Handball-Club Leipzig

Mit der 23-jährigen Lara Tauchmann kommt eine Aufbauspielerin für die Position Rückraum Mitte vom Liga-Konkurrenten HC Rödertal an die Pleiße. Sie hat beim HC Leipzig einen Vertrag bis 2026 unterschrieben.

Lara Tauchmann begann als Fünfjährige beim Radeberger SV Handball zu spielen, bei dem sie bis 2018 ausgebildet wurde. Seit 2018 spielt sie für den HC Rödertal, unterbrochen durch ein Auslandsjahr von 2019 bis 2020 in Neuseeland. Zu dieser Zeit gehörte Lara bereits zur 1. Mannschaft des HCR, mit dem sie 2022 in die 2. Bundesliga aufgestiegen war.

Die Studentin schließt in kürze ihr Bachelor-Studium ab wird in Leipzig ein Master-Studium aufnehmen.

Zu ihren Hobbys zählt Lara Tauchmann Beachvolleyball, Snowboarden und Surfen. Besonders freut sie sich auf das jährliche Wellenreiten an der portugiesischen oder französischen Atlantikküste.

Zum Wechsel nach Leipzig sagt Lara: „Nach sechs Jahren beim HC Rödertal habe ich mich dazu entschieden eine neue Herausforderung zu suchen. Mit dem HC Leipzig habe ich dafür den richtigen Verein gefunden und freue mich sehr die Chance zu bekommen, die nächsten zwei Jahre hier zu spielen. Ich bin überzeugt, dass es der richtige Schritt für meine persönliche und sportliche Weiterentwicklung ist. Die Mannschaft hat mich im Probetraining sehr gut aufgenommen und ich freue mich darauf ab nächster Saison Teil dieses jungen Teams zu sein."

HCL-Geschäftsführer Peter Müller: „Mit Lara konnten wir eine talentierte Rückraumspielerin aus Sachsen für uns gewinnen. Sie beeindruckt nicht nur auf dem Spielfeld sondern sie ist auch eine starke Persönlichkeit mit viel Erfahrung. Wir wünschen ihr viel Erfolg und freuen uns auf die nächsten Jahre mit ihr.“

Mit einem hart erarbeiteten 28:23-Erfolg über den Tabellenletzten HCD Gröbenzell verteidigten die Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Bundesliga ihren dritten Platz und revanchierten sich damit für die Hinspiel-Niederlage.

Lange hielten die Gäste vor 468 Zuschauern mit und stellten unsere Mädels vor größere Herausforderungen. Zum Beispiel mit einer offensiven und sehr beweglichen Abwehr wurde der Spielaufbau der Sächsinnen nachhaltig gestört. Weshalb die Lara Seidel, Patricia Nikolic und Joanna Granicka sehr oft mit Einzelaktionen den Erfolg suchten. Auf der anderen Seite hatten die Oberbayerinnen einen Angriffsplan, den sie oft erfolgreich in die Tat umsetzten, sodass es mit dem Halbzeitstand von 13:13 in die Kabinen ging.

Im zweiten Durchgang legte der HCL richtig los und hatte nach 37 Minuten eine Sechs-Tore-Führung (21:15) herausgeholt. Doch auch diese brachte nicht die endgültige Entscheidung. Gröbenzell blieb hartnäckig dran, verkürzte nochmal beim 21:23 acht Minuten vor dem Ende auf minus zwei. Doch Sharleen Greschner, Pauline Uhlmann, Joanna Granicka und die unwiderstehliche Marlene Tucholke überrollten die tapferen Gäste.

Deren Trainer Stefan Weidinger resümierte: „Ich bin stolz auf die Mannschaft, wir haben das Spiel lange offen gehalten. Nach dem Hinspielerfolg hatten wir uns mehr ausgerechnet. Es war ein verdienter Sieg des HCL, weil wir kurz nach der Halbzeit abreisen lassen mussten.“

HCL-Cheftrainer Erik Töpfer: „Wir haben uns gut vorbereitet, schaffen es aber nicht dies umzusetzen. Das stimmt mich unzufrieden. In der zweiten Halbzeit ist es dann über 20 Minuten gut gelungen und wir haben uns abgesetzt. Aber vorwiegend war es ein Spiel auf Augenhöhe.“

HC Leipzig
Nele Kurzke, Janine Fleischer; Pauline Uhlmann (3), Lara Seidel (6), Patricia Nikolic (4), Jennifer Hofmann, Emely Theilig, Alina Gaubatz, Jenny Illge, Sharleen Greschner (4), Joanna Granicka (4/1), Marlene Tucholke (7)

