Um erfolgreich zu sein, überlässt man auch bei den Zweitliga-Handballerinnen des HC Leipzig nichts dem Zufall. Bei der professionellen Spielanalyse setzt das Trainerteam um Chefcoach Erik Töpfer seit Saisonbeginn auch auf die Plattform Handball.ai, die im Sommer eine strategische Partnerschaft mit der Alsco Handball Bundesliga Frauen geschlossen hat. Durch diese Partnerschaft soll modernste Technologie und fortschrittliche Analysen in den beiden höchsten Spielklassen des deutschen Frauenhandballs etabliert werden.

„Handball.ai ist eine schöne Ergänzung für unsere Spielauswertung und das Scouting. Das erspart uns jede Menge Arbeit bei der Erstellung von Auswertungen“, sagt HCL-Trainer Erik Töpfer: „So können wir uns als Trainerteam auf die Spiele und die Trainingseinheiten konzentrieren.“

Die umfassende digitale Plattform handball.ai optimiert die Spielvorbereitung, die Live-Spielanalyse sowie die Nachbearbeitung der einzelnen Spiele. Handball.ai liefert mit erweiterten Statistiken tiefere Einblicke in unterschiedliche Spielsysteme. Ergänzend sorgt eine cloudbasierte Videoplattform für effiziente Verarbeitung und schnellen Austausch von Spielszenen. Auch während der Spiele agiert die Plattform als eine Art digitaler Co-Trainer. Sie liefert durch eine KI-gestützte Live-Analyse entscheidende Statistiken und tiefergehende Leistungsdaten, auf die der Trainerstab in Echtzeit zugreifen kann.

Mit einem starken Schlussspurt haben die Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen auch ihr viertes Saisonspiel gewonnen. Im spannenden Spitzenspiel beim VfL Waiblingen setzten sich die Leipzigerinnen mit 29:25 (12:12) durch. Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel bleiben die Blau-Gelben somit weiterhin ungeschlagen – auch dank Jana Walther, die mit neun Treffern die überragende HCL-Werferin des Spiels war. „Es war ein sehr geiles Handballspiel von beiden Mannschaften. Wir sind sehr gut gestartet, danach haben wir einiges liegen gelassen“, sagte HCL-Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel: „In der zweiten Halbzeit haben wir es dann geschafft, unsere Chancen besser zu verwerten und standen hinten gut. Dazu hat Janine ein paar schöne Paraden rausgezaubert, das hat uns ein gutes Gefühl gegeben.“ 

Starker Auftakt, dann reißt der Spielfaden

Von Beginn an drückte das HCL-Team aufs Tempo. Nach vier Minuten führten die Gäste mit 3:0. Danach lieferten sich beide Mannschaften einen echten Schlagabtausch. Beim Stand von 7:4 für die Leipzigerinnen versuchte Waiblingen-Coach Michael Stettner mit einer Auszeit dem Spiel eine Wende zu geben – zunächst mit Erfolg. Der Spielfluss der HCL-Spielerinnen schien wie abgeschnitten. Zahlreiche Fehlwürfe und Lücken in der Defensive sorgten dafür, dass die Gastgeberinnen in der 20. Minute erstmals in Führung gehen konnten (9:8). Darauf reagierte HCL-Coach seinerseits mit der schnellen Auszeit – ebenfalls mit Erfolg. Nach sechs Minuten ohne eigenen Treffer, sorgte Jana Walther mit ihrem Siebenmeter zum 9:10 endlich wieder für einen HCL-Torjubel. Lara Tauchmann erzielte zwei Minuten später den 10:10-Ausgleich (26. Minute). Bis zur Halbzeitpause ging das Spiel wieder hin und her. Beim Stand von 12:12 wurden die Seiten gewechselt.

