Nach der Länderspielpause steht für die Handballerinnen des HC Leipzig am Freitag, den 13. März (Anwurf: 18 Uhr), das Nachholspiel beim Tabellensiebten Bergischer HC auf dem Programm. Das Spiel war am 10. Januar wegen des Wintereinbruchs abgesagt worden.

„Wir wollen das Spiel gewinnen, wie jedes andere auch. Allerdings wollen wir dabei auch den nächsten Entwicklungsschritt und weniger Fehler machen als zuletzt“, blickt Coach Erik Töpfer auf das zweite Spiel in Folge im 450 Kilometer entfernten Solingen voraus: „Mit dem Bergischen HC wartet auf uns eine sehr erfahrene Mannschaft, die sehr kontrolliert spielt. Deshalb müssen wir in der Abwehr wieder konzentriert zu Werke gehen, um so in unser schnelles Tempospiel zu kommen.“ Vor der Länderspielpause erkämpfte sich das HCL-Team ein 27:27 beim HSV Solingen-Gräfrath 76.

Der HCL und der Bergische HC stehen sich erst zum dritten Mal gegenüber. In der vergangenen Saison mussten sich die Leipzigerinnen auswärts mit 25:28 geschlagen geben. Das Rückspiel auf heimischem Parkett konnte das HCL-Team mit 23:19 für sich entscheiden.

Akkus aufladen und Vier-Länder-Turnier 

Die Länderspielpause nutzten die meisten HCL-Akteurinnen, um die Akkus wieder aufzuladen für die letzten elf Spiele. Die vier Nationalspielerinnen Jana Walther, Marlene Tucholke, Lisa Lammich und Laura Sophie Klocke waren derweil mit der U20-Nationalmannschaft beim Vier-Länder-Turnier im ungarischen Inárcs erfolgreich im Einsatz. Für das Nachholspiel beim Bergischen HC ist der Einsatz von Alina Gaubatz (Fußverletzung) und Lara Tauchmann (Schulterverletzung) fraglich. „Außerdem sind noch zwei, drei Spielerinnen kränklich. Wir werden am Freitag sehen, wer fit ist. Wir werden sicher ein oder zwei Spielerinnen aus dem Juniorteam mit nach Solingen nehmen“, erklärt Erik Töpfer.

Svenja Mann als offensiver Dreh- und Angelpunkt

Dreh- und Angelpunkt des Offensivspiels ist Rückraumspielerin Svenja Mann. Der Bergische HC erlebte bislang eine turbulente Saison. Nach einem personellen Umbruch im Sommer mit zehn Abgängen und sieben Neuzugängen legte das Team einen starken Saisonstart mit vier Siegen aus den ersten fünf Spielen hin. Zum Jahresende wurde der Vertrag mit Trainerin Kerstin Reckenthäler dann durchaus überraschend aufgelöst. Unter Interimstrainerin Assina Müller präsentierte sich das BHC-Team zuletzt vor allem in der heimischen Sporthalle Wittkulle stark und setzte sich hier unter anderem auch gegen die Füchse Berlin durch (27:23). Dreh- und Angelpunkt des Offensivspiels ist Rückraumspielerin Svenja Mann. In der Defensive sorgt vor allem Torhüterin Lena Lindemann für Sicherheit.

Fans, die nicht live dabei sein können, können das Spiel des HC Leipzig beim HSV Solingen-Gräfrath 76 im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/bergischer-hc-frauen/2-hbf-bergischer-hc-vs-hc-leipzig2 verfolgen (Pay per view: 5 Euro).

Die Handballerinnen des HC Leipzig haben in der 2. Alsco Handball Bundesliga beim heimstarken Tabellenfünften HSV Solingen-Gräfrath 76 ein 27:27-Unentschieden (15:12) geholt. Nach der ersten Punkteteilung seit dem 30:30 beim ESV 1927 Regensburg am 21. Dezember 2024 führt das HCL-Team die Tabelle weiter an. Lisa Lammich und Wiebke Meyer waren mit jeweils sechs Toren die erfolgreichsten HCL-Werferinnen. 

