Alina Gaubatz und der HC Leipzig verlängern den gültigen Vertrag um ein Jahr, bis 30. Juni 2026.
Die 20-jährige gelernte Linksaußen kam 2023 von der HSG Blomberg-Lippe als frisch gekürte Deutsche A-Jugend-Meisterin (Finale gegen HCL) nach Sachsen. Alina hat sich schnell in der Mannschaft etabliert, sorgt mit ihrer positiven Art für gute Laune bei ihren Mitspielerinnen und hat einen guten Draht zu den Fans.
Sportlich läuft es ebenfalls gut. In ihrer ersten Zweitliga-Saison erzielte sie für Leipzig 64 Tore. Hinzu kamen Einsätze in der U19/20-Nationalmannschaft. Seit dieser Saison bildet sie mit Lilly Glimm ein starkes Duo auf Linksaußen und steuerte bisher 59 Toren zum Gesamtergebnis dazu.
Cheftrainer Erik Töpfer über seine Außen: „Sie haben sich sehr sehr gut entwickelt in der aktuellen Saison. Beide haben sowohl im Angriff als auch in der Abwehr einen riesigen Sprung nach vorn gemacht. Während Alina etwas schneller ist, steht Lilly in der Abwehr kompakter und körperlicher. Sie haben unterschiedliche Stärken, was uns Flexibilität gibt. Beide sind unfassbar tolle Charaktere, richtige Teamplayer, die alles für die Mannschaft geben. Es tut gut, sie bei uns zu haben.“
Alina Gaubatz sieht sich auf einem guten Weg und betont: „Ich freue mich auf mindestens ein weiteres Jahr beim HCL und bin dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen. Um die kommenden Herausforderungen zu meistern und die gesteckten Ziele zu erreichen, möchte ich mein Bestes geben und meinen Beitrag leisten.“
Vizepräsident Max Berthold hebt ihre Entwicklung hervor: „Alina hat in Leipzig ein wenig Anlaufzeit gebraucht um Ihr Potential in den Ligaspielen zu zeigen. Ihr technisches Repertoire ist noch wesentlich größer und macht Spass auf mehr.“
Darauf sind alle sehr gespannt und vielleicht bleibt Alina Gaubatz auch nach der Saison 2025/2026 eine Leipzigerin, wenn sie die Option auf Verlängerung des Kontraktes zieht.
In der zweiten Handball-Bundesliga gewannen die Frauen des HC Leipzig ihr Auswärtsspiel beim Tabellenletzten TSG Mainz-Bretzenheim mit 26:19 (Halbzeit 17:11) und verteidigen damit den zweiten Platz.
Obwohl die Töpfer-Schützlinge in Bretzenheim mit einem sehr kleinen Kader antraten, neben den beiden Torhütern standen dem Trainer nur neun Feldspielerinnen zur Verfügung, war der 12. Auswärtssieg nie in Gefahr.
Vor 300 Zuschauer verabschiedete sich die als Absteiger feststehende TSG ordentlich aus der zweiten Liga, obwohl zu den bisherigen sieben Punkten keine weiteren dazukamen. Dafür war der HCL einfach zu stabil, was am Ende zu einem sicheren Arbeitssieg führte.
HCL-Cheftrainer Erik Töpfer freut sich über das Ergebnis. Er gab zu Protokoll: „Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel in unserer Situation. Wir haben es am Anfang sehr gut gelöst, dann haben wir uns im Angriff schwer getan, haben einfache Tore kassiert. In der zweiten Halbzeit stellen wir eine deutliche bessere Abwehr, können aber davon im Tempo nicht profitieren. Es fehlte der Fluss im Angriff. Mit einer grundsoliden Abwehr können wir das Spiel vernünftig gestalten. Es war ein emotionales letztes Auswärtsspiel, deshalb sind wir froh über die zwei Punkte. Jetzt freuen wir uns aufs Saison-Finale gegen Berlin, was wir erfolgreich gestalten wollen.“
Erfolgreichste Werferinnen waren Pauline Uhlmann mit acht, Lara Seidel und Joanna Granicka (alle HCL) mit je sechs sowie Antonia Hoelzer (TSG) mit vier Toren.
TSG Mainz-Bretzenheim
Julia Wenselowski (5 Paraden), Carolina Pfennig (3 Paraden); Lisa Noack (1), Jana Vogt (1), Carina Gangel (1), Kim Quetsch (3), Linda Bach (1), Lea Helle (2), Ann Sophie vom Hagen (1), Johanna Benz, Paula Zerhusen (2), Jennifer Hempel, Antonia Hoelzer (4/4), Michelle Köhler (1), Anne Thierfelder, Carolin Hahn (2)
HC Leipzig
Nele Kurzke (4 Paraden), Janine Fleischer (4 Paraden); Pauline Uhlmann (8), Lara Seidel (6), Kim Angelina Lang (1), Juliane Peter (2), Alina Gaubatz (1/1), Hanna Ferber-Rahnhöfer (2), Sophie Pickrodt, Joanna Granicka (6/2), Lara Tauchmann
Siebenmeter
TSG 4/4; HCL 3/5
Strafminuten
TSG 6; HCL 6

