen sie das Spiel immer mehr in den Griff und konnten sich schrittweise absetzen. Nach dem Treffer von Pauline Uhlmann per Siebenmeter führte das HCL-Team erstmals mit drei Toren (13:10/20. Minute). Neun Minuten später war die Partie nach vier Toren in Folge beim Stand von 20:13 vorentschieden und der Aufstiegssekt kaltgestellt. Mit einer 21:14-Führung ging es in die Halbzeitpause.
Große Spielfreude und Emotionale Momente
In der zweiten Halbzeit ließen die Gastgeberinnen nichts mehr anbrennen – im Gegenteil. Mit jeder Menge Spielfreude bauten sie ihren Vorsprung weiter aus. Mit einem Treffer per Kempa-Trick sorgte Pauline Uhlmann in der 38. Minute für die erste Zehn-Tore-Führung des Spiels (25:15). Trotz des sicheren Vorsprungs spielten die Leipzigerinnen weiter hochkonzentriert in der Abwehr und ließen die Mainzerinnen nicht mehr zurück ins Spiel kommen.
Emotional wurde es in den letzten zehn Minuten. In der 52. Minute kam Torhüterin Nele Kurzke im letzten Spiel ihrer Karriere zum Siebenmeter aufs Parkett und hielt diesen unter dem Jubel der Fans. Auch in den verbleibenden Minuten zeigte die 35-Jährige noch einmal ihr Können. In der letzten Auszeit, zwei Minuten vor dem Abpfiff verabschiedete sich die Torhüterin gemeinsam mit Kreisläuferin Hanna Ferber-Rahnhöfer, die ebenfalls ihre Karriere beendet, unter großem Applaus von den Fans. Begleitet von Sprechchören wie „Nie mehr 2. Liga“ und „Oh, wie ist das schön“ ging das Spiel zu Ende und ging ansatzlos in die Aufstiegsfeierlichkeiten über. Nach dem Abpfiff bekam Mannschaftskapitänin Pauline Uhlmann vom Geschäftsführer der Handball Bundesliga Frauen (HBF), Christoph Wendt, die Meisterschale überreicht.
„Ein unglaublicher Meilenstein“
„Dieser Aufstieg ist ein unglaublicher Meilenstein in der Geschichte unseres Vereins und eine tolle Bestätigung für die Arbeit in den vergangenen Jahren. Ich habe die Entwicklung des Teams in den vergangenen Jahren gesehen. Da war klar, dass in dieser Saison der Aufstieg möglich ist. Dass die Mädels das jetzt so durchgezogen haben, ist Wahnsinn“, sagte HCL-Präsident Torsten Brunnquell, der auch gleich einen Blick voraus warf: „Ich bin davon überzeugt, dass wir in der kommenden Bundesliga-Saison den Klassenerhalt schaffen.“
Auch Rückraumspielerin Marlene Tucholke war nach dem Aufstieg völlig euphorisch: „Dieser Aufstieg bedeutet uns alles. Ich habe schon als kleines Kind von diesem Moment geträumt. Dass dieser Traum mit diesem Team nun Erfüllung gegangen ist, ist der absolute Wahnsinn. Ich freue mich jetzt riesig auf die Bundesliga-Spiele in Markranstädt. Wir haben nie gezweifelt, dass wir das schaffen können. Die Motivation kam von ganz allein. Wir wussten, dass wir bis zum Schluss Gas geben müssen. Das haben wir gemacht.“
Kapitänin Pauline Uhlmann war unglaublich stolz auf die Mannschaft: „Die gesamte Rückrunde war für uns alle vor allem mental eine riesige Aufgabe. Wir waren die Gejagten, damit mussten wir umgehen. Wie wir uns nach einigen nicht so guten Spielen wieder gefangen haben, war stark. Mir persönlich bedeutet dieser Aufstieg unglaublich viel. Ich habe den Absturz nach der Insolvenz miterlebt. Jetzt sind wir wieder in der ersten Liga angekommen und wollen uns dort etablieren. Aber jetzt wird erst einmal ordentlich gefeiert. Das haben wir uns alle verdient.“
Nach den ersten Feierlichkeiten am Wochenende steht in der kommenden Woche die Abschlussfahrt nach Mallorca auf dem Programm. Danach gehen die meisten Spielerinnen erst einmal in den wohlverdienten Urlaub. Auf die U20-Nationalspielerinnen Marlene Tucholke, Laura Sophie Klocke, Jana Walther, Lisa Lammich und Neuzugang Emma Niemann wartet im Sommer mit der U20-Weltmeisterschaft in China (24. Juni bis 5. Juli) das nächste große Highlight.