HCD Gröbenzell
Theresa Bauer, Magdalena Frey, Antonia Johanna Thurmer; Belen Gettwart (2), Kirsten Walter (3), Isabel Kattner (5), Christine Königsmann (4/3), Johanna Leubner, Ramona Nittel (1), Diana Feles (2), Sabrina Lipp (6), Jana Epple, Ann-Christin Steinhart

Siebenmeter
HCL 1/3; HCD 3/3
Strafminuten
HCL 6; HCD 4

Zuschauer 468

Nach der Länderspielpause haben die Damen des HC Leipzig in der 2. Handball-Bundesliga den HCD Gröbenzell zu Gast.

Das Spiel gegen den Tabellenletzten findet zur gewohnten Heimspielzeit der Leipzigerinnen, am Sonntag um 16:00 Uhr in der Sporthalle Brüderstraße statt.

Die Vorzeichen, inklusive alle relevanten Statistiken, sind eindeutig und sprechen für einen Heimsieg unserer Mannschaft und die Verteidigung des dritten Tabellenplatzes. Aber Vorsicht: Zwei ihrer erst sechs Punkte holten die Oberbayerinnen aus der Nähe von München am 18. November gegen einen damals schwächelnden HC Leipzig. Es sollte unser letztes Spiel vor dem Trainerwechsel sein. Seitdem ging es für den HCL stetig bergauf. Der HCD gewann noch in Bremen und zuletzt gegen Freiburg. Wir sind also vor den Gästen gewarnt. Sie können unter bestimmten Umständen richtig unangenehm werden.

Eines verbindet uns mit dem doppelt so alten Traditionsverein aus Bayern: Beim Handballclub Damen Gröbenzell spielen ebenfalls ausschließlich Mädchen und Damen Handball. Zweifelsohne eine Besonderheit im deutschen Handball.

Das Vorspiel bestreitet die HCL-B-Jugend um 13:15 Uhr, mit dem Qualifikationsspiel zur Deutschen Meisterschaft, gegen den Bayern-Meister HC Forchheim 2011.
Der Sieger qualifiziert sich für die Achtelfinalspiele, welche am 20./21. April und 27./28. April ausgetragen werden.

Sie war gefühlt schon immer da: Emely Theilig, 24 Jahre jung, schnell und dynamisch auf den Beinen mit Übersicht und Auge im Rückraum agierend und der Vorliebe für verdeckte Schlag- und Hüftwürfe, kam 2015 zum HC Leipzig.

Da hatte die gebürtige Sächsin, die seit 2010 Handball spielt und beim BSV Sachsen Zwickau ausgebildet wurde, bereits internationale Erfahrungen bei der Europameisterschaft der U17 in Mazedonien im DHB-Team gesammelt. In Leipzig sollte die Karriere weiter Fahrt aufnehmen. Die intensive Arbeit im Verein, der Umzug ins Internat sowie der Wechsel auf die hiesige Sportschule trugen Früchte. Emely belegte mit der Landesauswahl beim Deutschen Länderpokal die Plätze zwei (2016) und drei (2017), wurde mit dem HCL 2016 Deutscher Vizemeister mit der B-Jugend und debütierte 16-jährig 2016 bei den Frauen in der 1. Bundesliga gegen Bietigheim sowie in der Champions League gegen Varda Skopje.

Als frisch gebackene Deutsche B-Jugend-Meisterin gehörte Emely Theilig 2017 zur Ersten Frauenmannschaft, die den Neuanfang des HC Leipzig in der Dritten Liga, mit einem Durchschnittsalter von 16,8 Jahren, einleitete. In diesen sieben Jahren gehörte sie stets zu den Leistungsträgern auf dem Parkett und zur Identifikationsfigur des Vereins. 2019 stieg die Mannschaft in die 2. Bundesliga auf und nun soll, nachdem Willen der Rechtshänderin, der Weg mit einem dritten Platz und der besten Zweitliga-Saison der Leipzigerinnen enden.