„Wir haben eine sehr solide unaufgeregte erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein, zwei Fehler zu viel gemacht und sind unruhig geworden. Diese negativen Aktionen haben wir nicht aus dem Kopf bekommen und zu lange mitgeschleppt, um wieder im Spiel anzukommen“, erklärte Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel: „Am Ende ist es uns gelungen und wir hätten sogar noch als Sieger vom Feld gehen können. Diese Situationen sind wichtig für uns und die Spielerinnen in ihrer Entwicklung. Heute ist es ein Fehlpass oder Fehlwurf, morgen wird es das Tor sein. Dies ist der normale Prozess in der Entwicklung junger Spielerinnen. Wichtig ist, dass wir diesen Prozess kurz und effektiv gestalten.“

Mit Zwischenspurt zur Halbzeitführung

In der Anfangsphase lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. 

Dabei leisteten sich beide Teams allerdings auch einige unnötige technische Fehler. 

Bis zur 20. Minute konnte sich keine Mannschaft absetzen. Dann konnten die Leipzigerinnen das Spiel mit vier Toren in Folge innerhalb von acht Minuten zunächst auf ihre Seite ziehen (13:10/27. Minuten). Diesen Drei-Tore-Vorsprung nahmen sie auch mit in die Halbzeitpause (15:12). Eine höhere Halbzeit-Führung verhinderte Solingens Torhüterin Katja Grewe, die in den ersten 30 Minuten gleich sieben Würfe entschärfen konnte.

Erst Schwächephase, dann starker Schlussspurt 

Nach dem Seitenwechsel ging es auf dem Feld zunächst hin und her. Durch einige leichte Fehler und vergebene Würfe gaben die Leipzigerinnen die Partie im weiteren Spielverlauf nach und nach aus der Hand. So konnten Solingen mit drei Toren in Folge ausgleichen (18:18/42.). Nach fünf Minuten ohne Tor konnte Wiebke Meyer mit ihrem Treffer zum 19:18 den Bann brechen.

In der Folgezeit lieferten sich beide Mannschaften das erwartet spannende Duell, in dem den HCL-Spielerinnen weiter einige unnötige Fehler unterliefen. Die Folge: In der 56. Minute drohte beim Stand von 25:27 die zweite Saisonniederlage. Doch angeführt von Torhüterin Nele Kurzke, die in den letzten vier Minuten kein Gegentor mehr zuließ, kämpften sich die Leipzigerinnen wieder zurück. Lisa Lammich und Marlene Tucholke konnten mit ihren Toren das Spiel wieder ausgleichen (27:27/58. Minute). Bei Ballbesitz 25 Sekunden vor Schluss und einer letzten Auszeit von Coach Erik Töpfer bestand sogar noch die Chance auf den Siegtreffer Dieser gelang leider nicht, so dass das HCL-Team letztlich einen Punkt mit zurück nach Leipzig nehmen konnte.

Aufgrund der Länderspielpause legen die Alsco Handball Bundesliga und die 2. Alsco Handball Bundesliga am kommenden Wochenende eine Spielpause ein. Weiter geht es für die Leipzigerinnen am 13. März (Anwurf: 18 Uhr) mit dem Nachholspiel beim Bergischen HC. Das Spiel war am 10. Januar wegen des Wintereinbruchs abgesagt worden.

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

HC Leipzig:

Nele Kurzke (9 Paraden), Janine Fleischer; Lisa Lammich (6 Tore), Wiebke Meyer (6), Marlene Tucholke (5), Hanna Ferber-Rahnhöfer (2), Kim Angelina Lang (2), Lilly Glimm (2), Jana Walther (2/1 Siebenmeter), Sharleen Greschner (1), Pauline Uhlmann (1), Laura-Sophie Klocke, Lara Seidel, Emely Theilig, Linnea Radzeviciute.

Siebenmeter
Solingen 3/3; HCL 1/1

Strafminuten
Solingen 6; HCL 6

Zuschauer: 237

Auf die Handballerinnen des HC Leipzig wartet am Wochenende in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen eine schwere Auswärtsaufgabe. Das Team von Trainer Erik Töpfer muss am Samstag (28. Februar, Anwurf: 18.30 Uhr) beim heimstarken Tabellenfünften HSV Solingen-Gräfrath 76 antreten.