Lara Seidel in Aktion

Joanna Granicka beim Torwurf

Julian Peter erfolgreich

Fotos Robby Kunze (Titel Pauline Uhlmann)
Die Handballerinnen des HC Leipzig kehren von der längsten Auswärtsfahrt der Bundesliga-Saison mit einem 31:27-Erfolg über den TuS Lintfort nach Leipzig zurück und verteidigen damit ihren zweiten Platz in der 2. Liga.
Diesen Sieg haben sich die Töpfer-Schützlinge wiederum mit einer souveränen Abwehrleistung, aus der Torfrau Nele Kurzke herausragte, verdient. Nele hat einige Einhundertprozentige Torchancen entschärft und damit den engagierten Lintforterinnen den Zahn gezogen. Der TuS lag beim 1:0 nur einmal im Spiel in Führung. Allerdings blieben sie bis zur 27. Minute auf Tuchfühlung (11:12), bevor unseren Mädels durch Lara Seidel und Pauline Uhlmann die Pausenführung von 14:11 gelang.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielfilm wenig, Lintfort hielt das Spiel bis zur 42. Minute offen (19:21). Danach dominierten die Messestädterinnen deutlich, auch weil dem Gegner die Kräfte sichtbar schwanden. Trotzdem hatten die Gäste immer wieder besondere Herausforderungen zu meistern. Lintfort spielte sehr offensiv und nahm dem HCL-Rückraum Platz zum geordneten Aufbau. Dennoch fanden die Granicka, Seidel, Ferber-Rahnhöfer und Tauchmann gute Lösungen. In der 54. Minute war beim Stand von 23:30 das Spiel endgültig entschieden.
Die erfolgreichsten Leipziger Werferinnen waren Joanna Granicka, Lara Seidel mit je sechs sowie Hanna Ferber-Rahnhöfer und Alina Gaubatz mit je vier Toren.
Kommenden Sonnabend gastiert der HCL beim Tabellenletzten Mainz-Bretzenheim.
TuS Lintfort
Laura Graef (14 Paraden); Michelle Breitbarth (2), Lynn Joulie Broders, Sidney Lupisella (1), Eline Veltrop (3), Jule Sophie Samplonius (4), Julia Marie Fassbender, Natalie Julie Corsten, Milica Vlahovic, Nyha Metz (4), Jana Willing (2), Svenja Rottwinkel (8/3), Valentina Beodorski, Insa Weisz (2), Rieke Rosner (1)
HC Leipzig
Nele Kurzke (11 Paraden); Janine Fleischer; Pauline Uhlmann (3), Lara Seidel (6), Jana Walther (2) Kim Angelina Lang, Juliane Peter (1), Alina Gaubatz (4), Laura Sophie Klocke (1) Hanna Ferber-Rahnhöfer (4), Sharleen Greschner (1/1), Joanna Granicka (6/3), Lilly Glimm (1), Lara Tauchmann (2)
Siebenmeter
TuS 3/3; HCL 4/5
Strafminuten
TuS 0; HCL 6
Zuschauer 257