Starker Schlussspurt

In der zweiten Halbzeit setzte sich das spannende Spiel aus den Schlussminuten der ersten Halbzeit fort. Dann konnte sich das HCL-Team mit einer starken Defensive und einer treffsicheren Offensive auf drei Tore absetzen (19:16, 40. Minute). Das Spiel blieb aber weiter spannend. Auch HCL-Coach Erik Töpfer ließ sich von der Stimmung anstecken, als er sich Mitte der zweiten Halbzeit eine Zwei-Minuten-Strafe einhandelte. „Ich war emotional dabei und mit einigen Entscheidungen nicht einverstanden. Das hat sich bei mir dann aufgebaut. Trotzdem muss das von mir nicht sein, da muss ich mich besser im Griff haben. Deshalb war die Strafe auch völlig berechtigt“, gab sich der Coach nach dem Spiel selbstkritisch: „Diesen Fehler von mir haben die Mädels aber sehr gut ausgeglichen und so haben wir am Ende verdient gewonnen.“

Seine Spielerinnen steigerten sich in der Schlussviertelstunde noch einmal und nutzten die Chancen, welche ihnen die Gastgeberinnen mit zahlreichen technischen Fehlern in diese Phase boten. Nach dem zwischenzeitlichen 20:20 (44.) erzielten sie drei Tore in Folge. Diesen Vorsprung konnten sie in der Schlussphase zwischenzeitlich sogar auf fünf Tore ausbauen (26:21, 52. Minute) – die Vorentscheidung. Am Ende brachte das HCL-Team den Sieg völlig verdient mit 29:25 ins Ziel.

Am kommenden Sonntag (12. Oktober, Anwurf: 16 Uhr) empfangen die HCL-Spielerinnen in der heimischen Brüderhalle den HSV Solingen-Gräfrath 76 und wollen mit einem weiteren Sieg ihre weisse Weste wahren.

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

HC Leipzig
Janine Fleischer (7 Paraden), Nele Kurzke; Lara Seidel, Jana Walther (9/6 Tore), Kim Angelina Lang, Alina Gaubatz, Laura-Sophie Klocke (2), Hanna Ferber-Rahnhöfer (2), Sharleen Greschner, Lilly Glimm (2), Lisa Lammich (1), Marlene Tucholke (6), Lara Tauchmann (4), Wiebke Meyer (3), Pauline Uhlmann.

Siebenmeter
Waiblingen 4/4; HCL 6/7

Strafminuten
Waiblingen 2; HCL 8

Zuschauer: 450

Nach der dreiwöchigen Pause steht für die Handballerinnen des HC Leipzig am Wochenende in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Dabei sind die Leipzigerinnen als Tabellenzweiter am Samstag (4. Oktober, 18 Uhr) zu Gast beim Tabellenvierten VfL Waiblingen. Beide Mannschaften haben ihre ersten drei Saisonspiele gewonnen.

Kim-Angelina Lang wieder dabei

Dementsprechend rechnet HCL-Trainer Erik Töpfer in Waiblingen mit einem Duell auf Augenhöhe. „Waiblingen ist genau wie wir richtig gut in die Saison gestartet. Das wird also für uns kein einfaches Spiel – auch, weil wir immer noch in der Entwicklungsphase sind. Aber wenn wir unser volles Potenzial abrufen, ist es schwer, uns zu schlagen. Das wollen wir auch in Waiblingen zeigen.“ Die Stimmung bei den HCL-Handballerinnen ist nach dem gelungenen Saisonstart richtig gut. Dazu kommt, dass alle Spielerinnen wieder an Bord sind – auch Kim-Angelina Lang, die zuletzt wegen eines gerissenen Trommelfells ausgefallen war. 

Dass die Fans in der Rundsporthalle Waiblingen ein spannendes Spiel erwarten können, zeigt auch ein Blick in die Historie. Beide Mannschaften standen sich bislang neun Mal gegenüber – fünf Spiele gewann der HCL, vier Mal setzte sich Waiblingen durch. Beim letzten Duell am 25. Januar feierten die Leipzigerinnen einen 34:28-Erfolg.