„Nach dem Sieg gegen Waiblingen gehen wir mit einem positiven Gefühl in das Spiel. Für uns geht es in Solingen ebenfalls darum, Lösungen zu finden und geduldig im Abschluss zu sein“, blickt Coach Erik Töpfer auf das Spiel im 450 Kilometer entfernten Solingen voraus. „Beide Mannschaften haben Bock auf dieses Spiel und wollen zeigen, was sie draufhaben. Es wird mit Sicherheit ein schönes Duell.“

Der HCL und der HSV Solingen-Gräfrath 76 stehen sich zum elften Mal gegenüber. Von den vergangenen zehn Partien konnten die Leipzigerinnen vier gewinnen, ein Duell endete Unentschieden, fünf Mal hatte Solingen das bessere Ende für sich. Im Hinspiel feierten die Leipzigerinnen einen souveränen 27:17-Sieg.

Lara Tauchmann fehlt weiterhin

Wie zuletzt gegen Waiblingen muss das HCL-Team auch gegen Solingen ohne Lara Tauchmann auskommen. Außerdem sind aktuell einige weitere Spielerinnen inklusive Torwarttrainer Wieland Schmidt angeschlagen.

Solingen: Nur eine Heimniederlage

So eindeutig wie im Oktober wird es also diesmal wohl nicht werden. Der Vorjahresfünfte aus Solingen, der im Sommer einen großen personellen Umbruch erlebte (acht Neuzugänge, acht Abgänge), hat sich in den vergangenen Wochen im oberen Tabellendrittel festgespielt. Nach zuvor vier Siegen in Folge schrammte das Team von Trainer Jonas Schlender auch beim jüngsten 26:27 beim HC Rödertal nur knapp an einem Punktgewinn vorbei. Vor allem in der heimischen Klingenhalle sind die Solingerinnen in dieser Saison sehr erfolgreich. Von den bislang neun Heimspielen haben sie nur eines verloren (26:32 gegen den HC Rödertal am 4. Oktober). Zuletzt feierten sie fünf Heimsiege in Folge. Zuvor hatten sie den Füchsen Berlin ein 27:27-Unentschieden abgetrotzt.

Ehemaliges HCL-Duo Sophie Pickrodt und Patricia Nikolic

Dreh- und Angelpunkt des Solinger Offensivspiels ist Deborah Spatz. Die 27-jährige Rückraumspielerin gehört zu den erfolgreichsten Werferinnen der Liga. Für Gefahr am Kreis sorgt die ehemalige HCL-Spielerin Sophie Pickrodt, die im Sommer nach zwei Jahren in Leipzig nach Solingen gewechselt war. Mit Patricia Nikolic steht noch eine weitere ehemalige HCL-Spielerin im Solinger Team. „Sophie und Patricia haben noch viele Freunde in unserer Mannschaft. Es wird also auch auf dieser Ebene ein sehr interessantes und besonderes Duell“, freut sich Erik Töpfer auf das Wiedersehen mit den beiden ehemaligen HCL-Spielerinnen.

Fans, die nicht live dabei sein können, können das Spiel des HC Leipzig beim HSV Solingen-Gräfrath 76 im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/hsv-solingen-graefrath-76-frauen/2-hbf-hsv-solingen-graefrath-76-vs-hc-leipzig-4 verfolgen (Pay per view: 5 Euro).

Die Handballerinnen des HC Leipzig sind in der 2. Alsco Handball Bundesliga in die Erfolgsspur zurückgekehrt. In der heimischen Sporthalle Brüderstraße feierten die Leipzigerinnen einen souveränen 38:25-Sieg (18:10). Nach dem 17. Sieg im 18. Saisonspiel führt das HCL-Team weiter die Tabelle an und ist damit weiter auf Aufstiegskurs.

Vor allem im Angriff präsentierten sich die Leipzigerinnen diesmal mit einer Trefferquote von 86 Prozent richtig stark. Erfolgreichste Werferin war Jana Walther mit acht Toren. Ein starkes Comeback nach ihrer langen Verletzungspause feierte Marlene Tucholke. Die Rückraumspielerin erzielte sieben Treffer. „Durch unsere hohe Trefferquote haben wir uns in der Abwehr Sicherheit geholt und konnten uns Mitte der ersten Halbzeit absetzen“, so Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel und ergänzte: „Wir freuen uns sehr, dass Marlene nach ihrer langen Verletzungspause wieder dabei ist. Sie hat es richtig gut gemacht, auch wenn natürlich noch nicht alles geklappt hat.“

Starker Endspurt der ersten Halbzeit

Von Beginn an war den Leipzigerinnen deutlich anzumerken, dass sie es nach der Niederlagen in Bremen wieder deutlich besser machen wollten. In der spannenden Anfangsphase lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, bei dem das HCL-Team meist mit ein oder zwei Toren führte. Die Gäste konterten ihrerseits immer wieder mit schnellen Toren. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit konnten sich die Leipzigerinnen nach einigen starken Paraden von Torhüterin Janine Fleischer mit drei Toren in Folge erstmals etwas absetzen (14:9/22. Minute). Mit weiteren vier Toren in Folge zum Ende der ersten Halbzeit konnten die Gastgeberinnen das Spiel bereits zur Halbzeit vorentscheiden (18:10).