HC Leipzig: Janine Fleischer (6 Paraden), Nele Kurzke (5); Pauline Uhlmann (7 Tore/3 Siebenmeter), Lisa Lammich (6), Marlene Tucholke (5), Laura-Sophie Klocke (4), Alina Gaubatz (3), Emely Theilig (2), Kim Angelina Lang (2), Hanna Ferber-Rahnhöfer (2), Jana Walther (2/2), Wiebke Meyer (2), Sharleen Greschner (1), Lara Tauchmann (1), Lilly Glimm.
Siebenmeter
HCL 5/6; Mainz 2/3.
Strafminuten
HCL 2; Mainz 0
Zuschauer: 860.

Der HC Leipzig steht kurz vor der Rückkehr in die 1. Handball-Bundesliga. Vor dem großen Aufstiegsjubel steht am letzten Spieltag der 2. Alsco Handball Bundesliga am Samstag, den 30. Mai (Anwurf: 18 Uhr), aber noch das schwere Spiel gegen den Tabellenneunten 1. FSV Mainz 05 in der Sporthalle Brüderstraße. Die Leipzigerinnen gehen mit einem Punkt Vorsprung auf die beiden punktgleichen Verfolger TG Nürtingen und Füchse Berlin in die abschließende Partie. Bei einem Sieg kann die Aufstiegsparty in der seit Tagen restlos ausverkauften „Brüderhölle“ beginnen. Da der HCL-Fanclub eine besondere Choreografie vorbereitet hat, bitten wir alle Zuschauer, bereits etwa 15 Minuten vor Spielbeginn ihre Plätze einzunehmen.
„Das wichtigste Spiel der Saison“
„Die Stimmung im Team ist sehr gut. Für uns ist es das wichtigste Spiel der Saison. Wir haben in den vergangenen Monaten darauf hingearbeitet, dieses Finale spielen zu können. Jetzt gilt es, diese Aufgabe zu lösen“, blickt Trainer Erik Töpfer auf das abschließende Saisonspiel voraus. „Wir gehen sehr fokussiert in das Spiel. Wir sind erst aufgestiegen, wenn wir das Spiel gewonnen haben. Mainz wird uns nichts schenken. Für sie ist es die letzte Fahrt der Saison, sie können ohne Druck aufspielen.“ Der HCL-Coach erwartet einen Gegner mit einem sehr variablen Abwehrspiel. Wichtig sei, dass sein Team diszipliniert bleibe und im Angriff konsequent die Chancen nutzt. Wie stark die Mainzerinnen sind, haben sie beim jüngsten 26:31 gegen den HC Rödertal gezeigt, als sie lange Zeit auf Augenhöhe spielten.
Der HC Leipzig und der FSV Mainz 05 stehen sich zum insgesamt zehnten Mal gegenüber. Die Leipzigerinnen setzten sich bei den bislang neun Duellen vier Mal durch, gleich fünf Mal verließ Mainz als Sieger das Parkett. Dank einer starken Leistung von Torhüterin Janine Fleischer (13 Paraden) konnten die Leipzigerinnen das Hinspiel mit 29:22 gewinnen.
Zeit für Abschiede
Gleichzeitig heißt es beim HC Leipzig zum Saisonabschluss auch „Abschied nehmen von drei Spielerinnen“. Nele Kurzke und Hanna Ferber-Rahnhöfer werden nach dem Spiel gegen Mainz ihre Handball-Karrieren beenden. Ebenfalls verabschiedet wird Rückraumspielerin Lara Seidel, die in der kommenden Saison nicht mehr zum Bundesliga-Kader gehören wird.
Im Falle des Aufstiegs heißt es auch Abschied nehmen von der Sporthalle Brüderstraße. Die „Brüderhölle” war nach dem Zwangsabstieg 2017 die Heimspielstätte des HCL-Teams. Bei einem Aufstieg in die 1. Bundesliga steht der Umzug in das größere Sportcenter Markranstädt an. Nur so kann der HCL die von der HBF für die 1. Bundesliga geforderten strukturellen Voraussetzungen erfüllen.
