Auch zum Auftakt der Rückrunde waren die Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen nicht zu stoppen. Beim Aufsteiger HSG Freiburg setzten sich die Leipzigerinnen souverän mit 29:20 (15:11) durch. Matchwinnerin beim souveränen Spitzenreiter war diesmal Torhüterin Nele Kurzke mit 12 Paraden. Überragende Werferin des Teams war Lilly Glimm. Die Linksaußen mit der Trikotnummer 22 erzielte neun Tore. Da Konkurrent Füchse Berlin überraschend beim Bergischen HC mit 23:27 verlor konnten die Blau-Gelben ihren Vorsprung an der Tabellenspitze weiter ausbauen. Zweitplatzierter ist nun die TG Nürtingen mit acht Punkten Rückstand auf den HCL.

„Es war das erwartet schwere Spiel. Wir haben uns am Anfang etwas schwer getan – auch mit der etwas härteren Linie der Schiedsrichter“, zeigte sich Trainer Erik Töpfer nach dem 15. Sieg im 15 Saisonspiel erleichtert: „Je länger das Spiel gedauert hat, umso besser sind wir ins Spiel gekommen. Dank einer guten Abwehr- und Torhüterleistung konnten wir unser Tempospiel aufziehen, haben aber im Angriff wieder einiges liegen gelassen. Am Ende war es ein Arbeitssieg. Wir hoffen, dass wir es im nächsten Spiel wieder besser machen können.“ 

Konzentrierte Anfangsphase

Aufgrund der langen Anfahrtsstrecke waren die Leipzigerinnen bereits am Vortag angereist, was sich zu Beginn auch auszahlte. Vom Anpfiff an waren die Messestädterinnen voll da und lieferten sich mit den Gastgeberinnen eine spannende Anfangsphase. Nach zwölf Minuten führten das HCL-Team mit 7:3 – auch, weil Torhüterin Nele Kurzke einige starke Paraden zeigte und damit ihre Team auf Abstand brachte. Dann stockte der Spielfluss der Leipzigerinnen durch einige leichte technische Fehler allerdings erheblich, so dass die Freiburgerinnen auf 7:8 herankamen (16. Minute). In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit steigerten sich die HCL-Spielerinnen aber wieder und konnten die Führung bis zum Halbzeitpfiff auf 15:11 ausbauen.

Dreierpack von Wiebke Meyer sorgt für Sicherheit

Zu Beginn der zweiten Halbzeit knüpfte Torhüterin Nele Kurzke an ihre starke Leistung aus der ersten Halbzeit an. In der Offensive lief dagegen nicht viel zusammen. Bis zur 37. Minute erzielten die Leipzigerinnen nur einen Treffer (16:13). Dank dreier Tore von Wiebke Meyer in Folge zum 19:14 (42.) platzte der Knoten wieder und der Weg zum Sieg war endgültig frei. Mit einer starken Abwehr und schnellem Tempospiel erzwang das Team von Trainer Erik Töpfer immer wieder leichte Fehler der Gastgeberinnen und konnte den Vorsprung in der Folgezeit auf 24:16 ausbauen. In der Schlussphase ging es dann wieder hin und her, sodass am Ende ein 29:20 für die Leipzigerinnen stand.

Am kommenden Sonntag (8. Februar, Anwurf: 16 Uhr) empfangen die Leipzigerinnen in der heimischen Sporthalle Brüderstraße mit dem Rostocker HC einen weiteren Aufsteiger. 

HC Leipzig:

Nele Kurzke (12 Paraden), Janine Fleischer (1); Pauline Uhlmann (6 Tore/0 Siebenmeter), Kim Angelina Lang (1), Emely Theilig, Alina Gaubatz (1), Laura-Sophie Klocke (1), Hanna Ferber-Rahnhöfer (1), Lilly Glimm (9), Lara Tauchmann, Wiebke Meyer (4), Lisa Lammich (3), Jana Walther (3/1).