Auszeit als Initialzündung für starken Schlussspurt

Nach dem Seitenwechsel blieben die HCL-Spielerinnen weiter auf dem Gaspedal und bauten die Führung weiter aus (21:12/34.). Marlene Tucholke sorgte mit ihrem Treffer in der 41. Minute für die ersten Zehn-Tore-Führung (27:17). Nach einer Auszeit des Waiblinger Trainers häuften sich plötzlich beim HCL die technischen Fehler, sodass die Gäste wieder besser ins Spiel kamen und drei Tore in Folge erzielten (30:24). Auf diese Schwächephase reagierte HCL-Trainer Erik Töpfer seinerseits mit einer Auszeit – mit Erfolg. Denn plötzlich nahm der Tore-Express wieder richtig Fahrt auf. Zwölf gegentorlose Minuten später verkündete die Anzeigetafel eine überdeutliche 38:24-Führung – sehr zur Freude der 538 begeisterten Zuschauer. Daran änderte auch der abschließende Gegentreffer zum 38:25 nichts mehr. „In der zweiten Halbzeit haben wir gesehen, dass wir noch an unserer Konstanz arbeiten müssen und auch bei einer hohen Führung konsequent und mit Vollgas weitermachen. Das ist die große Aufgabe, um weiterhin erfolgreich zu sein“, erklärte Coach Erik Töpfer die kurze Schwächephase in der zweiten Halbzeit.

Weiter geht es für die Leipzigerinnen am kommenden Samstag (28. Februar, Anwurf: 18.30 Uhr) mit dem schweren Auswärtsspiel beim starken Tabellenfünften HSV Solingen-Gräfrath 76.

Rückraumspielerin Lara Tauchmann hat ihren auslaufenden Vertrag beim HC Leipzig um ein Jahr bis 2027 verlängert. Die 24-Jährige war im Sommer 2024 vom Zweitliga-Konkurrenten HC Rödertal zum HCL gekommen und hat sich hier in den vergangenen beiden Jahren zu einer Führungsspielerin entwickelt.

„Der HC Leipzig, aber auch die Stadt im Allgemeinen, ist in kürzester Zeit mein Zuhause geworden.  Es macht mir jede Menge Spaß in diesem Team zu trainieren, uns gemeinsam weiterzuentwickeln und auf der Platte mit unseren großartigen Fans im Rücken um Punkte zu kämpfen. Im gesamten Verein herrscht ein familiäreres und respektvolles Miteinander und die Rahmenbedingungen sind professionell. Dementsprechend ist es sehr einfach, sich hier wohlzufühlen“, sagt die Wahl-Leipzigerin, die beim HCL die Nummer 28 trägt: „Der Wechsel zum HCL war für mich persönlich die beste Entscheidung. In den letzten eineinhalb Jahren konnte ich mich spielerisch, aber auch persönlich weiterentwickeln. Besonders entscheidend für diese Entwicklung ist, dass ich durch die Harmonie im Team die Freude am Handballspielen wiedergefunden habe.“

Trainer Erik Töpfer freut sich, auch weiterhin mit Lara Tauchmann planen zu können. „Mich freut es riesig, dass Lara ihren Vertrag verlängert hat, weil sie für uns eine Schlüsselspielerin ist. Sie ist eine sehr komplette Spielerin, die uns sehr viel gibt. Außerdem bringt sie immer eine positive Energie ins Team, gibt immer Vollgas und ist einfach jemand, den jeder gern hat. Das hilft auch auf dem Spielfeld. Ihre Stärken liegen im Eins gegen Eins und in der Kommunikation mit dem Team. Nicht zuletzt ist sie auch mein verlängerter Arm auf dem Spielfeld. Das macht sie von Tag zu Tag besser.“

Lara Tauchmann begann als Fünfjährige beim Radeberger SV Handball zu spielen, bei dem sie bis 2018 ausgebildet wurde. Von 2018 bis zu ihrem Wechsel nach Leipzig spielte sie für den HC Rödertal - unterbrochen nur durch ein Auslandsjahr von 2019 bis 2020 in Neuseeland. Zu dieser Zeit gehörte Lara bereits zur 1. Mannschaft des HCR, mit dem sie 2022 in die 2. Bundesliga aufgestiegen war. Neben dem Handball absolviert Lara Tauchmann derzeit ein Master-Studium. Zu ihren Hobbys zählt sie Beachvolleyball, Snowboarden und Surfen. 

Mund abputzen und weitermachen: Nach der ersten Saisonniederlage am vergangenen Wochenende in Bremen wollen die Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen in die Erfolgsspur zurückkehren. Dabei haben die Leipzigerinnen, die die Tabelle weiterhin souverän anführen, am Sonntag (22. Februar, Anwurf: 16 Uhr) in der heimischen Sporthalle Brüderstraße den Tabellenzehnten VfL Waiblingen zu Gast.

„Wir sind alle hochmotiviert, gegen Waiblingen den nächsten Sieg zu holen. Die Niederlage gegen Bremen ist auf jeden Fall abgehakt. Die Fehler lagen klar auf der Hand. 

Wichtig ist, dass wir im Abschluss wieder erfolgreicher sind. Aber das ist auch eine Frage der mentalen Frische der Mädels mit allen Dingen, die sie gerade auch abseits des Handballs zu tun haben. Da versuchen wir die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Mädels so frisch wie möglich ins Spiel gehen können“, erklärt HCL-Trainer Erik Töpfer. Fraglich ist noch der Einsatz von Lara Tauchmann, die in den vergangenen Tagen mit Schulterproblemen zu kämpfen hatte. Auch die verletzte Marlene Tucholke ist für das Spiel gegen Waiblingen noch keine Option. 

Der HC Leipzig und der VfL Waiblingen stehen sich zum elften Mal gegenüber. Von den bislang zehn Duellen konnten die Leipzigerinnen sechs gewinnen (darunter die letzten drei). Vier Mal setzte sich Waiblingen durch.

Waiblingens Spielmacherin Belen Gettwart fehlt verletzt

Der VfL Waiblingen hat sich in der 2. Bundesliga in den vergangenen Jahren wieder zu einer festen Größe entwickelt. In den vergangenen beiden Spielzeiten belegte das Team aus der Nähe von Stuttgart jeweils Platz zehn. Diesmal hofft die Mannschaft von Trainer Michael Stettner in der Endabrechnung auf einen einstelligen Tabellenplatz. Dafür müssen die Tigers allerdings seit November ohne ihre beste Spielerin auskommen. Spielmacherin Belen Gettwart zog sich bei der knappen Niederlage bei den Füchsen Berlin Anfang November einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu. Die Beachhandball-Nationalspielerin fällt damit für den Rest der Saison aus.

Dennoch legte das Team nach der WM-Pause einen starken Zwischenspurt mit vier Siegen und einem Unentschieden hin. Erst vor zwei Wochen beim 27:29 in Regensburg verließen die Waiblinger Tigers wieder als Verlierer das Parkett. Beim jüngsten 23:36 beim HC Rödertal war das VfL-Team chancenlos. Aber wie stark die Mannschaft ist, wurde bereits im Hinspiel Anfang Oktober deutlich, als es die Waiblingerinnen dem HCL ziemlich schwer machten – damals allerdings noch mit Belen Gettwart, die acht Tore erzielte. Erst mit einem starken Schlussspurt sicherten sich die Leipzigerinnen den 29:25-Erfolg. Auch die dänische VfL-Torhüterin Norregard Thomsen, die zu den stärksten Torhüterinnen der Liga gehört, zeigte im Hinspiel mit elf Paraden eine starke Leistung.

Fans, die nicht live in der Sporthalle Brüderstraße dabei sein können, können des HC Leipzig gegen den VfL Waiblingen im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/hc-leipzig-frauen/2-hbf-hc-leipzig-vs-vfl-waiblingen-6 verfolgen (Pay per view: 5 Euro).