Lara Seidel stark und erfolgreich

Alina Gaubatz im Konter

Hanna Ferber-Rahnhöfer setzt sich durch

Juliane Peter mit Torerfolg

Fotos Robby Kunze (Titel Nele Kurzke)
Am Sonntag zur gewohnten Zeit, aber rund 400 Kilometer westlich von Leipzig entfernt, werden die Handballerinnen des HC Leipzig in Kamp-Lintfort der Saison 2024-2025 ein weiteres Kapitel hinzufügen.
Mit dem TuS Lintfort wartet am 28. Spieltag der 2. Bundesliga eine extrem abstiegsbedrohte Mannschaft auf die Sächsinnen. Die Damen vom Niederrhein, um ihre sehr erfahrene Trainerin Bettina Grenz-Klein, stehen nur einen Punkt über dem dritten Abstiegsplatz, brauchen also dringend weitere Punkte für den Klassenerhalt.
Unsere Mädels dagegen sind nur eine Woche nach dem bisher erfolgreichsten Doppelspieltag der Saison, mit dem souveränen Einzug der A-Jugend in das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft sowie mit dem Kantersieg gegen Regensburg in der 2. Bundesliga, wieder vereint. Trainer Erik Töpfer stehen alle fünf Youngster aus der A-Jugend wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Das sind neben Jana Walther, Laura Sophie Klocke, Lilly Glimm, Lisa Lammich natürlich auch Marlene Tucholke, die im letzten Bericht unterschlagen wurde – mea culpa.
Und sie sind sowohl voller Tatendrang als auch sehr zuversichtlich, dass sie gegen den TuS erfolgreich performen werden.
Allerdings wird die Aufgabe nach der längsten Anreise zu einem Auswärtsspiel nicht einfach. HCL-Cheftrainer Erik Töpfer: „Wir müssen dort wirklich gegenhalten. Da hatten wir schon im Hinspiel Schwierigkeiten. Lintfort hat eine sehr körperliche Mannschaft mit einem guten Kreisläuferspiel. Darauf müssen wir achten. Außerdem spielen sie einen sehr ruhigen Handball mit langen Angriffen, bei denen wir bis zum Ende wach und geduldig bleiben müssen. Wir wollen unsere Stärken im Zweikampfverhalten und im Tempospiel in die Waagschale werfen. Das hatte schon in Leipzig geklappt, obwohl der Sieg wahrscheinlich zu hoch ausgefallen war. Durch die lange Busfahrt müssen wir in der Spielvorbereitung einiges anders machen als sonst, was wir schon besprochen haben. Die Mädels gehen sehr professionell mit der Situation um, was sich auch schon im Training in dieser Woche gezeigt hat. Ich bin sehr optimistisch, dass uns ein weiterer Sieg gelingen wird.“
Spieltermin: 11. Mai um 16 Uhr in der Sporthalle Eyller Straße in Kamp-Lintfort. Sportdeutschland.tv überträgt ab 15:45 Uhr.
Am Sonnabend um 16 Uhr beginnt für das Juniorteam des HCL die Qualifikation zur Dritten Liga mit einem Heimspiel gegen den ASC 09 Dortmund in der Sporthalle Sportoberschule.
Die Zweitliga-Handballerinnen des HCL krönen den erfolgreichen Leipziger Spieltag mit einem souveränen und ungefährdeten 34:22-Heimsieg gegen den ESV 1927 Regensburg.
Im Vorspiel hatte bereits die A-Jugend ihr Viertelfinal-Rückspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen den Buxtehuder SV mit 33:27 gewonnen und steht damit im Halbfinale.