Besonderes Spiel für Aleksandra Orowicz
Ein ganz besonderes Spiel wird der heutige Saisonabschluss für Gäste-Torhüterin Aleksandra Orowicz. Die polnische Keeperin, die zu den besten Torhüterinnen der Liga gehört, wechselt im Sommer zum HCL und verspricht: „Ich bin bis zum Ende der Saison Spielerin von Mainz 05 und identifiziere mich voll mit dem Verein. Deshalb werde ich in diesem Spiel alles geben und so gut spielen, wie ich kann. Und natürlich möchte ich mich auch von meiner besten Seite zeigen.“
Fans, die nicht vor Ort in der Sporthalle Brüderstraße dabei sein können, können das letzte Saisonspiel des HC Leipzig gegen den FSV Mainz 05 im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/hc-leipzig-frauen/2-hbf-hc-leipzig-vs-1-fsv-mainz-05 verfolgen (Pay per view: 5 Euro).
Kim-Angelina Lang trägt auch in den kommenden zwei Spielzeiten das Trikot des HC Leipzig. Die Rückraumspielerin mit der Nummer 5 hat ihren Vertrag um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2028 verlängert.
„Diese Vertragsverlängerung bedeutet mir sehr viel, weil ich mir damit den großen Traum von der 1. Liga erfüllen kann. Außerdem schätze ich sehr, dass wir so eine tolle Mannschaft sind, die sich auch außerhalb der Halle sehr gut versteht. Es bedeutet mir sehr viel, das HCL-Trikot zu tragen. Das Team und auch das Team um das Team harmonisiert sehr gut miteinander. Alle unterstützen sich gegenseitig. Die Mannschaft ist wie meine zweite Familie geworden“, sagt die 20-Jährige, die in den vergangenen beiden Jahren zu einem festen Bestandteil des HCL-Teams geworden ist: „Meine letzten zwei Jahre waren leider vor allem in Vorbereitungszeiten und Saisonstarts von Verletzungen geprägt, sodass mir der Start immer sehr schwer fiel. Dennoch bin ich zum Ende hin immer wieder gut reingekommen und habe mich in die Mannschaft und das Spiel gut integrieren können.“
Seit zwei Jahren beim HCL
Kim-Angelina Lang kam im Sommer 2024 vom Drittligisten SG Todesfelde/Leezen zurück nach Leipzig. Erst im Alter von elf Jahren hatte Kim-Angelina Lang 2016 beim Schwaaner SV in Mecklenburg den Weg zum Handball gefunden – und war sofort begeistert. „Ich liebe am Handball einfach die Mischung aus Tempo und Taktik und dazu natürlich den Team-Aspekt“, erklärt sie die Faszination „Handball“. Weil ihre Mama Tennis spielte, griff auch die Linkshänderin immer mal wieder zum Tennisschläger – blieb dann aber beim Handball.
Weil ihr großes Talent schnell sichtbar wurde, spielte Kim von 2017 bis 2020 im Nachwuchs des Rostocker HC, um dann nach Leipzig zu wechseln. Ihre größten Erfolge feierte sie allerdings in Leipzig, als sie mit dem HCL 2021 die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft und mit dem Sportgymnasium die Schüler-Weltmeisterschaft gewann. Bei der Frage nach ihrem bisherigen persönlichen Handball-Highlight muss die Wahlleipzigerin nicht lange überlegen. „Meine Highlights waren die Schulweltmeisterschaft mit dem HCL und meine ersten Spiele in der 2. Bundesliga mit damals 17 Jahren.“
Bevor sie 2024 zum HCL zurückkehrte, spielte Kim-Angelina in der Saison 2023/2024 in Schleswig-Holstein sowohl für die SG Todesfelde/Leezen in der Dritten Liga als auch für den Handewitter SV in der A-Jugendbundesliga.
Der HC Leipzig hat sich mit einem 27:22-Arbeitssieg beim Tabellenletzten TuS Lintfort durchgesetzt und behauptet damit mit einem Punkt Vorsprung die Tabellenführung in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen. Mit einem Heimsieg im letzten Saisonspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am kommenden Sonntag kann das Team von Trainer Erik Töpfer den Aufstieg in die 1. Bundesliga aus eigener Kraft perfekt machen. Die Sporthalle Brüderstraße wird dabei aus allen Nähten platzen: Das entscheidende Spiel ist bereits ausverkauft.
HCL erarbeitet sich Vier-Tore-Führung zur Halbzeit
Die Gastgeberinnen aus Lintfort erwischten zunächst den besseren Start und erspielten sich in der Anfangsphase mehrfach Vorteile, sodass sie in der siebten Minute mit 5:3 in Führung lagen. Beim Stand von 6:6 war die Partie jedoch wieder völlig offen, ehe Leipzig zunehmend die Kontrolle übernahm. Vor allem Pauline Uhlmann zeigte sich von der Siebenmeterlinie treffsicher und trug maßgeblich dazu bei, dass sich ihr Team erstmals deutlicher absetzen konnte.