Die Vereinigte Leipziger Wohnungsgenossenschaft eG (VLW) verstärkt ihr Engagement im regionalen Spitzensport und baut ihr Sponsoring beim HC Leipzig aus. Das Ziel der Partnerschaft bleibt es, die erfolgreiche Talentförderung des Vereins langfristig zu sichern und jungen Sportlerinnen optimale Entwicklungsbedingungen zu bieten. Darüber hinaus unterstützt die VLW den HC Leipzig auf dem Weg zurück in die 1. Handball Bundesliga, um den Talenten zukünftig die bestmögliche sportliche Perspektive in Leipzig zu bieten.

Der HC Leipzig zählt seit vielen Jahren zu den führenden Ausbildungsvereinen im deutschen Frauenhandball und stellt derzeit die meisten Junioren-Nationalspielerinnen in den Nachwuchskadern des Deutschen Handball Bundes. Mit der Unterstützung der VLW Wohnungsgenossenschaft sollen die Trainingsbedingungen sowie die sportliche und soziale Betreuung der Nachwuchsspielerinnen gesichert und weiter verbessert werden.


„Die Förderung junger Talente ist eine Investition in die Zukunft – sowohl im Sport als auch in unserer Region. Der HC Leipzig leistet seit Jahren herausragende Arbeit in der Nachwuchsentwicklung und wir freuen uns, diese Arbeit auch künftig aktiv begleiten zu können“, erklärt Christian Glöckner, Pressesprecher der traditionsreichen Leipziger Wohnungsgenossenschaft.

Auch beim HC Leipzig wird die Partnerschaft als wichtiges Signal gewertet: „Nachhaltige Nachwuchsarbeit braucht starke Partner. Die erweiterte Unterstützung der VLW stärkt nicht nur unseren Nachwuchs, sondern hilft uns auch dabei, den Aufstieg zu realisieren und so talentierten Spielerinnen noch bessere Perspektiven zu bieten. Dafür sind wir äußerst dankbar!“, so HCL-Geschäftsführer Lars Lammich.

Jetzt hat es auch die bislang so überragenden Handballerinnen des HC Leipzig erwischt. Die Leipzigerinnen haben in der 2. Alsco Handball Bundesliga ihre erste Saisonniederlage kassiert. Beim heimstarken SV Werder Bremen mussten sie sich mit 24:29 (13:17) geschlagen geben. Trotz der ersten Saisonniederlage sind die Leipzigerinnen weiter souveräner Tabellenführer.

„Uns hat etwas die Frische gefehlt. Die Mädels wollten zwar, aber man hat ihnen angemerkt, dass sie gerade auch abseits des Handballs einiges zu tun haben“, so Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel: „Bremen hat das sehr gut gemacht und verdient gewonnen. Uns hat ein bisschen die Konzentration im Angriff und die letzte Konsequenz in der Abwehr gefehlt. Für uns geht’s jetzt weiter. Wir werden das Spiel gut analysieren und aus den Fehlern lernen. Dann werden wir auch weiterhin erfolgreich sein.“

Viele Fehlwürfe und technische Fehler

In der Anfangsphase lieferten sich beide Mannschaften ein spannendes Duell. Immer wieder legten die Bremerinnen vor und die HCL-Spielerinnen legten nach – bis zum 9:9 in der 16. Minute. Dann häuften sich die technischen Fehler und Fehlwürfe bei den Leipzigerinnen, so dass sich die Gastgeberinnen mit einem 3:0-Lauf zunächst auf 12:9 absetzen konnten. Und das HCL-Team kam weiterhin einfach nicht richtig ins Spiel und scheiterten zudem immer wieder an der überragenden Bremer Torhüterin Wioleta Pajak, so dass die Bremerinnen ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf fünf Tore ausbauen konnten (17:12). Sekunden vor der Halbzeitpause verkürzte Lara Tauchmann auf 13:17.

Bereits beim Hinspiel im Oktober war Bremen mit einer Führung in die Halbzeitpause gegangen.

Doch anders als auf heimischem Parkett konnten die Leipzigerinnen das Spiel nach dem Seitenwechsel nicht auf ihre Seite ziehen – im Gegenteil. Das Team um Kapitänin Pauline Uhlmann hatte weiterhin große Probleme, ins Spiel zu kommen, der Rückstand wuchs auf sechs Tore (15:21/37. Minute). Dann schritt Trainer Erik Töpfer mit einer Auszeit ein, um sein Team noch einmal auf Kurs zu bringen – zunächst mit Erfolg. Mit schnellen Toren und einigen guten Paraden von Nele Kurzke verkürzten die Leipzigerinnen auf drei Tore (19:22/44. Minute), wenig später durch den Treffer von Lara Seidel zum 22:24 (53.) sogar auf zwei Tore. Plötzlich lebte der Glaube an den nächsten Sieg auf dem Weg zum Aufstieg wieder. In der Schlussphase erwiesen sich dann allerdings die Bremerinnen wieder als das treffsicherere Team, so dass am Ende eine 24:29-Niederlage stand. Daran änderte auch die gute Leistung von Torhüterin Nele Kurzke mit elf Paraden nichts. Vor allem die schlechte Trefferquote von nur 40 Prozent (Bremen: 49,2 Prozent) und die zahlreichen technischen Fehler waren am Ende ausschlaggebend für die erste Saison-Niederlage. 

Weiter geht es für die Leipzigerinnen am kommenden Sonntag (22. Februar, Anwurf: 16 Uhr) in der heimischen Sporthalle Brüderstraße mit dem Heimspiel gegen den Tabellenzehnten VfL Waiblingen.

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

HC Leipzig:

Nele Kurzke (10 Paraden), Janine Fleischer; Jana Walther (9 Tore/7 Siebenmeter), Lara Tauchmann (4), Alina Gaubatz (3), Lara Seidel (2), Lisa Lammich (2), Laura-Sophie Klocke (1), Kim Angelina Lang (1), Lilly Glimm (1), Pauline Uhlmann (1), Hanna Ferber-Rahnhöfer, Emely Theilig, Sharleen Greschner, Wiebke Meyer.

Siebenmeter
Bremen 3/6; HCL 7/9; 

Strafminuten
Bremen 0; HCL 8; 

Zuschauer: 330

Für die Handballerinnen des HC Leipzig steht am Samstag (14. Februar, Anwurf: 18.30 Uhr) in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen die nächste schwere Aufgabe auf dem Weg in die 1. Bundesliga auf dem Programm. Das Team von Trainer Erik Töpfer ist zu Gast beim heimstarken SV Werder Bremen. Wie stark die Bremerinnen sind, zeigten sie bereits im Hinspiel im September, als sie mit einer 15:13-Führung in die Halbzeitpause gingen. Es war das bislang einzige Mal in dieser Saison, dass das HCL-Team mit einem Rückstand in die Kabine ging. Dank einer starken zweiten Hälfte konnten die Leipzigerinnen das Spiel drehen und sich mit 31:27 durchsetzen.

„Wir haben uns deutlich weiterentwickelt“

„Im Hinspiel hat bei uns noch ein bisschen der Motor gestottert. Das ist mit der jetzigen Situation nicht zu vergleichen. Wir haben uns deutlich weiterentwickelt. Wir müssen unsere Stärken gezielt einsetzen, um die Schwächen des Gegners ausnutzen zu können. Das ist leicht gesagt, aber etwas schwerer umzusetzen“, blickt HCL-Trainer Erik Töpfer auf das Rückspiel in Bremen voraus: „Bremen hat eine sehr starke Rückraumreihe und zeichnet sich durch ein schnelles Tempospiel aus. Da gilt es wieder eine starke Abwehr dagegenzusetzen, um selbst ins Tempospiel zu kommen.“

Die Bilanz zwischen dem HCL und dem SV Werder Bremen ist nahezu ausgeglichen. Beide Mannschaften standen sich bislang 14-mal gegenüber. Sieben Mal setzten sich die Leipzigerinnen durch, sechs Mal verließen die Bremerinnen als Sieger das Parkett. Ein Duell endete Unentschieden.

Heimstarke Bremerinnen

Dass das Spiel im hohen Norden für das HCL-Team kein Selbstläufer wird, zeigt auch ein Blick auf die Heimbilanz der Bremerinnen. Diese sind in der heimischen Klaus-Dieter-Fischer-Halle seit Anfang Oktober ungeschlagen (vier Siege und zwei Unentschieden). Ende Oktober schafften die Grün-Weißen hier sogar ein 21:21-Unentschieden gegen die Füchse Berlin. Anfang September ging das Heimspiel gegen den HC Rödertal nur knapp mit 31:32 verloren.