Die dritte Teilnahme in Folge an einem A-Jugend-Finale Four erkämpften mit Jana Walther, Laura Sophie Klocke, Lilly Glimm, Marlene Tucholke und Lisa Lammich gleich fünf Stammspielerinnen des Bundesligakaders, was Cheftrainer Erik Töpfer etwas die Beinfreiheit für das Spiel gegen die Eisenbahnerinnen nahm.
Was seine Mannschaft, ohne die Jugend, aufs Parkett brachte war sehenswert und unwiderstehlich. Regensburg ging zwar zweimal in Führung. Aber nach vier Minuten übernahm der HCL das Zepter. Ausgerechnet die wieder sehr stark haltende Nele Kurzke besorgte mit einem Weitwurf die erste Führung zum 3:2 in der vierten Minute. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Die Messestädterinnen zogen in den nächsten neun Minuten auf 12:3 davon. Sie spielten im Angriff wie aus einem Guss und hatten vor allem ein Abwehrbollwerk errichtet, mit dem die Gäste so nicht gerechnet hatten.
ESV-Trainer Bernhard Goldbach: „Wir waren in allen Belangen klar unterlegen. Es war nicht das was wir uns vorgenommen hatten. Wir hätten uns einen längeren Kampf gewünscht.“
Leipzig hielt zur Pause die Neun-Tore-Führung, baute diese im zweiten Durchgang sogar auf 15 Tore (28:13/41. Minute) aus. Regensburg konnte um die 50. Minute etwas verkürzen, ohne dem Spiel eine entscheidende Wende zu geben. Dafür war der HCL einfach zu stark.
HCL-Trainer Erik Töpfer: „Nach der anstrengenden Woche und ohne die A-Jugend im Training und heute im Spiel, denn wir mussten aufgrund des A-Jugend-Spiels die Belastung steuern und wollten kein Risiko eingehen, ist es schön wie es gelaufen ist. Es hätte auch anders laufen können, aber Regensburg hatte nicht die Qualität gezeigt, die sie sonst zeigen. Schließlich hatten wir im Hinspiel einen glücklichen Punkt mitgenommen. Bei uns war heute von Anfang an die Bereitschaft und das Engagement da, was wir uns gewünscht hatten. Jede Spielerinn hat gezeigt, was sie kann und dann kommt so eine starke Leistung heraus.“
Obwohl es eine geschlossenen Mannschaftsleistung war, ragten Nele Kurzke im Tor, Joanna Granicka mit 10 Toren, Hanna Ferber-Rahnhöfer mit exzellenter Abwehrarbeit und 6 Toren sowie Lara Seidel (Traumtor in den rechten oberen Winkel zum 19:11) und Lara Tauchmann mit je fünf Toren heraus. Und wieder wurde der zweite Tabellenplatz gegen siegreiche Rödertalbienen verteidigt.
HC Leipzig
Nele Kurzke (1 Tor/16 Paraden), Janine Fleischer (2 Paraden); Pauline Uhlmann (2), Lara Seidel (5), Jana Walther (1/1), Kim-Angelina Lang (2), Juliane Peter, Alina Gaubatz (2), Laura Sophie Klocke, Hanna Ferber-Rahnhöfer (6), Joanna Granicka (10/4), Lilly Glimm, Marlene Tucholke, Lara Tauchmann (5), Lisa Lammich
ESV Regensburg
Joelle Arno (9 Paraden), Ella Jaeschke (5 Paraden); Anika Neuer (1), Theresa Lettl (4), Julia Drachsler (1), Franziska Peter (5/1), Leni Goldbach, Sara Mustafic (1), Annalena Kessler, Caroline Härtl, Maxie-Leonie Fuhrmann, Julika Birnkammer (5), Sophia Peter (1), Hanna Mehlhaff (1), Carolin Hübner (2), Emma Seiler (1)
Siebenmeter
HCL 5/7; ESV 1/1
Strafminuten
HCL 6; ESV 6
Zuschauer 601