Entscheidend war die Phase zwischen der 18. und 23. Minute. Während Leipzig seine Chancen konsequent nutzte, scheiterte Lintfort mehrfach an der starken Leipziger Torhüterin Janin Fleischer. Die Gäste bauten ihren Vorsprung Tor um Tor aus und zogen zwischenzeitlich auf 8:15 davon.
Anschließend brachte die Einwechslung von Torhüterin Anita Poláčková den Gastgeberinnen neue Stabilität. Mit mehreren starken Paraden verhinderte sie einen noch höheren Rückstand und hielt ihr Team im Spiel. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte Lintfort den Abstand noch etwas verkürzen, dennoch gingen die Gäste mit einer komfortablen 12:16-Führung in die Kabine.
Leipzig verwaltet den Vorsprung in der zweiten Halbzeit
Lintfort kam engagiert aus der Kabine und verkürzte durch Svenja Rottwinkel früh auf 13:16. Leipzig ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, hielt die Gastgeberinnen konsequent auf Distanz und baute den Vorsprung zunächst auf fünf und wenig später auf sieben Tore aus. Beim Stand von 15:22 nach 42 Minuten schien die Vorentscheidung bereits gefallen.
Lintfort gab sich jedoch nicht auf und kämpfte sich noch einmal zurück in die Partie. Unterstützt durch zu schnelle Abschlüsse und Unkonzentriertheiten der Leipzigerinnen, verkürzten die Gastgeberinnen bis zur 58. Minute sogar noch einmal auf 22:25 und hielten die Hoffnung auf eine Aufholjagd am Leben. Leipzig bewahrte in der Schlussphase jedoch die Ruhe und spielte die Führung souverän herunter. Emely Theilig erhöhte kurz vor Schluss auf 22:26, ehe Alina Gaubatz mit dem letzten Treffer der Begegnung den 22:27-Endstand besiegelte.
Trainer Erik Töpfer zog nach der Partie ein gemischtes Fazit: „Wir sind nicht mit der nötigen Konsequenz in die Begegnung gestartet und deshalb zunächst nur schwer ins Spiel gekommen. Mit zunehmender Konzentration, mehr Disziplin und einer besseren Chancenverwertung konnten wir uns dann bis Mitte der zweiten Halbzeit recht deutlich absetzen. Danach haben sich jedoch wieder einige Undiszipliniertheiten eingeschlichen. Wir haben zu häufig überhastet abgeschlossen und dadurch unnötig Ballbesitz verschenkt. Lintfort hat engagiert dagegengehalten, gleichzeitig sind wir aber auch zu oft an ihrer Torhüterin gescheitert. Dadurch haben wir es verpasst, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten.“
Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de
HC Leipzig: Janine Fleischer (14 Paraden), Nele Kurzke; Pauline Uhlmann (9 Tore/6 Siebenmeter), Marlene Tucholke (7), Kim Angelina Lang (5), Emely Theilig (3), Alina Gaubatz (1), Sharleen Greschner (1), Lilly Glimm (1), Hanna Ferber-Rahnhöfer, Laura Sophie Klocke, Lara Tauchmann
Siebenmeter
Lintfort 5/5; HCL 6/7
Strafminuten
Lintfort 4; HCL 0
Mit einem Punkt Vorsprung auf die punktgleichen Verfolger TG Nürtingen und Füchse Berlin gehen die Handballerinnen des HC Leipzig in die letzten beiden Spiele der 2. Alsco Handball Bundesliga. Am 29. und vorletzten Spieltag sind die Leipzigerinnen am Sonntag, 24. Mai (Anwurf: 16 Uhr), zu Gast beim Tabellen-Schlusslicht TuS Lintfort.
„Wir haben uns für die letzten Spiele vorgenommen, jedes einzelne als Finale zu sehen und zu wissen, dass wir uns nur selbst schlagen können. Deswegen ist es egal, wer kommt. Es heißt: ‚Wir gegen uns selbst‘. So fahren wir auch nach Lintfort und werden alles rauslassen, was wir haben“, blickt Trainer Erik Töpfer auf das letzte Auswärtsspiel der Saison voraus: „Wir müssen erneut eine aggressive Abwehr stellen und dann im Tempo nach vorn, einfache Tore erzielen. Im Angriff gilt es, wieder sehr diszipliniert zu spielen und weiter an der Chancenverwertung zu arbeiten.“ Ob die erkrankte Wiebke Meyer, die zuletzt gegen den Bergischen HC gefehlt hatte, wieder dabei sein kann, steht noch nicht fest.