Waiblingen mit starker Frühform

Mit dem VfL Waiblingen, der saisonübergreifend zuletzt sechs Siege in Folge (inklusive DHB-Pokal) feierte, bekommen es die Leipzigerinnen mit einem der derzeit formstärksten Teams zu tun. Vor der jüngsten Spielpause feierte der Zehnte der vergangenen Saison einen überraschenden 30:26 gegen den Aufstiegsfavoriten HC Rödertal. Mit Rückraumspielerin Belen Gettwart stellt das Team aus Baden-Württemberg aktuell die erfolgreichste Werferin der Liga (23 Tore). Mit 29 erfolgreichen Paraden in drei Spielen ist außerdem die dänische VfL-Torhüterin Norregard Thomsen die erfolgreichste Torhüterin der Liga.Fans, die nicht live vor Ort dabei sein können, können das vierte Saisonspiel der HCL-Handballerinnen beim VfL Waiblingen im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/vfl-waiblingen-frauen/2-hbf-vfl-waiblingen-vs-hc-leipzig-01 verfolgen (Pay per view: 5 Euro).

Der HC Leipzig geht mit einem vielversprechenden Perspektivkader in die Saison 2025/26. Gleich sieben talentierte Spielerinnen gehören zu diesem Nachwuchskader, der gezielt darauf ausgerichtet ist, junge Athletinnen auf ihrem Weg in das Bundesligateam zu begleiten und weiterzuentwickeln.

In den Perspektivkader der Saison 2025/26 wurde folgende Spielerinnen berufen: Charlotte Baum, Mila Bertkau, Nelly Gonschorek, Emma Gutseel, Juliane Peters, Linnea Radzeviciute und Saskia Richter. Der Perspektivkader ist ein zentrales Element der langfristigen sportlichen Strategie des HC Leipzig. Ziel ist es, den Übergang aus dem Nachwuchsbereich in den leistungsorientierten Frauenhandball systematisch zu fördern. Die Spielerinnen trainieren regelmäßig mit dem Bundesligateam, sammeln wichtige Erfahrungen auf hohem Niveau und sollen Schritt für Schritt an die Anforderungen der 2. Bundesliga herangeführt werden.

„Wir sind stolz, so viele talentierte und engagierte Spielerinnen in unseren Reihen zu haben. Der Perspektivkader ist für uns eine Investition in die Zukunft – und eine klare Botschaft, dass wir unseren Weg mit eigenen Talenten konsequent weitergehen“, sagt Lars Lammich, Geschäftsführer Sport beim HC Leipzig.

Linnea Radzeviciute, eine der Perspektivspielerinnen und Tochter der ehemaligen HCL- und Nationalspielerin Ingrida Radzeviciute, ergänzt: „Es ist eine große Chance für uns, so nah am Bundesligateam zu trainieren und uns auf diesem Niveau weiterzuentwickeln. Wir geben jeden Tag alles, um den nächsten Schritt zu machen – und vielleicht schon bald in der 2. Bundesliga auf der Platte zu stehen.“

In der aktuellen Saison spielt der HC Leipzig in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen und strebt innerhalb der nächsten zwei Jahre den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse an. Auch im Falle eines Aufstiegs bleibt der Verein seiner Philosophie treu: Talente aus dem vereinseigenen Nachwuchsleistungszentrum sollen weiterhin gezielt in den Bundesligakader integriert werden.

Nach dem erfolgreichen Saisonstart des HC Leipzig mit drei Siegen in drei Spielen legt die 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen in dieser Woche eine Pause ein – aus gutem Grund. In Vorbereitung auf die Heim-Weltmeisterschaft (27. November bis 14. Dezember) legt die deutsche Nationalmannschaft einen Lehrgang inklusive zweier Länderspiele gegen WM-Co-Gastgeber Niederlande ein und auch die deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften bereiten sich in dieser Woche mit einem Lehrgang auf die nächsten Turniere vor. Höhepunkt des Lehrgangs ist sowohl für die U18 als auch für die U20 jeweils ein Testspiel gegen die Niederlande. Für beide Nachwuchsmannschaften des Deutschen Handballbundes (DHB) ist es das erste Zusammenkommen nach den Europameisterschaftsturnieren.