Siebenmeter
Freiburg 4/5; HCL 1/2

Strafminuten
Mainz 4; HCL 8

Zuschauer: 248

Zum Auftakt der Rückrunde wartet auf die Handballerinnen des HC Leipzig am Samstag (31. Januar / Anwurf: 19 Uhr) die längste Auswärtsreise der Saison. Im 650 Kilometer entfernten äußersten Südwesten Deutschlands müssen die Leipzigerinnen beim Aufsteiger HSG Freiburg antreten. Mit dem 15. Sieg im 15. Saisonspiel will das Team von Trainer Erik Töpfer dort seinen Weg in Richtung „Aufstieg in die 1. Bundesliga“ fortsetzen.

Der HCL und die HSG Freiburg standen sich bislang sechs Mal gegenüber, nur im ersten Duell mussten sich die Leipzigerinnen dem Team aus dem Breisgau geschlagen geben, alle andere Begegnungen konnten sie für sich entscheiden. Im Hinspiel in der heimischen Sporthalle Brüderstraße setzte sich der HCL deutlich mit 33:22 durch.

„Nicht nachlässig werden“

„Es wird mit Sicherheit ein ganz anderes Spiel als im Hinspiel. Freiburg ist inzwischen in der Liga angekommen. Sie haben größere taktische Möglichkeiten, da ist bereits die Handschrift des neuen Trainers sichtbar“, blickt HCL-Trainer Erik Töpfer voraus: „Dazu kommt, dass wir diesmal die lange Anreise haben. Die ist nicht ohne und wird bestimmt eine Rolle spielen. Damit müssen wir umgehen.“

Die Challenge sei, in der komfortablen Situation als Spitzenreiter nicht nachlässig zu werden und aufgrund des Hinspiels zu denken, dass das Spiel ein Selbstläufer werde. „Es ist schön, wenn die Spiele so laufen für uns, aber da gehört jede Menge Arbeit dazu. Wir müssen unsere Aufgaben erledigen, eine starke Abwehr stellen und wieder unser Tempospiel aufs Parkett bringen, um mit zwei Punkten nach Hause fahren zu können.“

Vorsicht vor Saskia Probst

Freiburg hatte sich kurz vor der WM-Pause in beiderseitigem Einvernehmen von seinem langjährigen Trainer Igor Bojic getrennt. Nun soll Simon Rittemann das Team zum anvisierten Klassenerhalt führen. Nach dem dritten Aufstieg in sechs Jahren sind die „Red Sparrows“ als Tabellen-12. zu Beginn der Rückrunde auf dem besten Weg, dieses Ziel zu erreichen. Dreh- und Angelpunkt des Freiburger Offensivspiels ist Außenspielerin Saskia Probst, die mit ihren bislang 75 Toren zu den erfolgreichsten Werferinnen der Liga gehört. Die Statistik weist zudem Torhüterin Leonie Kuntz mit 141 erfolgreichen Paraden als beste Torhüterin der Liga aus.

Fans, die das nicht live vor Ort verfolgen können, können das Spiel des HC Leipzig in Freiburg im Livestream von Sportdeutschland.TV unter sporteurope.tv/hsg-freiburg-frauen/2-hbf-hsg-freiburg-vs-hc-leipzig (5 Euro) verfolgen und dem HCL-Team am Bildschirm die Daumen drücken.

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

Die Handballerinnen des HC Leipzig sind in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen weiter auf Erfolgskurs. Zum Abschluss der Hinrunde feierten die Leipzigerinnen dank einer starken Leistung von Torhüterin Janine Fleischer einen 29:22 (14:12)-Sieg beim 1. FSV Mainz 05.

„Janine hat in den richtigen Momente die Bälle gehalten und uns damit die richtigen Impulse und Sicherheit gegeben. Das hat uns geholfen, um nach dem Stotterstart ins Spiel zu kommen“, freute sich Trainer Erik Töpfer über den starken Auftritt seiner Torhüterin: „In der ersten Halbzeit hat Mainz sehr gut gespielt und uns ordentlich gefordert. In der zweiten Halbzeit haben sie deutlich abgebaut und uns mit einfachen Ballverlusten in die Karten gespielt. Diese Fehler konnten wir mit unserem Tempospiel konsequent bestrafen. So konnten wir das Spiel frühzeitig für uns entscheiden.“ Die zweite Matchwinnerin aus Sicht des Coaches war Wiebke Meyer, die mit fünf Toren die erfolgreichste HCL-Werferin des Spiels war.