Der HC Leipzig und der TuS Lintfort stehen sich zum insgesamt 13. Mal gegenüber. Die Leipzigerinnen setzten sich bei den bislang zwölf Duellen neun Mal durch, drei Mal verließ Lintfort als Sieger das Parkett. Im Hinspiel setzte sich das HCL-Team deutlich mit 40:14 durch.
TuS Lintfort: Seit 18 Spielen sieglos
Der TuS Lintfort, der derzeit seine achte Zweitligasaison in Folge absolviert, ist nach gutem Saisonbeginn mit zwei Siegen aus den ersten vier Spielen in den vergangenen Monaten auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Da es in dieser Saison keinen Absteiger gibt, ist der Klassenerhalt trotz der „Roten Laterne“ gesichert. Das Team vom Niederrhein um Trainerin Bettina Grenz-Klein wartet bereits seit 18 Spielen auf seinen vierten Saisonsieg. Den bislang letzten Erfolg feierte Lintfort am 15. November 2025 beim 24:21 gegen den VfL Waiblingen. Zuletzt gab es neun Niederlagen in Folge.
Dreh- und Angelpunkt des Lintforter Spiels ist nach wie vor Svenja Rottwinkel. Die 31-jährige Rückraumspielerin ist mit ihren bislang 172 Toren eine der erfolgreichsten Werferinnen der Liga. Probleme offenbart die Mannschaft dagegen immer wieder in der Abwehr.
Fans, die nicht vor Ort in Lintfort dabei sein können, können das Spiel des HC Leipzig bei TuS Lintfort im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/tus-lintfort-frauen/2-hbf-tus-lintfort-vs-hc-leipzig verfolgen (Pay per view: 5 Euro).
Die Handballerinnen des HC Leipzig sind wieder Tabellenführer der 2. Alsco Handball Bundesliga und haben damit weiter gute Chancen auf den Aufstieg in die Bundesliga. Die Leipzigerinnen feierten am Sonntag am 28. Spieltag gegen den Bergischen HC einen 34:27-Erfolg (17:12). Treffsicherste HCL-Werferin des Tages in der heimischen Sporthalle Brüderstraße war Marlene Tucholke mit sieben Toren. Weil Spitzenreiter Füchse Berlin einen Tag zuvor sein Spiel beim Tabellendritten TG Nürtingen mit 30:32 verloren hatte, übernahm das HCL-Team wieder die Tabellenführung und geht nun mit einem Zähler Vorsprung auf die Berlinerinnen in die letzten beiden Saisonspiele.
„Durch die Berliner Niederlage war klar, dass wir mit einem Sieg wieder auf Platz eins springen können und den direkten Aufstieg wieder in der eigenen Hand haben. Das hat uns nochmal einen Funken Zusatzmotivation gegeben“, sagte Trainer Erik Töpfer und ergänzte: „Unsere stabile Abwehr und Nele Kurzke im Tor, die sehr stark gehalten hat, haben am Ende den Ausschlag gegeben. So konnten wir etwas befreiter im Angriff aufspielen. Das haben wir gut gemacht. Wichtig ist, dass wir nun auch die letzten beiden Spiele gewinnen.“
Starker Zwischenspurt
Zusätzlich motiviert von der Niederlage der Berlinerinnen spielten die Leipzigerinnen, die ohne Wiebke Meyer auskommen mussten, von Beginn an zielstrebig nach vorn. Nach fünf Minuten führten sie mit 4:2, hatten in der Folgezeit aber Probleme mit der Chancenverwertung. Ab der zehnten Minute lieferten sich beide Mannschaften zunächst ein spannendes Duell, in dem der HCL vorlegte und die Gäste ausgleichen konnten. Angeführt von der wieder einmal starken Torhüterin Nele Kurzke (insgesamt 19 Paraden), zogen die Gastgeberinnen das Spiel in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit mit vier Toren in Folge zum 12:8 (22. Minute) wieder auf ihre Seite. Diesen Vorsprung konnten sie bis zur Halbzeitpause weiter ausbauen, sodass beim Stand von 17:12 die Seiten gewechselt wurden – sehr zur Freude der über 500 Fans.