Bevor die A-Nationalmannschaft am 21. September (Anwurf: 19 Uhr) in der YAYLA Arena in Krefeld gegen die Niederlande antritt, spielt zunächst die U18-Auswahl mit HCL-Spielerin Lisa Lammich ab 14.30 Uhr gegen den Oranje-Nachwuchs. Die Mannschaft von Bundestrainer Gino Smits belegte bei der jüngsten Europameisterschaft in Montenegro den elften Platz. 

Ab 16.30 Uhr tritt dann die deutsche U20 erstmals seit dem sensationellen Triumph bei den Europameisterschaften in Montenegro gegen die Niederlande an. U20-Bundestrainer Christopher Nordmeyer hat genau die 14 Feldspielerinnen und drei Torhüterinnen nominiert, die ihren Beitrag zum EM-Titel leisteten.Auch die HCL-Talente Marlene Tucholke, Jana Walther, Laura-Sophie Klocke und Lilly Glimm sind damit beim Lehrgang wieder dabei.

Übrigens: Nach dem erfolgreichen EM-Turnier haben die U20-Handballerinnen einen weiteren Grund zur Freude. Das Team wurde für die Auszeichnung ‚Sporthilfe Juniorsportler-Mannschaft des Jahres‘ nominiert. Der Sieger wird am 18. September auf dem POWOW Festival in Düsseldorf gekürt. 

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

Dank einer starken zweiten Halbzeit haben die Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen auch ihr drittes Saisonspiel gewonnen. Gegen den SV Werder Bremen feierten sie einen 31:27-Sieg (13:15). „Wir haben gut angefangen, haben dann aber im Verlauf der ersten Halbzeit zu viele Fehlwürfe und technische Fehler eingestreut. Bremen hat das gut genutzt“, sagte HCL-Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel: „Nach der Pause haben wir uns dann wieder auf unser Spiel besonnen, diszipliniert gespielt und die Bremer Fehler konsequent genutzt.“ 

Rückstand zur Pause

Von Beginn an entwickelte sich ein spannendes Duell, in dem vor allem die Abwehrreihen dominierten. Mitte der ersten Halbzeit, als sich die Leipzigerinnen auf 9:6 absetzen konnten, schien es, als würde das Spiel seinen erhofften Verlauf nehmen – zumindest aus Leipziger Sicht. Dann häuften sich allerdings Fehlwürfe und technische Fehler in der Offensive, die die mutig spielenden Bremerinnen zu schnellen eigenen Treffern nutzten. Hinzu kamen in dieser Phase auch noch Wurfpech mit fünf Pfosten- und Lattentreffer. So verkündete die Anzeigetafel in der 27. Minute einen 11:12-Rückstand. Zur Halbzeit lagen die Gastgeberinnen dann sogar 13:15 zurück.

Starker Zwischenspurt

Nach dem Seitenwechsel besannen sich die Leipzigerinnen wieder auf ihre starke Defensive und ihr schnelles Tempospiel – mit Erfolg. Beim Stand von 15:17 gelangen den Gastgeberinnen – angefeuert von mehr als 400 Fans – vier Treffer in Folge. Das war der Auftakt eines starken Zwischenspurts, mit dem das HCL-Team die Grundlage für den Sieg legte. Weil auch Torhüterin Janin Fleischer einige gute Paraden zeigte und die Chancen in der Offensive besser genutzt wurden, bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung auf sechs Tore aus (26:20, 49. Minute). Am Ende geriet der Erfolg nicht mehr in Gefahr.

„Entscheidend war für uns der gute Start in die zweite Halbzeit. Da haben wir in der Abwehr wirklich gut gestanden und unser Tempo ausgespielt“, freute sich Kapitänin Pauline Uhlmann, die gemeinsam mit Lisa Lammich und Lara Tauchmann (jeweils fünf Tore) die erfolgreichste Werferin des Teams war: „Bremen war für uns der erste richtige Gradmesser der Saison, das hat man auf dem Parkett deutlich gesehen. Mit dem Saisonstart können wir zufrieden sein. Jetzt haben wir uns zwei freie Wochen verdient.“

Mit dem dritten Sieg im dritten Saisonspiel verabschiedeten sich die HCL-Spielerinnen in die Länderspielpause. Das nächste schwere Spiel steht am 4. Oktober (Anwurf: 18 Uhr) beim bisher ebenfalls ungeschlagenen VfL Waiblingen an.

HC Leipzig
Nele Kurzke (3 Paraden), Janin Fleischer (5 Paraden); Lara Seidel, Jana Walther (4/3 Tore), Alina Gaubatz (3), Laura-Sophie Klocke (1), Hanna Ferber-Rahnhöfer (2), Sharleen Greschner, Lilly Glimm (1), Lisa Lammich (5), Marlene Tucholke (2), Lara Tauchmann (5), Wiebke Meyer (3), Pauline Uhlmann (5).

Siebenmeter
HCL 3/3; Bremen 4/4
Strafminuten
HCL 6; Bremen 8

Zuschauer: 411

Aller guten Dinge sind drei: Getreu diesem Motto empfangen die Handballerinnen des HC Leipzig am Sonntag (14. September, Anwurf: 16 Uhr) in der heimischen Sporthalle Brüderstraße die Handballerinnen des SV Werder Bremen. Gegen die Grün-Weißen peilt das Team von Trainer Erik Töpfer den dritten Sieg im dritten Saisonspiel in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen an.

„Wie gehen das Spiel wie immer hochkonzentriert an. Wir wissen, was Bremen für Qualitäten hat und dass wir die auf keinen Fall unterschätzen dürfen“, blickt der Coach voraus: „Für uns wird das der erste Gradmesser der Saison. Bremen ist eine körperlich gute Mannschaft, hat gute Würfe aus dem Rückraum und gute Torhüterinnen. Da müssen wir unsere Stärken entgegensetzen.“

Bremen überrascht zum Auftakt

Die Bremerinnen gehörten in den ersten beiden Saisonspielen zu den Überraschungsteams. Nach dem deutlichen 39:31-Sieg in Regensburg mussten sie sich zuletzt dem HC Rödertal nur knapp mit 31:32 geschlagen geben. Das Team von der Weser feiert in diesem Jahr ein echtes Jubiläum. Seit zehn Jahren spielen die Grün-Weißen durchgängig in der 2. Bundesliga. Nachdem sie in der vergangenen Saison als Tabellen-13ter erst auf den letzten Drücker den Klassenerhalt schafften, wollen sich die Bremerinnen in dieser Spielzeit am liebsten aus dem Abstiegskampf raushalten.

Dafür wurde im Sommer die Mannschaft etwas umgebaut. Gleich sieben Spielerinnen verließen das Team. Darunter auch die ehemalige HCL-Spielerin Elaine Rode, die in der vergangenen Saison die erfolgreichste Werferin des Teams war. Mit Tessa Budelmann, Farina Meyer und Malin Pods wurden drei neue Spielerinnen verpflichtet. Außerdem kehrten die Langzeitverletzten Alina Defayay und Lara Niemann zurück. Angeführt wird das Team weiterhin von den bundesligaerfahrenen Ruwe-Schwestern Emma und Leni, der erfahrenen Linkshänderin Anna Lena Bergmann sowie der polnischen Torhüterin Wioleta Pajak. Wichtigster Neuzugang war aber wohl die neue Cheftrainerin Renee Verschuren, die bislang die zweite Mannschaft des SVW trainierte und im Sommer Timm Dietrich ablöste. 

Bis auf Kim-Angelina Lang, die nach ihrer Trainingsverletzung (gerissenes Trommelfell) weiterhin ausfällt, sind alle HCL-Spielerinnen fit. Auch Kapitänin Pauline Uhlmann, die zuletzt in Rostock mit Rückenproblemen ausgefallen ist, könnte gegen Bremen wieder auf das Parkett zurückkehren. 

Der HC Leipzig hofft auf eine volle Halle in der Brüderstraße. Fans, die nicht live vor Ort dabei sein können, können das Heimspiel des HC Leipzig gegen den SV Werder Bremen im Livestream von Sporteurope.TV live verfolgen (Pay per view: 5 Euro).

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Auch im zweiten Spiel der Saison in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen haben die Handballerinnen des HC Leipzig einen überzeugenden Sieg gefeiert. Beim Aufsteiger Rostocker HC setzten sie sich mit 37:22 (18:10) durch.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel“, freute sich HCL-Trainer Erik Töpfer: „Wir haben wieder einen sehr erwachsenen Auftritt hingelegt. Am Ende haben wir es ein bisschen schleifen lassen und ein paar einfache Gegentore bekommen – aber das ist Meckern auf hohem Niveau.“ Bei den Leipzigerinnen wurde wieder einmal die mannschaftliche Geschlossenheit deutlich. Zehn der elf Feldspielerinnen erzielten mindestens zwei Treffer. „Es ist gut zu wissen, dass wir mit unseren Wechseln unterschiedliche Impulse setzen können, ohne, dass es einen Leistungsabfall gibt. Das ist für uns eine riesige Stärke. Das spart außerdem Kräfte, und bedeutet, dass wir immer mit Vollgas Handball spielen können.“ 

Lara Tauchmann sorgt für erstes HCL-Tor

Probleme hatte das HCL-Team, das in Rostock ohne Kapitänin Pauline Uhlmann auskommen musste, mit den hochmotivierten Gastgeberinnen nur in den ersten Minuten. Nach vier Minuten führten die Gastgeberinnen mit 2:0. Mit dem ersten HCL-Treffer des Tages zum 1:2 gelang Lara Tauchmann der Startschuss für eine erfolgreiche Auswärtsfahrt. Knapp drei Minuten später war es Alina Gaubatz, die für die erste HCL-Führung sorgte. Angeführt von Torhüterin Nele Kurzke, die am Ende 12 Paraden auf ihrem Konto hatte, konnten sich die Leipzigerinnen mit ihrem schnellen Spiel im Laufe der ersten Halbzeit immer weiter absetzen. Bereits zur Pause hatten sich die Leipzigerinnen eine 18:10-Führung herausgespielt.

Sharleen Greschner wieder zurück auf dem Feld

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die HCL-Spielerinnen auf dem Gaspedal und bauten die Führung weiter aus.  Der Treffer von Jana Walther zum 21:11 (33. Minute) bedeutete die erste Zehn-Tore-Führung. Und auch danach war den Leipzigerinnen die große Spielfreude deutlich anzumerken, sodass am Ende ein 37:22-Sieg stand. Erfolgreichste HCL-Werferin war Marlene Tucholke mit sechs Treffern. Überboten wurde die U19-Europameisterin an diesem Tag nur von Ex-HCL-Spielerin Nele Reimer. Die Rostocker Kapitänin erzielte acht Tore. 

Trainer Erik Töpfer freute sich nicht nur über den Sieg, sondern auch über das Comeback von Kreisläuferin Sharleen Greschner nach langer Verletzungspause. „Es hat mich sehr gefreut, dass wir ihr pro Halbzeit zehn Minuten geben konnten. Sie hat sich gut eingebracht. Das sah schon wieder sehr gut aus.“

Am kommenden Sonntag (14. September, Anwurf: 16 Uhr) hat das HCL-Team den SV Werder Bremen zu Gast in der Sporthalle Brüderstraße. 

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

Rostock
Lena Clasen, Kiana Zidorn, Ylvy-Elin Tants; Charlotte Beuck (1 Tor), Emma Mirabell Dubrau (1), Nele Reimer (8/2), Merja Wohlfeil (2), Marie-Sophie Weitzel (2), Hanna Strack (1), Finia Jaz Wolf, Patrycja Drewnik (2(1), Lucia Charlotte Strack, Neele Maria Konarske (1), Megan Vivien Pieth (1).

HC Leipzig
Nele Kurzke (12 Paraden), Janin Fleischer (4 Paraden); Lara Seidel (4 Tore), Jana Walther (4/1), Alina Gaubatz (3), Laura-Sophie Klocke (2), Hanna Ferber-Rahnhöfer (3), Sharleen Greschner, Lilly Glimm (5), Lisa Lammich (4/1), Marlene Tucholke (6/1), Lara Tauchmann (3), Wiebke Meyer (4).

Siebenmeter
HCL 3/3; Rostock 3/6
Strafminuten
HCL 6; Rostock 2

Zuschauer: 320

Nach dem deutlichen Auftaktsieg gegen denn HSG Freiburg geht’s für die Handballerinnen des HC Leipzig am Samstag (6. September, Anwurf: 18.30 Uhr) an die Küste. Im ersten Auswärtsspiel der Saison in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen wartet hier mit dem Rostocker HC der nächste Aufsteiger.

„Es ist für uns das erste Auswärtsspiel der Saison. Wir wollen dort von Anfang an Vollgas geben und freuen uns, in Rostock im besten Fall die nächsten beiden Punkte zu holen“, blickt HCL-Trainer Erik Töpfer auf das Spiel bei den „Rostock Dolphins“

voraus. Die Rostockerinnen haben in diesem Jahr nach mehr als 15 Jahren in der 3. Liga und der Oberliga Ostsee-Spree die Rückkehr in die 2. Bundesliga geschafft. Zum Saisonauftakt musste sich das Team von der Ostseeküste mit 21:36 (5:20) beim HC Rödertal geschlagen geben. „Trotz der hohen Niederlage hat Rostock kein schlechtes Spiel gemacht, hat vor allem in der Anfangsphase viele Chancen vergeben. Die dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen“, ergänzt der HCL-Coach.

Zwei Ex-HCL-Spielerinnen im Rostocker Team

Für zwei Rostocker Spielerinnen wird das Duell mit dem HCL ein Treffen mit einigen Bekannten. Kapitänin Nele Reimer spielte von 2013 bis 2017 beim HCL und absolvierte hier ihre ersten Bundesligaspiele. 2016 gewann sie mit dem HCL – unter anderem gemeinsam mit Torhüterin Nele Kurzke – den DHB-Pokal. Über Neckarsulm, Bietigheim und noch einmal Neckarsulm kehrte die heute 28-Jährige 2022 in ihre Geburtsstadt Rostock zurück. Zweite ehemalige HCL-Spielerin bei den Rostockerinnen ist Rückraumspielerin Emma Mirabell Dubrau. Die 18-Jährige trug von 2019 bis 2021 im Nachwuchs das blau-gelbe Trikot. 

Bis auf Kim-Angelina Lang, die nach ihrer Trainingsverletzung weiterhin ausfällt, sind alle Spielerinnen fit. Im besten Fall kann auch Kreisläuferin Sharleen Greschner nach ihrer langen Verletzung ihre ersten Spielminuten der Saison sammeln.

Fans, die nicht in der Halle live vor Ort sein können, können das erste HCL-

Auswärtsspiel der Zweitliga-Saison im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/rostocker-hc-frauen/2-hbf-rostocker-hc-vs-hc-leipzig verfolgen (Pay per view: 5 Euro).

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

Das war schon mal ein gelungener Auftakt: Die Handballerinnen des HC Leipzig haben sich zum Saisonauftakt der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen deutlich gegen den Aufsteiger HSG Freiburg durchgesetzt. In der heimischen Sporthalle Brüderstraße stand am Ende ein 33:20 (18:11)-Sieg.

„Ich bin zufrieden: zum einen, dass es endlich wieder losgeht, und zum anderen mit dem Spiel meiner Mannschaft“, sagte HCL-Trainer Erik Töpfer nach dem gelungenen Saisonauftakt, hat aber trotz des deutlichen Sieges noch einige Reserven bei seinen Spielerinnen gesehen: „Wir haben gute Kombinationen gezeigt, aber auch noch etliche Fehlversuche gehabt. Das können wir besser. Unser volles Potenzial wollen und müssen wir nächste Woche beim Auswärtsspiel in Rostock zeigen.“

Nach der ersten Führung läuft’s!

In den ersten Minuten hatten die Leipzigerinnen noch einige Probleme mit den selbstbewussten Gästen aus dem Schwarzwald. Diese waren schnell mit 2:0 in Führung gegangen, ehe Jana Walther nach knapp zwei Minuten den ersten HCL-Treffer der Saison erzielte. Die 18-Jährige war es auch, die in der sechsten Minute für den ersten Ausgleich sorgte (3:3). Es dauerte allerdings noch bis zur zehnten Minute, als Lilly Glimm die erste Führung für die Gastgeberinnen erzielte. Dann nahm das Spiel seinen auch von den Fans erhofften Verlauf. Die HCL-Spielerinnen konnten den Vorsprung schrittweise ausbauen – auch, weil Torhüterin Janine Fleischer einen echten Sahnetag erwischte. Am Ende steuerte die 21-Jährige insgesamt 17 Paraden zum Sieg bei. Bis zur Halbzeitpause erspielten sich die Gastgeberinnen einen komfortablen 18:11-Vorsprung.

Spielfreude pur

Nach dem Seitenwechsel ließ das HCL-Team den Gästen mit einer starken Defensive und erfolgreichem Tempospiel keine Chance. Alina Gaubatz sorgte mit ihrem Treffer zum 22:12 (34. Minute) erstmals für eine Zehn-Tore-Führung. Auch mit diesem deutlichen Vorsprung im Rücken zelebrierten die Leipzigerinnen weiterhin ihre große Spielfreude und bauten die Führung weiter aus – sehr zur Freude der Fans. Am Ende stand ein deutlicher 33:20-Erfolg. Erfolgreichste HCL-Werferin des Spiels war Jana Walther mit sechs Toren.

Am kommenden Samstag (6. September, Anwurf: 18.30 Uhr) muss das HCL-Team im ersten Auswärtsspiel der Saison beim nächsten Aufsteiger, dem Rostocker HC, antreten. Der musste sich zum  Saisonauftakt mit 21:36 (5:20) beim HC Rödertal geschlagen geben. 

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

HC Leipzig
Janine Fleischer (17 Paraden), Nele Kurzke; Pauline Uhlmann (3 Tore), Lara Seidel (4), Jana Walther (6), Alina Gaubatz (5), Laura-Sophie Klocke (2), Hanna Ferber-Rahnhöfer, Sharleen Greschner, Lilly Glimm (3), Lisa Lammich (1), Marlene Tucholke (3), Lara Tauchmann (4), Wiebke Meyer (2).

Freiburg
Leonie Kuntz (7 Paraden), Salumé Kuss (1 Parade); Hannah Person (1 Tor), Nele Emmenecker (2), Mira Fassbinder, Lena Ollesch (2), Saskia Probst (5), Julia von Kampen (1), Mart Walz, Laura Stiehler (1), Nelli Hautz (3), Simone Falk (2/2), Johanna Brennauer (2), Regina Veith (1).

Siebenmeter
HCL 0/1; Freiburg 2/2

Strafminuten
HCL 6; Freiburg 0

Zuschauer: 368