Angeführt wird das offensivstarke Bremer Team um Cheftrainerin Renee Verschuren von den bundesligaerfahrenen Ruwe-Schwestern Emma und Leni, der erfahrenen Linkshänderin Anna Lena Bergmann sowie der polnischen Torhüterin Wioleta Pajak. Kurz vor dem Jahreswechsel verstärkte sich Bremen zudem mit Rückraumspielerin Lisa Munderloh vom Bundesligisten VfL Oldenburg.

Fans, die nicht live dabei sein können, können des HC Leipzig beim SV Werder Bremen im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/sv-werder-bremen-frauen/2-hbf-sv-werder-bremen-vs-hc-leipzig verfolgen (Pay per view: 5 Euro).

Im ersten Heimspiel der Rückrunde empfangen die Handballerinnen des HC Leipzig am Sonntag (8. Februar / Anwurf: 16 Uhr) den Aufsteiger Rostocker HC. Mit dem 16. Sieg im 16. Saisonspiel will das Team von Trainer Erik Töpfer hier seinen Weg in Richtung „Aufstieg in die 1. Bundesliga“ fortsetzen. Der HCL und die Rostock Dolphins standen sich bislang erst einmal gegenüber, das Hinspiel in Rostock konnten die Leipzigerinnen mit einem 37:22-Erfolg deutlich für sich entscheiden.

„Chancen konsequenter nutzen“

„Es wird auf jeden Fall ein interessantes und spannendes Spiel. Rostock hat sich seit dem Hinspiel deutlich verbessert und ist definitiv in der Liga angekommen. Wir müssen vor allem unsere Abschlussquote gegenüber dem Spiel zuletzt in Freiburg deutlich verbessern und konsequenter unsere Chancen nutzen. Wenn wir zu viel liegen lassen, wird es auch für uns gefährlich. Wir müssen auf jeden Fall konstant wach sein.

Wenn uns das gelingt, werden wir auch gegen Rostock erfolgreich sein“, blickt HCL-Trainer Erik Töpfer voraus.

Wie schon in den vergangenen Wochen fallen auch diesmal wieder einige Spielerinnen aus. Neben Marlene Tucholke, die weiterhin mit einem gebrochenen Finger pausieren muss, sind weiterhin einige Spielerinnen angeschlagen. „Normalerweise würden wir einige Spielerinnen aus dem Juniorteam in die Mannschaft holen. Das ist diesmal keine Option, weil sie in der 3. Liga eine ‚Englische Woche‘ haben. Wir müssen am Wochenende sehen, welche Spielerinnen fit sind“, sagt der Coach weiter.

Ex-HCL-Spielerinnen Nele Reimer und Emma Mirabell Dubrau

Für zwei Rostocker Spielerinnen wird das Duell mit dem HCL ein Treffen mit einigen alten Bekannten. Kapitänin Nele Reimer spielte von 2013 bis 2017 beim HCL und absolvierte hier ihre ersten Bundesligaspiele. 2016 gewann sie mit dem HCL – unter anderem gemeinsam mit HCL-Torhüterin Nele Kurzke – den DHB-Pokal. Über Neckarsulm, Bietigheim und noch einmal Neckarsulm kehrte die heute 29-Jährige 2022 in ihre Geburtsstadt Rostock zurück. Zweite ehemalige HCL-Spielerin bei den Rostockerinnen ist Rückraumspielerin Emma Mirabell Dubrau. Die 19-Jährige trug von 2019 bis 2021 im Nachwuchs das blau-gelbe Trikot. 

Der Rostocker Handball Club (RHC) setzt seit seinem Gründungsjahr 2007 die lange Tradition des Damenhandballs im hohen Norden fort. Dem Zweitligaabstieg im Jahr 2010 folgten 15 lange Jahre in Liga 3 und Liga 4. In den vergangenen drei Spielzeiten gewannen die Rostocker Damen jeweils ihre Drittligastaffel. Im dritten Anlauf schafften sie in der vergangenen Saison endlich die langersehnte Rückkehr in die 2. Bundesliga.

Fans, die das Spiel nicht live vor Ort in der Sporthalle Brüderstraße verfolgen können, können das Spiel des HC Leipzig in Freiburg im Livestream von Sportdeutschland.TV unter sporteurope.tv/hc-leipzig-frauen/2-hbf-hc-leipzig-vs-rostocker-handball-club (5 Euro) verfolgen und dem HCL-Team am Bildschirm die Daumen drücken.