„Nach so vielen Jahren Leistungssport, mit festen Strukturen, unzähligen Lehrgängen und Trainingslagern, aber auch vielen Verletzungen und Entbehrungen spüre ich ein extrem großes Verlangen nach Veränderung. Ich freue mich jetzt total auf die neuen Türen, die sich durch diese Entscheidung öffnen werden und ich bin gleichzeitig voller Wehmut aber auch großer Dankbarkeit für die Erfahrungen, die ich machen konnte und die Menschen, die ich treffen durfte. Die wertvolle Wegbegleiter waren und einige zu engen Freunden fürs Leben geworden sind. Ich werde ab jetzt mehr Zeit für das letzte Drittel meines Studium haben und öfter in die Heimat zu meiner Familie fahren.“

Leipzig ist für Emely in den fast 10 Jahren zum Lebensmittelpunkt geworden.
„Ich danke dem HC Leipzig für das Vertrauen über die vielen Jahre, vor allem bedanke ich mich bei allen, die mich so großartig im Verein oder neben dem Spielfeld unterstützt haben. Sehr gern erinnere ich mich an die vielen schönen und lustigen Momente im Leben eines Sportlers in der Kabine, im Bus, bei Teamabenden in Trainingslagern, den Lehrgängen mit der Nationalmannschaft oder Teamaktivitäten zu Zeiten von Marion Mendel. Das bleibt ebenso in Erinnerung, wie die unvermeidlichen Verletzungen, auch von Freundinnen, Mitspielerinnen oder Gegnerinnen. Außerdem zähle ich zu den nicht so schönen Erinnerungen jeden 3000-Meter-Lauf, den ich im Laufe der Jahre laufen musste und das waren einige.“

Dass mit Emely Theilig eine weitere 24-jährige Spielerin das Kapitel Leistungssport beendet, bedauert HCL-Präsident Torsten Brunnquell außerordentlich: „Emely ist eine Vorzeige-Athletin, deren dynamische Spielweise immer begeistert hat. Dabei hat sie sich nie geschont, was zu einigen Verletzungen führte und leider nicht spurlos geblieben ist. Deshalb können wir ihre Entscheidung schweren Herzens nachvollziehen.
Wir wünschen Emely für ihre weitere Lebensplanungen außerhalb des Leistungssports viel Erfolg und hoffen, sie möglichst oft in unserer Brüderhalle begrüßen zu können. Vielen Dank Emely für die vielen schönen und erfolgreichen Jahre zusammen mit unserem HC Leipzig!“

Der HC Leipzig wird die entstehende Lücke wiederum mit einem Talent aus den eigenen Reihen schließen. So wie es seit 2017 regelmäßig gelingt und mittlerweile ein Markenzeichen des sächsischen Leistungszentrums geworden ist.

Eine ganz wichtige Personalentscheidung kann Handball-Bundesligist HC Leipzig vermelden. Nele Kurzke hat ihren Vertrag um ein Jahr verlängert und hütet auch kommende Saison das Tor der Blau-Gelben.

Die 33-jährige, die viele Jahre in der 1. Bundesliga unter anderem für den HC Leipzig, Bayer Leverkusen und Sachsen Zwickau gespielt hat und sogar in die Nationalmannschaft berufen wurde, führt derzeit die Torhüterstatistik der 2. Bundesliga mit 229 Paraden an. Das sind im Durchschnitt 11 Paraden pro Spiel und liegt über der Quote der 1. Liga. Dies verdeutlicht, wie wichtig Nele für den sächsischen Traditionsklub ist. Schließlich hat der HCL die wenigsten Gegentore aller Zweitligisten kassiert (564).

Ihre Ziele formuliert die Gymnasiallehrerin bescheiden: „Ich bin gespannt, was die neue Saison bringen wird und hoffe, dass es uns gelingt, konstanter zu werden, um den Verein im oberen Tabellendrittel zu etablieren. Dazu möchte ich gerne beitragen.“

Geschäftsführer Peter Müller: „Nele gibt uns mit Ihrer Erfahrung und Qualität Sicherheit und setzt mit ihren schnellen und punktgenauen Pässen brandgefährliche Akzente bei Tempogegenstößen. Wir freuen uns auf die kommende Saison mit ihr!“

Mit einer ganz bitteren und völlig überflüssigen 22:23-Niederlage in letzter Sekunden traten die Zweitliga-Handballerinnen des HC Leipzig die Heimreise aus Mainz an.

Die knapp 200 Zuschauer sahen ein zerfahrenes und von vielen Fehlern geprägtes Spiel, indem sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe lieferten. Spannend war es bis zum Ende. Lediglich in der Anfangsphase, als unsere Mädels gedanklich noch im Bus saßen, konnten die Gastgeberinnen drei Tore vorlegen, 5:2 und 6:3 zwischen der 9. und 13. Minute. Was Joanna Granicka mit zwei und Sharleen Greschner mit einem Tor umgehend korrigierten, 6:6/15. Minute. So marschierten beide Teams im Gleichschritt und wechselnder Führung Richtung Halbzeit. Zwei Minuten vor dem Pausensignal besorgten Joanna Granicka per Siebenmeter und Marlene Tucholke aus dem Rückraum eine Zwei-Tore-Führung (11:9), die auch nach dem Seitenwechsel kurzzeitig Bestand hatte, 12:10 durch Marlene Tucholke in der 31. Minute.

Wieder wechselte die Führung mehrfach. Mit Kampf und Einsatz stemmten sich die Erik-Töpfer-Schützlinge gegen die drohende Niederlage, als man in den letzten 10 Minuten ständig einem Rückstand hinterherlief und insgesamt fünfmal ausgleichen konnte.
Die Sächsinnen hatten dabei genügend Gelegenheiten dem Spiel eine positive Wendung zu geben, scheiterten aber immer wieder an den eigenen Unzulänglichkeiten, vor allem in Form technischer Fehler und Unaufmerksamkeiten in der Abwehr.

Dann die dramatische Schlussminute. Mainz-Trainerin Ilka Fickinger hatte gerade in einer Auszeit in Minute 58:56 die letzten taktischen Anweisungen gegeben, die erstmal verpufften, weil Leipzig den Ball eroberte. Eine gelungene Kombinat schloss Pauline Uhlmann über Rechtsaußen zum 22:22-Ausgleich ab. Mainz blieben noch 30 Sekunden. Die HCL-Abwehr packte ordentlich zu, schloss die Reihen und verteidigte auf Kosten eines Freiwurfs für die Gastgeberinnen. Unmittelbar nach dieser Aktion ertönte das Schlusssignal. Jetzt blieb nur noch ein letzter Wurf. Gegen eine Mauer und gegen unsere Nele Kurzke im Kasten. Tatsächlich fand Rugile Bartaseviciute, mit sechs Toren die erfolgreichste Schützin des Spiels, die Lücke in der Leipziger Mauer und verwandelte zum umjubelten 23:22 für den FSV.

HCL-Trainer Erik Töpfer: „Es war ein von beiden Seiten sehr umkämpftes Spiel. Allerdings auch mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten. Am Ende lag das Glück bei Mainz, die ebenfalls großartig gekämpft und gefightet haben. Ein Unentschieden wäre auch verdient gewesen, aber dafür fehlte uns heute der spielerische Glanz. Trotz vieler Fehler konnten wir aufgrund unserer guten Moral bis zum Schluss um die Punkte mitspielen. Das gibt uns Hoffnung für die nächsten Spiele. Wenn wir dann noch an unserer Cleverness arbeiten und konstanter spielen, gewinnen wir auch wieder.“

Das wird auch nötig sein, will man bis zum Ende der Saison auf dem dritten Platz bleiben. Der direkte Verfolger Nürtingen strauchelte ebenfalls. Dafür haben mit Mainz und Regensburg zwei weitere Teams 27:19 Punkte, sodass es ab sofort einen Vierkampf um die Bronzemedaille gibt.

FSV Mainz
Natascha Krückemeier, Lena Schmid; Anna Weidle (1), Amelie Gilanyi, Nora Schulze, Rugile Bartaseviciute (6), Leah Schulze (1), Julie Jacobs (2/1), Saskia Fackel (5/3), Lena Thoß (5), Hannah Kamp (1), Simone Karl (1), Sakia Wagner, Claire Ramacher (1)

HC Leipzig
Elia Garcia Canabate, Nele Kurzke, Janine Fleischer; Pauline Uhlmann (3), Lara Seidel, Patricia Nikolic (2), Jennifer Hofmann, Emely Theilig (1), Alina Gaubatz (1), Laura Klocke (1), Jenny Illge (3), Sharleen Greschner (2), Joanna Granicka (5/4), Marlene Tucholke (4)

Handball-Bundesligist HC Leipzig und Talent Marlene Tucholke einigen sich auf eine Zusammenarbeit bis mindestens 2025.

Die 16-jährige Schülerin kam im Sommer 2023 vom Kooperationspartner SC Markranstädt zum HCL, für den sie schon in der A-Jugendbundesliga spielte und 2023 Deutscher Vizemeister geworden war.