Schnelle Vorentscheidung
Zu Beginn der zweiten Halbzeit blieben die Leipzigerinnen weiter auf dem Gaspedal, bauten ihre Führung mit drei Toren in Folge auf 20:12 (33. Minute) aus und sorgten damit schnell für die Vorentscheidung. Einige Minuten später verkündete die Anzeigetafel nach dem Siebenmeter-Treffer von Pauline Uhlmann sogar eine 27:17-Führung (44. Minute). In der Schlussphase lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, indem die Gäste noch etwas näher herankamen. Am souveränen 22. Saisonsieg und dem kollektiven blau-gelben Jubel über die zurückgeholte Tabellenführung änderte das aber nichts mehr.
Weiter geht es für die Leipzigerinnen am Sonntag, 24. Mai (Anwurf: 16 Uhr), mit dem letzten Auswärtsspiel der Saison beim Liga-Schlusslicht TuS Lintfort.
Der Kampf um den Aufstieg in die 1. Bundesliga könnte spannender kaum sein. Mit einem Punkt Rückstand auf die Füchse Berlin gehen die Handballerinnen des HC Leipzig in die letzten drei Spiele. Am 28. Spieltag der 2. Alsco Handball Bundesliga haben die Leipzigerinnen am Sonntag (17. Mai/Anwurf: 16 Uhr) den Bergischen HC zu Gast in der Sporthalle Brüderstraße.
Unentschieden im Hinspiel
„Nach der Niederlage in Berlin gilt es nun für uns: ‚Krone richten und nach vorn schauen‘. Für uns ist klar, dass wir unsere letzten drei Saisonspiele gewinnen müssen, um mindestens den Relegationsplatz zu sichern. Damit müssen wir gegen den Bergischen HC anfangen“, blickt Trainer Erik Töpfer auf das Spiel gegen den Tabellensiebten voraus: „Beim Unentschieden im Hinspiel haben wir uns ziemlich schwer getan. Wir haben vor allem das Kreisläuferspiel nicht unter Kontrolle bekommen und zu viel Gegentore kassiert. Das muss diesmal besser werden. Wichtig ist, Ruhe im Angriff zu bewahren, effektiv zu sein und die freien Chancen zu nutzen. Wir müssen aus den Fehlern der letzten Top-Spiele lernen und souveräner auftreten.“
Der HCL und der Bergische HC standen sich bislang erst dreimal gegenüber. Die Bilanz ist ausgeglichen (ein HCL-Sieg, ein Unentschieden, ein Sieg für den Bergischen HC). Im Hinspiel im März trennten sich beide Mannschaften 29:29-Unentschieden.
Bergischer HC: Turbulente Hinrunde
Dabei erlebte der BHC, der zuletzt vier Niederlagen in Folge kassierte, vor allem in den ersten Monaten eine turbulente Saison. Nach einem personellen Umbruch im Sommer mit zehn Abgängen und sieben Neuzugängen legte das Team einen starken Saisonstart mit vier Siegen aus den ersten fünf Spielen hin. Zum Jahresende wurde der Vertrag von Trainerin Kerstin Reckenthäler auf eigenen Wunsch aufgelöst.
Unter Interimstrainerin Assina Müller präsentierte sich das BHC-Team in den vergangenen Monaten vor allem in der heimischen Sporthalle Wittkulle stark und setzte sich hier unter anderem auch gegen die Füchse Berlin durch (27:23).
Torjägerin Svenja Mann und eine starke Defensive
Das Offensivspiel der Mannschaft wird vor allem von Rückraumspielerin Svenja Mann getragen, die im Sommer von den Kurpfalz Bären zum BHC gewechselt war. Die 25-jährige Rückraumspielerin, aktuell mit 166 Treffern drittbeste Torjägerin der Liga, erzielte im Hinspiel zehn Treffer. Vor allem zeichnet sich das BHC-Team aber durch eine starke Defensive aus. Für große Sicherheit sorgt unter anderem Torhüterin Lena Lindemann, die zu den besten Torhüterinnen der Liga gehört.
Sieben Aufstiege in Folge
Der 2006 gegründete Handballverein schickte 2016 erstmals ein Frauen-Team in der untersten Spielklasse ins Rennen. Siebenmal in Folge (nur im Corona-Jahr musste ausgesetzt werden) feierten die BHC-Frauen den Meistertitel und stiegen auf. 2024 schafften sie den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Fans, die nicht vor Ort in der Sporthalle Brüderstraße dabei sein können, können das Spiel des HC Leipzig gegen den Bergischen HC im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/hc-leipzig-frauen/2-hbf-hc-leipzig-vs-bergischer-hc-0 verfolgen (Pay per view: 5 Euro).
Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de
Trotz einer guten Abwehrleistung inklusive einer starken Torhüterin Nele Kurzke (13 Paraden) mussten sich die Handballerinnen des HC Leipzig am Samstag im Spitzenspiel des 27. Spieltages der 2. Alsco Handball Bundesliga bei den Füchsen Berlin mit 21:25 (12:13) geschlagen geben. Durch die dritte Saisonniederlage gaben die Leipzigerinnen die Tabellenführung an die Berlinerinnen ab, die nun mit einem Punkt Vorsprung in die letzten drei Saisonspiele gehen. Treffsicherste HCL-Werferin des Tages war Marlene Tucholke mit sieben Toren.
„In der Abwehr haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht mit einer guten Torhüterin Nele Kurzke“, lobte Trainer Erik Töpfer sein Team nach dem Spiel und ergänzte: „Unser Problem war die Abschlussquote – vor allem in der zweiten Halbzeit. 23 Fehlwürfe im Top-Spiel, das man am Ende mit vier Toren verliert, sagt viel aus. Wir haben viele Ballgewinne in der Abwehr gehabt, aber vorne zu viel liegengelassen. Das hat am Ende den Unterschied gemacht.“
HCL kommt besser ins Spiel
Insgesamt 2000 Zuschauer – darunter 200 aus Leipzig - erlebten in der Sporthalle Charlottenburg von Beginn an ein spannendes Spitzenspiel mit den beiden abwehrstärksten Mannschaften der Liga. Dabei kam der HCL, bei dem erstmals seit Langem alle Spielerinnen dabei waren, besser in die Partie. Bis zur 20. Minute führten die Leipzigerinnen mit zwei Toren (10:8). Dann stockte allerdings das Angriffsspiel. In sieben torlosen Minuten drehten die Gastgeberinnen das Blatt und gingen ihrerseits mit 11:10 in Führung (27. Minute). Dieser knappe Rückstand hatte auch bis zur Halbzeitpause bestand, sodass beim Stand von 12:13 aus Leipziger Sicht die Seiten gewechselt wurden.
Probleme im Angriff
Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Leipzigerinnen zunächst dran. In der 35. Minute gelang Marlene Tucholke wieder der Ausgleich zum 14:14. Es sollte allerdings das letzte Mal sein, dass die Gäste das Spiel ausgleichen konnten. Denn in der Folgezeit blieben sie erneut mehr als sechs Minuten ohne eigenen Treffer, sodass sich die Berlinerinnen mit drei Treffern in Folge bis zur 41. Minute auf 17:14 absetzen konnten. Danach lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, sodass der Traum vom Auswärtssieg bei den Leipzigerinnen bis zur 54. Minute weiterlebte (19:22). Dann erzielten die Berlinerinnen aber erneut drei Tore in Folge zum 25:19 und schafften so die Vorentscheidung (56. Minute). Die HCL-Spielerinnen betrieben am Ende mit zwei Toren in Folge nur noch Ergebniskosmetik, sodass das Spiel mit 21:25 verloren ging.
„Unser Minimalziel ist nun Platz zwei, um über die Relegation den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen. Dazu müssen wir unsere letzten drei Saisonspiele gewinnen“, schaute Erik Töpfer nach dem Spiel voraus. Mit Blick auf das kommende Wochenende, an dem sich die Füchse Berlin und der Tabellendritte TG Nürtingen gegenüberstehen, ergänzte der HCL-Coach: „Parallel drücken wir Nürtingen die Daumen. Aber natürlich müssen wir selbst unsere Hausaufgaben erledigen. Wenn uns das gelingt, können wir sogar noch Platz eins erreichen. Aber für uns geht es nun primär darum, Platz zwei und damit die Relegation, zu sichern.“
Weiter geht es für die Leipzigerinnen am Sonntag, 17. Mai (Anwurf: 16 Uhr), in der Sporthalle Brüderstraße mit dem Heimspiel gegen den Bergischen HC.
Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de
HC Leipzig: Nele Kurzke (13 Paraden), Janine Fleischer (2 Paraden); Marlene Tucholke (7 Tore/1 Siebenmeter), Pauline Uhlmann (5/2), Lara Tauchmann (3), Wiebke Meyer (2), Laura-Sophie Klocke (1), Lara Seidel (1), Emely Theilig (1), Lilly Glimm (1), Hanna Ferber-Rahnhöfer, Lisa Lammich, Sharleen Greschner, Kim Angelina Lang, Jana Walther, Alina Gaubatz.