Stotterstart und Aufholjagd

Auf den letztlich deutlichen 14. Sieg im 14 Saisonspiel deutete in der Anfangsphase nicht viel hin. Nach dem schnellen 1:0 durch Hanna Ferber-Rahnhöfer brauchten die Leipzigerinnen fast neun Minuten, um ihren zweiten Treffer zum 2:5 zu erzielen.

Vom Selbstvertrauen aus dem jüngsten Rekordsieg gegen Lintfort war in den ersten Minuten nicht viel zu sehen – auch, weil die Mainzer Torhüterin Aurora Kryeziu eine starke Leistung zeigte (elf Paraden). Glücklicherweise hatte auch HCL-Torhüterin Janine Fleischer einen super Tag erwischt und hielt ihr Team mit einigen starken Paraden im Spiel. Im Gegenzug steigerten die Leipzigerinnen Mitte der ersten Halbzeit ihre Effizienz im Angriff und konnten in der 15. Minute ausgleichen (5:5). Nach zwei Toren von Wiebke Meyer zum 9:6 (17. Minute) war das HCL-Team endgültig im Spiel. Bis zum Halbzeitpfiff lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, so dass beim Stand von 14:12 aus Leipziger Sicht die Seiten gewechselt wurden.

Schnelle Vorentscheidung dank starker Abwehr

In der zweiten Halbzeit profitierten die Gäste von zahlreichen technischen Fehlern der Mainzerinnen. Mit ihrem Treffer zum 20:14 in der 37. Minute sorgte Kapitänin Pauline Uhlmann für die Vorentscheidung. Und die Leipzigerinnen setzten dank einer starken Abwehr und schnellem Tempospiel weiter nach. Lilly Glimm sorgte mit ihrem Tor zum 26:16 (49. Minute) für den ersten Zehn-Tore-Vorsprung. Dieser hatte auch in der 55. Minute nach dem erfolgreichen Siebenmeter von Jana Walther zum 29:19 Bestand. In den letzten Minuten blieb das HCL-Team ohne Tor. Am deutlichen Sieg änderte das allerdings nichts mehr.

Am kommenden Samstag (31. Januar, Anwurf: 19.30 Uhr) sind die Leipzigerinnen zum Auftakt der Rückrunde zu Gast beim Aufsteiger HSG Freiburg.

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

HC Leipzig:

Janine Fleischer (13 Paraden), Nele Kurzke; Pauline Uhlmann (4 Tore), Kim Angelina Lang (3), Emely Theilig (1), Alina Gaubatz (2), Laura-Sophie Klocke (2), Lara Seidel, Hanna Ferber-Rahnhöfer (4), Lilly Glimm (3), Lara Tauchmann (1), Wiebke Meyer (5), Lisa Lammich (2), Jana Walther (2/2).

Siebenmeter
Mainz 4/6; HCL 2/4

Strafminuten
Mainz 6; HCL 8

Zuschauer: 248

Nach dem Rekordsieg gegen TuS Lintfort wartet auf die Handballerinnen des HC Leipzig bereits am Samstag (Anwurf: 19.30 Uhr) die nächste Aufgabe in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen. Dabei sind die Leipzigerinnen, die weiterhin die stärkste Abwehr der Liga stellen, zu Gast beim starken Tabellensechsten 1. FSV Mainz 05 und peilen den 14. Sieg im 14. Saisonspiel an. 