Bereits in ihrem ersten Jahr im Frauenbereich gehört Marlene zum festen Bestandteil der jungen Mannschaft und konnte ihre besonderen Fertigkeiten unter Beweis stellen. Zum Beispiel mit dem Siegtreffer in Lintfort. Nun soll die rasante Entwicklung der aktuell mit 1,91 m größten Nachwuchs-Auswahlspielerin Deutschlands (U18-Nationalmannschaft) weiter gefördert werden. Leipzig bietet dafür die besten Bedingungen, was Marlene und ihren Eltern die Entscheidung erleichterte.

Marlene Tucholke: "Die jetzige Saison hat mir gezeigt, wie viel Spaß es macht, auf diesem hohen sportlichen Niveau Handball zu spielen und ich möchte deshalb die Chance nutzen, mich hier in der 2. Bundesliga weiterzuentwickeln. Zusätzlich bietet mir Leipzig, aufgrund der Schule und der Nähe zu meinem Wohnort Markranstädt, ein perfektes Umfeld.
Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, welches mir entgegengebracht wird und möchte dieses auch in der kommenden Saison mit guten Leistungen bestätigen sowie die Mannschaft bestmöglich unterstützen.
Auch die A-Jugendbundesliga ist ein entscheidender Punkt, warum ich gerne weiterhin für den HC Leipzig spielen möchte."

Geschäftsführer Peter Müller: "Wir sind überglücklich, dass sich Marlene beim HCL so wohl fühlt und auch kommende Saison für uns Tore werfen wird. Sie ist ein außergewöhnliches Nachwuchstalent und gerne entwickeln und begleiten wir Marlene auf ihrem weiteren Weg."

IMG 6767 edited

In der 2. Handball-Bundesliga der Frauen empfängt am Sonnabend um 19:30 Uhr der 1. FSV Mainz 05 den HC Leipzig zum Verfolgerduell.

Beide Mannschaften trennen nur zwei Plätze und zwei Punkte voneinander. Mainz ist mit 25:19 Punkten Fünfter, Leipzig belegt mit 27:17 Punkten den dritten Platz. So soll es nach dem Willen unserer Mannschaft um Kapitänin Pauline Uhlmann und Cheftrainer Erik Töpfer auch nach dem Mainz-Spiel bleiben.

Um den dritten Platz erfolgreich zu verteidigen braucht es aber in der Fremde eine hochkonzentrierte Leistung aller. Der FSV ist bekanntlich ein unbequemer Gegner. In der Gesamtbilanz beider Kontrahenten gab es bisher fünf Spiele, von denen die Mainzer drei gewannen. Zweimal blieb der HCL Sieger. Erst im November gab es in Leipzig eine 32:34-Niederlage für unsere Mädels.

Zuletzt lief es für beide mittelprächtig. In den letzten fünf Ligaspielen gab es jeweils drei Siege und zwei Niederlagen. Am letzten Wochenende gewannen die Meenzer Dynamites beim starken ESV Regensburg 26:25 und unsere Mädels setzten sich zu Hause gegen den TuS Lintfort mit 30:25 durch.

Freuen wir uns auf ein interessantes Duell, drücken unserem HC Leipzig die Daumen und hoffen auf einen erfolgreichen Ausgang des Spiels.  

Die Übertragung im Livestream von Sportdeutschland.tv beginnt um 19:15 Uhr. 

Der HC Leipzig verteidigt in der zweiten Handball-Bundesliga mit einem 30:25-Heimerfolg über den TuS Lintfort den dritten Tabellenplatz.

Am Ende war es ein hart erkämpfter Arbeitssieg über einen wehrhaften Gegner, der trotz personeller Besetzungsprobleme den Sächsinnen bis zum Schluss alles abverlangte. 

Zu Beginn spielten die Gäste sehr konzentriert, hatten sich gut auf den Gegner eingestellt, führten mehrfach mit zwei Toren und waren bis zur 25. Minute gleichwertig. Unseren Mädels unterliefen in der Anfangsphasen erneut zu viele technische Fehler. Ungenaue Würfe spielten den Lintforterinnen in die Karten. Prudence Kinlend erzielte nach 23 Minuten die letzte Gästeführung (13:14), bevor Joanna Granicka mit einem Doppelschlag die HCL-Führung zum 15:14 besorgte, die dann Marlene Tucholke und Pauline Uhlmann innerhalb von 30 Sekunden zur 17:14-Halbzeitführung veredelten.  

Im zweiten Durchgang hatte sich das Bild komplett verändert. Der HC Leipzig spielte schnell und druckvoll. Mit einigen sehenswerten Kombinationen kamen die Sharleen Greschner, Pauline Uhlmann und Laura Klocke zu freien Würfen und bauten den Vorsprung auf sechs Tore aus (22:16/39. Minute). Patricia Nikolic und Lara Seidel erhöhten sogar auf sieben Tore (23:16 und 24:17). Ab Minute 45 gab es im Leipzig-Spiel einen Bruch. Technische Fehler und eine löchrige Abwehr ließ die 460 Zuschauer verzweifeln und ermöglichte dem TuS Lintfort einen 4:0-Lauf zum 25:22. Zum Glück wurden die folgenden Angriffe wieder erfolgreich abgeschlossen, sodass der Vorsprung bei konstant drei Toren gehalten werden konnte. Erst die offene Abwehr der Gäste in den Schlussminuten nutzte Patricia Nikolic mit zwei sehenswerten Durchbrüchen zum 30:25 Endstand.

HCL-Cheftrainer Erik Töpfer sprach von einem verdienten Erfolg und betonte: „Wir haben heute Qualität und Charakter gezeigt, nachdem wir in der letzten Woche intern nochmal unsere Ziele definiert haben, wo wir hin wollen." Bettina Grenz-Klein vom TuS Lintfort verwies auf die besonderen Umstände: „Mit nur vier (Feld-) Spielerinnen auf der Bank lagen wir irgendwann folgerichtig im Rückstand. Das war schwer aufzuholen. Wir konzentrieren uns nun auf das Schlüssel-Spiel gegen Freiburg. Die Saison ist speziell, da gefühlt nur Platz eins bis drei nichts mit dem Abstieg zu tun haben."

HC Leipzig

Elia Garcia Canabate, Nele Kurzke, Janine Fleischer; Pauline Uhlmann (8), Lara Seidel (1), Julia Weise, Patricia Nikolic (5), Jennifer Hofmann, Emely Theilig (2), Alina Gaubatz (1), Laura Klocke (2), Jenny Illge (1), Sharleen Greschner (2), Joanna Granicka (5/3), Marlene Tucholke (3)

TuS Lintfort

Nora Kothen, Laura Graef; Michelle Breitbarth, Prudence Kinlend (4), Sidney Lupisella, Jule Samplonius (2), Dana Gruner (2) Maxime Drent (8/5), Fenna Muilenburg, Jana Willing (6), Sophia Bücker (1), Insa Weisz (2)

Siebenmeter 

HCL 3/4; TuS 5/6

Strafminuten 

HCL 8; TuS 6

Zuschauer 460

In der zweiten Handball-Bundesliga spielen die Frauen des HC Leipzig am Sonntag 16 Uhr gegen den TuS Lintfort in der heimischen Sporthalle Brüderstraße.

Nach der etwas überraschend deutlichen Niederlage vom letzten Sonnabend in Berlin wollen die Leipzigerinnen und ihr Trainer Erik Töpfer zu Hause erfolgreich bleiben und Lintfort auf Distanz halten. Das Hinspiel hatten unsere Mädels bekanntlich in allerletzter Sekunde durch den Freiwurfkracher von Marlene Tucholke mit 21:20 gewonnen. Nun kommen die Damen vom Niederrhein mit der Empfehlung eines klaren 34:29-Heimerfolges über den ESV Regensburg in die Messestadt.

HCL-Cheftrainer Erik Töpfer: “Die Niederlage gegen Berlin belastet uns nicht. Im Gegenteil, wir wissen, dass dort die charakterliche und emotionale Einstellung gefehlt hatte. Wir waren ohne Energie und ohne Herz am Start. Daraus haben wir die richtigen Schlüsse gezogen. Für das Lintfort-Spiel müssen wir vor allem wieder unsere Aufgaben erfüllen und den Matchplan umsetzen. Wir benötigen eine kämpferische Leistung gegen einen Gegner, der uns körperlich überlegen ist. Ich erwarte einen knappen Spielverlauf, genau wie im Hinspiel und Spannung bis zum Schluss.”

So ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Jedenfalls verspricht das Spiel gute Handballkost zweier Mannschaften, die in der Liga das Niveau mitbestimmen.

Karten für das Spiel sind in unserem OnlineTicket Shop , an der Tageskasse oder in der Geschäftsstelle erhältlich.

Die Übertragung im Livestream von Sportdeutschland.tv beginnt um 15:45 Uhr.