Joanna Granicka mit 10 Toren treffsicher

Starke Lara Seidel setzt sich durch

Lara Tauchmann besteht Trikotest

Fotos Robby Kunze (Titel: Hanna Ferber Rahnhöfer)
Die Saison 2024/2025 biegt auf die Zielgerade. Von den 30 Spieltagen sind im Mai noch vier Spiele zu absolvieren, davon zwei in der heimischen Brüderstraße.
Am Sonntag gastiert zur gewohnten Zeit um 16 Uhr der ESV 1927 Regensburg in Leipzig, bevor am letzten Spieltag zur ligaweit einheitlichen Anwurfzeit am 24. Mai um 18 Uhr das letzte Ostderby der Saison gegen die Füchse Berlin steigt.
Zwei gute Gelegenheiten, die erfolgreichen Leipziger Handballerinnen mit allen Lieblingen, inklusive Joanna Granicka, live zu erleben. Der Saison-Endspurt ist für Erik Töpfer und seine Schützlinge besonders herausfordernd, weil sie unbedingt den zweiten Platz verteidigen und damit die sportlich beachtliche Entwicklung der jüngsten Bundesligamannschaft unter Beweis stellen wollen.
Dass das nicht einfach werden wird, liegt erstens an den ambitionierten Gegnerinnen (Regensburg, Lintfort, Bretzenheim und Berlin), die allesamt Pluspunkte für ihre Endabrechnungen brauchen, zweitens am HC Rödertal, der mit einem Punkt weniger direkt am Auspuff der Messestädterinnen drängelt und auf einen Ausrutscher hofft sowie drittens an der zunehmenden Belastung unserer Youngster. Schließlich spielen mit Jana Walther, Laura Sophie Klocke, Lilly Glimm, Marlene Tucholke und Lisa Lammich gleich fünf Stammspielerinnen des Bundesligakaders mit der A-Jugend um die Deutsche Meisterschaft.
Das Viertelfinal-Hinspiel wurde am Mittwoch beim Buxtehuder SV mit 25:27 verloren. Somit muss im Rückspiel am Sonntag ein Sieg mit mindestens drei Toren Unterschied gelingen, um sicher das Halbfinale zu erreichen. Eine schwere aber lösbare Aufgabe. Auch dafür brauchen unsere Mädels im Vorspiel-Kracher gegen Buxtehude die Unterstützung der Fans. Das Spiel beginnt um 13 Uhr.
Beide Spiele werden bei Sportdeutschland.tv im Livestream übertragen. Die Übertragung der A-Jugend beginnt um 12:45 Uhr, die der Bundesliga ab 15:45 Uhr.
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Der HC Leipzig revanchiert sich mit dem 25:30 Auswärtssieg gegen den 1. FSV Mainz 05 für die Niederlage im Hinspiel. Damit behaupten die Blau-Gelben vier Spieltage vor Schluss den zweiten Platz der 2. Handball Bundesliga.
Die Anfangsphase des Spiels gehört den Gastgeberinnen, bevor Lilly Glimm mit einem spektakulären Gegenstoß-Kempa auf Vorlage von Nele Kurzke das erste Tor der Leipzigerinnen zum 3:1 erzielt. Anschließend kommt der HCL zunächst etwas besser ins Spiel und gleicht zum 4:4 aus, bevor sich erneut einige Fehler einschleichen. In der Folge können die Mainzerinnen sich erneut auf drei Tore absetzen (8:5) und diesen Vorsprung bis zur 25. Minute (11:8) behaupten. Die Schlussphase der ersten Halbzeit gehört dann wiederum den Gästen. Lisa Lammich und zweimal Laura Klocke befördern den Ball ins Netz und stellen die Halbzeit-Anzeige auf 11:11.
In der zweiten Spielhälfte entwickelte sich bis zum 17:17 in der 40. Minute ein ausgeglichenes Spiel, bevor drei Tore innerhalb von 90 Sekunden erstmalig für eine 3-Tore-Führung des HCL sorgen. Die Mainzerinnen geben sich aber nicht geschlagen, kämpfen sich wieder heran und gleichen knapp elf Minuten vor Schluss noch einmal zum 21:21 aus. Doch Leipzig geht erneut mit zwei Toren in Führung (21:23) und agiert fortan noch konsequenter in der Abwehr, während bei Mainz die Kräfte schwinden. Die Schlussphase gehört somit den Leipzigerinnen, die ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff auf den, vielleicht etwas zu hoch geratenen, Endstand von 25:30 ausbauen. Der letzte Treffer der Partie obliegt Youngster Lisa Lammich, die mit insgesamt sieben Feldtoren ihre bisher stärkste Leistung im HCL-Dress zeigte, während Flügelflitzerin Alina Gaubatz mit fünf Toren in der zweiten Halbzeit überzeugt.
Dank des Sieges grüßt der HC Leipzig weiterhin von Platz 2 der Tabelle und kann bei noch vier verbleibenden Spieltagen weiterhin von der Vize-Meisterschaft träumen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss aber bereits am kommenden Sonntag, den 4. Mai, die nächste schwere Aufgabe gelöst werden. Dann kommt um 16 Uhr der ESV 1927 Regensburg in die Sporthalle an der Brüderstraße, der nach der jüngsten Heimniederlage gegen die TG Nürtingen sicherlich zeigen will, dass er mit seiner ebenfalls sehr jungen Mannschaft zu recht in das vordere Drittel der Liga gehört.
Das Vorspiel der Bundesliga-Partie bestreitet bereits um 13 Uhr die weibliche A-Jugend des HC Leipzig, die im Viertelfinal-Rückspiel gegen den Buxtehuder SV den erneuten Einzug in das Final 4 der Deutschen Meisterschaft klar machen möchte. Da hier bereits einige der jüngeren Bundesliga-Spielerinnen im Einsatz sein werden, lohnt es sich also, am Sonntag etwas mehr Zeit in der „Brüderhölle“ einzuplanen.
Zu guter Letzt senden wir hiermit noch herzliche Glückwünsche an den SV Union Halle-Neustadt, der mit seinem heutigen Heimsieg eine überragende Saison krönt und damit völlig verdient in die Beletage des Frauen-Handballs aufsteigt!
1. FSV Mainz 05
Tabea Coors, Lena Schmid (beide Tor), Anna Weidele (2), Magdalena Probst (2/1), Christin Kühlborn, Nora Schulze, Rugile Bartaviciute (7), Leah Schulze (1), Lena Thoss (3), Simone Karl (2), Melanie Grawe, Neele Mara Orth (2), Saskia Wagner (4/3), Nele Siehr, Claire Ramacher (2), Juliane Specht
HC Leipzig
Nele Kurzke, Janine Fleischer (beide Tor), Pauline Uhlmann (2), Lara Seidel, Jana Walther (3/1), Kim Angelina Lang (2), Alina Gaubatz (5), Laura Klocke (3), Hanna Ferber-Rahnhöfer (2), Joanna Granicka (1/1), Lilly Glimm (1), Marlene Tucholke (2), Lara Tauchmann (2), Lisa Lammich (7)
Siebenmeter
Mainz 4/5; HCL 2/4
Strafminuten
Mainz 2; HCL 10

Fotos Robby Kunze (Titel Lisa Lammich)
Mit Lilly Glimm bietet sich ein weiteres Talent aus dem eigenen Nachwuchs für höhere Aufgaben an. Sie ist ein echtes Eigengewächs, schon seit 2016 im Verein. Dabei durchlief Lilly alle Altersklassen und kann einige HVS- und DHB-Auswahlberufungen vorweisen. Derzeit steht sie auch auf dem Zettel des U19/20-Bundestrainers.
Seit dieser Saison ist Lilly fester Bestandteil des Bundesligakaders des HC Leipzig und bildet mit Alina Gaubatz ein starkes Duo auf der linken Außenbahn. Die beiden tragen mit ihrer Zuverlässigkeit und ihrem Einsatz wesentlich zum positiven Gesamtergebnis bei.
Cheftrainer Erik Töpfer über seine Außen: „Sie haben sich sehr sehr gut entwickelt in der aktuellen Saison. Beide haben sowohl im Angriff als auch in der Abwehr einen riesigen Sprung nach vorn gemacht. Während Alina etwas schneller ist, steht Lilly in der Abwehr kompakter und körperlicher. Sie haben unterschiedliche Stärken, was uns Flexibilität gibt. Beide sind unfassbar tolle Charaktere, richtige Teamplayer, die alles für die Mannschaft geben. Es tut gut, sie bei uns zu haben.“
Eine glückliche Lilly Glimm über die aktuelle Situation: „Mein Kindheitstraum geht weiter. Zwei weitere Jahre in der ersten Mannschaft des HCL. Ich freue mich sehr über die Verlängerung meines Vertrages. Es ist eine großartige Gelegenheit weiter hart und konsequent, aber auch mit Spaß und Freude an mir zu arbeiten.“
Mit Lisa Lammich bindet der HC Leipzig seine aktuell jüngste Bundesligaspielerin bis 2027.
Das 16-jährige Talent kam 2022 vom TSV Schwabmünchen, bei dem sie von 2016-2022 das Handballspielen erlernte, nach Leipzig an die Eliteschule des Sports und zum HCL.
Der rasante Aufstieg Lisas aus dem Nachwuchs, von der B-Jugend direkt in die erste Frauenmannschaft in nur zwei Jahren, wurde von zahlreichen Auswahlberufungen sowohl im Handball-Verband Sachsen als auch im Deutschen Handballbund begleitet.
Lisa kam, familiär durch den Vater und die großer Schwester vorbelastet, sehr zeitig mit dem Thema Handball in Berührung. Neben Begabung, Zielstrebigkeit und eisernem Willen, besitzt sie vor allem eine ausgeprägte Schnellkraft. Gepaart mit Übersicht und rascher Auffassungsgabe, bringt ihr der erste schnelle Schritt den entscheidenden Vorteil gegenüber den Abwehrspielerinnen.
Die Vielbeschäftigte, neben den Einsätzen in der zweiten Bundesliga gehört Lisa zum festen Bestandteil der A-Jugend-Bundesliga, hilft regelmäßig dem Juniorteam in der Regionalliga, demnächst in der Aufstiegsrunde zur Dritten Liga und freut sich über Einsätze in der Jugend-Nationalmannschaft, hat die Bundesliga als Karriereziel fest ins Auge gefasst. Sie sagt: „Ich fühle mich sehr wohl in Leipzig und freue mich auf die nächsten zwei Jahre beim HCL. Wir haben einen tollen Zusammenhalt in der Mannschaft und die Trainer und der Verein bringen mir großes Vertrauen entgegen, was für mich als junge Spielerin von großer Bedeutung ist. Da ich sehr ehrgeizig bin, ist es für mich eine Riesenmotivation, Teil eines so ambitionierten Teams zu sein.
Das Gesamtpaket aus Sportschule, Internat und Verein bietet mir den perfekten Rahmen, damit ich mich neben der Schule vor allem auf den Leistungssport konzentrieren kann. So kann ich mich sowohl sportlich als auch persönlich optimal weiterentwickeln und meine ambitionierten Ziele verfolgen. Es war schon immer mein großer Traum, in der ersten Handball Bundesliga zu spielen, und ich bin fest entschlossen, diesen Traum gemeinsam mit dem HCL zu verwirklich.“
Cheftrainer Erik Töpfer ist optimistisch. „Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung. Lisa hat sich im laufenden Jahr positiv entwickelt, ist gut in die Mannschaft hineingewachsen. Wir haben sie behutsam aufgebaut und die Einsatzzeiten mit Augenmaß angepasst. Sie zahlt das Vertrauen mit ihren Leistungen zurück und war zuletzt in wichtigen Situationen erfolgreich. Künftig wird ihre Verantwortung weiter wachsen. Darauf dürfen wir gespannt sein.“
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