Doch Vorsicht: Der Auftritt in der rheinland-pfälzischen Hauptstadt wird für das HCL-Team eine schwere Aufgabe. Schließlich überraschten die Mainzerinnen zuletzt mit einem 29:26-Sieg beim HC Rödertal. Welche Herausforderung auf das Team von Trainer Erik Töpfer wartet, zeigt auch ein Blick in die Historie. Von den bislang acht Duellen konnten die Leipzigerinnen nur drei gewinnen, fünf Mal setzten sich die Mainzerinnen durch.

„Alles auf die Platte bringen“

„Der Sieg beim HC Rödertal hat gezeigt, was Mainz drauf hat. Wir wissen also, was auf uns zukommt. Mainz ist eine sehr gute Mannschaft: sehr stark im Rückraum, variabel in der Abwehr und hat ein Top-Torhüter-Duo. Außerdem ist Mainz sehr mentalitätsstark, vor allem in eigener Halle. Wir müssen in dem Spiel alles auf die Platte bringen und unser ganzes Können zeigen, um dort bestehen zu können“, blickt Coach Erik Töpfer auf das Spiel in Mainz voraus und ergänzt: „Die Stimmung bei uns ist aufgrund der aktuellen Situation natürlich gut. Aber auch der Sieg gegen Lintfort hat nur zwei Punkte gebracht. Unser Ziel ist es, auch am Ende der Saison ganz oben zu stehen. Dafür müssen wir weiter arbeiten.“ Marlene Tucholke fällt weiter verletzt aus. Ansonsten sind alle Spielerinnen fit. Möglicherweise kann Rechtsaußen Jana Walther ihr Comeback auf dem Parkett feiern.

Starke Offensive, gute Torhüterin

Die Handballerinnen des 1. FSV Mainz 05, die von 2019 bis 2021 sogar in der 1. Bundesliga spielten, haben sich in den vergangenen Jahren fest in der 2. Bundesliga etabliert. Die Mannschaft von Trainer Jörg Schulze hat ihre Stärken vor allem in der Offensive. Mit jeweils 54 Toren sind Christin Kühlborn und Lena Feiniler die beiden treffsichersten Spielerinnen des Teams. Die polnische Torhüterin Aleksandra Orowicz gehört zudem zu den besten Torhüterinnen der Liga.Fans, die das nicht live vor Ort verfolgen können, können das Spiel des HC Leipzig in Mainz im Livestream von Sportdeutschland.TV unter sporteurope.tv/1-fsv-mainz-05-frauen/2-hbf-1-fsv-mainz-05-vs-hc-leipzig (5 Euro) verfolgen und dem HCL-Team am Bildschirm die Daumen drücken.

Die Handballerinnen des HC Leipzig sind in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen weiter mit Vollgas auf Aufstiegskurs. Gegen den TuS Lintfort stellten die Leipzigerinnen am Sonntag in der heimischen Sporthalle Brüderstraße ihre Stärke einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis und setzten sich mit 40:14 (15:5) durch. Dieser Sieg war gleich in doppelter Hinsicht historisch. Mit dem 13. Erfolg im 13. Spiel stellte das HCL-Team einen neuen Startrekord in der 2. Bundesliga auf.

Gleichzeitig war es der höchste Sieg des HCL-Teams seit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 2019. Den bislang höchsten Sieg hatten sie am 22. März 2025 beim 44:25 (23:13) gegen den späteren Absteiger Kurpfalz Bären Ketsch gefeiert. „Dass es so deutlich wird, hätten wir nicht gedacht. Aber die Mädels haben das sehr professionell und konsequent durchgezogen“, freute sich Trainer Erik Töpfer über den starken Auftritt seines Teams: „Allerdings haben bei Lintfort auch zwei Stammkräfte gefehlt, das hat man in ihrem Angriffsspiel gemerkt. Wir sind sehr zufrieden. Zu verbessern gibt es natürlich immer genug. Uns geht es darum, Tag für Tag besser zu werden.“

Stabile Abwehr, schnelles Tempospiel

Von Beginn an drückten die Leipzigerinnen vor über 500 Zuschauern aufs Tempo. Nur in der Anfangsphase konnten die Gäste mithalten - auch, weil die HCL-Spielerinnen einige Chancen liegenließen. Nach sechs Minuten ohne Gegentor und wiedergewonnener Treffsicherheit konnten sich die Gastgeberinnen Mitte der ersten Halbzeit auf 9:3 absetzen. Dank einer starken Defensive und vieler technischer Fehler der Gäste konnten sie den Vorsprung bis zur Halbzeitpause weiter ausbauen. Beim Stand von 15:5 war das Duell bereits nach der ersten Halbzeit vorentschieden.

Torflut bis zum Schluss

Doch die Gastgeberinnen hatten noch lange nicht genug. Das zeigten sie in der zweiten Halbzeit. Dank einer weiterhin stabilen Abwehr um Torhüterin Janine Fleischer und einer starken Wurfquote von mehr als 70 Prozent wuchs der Vorsprung sehr zur Freude der begeisterten Zuschauer immer weiter an. Hanna Ferber-Rahnhöfer sorgte mit ihrem Treffer zum 29:9 (47. Minute) für den ersten 20-Tore-Vorsprung. Trotz der sicheren Führung ließen die HCL-Spielerinnen auch in der Schlussphase nicht locker. Pauline Uhlmann, mit 13 Toren die überragende Werferin des Spiels, setzte mit dem 40. Tor den Schlusspunkt unter eine beeindruckende Leistung. 

Am kommenden Samstag (24. Januar, Anwurf: 19.30 Uhr) sind die Leipzigerinnen zum Abschluss der Hinrunde zu Gast beim Tabellensechsten 1. FSV Mainz 05, der am Wochenende überraschend mit 29:26 beim HC Rödertal gewinnen konnte. 

HC Leipzig:

Janine Fleischer (7 Paraden), Nele Kurzke; Pauline Uhlmann (13/6 Tore/Siebenmeter), Kim Angelina Lang (3), Emely Theilig (2), Alina Gaubatz, Laura-Sophie Klocke (5), Lara Seidel (4), Hanna Ferber-Rahnhöfer (3), Sharleen Greschner, Lilly Glimm (7), Lara Tauchmann (2), Wiebke Meyer (1), Lisa Lammich, Jana Walther.

Siebenmeter
HCL 6/7; Lintfort 2/3

Strafminuten
HCL 2; Lintfort 8

Zuschauer: 501

Nach der unfreiwilligen Pause am vergangenen Wochenende haben die Handballerinnen des HC Leipzig am Sonntag (18. Januar, Anwurf: 16 Uhr) in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen den Tabellen-13. TuS Lintfort zu Gast in der Sporthalle Brüderstraße. Im letzten Heimspiel der Hinrunde wollen die Leipzigerinnen im 13. Saisonspiel den 13. Sieg einfahren.

„Wir stellen uns auf ein zähes Spiel ein. Lintfort spielt sehr lange Angriffe und sorgt mit ihren Kreisläufern für viel Unruhe. Da heißt es, wachsam zu sein“, blickt Trainer Erik Töpfer auf das Spiel gegen das Team vom Niederrhein voraus. Das spielfreie vergangene Wochenende nutzte die Mannschaft zur Regeneration – mit Erfolg: „Unsere angeschlagenen und kranken Spielerinnen konnten regenerieren“, freut sich der Trainer. Damit hat sich die personelle Situation beim HCL vor dem Spiel gegen Lintfort entspannt.

Der HC Leipzig und TuS Lintfort stehen sich zum insgesamt zwölften Mal gegenüber. 

Die Leipzigerinnen setzten sich bei den bislang elf Duellen acht Mal durch, drei Mal verließ Lintfort als Sieger das Parkett.

Lintfort mit Klassenerhalt als Ziel

Die Handballerinnen des TuS Lintfort sind in der 2. Bundesliga längst zu einer festen Größe geworden. Schließlich absolviert das Team vom Niederrhein die achte Zweitliga-Saison in Folge. Und auch diesmal ist der Klassenerhalt das wichtigste Saisonziel.

In diesem Jahr will es die Mannschaft von Trainerin Bettina Grenz-Klein allerdings weniger spannend als in den vergangenen beiden Spielzeiten machen, als der Klassenerhalt jeweils erst am letzten Spieltag sichergestellt werden konnte. Dafür müsste das TuS-Team endlich auch mal wieder auswärts punkten. Nach dem verheißungsvollen 30:28-Erfolg zum Saisonauftakt beim HL Buchholz 08-Rosengarten kassierten die Lintforterinnen zuletzt fünf zum Teil deutliche Auswärtsniederlagen. 

Dreh- und Angelpunkt des Lintforter Spiels ist Svenja Rottwinkel. Die 31-jährige Rückraumspielerin ist derzeit mit insgesamt 88 Toren die zweitbeste Werferin der Liga. Probleme offenbart die Mannschaft, die zuletzt vier Spiele in Folge verloren hat, dagegen immer wieder in der Abwehr. 

Fans, die nicht live vor Ort in der Sporthalle Brüderstraße dabei sein können, können das Spiel des HC Leipzig gegen den TuS Lintfort im Livestream von Sportdeutschland.TV unter sporteurope.tv/hc-leipzig-frauen/2-hbf-hc-leipzig-vs-tus-lintfort (5 Euro) verfolgen und dem HCL-Team am Bildschirm die Daumen drücken.

Das für Samstag, den 10.01.2026, angesetzte Spiel zwischen dem Bergischen HC und dem HC Leipzig wird abgesagt. Grund hierfür sind die aktuellen Witterungsbedingungen, bei denen eine sichere Anreise unserer Mannschaft nicht gewährleistet ist. 

Wir möchten uns an dieser Stelle bei der Alsco Handball Bundesliga Frauen und unserem Gegner Bergischer HC für die zügige und kooperative Entscheidungsfindung bedanken! 

Über einen möglichen Nachholtermin werden wir Euch zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

Nach der 33:24-Gala gegen die Füchse Berlin steht für die Handballerinnen des HC Leipzig am Samstag (10. Januar, Anwurf: 18.30 Uhr) in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen im 400 Kilometer entfernten Solingen das erste Auswärtsspiel des Jahres auf dem Programm. Beim Tabellensiebten Bergischen HC will das Team von Trainer Erik Töpfer den 13. Sieg im 13. Saisonspiel einfahren und damit die Tabellenführung weiter ausbauen.

„Der BHC ist nach dem Trainerwechsel gerade schwer einzuschätzen. Wir müssen uns auf alles Mögliche vorbereiten. Generell müssen wir aber den Fokus eher auf uns legen als auf die individuellen Stärken des Gegners“, sagt Trainer Erik Töpfer: „Wir wollen über eigene gute Abwehr ins Tempospiel kommen und im Angriff gegen eines der besten Torhütergespanne der Liga wie zuletzt gegen Berlin eine hohe Trefferquote aufs Parkett bringen.“

Drittes direktes Duell 

Der HCL und der Bergische HC stehen sich erst zum dritten Mal gegenüber. In der vergangenen Saison mussten sich die Leipzigerinnen auswärts mit 25:28 geschlagen geben. Das Rückspiel auf heimischem Parkett konnte das HCL-Team mit 23:19 für sich entscheiden.

Der Bergische HC erlebte bislang eine turbulente Saison. Nach einem personellen Umbruch im Sommer mit zehn Abgängen und sieben Neuzugängen – darunter Top-Torjägerin Svenja Mann (59 Treffer) – legte das Team einen starken Saisonstart mit vier Siegen aus den ersten fünf Spielen hin. Zum Jahresende wurde der Vertrag mit Trainerin Kerstin Reckenthäler aufgelöst. Im ersten Spiel unter Interimstrainerin Assina Müller kassierte das Team am vergangenen Wochenende eine 20:27-Niederlage beim HC Rödertal. 

Personelle Situation weiter angespannt

Nachdem gegen die Füchse Berlin mit Marlene Tucholke, Lara Seidel, Jana Walther und Torhüterin Janine Fleischer vier Spielerinnen ausgefallen waren, ist die personelle Lage beim HC Leipzig weiter angespannt. „Es ist weiter eine schwierige Situation bei uns. Wir müssen bis zum Ende der Woche abwarten, wer spielen kann. Einige Spielerinnen sind wieder genesen, dafür sind andere krank geworden“, sagt der Coach und ergänzt: „Wer am Ende die Fahrt zum BHC mit aufnimmt, wird sich wohl erst Freitagabend oder Samstagfrüh entscheiden.“

Fans, die nicht live vor Ort dabei sein können, können das Spiel des HC Leipzig beim Bergischen HC im Livestream von Sporteurope.tv verfolgen und dem HCL-Team am Bildschirm die Daumen drücken.

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

Ausverkauftes Haus, tolle Stimmung, überragendes Ergebnis: Die Handballerinnen des HC Leipzig haben gleich im ersten Spiel des Jahres in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Im Top-Spiel gegen die Füchse Berlin feierten sie in der ausverkauften heimischen Sporthalle Brüderstraße einen unerwartet deutlichen 33:24-Sieg (16:12). Überragende HCL-Werferin war Lisa Lammich mit zehn Toren. Nach dem Erfolg gegen den stärksten Verfolger haben die Leipzigerinnen ihren Vorsprung auf den zweiten Tabellenplatz auf sechs Punkte ausgebaut.

„Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft. Die Mädels haben viele Dinge konstant gut umgesetzt. Zum Ende der ersten Halbzeit haben wir es geschafft, kompakter zu stehen und das Berliner Tempospiel gut zu verteidigen. Auch unsere Wurfquote war deutlich besser als in den letzten Spielen“, freute sich Trainer Erik Töpfer nach dem überzeugenden Sieg und ergänzte: Die Vorzeichen vor dem Spiel waren nicht so gut. Wir mussten einige kranke und verletzte Spielerinnen ersetzen.“ Mit Marlene Tucholke, Lara Seidel, Jana Walther und Torhüterin Janine Fleischer musste der Coach gleich auf vier Stammspielerinnen verzichten. Dafür standen mit Torhüterin Saskia Richter, Jenny Illge und Linnea Radzeviciute drei Spielerinnen aus dem Perspektivkader im Spieltagskader.

Spannende Anfangsphase, starker Endspurt

In der Anfangsphase entwickelte sich vor 800 Zuschauern das erwartet spannende Duell, in dem die Leipzigerinnen mit maximal zwei Toren vorn lagen. Die Berlinerinnen, bei denen Naomi Conzemit elf Toren die überragende Werferin war, konnten immer wieder ausgleichen und in der 20. Minute zum einzigen Mal in Führung gehen (10:9) – auch, weil das HCL-Team in dieser Phase fünf Minuten ohne eigenen Treffer blieb. Danach stabilisierten sich die Leipzigerinnen und kassierten bis zur Halbzeitpause nur noch zwei Gegentore. Dank einer starken Abwehr inklusive Torhüterin Nele Kurzke und schnellem Tempospiel erspielten sie sich bis zum Seitenwechsel einen Vier-Tore-Vorsprung (16:12).

Starker Beginn nach der Halbzeit, offener Schlagtausch in der Schlussphase

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung schnell auf sechs Tore ausbauen (19:13, 36. Minute). Dann taten sich die Leipzigerinnen in der Offensive schwer und der Vorsprung schmolz auf vier Tore (20:16, 43. Minute). Trainer Erik Töpfer reagierte mit einer Auszeit brachte sein Team erfolgreich wieder auf Kurs. Mit drei Toren in Folge (2x Lisa Lammich, einmal Hanna Ferber-Rahnhöfer) und einer beruhigenden 23:16-Führung ging es in die Schluss-Viertelstunde. In der bekamen die begeisterten Zuschauer einen offenen Schlagabtausch zu sehen. Weil den Gastgeberinnen in der Offensive nun wieder alles gelang und die zunehmend verzweifelt agierenden Gäste einige Würfe neben das Tor setzten, stand am Ende ein überzeugender 33:24.

Standing Ovations der Zuschauer

Schon Sekunden vor dem Abpfiff feierten die Zuschauer das HCL-Team mit Standing Ovations. „Über unsere starke Abwehr haben wir uns schnell ein gutes Gefühl geholt. Mit einem so deutlichen Sieg haben wir natürlich nicht gerechnet“, freute sich Kapitänin Pauline Uhlmann über den erfolgreichen Handball-Abend: „Es war schön zu sehen, dass die Halle ausverkauft war. Es hat riesigen Spaß gemacht." Auch Top-Werferin Lisa Lammich war die Freude über den starken Jahresauftakt deutlich ins Gesicht geschrieben: „Wir haben uns sehr gut auf das Spiel vorbereitet und geduldig gespielt. Es ist alles so aufgegangen, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Bereits am kommenden Samstag (Anwurf: 18.30 Uhr) wartet mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenachten Bergischen HC das nächste Top-Spiel auf das HCL-Team.

HC Leipzig:

Nele Kurzke (8 Paraden), Saskia Richter; Pauline Uhlmann (7/1 Tore/Siebenmeter), Kim Angelina Lang (3), Emely Theilig, Alina Gaubatz (5), Laura-Sophie Klocke, Hanna Ferber-Rahnhöfer (4), Sharleen Greschner, Lilly Glimm, Lara Tauchmann (2), Wiebke Meyer (2), Lisa Lammich (10/6), Jenny Illge, Linnea Radzeviciute.

Siebenmeter
HCL 7/9; Berlin 5/6

Strafminuten
HCL 8; Berlin 6

Zuschauer: 800

Zum Auftakt eines spannenden Handball-Jahres 2026 wartet auf die Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen ein echtes Spitzenspiel. Am 12. Spieltag haben die Leipzigerinnen am Sonntag, 4. Januar (Anwurf: 16 Uhr) als Spitzenreiter den härtesten Verfolger Füchse Berlin in der bereits ausverkauften Sporthalle Brüderstraße zu Gast. 

Mit einem Sieg zum Jahresauftakt wollen die Leipzigerinnen auch die Bilanz gegen die Berlinerinnen verbessern. Beide Mannschaften standen sich bislang 19 Mal gegenüber. Elf dieser Duelle konnten die Füchse für sich entscheiden, nur sechs Mal verließen die HCL-Spielerinnen als Sieger das Parkett, zwei Aufeinandertreffen endeten Unentschieden.

Wiedersehen mit Susann und Nina Müller

Die Berlinerinnen erlebten im Sommer einen großen personellen Umbruch. Gleich acht Spielerinnen verließen den Verein, sechs Spielerinnen kamen neu hinzu. Wie der HCL stellen auch die Füchse ein sehr ausgeglichenes Team. Mit der in Leipzig bestens bekannten Susann Müller – 2003 bis 2010 und 2013/14 beim HCL – sitzt der Star bei den Berlinerinnen auf der Bank. Die ehemalige Weltklasse-Rückraumspielerin trainiert das Team bereits seit 2019, gemeinsam mit Ehefrau Nina Müller (ehemals Wörz), die von 2000 bis 2006 ebenfalls das HCL-Trikot trug. In kurzer Zeit gelang es dem Trainerinnen-Duo ein schlagkräftiges und erfolgreiches Team aus alten und neuen Spielerinnen zu formen. Erst im letzten Spiel des Jahres kassierten die Berlinerinnen am vergangenen Wochenende beim 24:25 gegen den HC Rödertal die erste Saisonniederlage.

Das Spiel ist komplett ausverkauft und es wird keine Abendkasse geben!

Fans, die kein Ticket mehr ergattern konnten, können das Spiel des HC Leipzig gegen die Füchse Berlin im Livestream von Sporteurope.TV unter sporteurope.tv/hc-leipzig-frauen/2-hbf-hc-leipzig-vs-fuechse-berlin (5 Euro) verfolgen und dem HCL-Team am Bildschirm die Daumen drücken.

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de