Siebenmeter
Berlin 6/8; HCL 3/6.
Strafminuten
Berlin 2; HCL 6.
Zuschauer: 2001

Showdown an der Tabellenspitze: Auf dem Weg in die 1. Bundesliga müssen die Handballerinnen des HC Leipzig am 27. Spieltag der 2. Alsco Handball Bundesliga am Samstag (9. Mai/Anwurf: 19.30 Uhr) beim Tabellenzweiten Füchse Berlin antreten. Mit dem jüngsten 39:19-Kantersieg gegen die HL Buchholz 08-Rosengarten haben die Leipzigerinnen am vergangenen Sonntag noch einmal kräftig Selbstvertrauen getankt.
„Tagesform wird entscheiden“
„Nach dem Sieg am Wochenende und dem Hunger, den wir gegen Rosengarten ausgestrahlt haben, fahren wir mit einem sehr guten Gefühl nach Berlin. Wir wissen was wir können, wir wissen aber auch was Berlin kann. Am Ende wird auch die Tagesform entscheiden“, blickt Trainer Erik Töpfer auf das Duell der beiden abwehrstärksten Teams der Liga voraus: „Es wird sicher ein sehr abwehrorientiertes und temporeiches Spiel. Beide Mannschaften spielen eine sehr gute Defensive mit starken Torhüterinnen und gutem Tempohandball nach vorn. Da ähneln wir uns. Berlin ist uns auf einigen Positionen körperlich etwas überlegen, wo wir mit Tempo glänzen können. Deshalb wird es ein sehr ausgeglichenes Spiel, in das wir uns vor allem mit Emotion und Leidenschaft hineinkämpfen und Berlin von Anfang an unter Druck setzen müssen. Wir müssen sie in der eigenen Halle zum Nachdenken bringen und zu Fehlern zwingen. Das Spiel wird nicht nur eine sportliche sondern auch eine mentale Aufgabe.“ Wenige Tage vor dem Spitzenspiel in Berlin hat der Trainer wieder alle Spielerinnen zur Verfügung. Auch die zuletzt verletzte Linksaußen Alina Gaubatz ist wieder ins Training eingestiegen.
Der HCL und die Füchse Berlin standen sich bislang 20-mal gegenüber. Sieben dieser Duelle konnten die Leipzigerinnen gewinnen, elf Mal setzte sich das Team aus der Hauptstadt durch, zwei Aufeinandertreffen endeten Unentschieden. Im Hinspiel Anfang Januar feierte das HCL-Team einen beindruckenden 33:24-Erfolg.
Ausgeglichene Mannschaft
Die Füchse Berlin sind derzeit in der 2. Alsco Handball Bundesliga das „Team der Stunde“. Das Team aus der Hauptstadt feierte zuletzt elf Siege in Folge. Zuletzt gab es ein deutliches 31:21 beim HC Rödertal. Auch in der heimischen Sporthalle Charlottenburg präsentierten sich die Füchse bislang bärenstark und verloren nur eines ihrer 13 Spiele (24:25 gegen HC Rödertal). Ausgeglichenheit ist bei den Berlinerinnen in dieser Saison Trumpf. Die Tore verteilen sich – wie beim HCL - auf viele Spielerinnen. Erfolgreichste Werferin der Mannschaft ist Rückraumspielerin Leoni Baßiner mit 101 Toren. Ein großer Rückhalt in der Defensive ist Torhüterin Zoe Ludwig. Hinzu kommt eine große Nervenstärke in entscheidenden Situationen. Fünf ihrer 21 Saisonsiege feierten die Füchse mit drei oder weniger Toren Vorsprung
Mit der in Leipzig bestens bekannten Susann Müller – 2003 bis 2010 und 2013/14 beim HCL – sitzt der Star bei den Berlinerinnen auf der Bank. Die ehemalige Weltklasse-Rückraumspielerin trainiert das Team bereits seit 2019 – gemeinsam mit Ehefrau Nina Müller (ehemals Wörz), die von 2000 bis 2006 ebenfalls das HCL-Trikot trug. Fans, die nicht vor Ort dabei sein können, können das Spitzenspiel des HC Leipzig bei den Füchsen Berlin im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/fuechse-berlin-frauen/2-hbf-fuechse-berlin-vs-hc-leipzig verfolgen (Pay per view: 5 Euro).
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen