Kurz vor dem Start in die neue Zweitliga-Saison am Samstag (17.30 Uhr) gegen die HSG Freiburg vermeldet der HC Leipzig (HCL) eine weitere Verstärkung abseits des Parketts: Mit der SachsenEnergie AG konnte ein neuer Top-Sponsor gewonnen werden. Die Sponsoren-Familie des HCL ist damit um ein Mitglied reicher.
SachsenEnergie ist Partner der Region Sachsen und der Stadt Dresden. Mit 4.000 Beschäftigten versorgt das Unternehmen rund 600.000 Kunden zuverlässig mit Energie, Wasser, Telekommunikation, energienahen Dienstleistungen und moderner Infrastruktur. SachsenEnergie bietet einen sachsenweit buchbaren Strom- und Gastarif sowie Internet an. „Wir freuen uns auf die neue Partnerschaft mit dem HC Leipzig. Gerne unterstützen wir den traditionsreichen und nun wieder aufstrebenden Frauen-Handballclub aus Leipzig und erweitern damit unser Engagement im Handball“, sagt Constance Jacob, verantwortlich für das Sponsoring bei SachsenEnergie und ergänzt: „Insbesondere die hervorragende Nachwuchsarbeit im Verein und das temporeiche Spiel des Bundesliga-Teams begeistern uns.“
HCL-Geschäftsführer Lars Lammich freut sich über die neue Partnerschaft: „Wir sind glücklich und dankbar, mit SachsenEnergie einen so kraftvollen und energiegeladenen Partner auf unserem Weg zurück in die 1. Handball Bundesliga an unserer Seite zu haben. Die Zusammenarbeit ist auf mindestens zwei Jahre ausgelegt und gewinnt im Falle eines Aufstiegs noch einmal deutlich an Kraft. Diese Partnerschaft schenkt uns Rückenwind – für unsere Vision, unsere Mannschaft, unsere Fans und alle, die den Leipziger Handball lieben.“
Das Warten hat endlich ein Ende: Die Handballerinnen des HC Leipzig eröffnen am Samstag (30. August, Anwurf: 17.30 Uhr) die neue Saison der 2. Bundesliga. Zu Gast in der Sporthalle Brüderstraße ist Aufsteiger HSG Freiburg. Eine Woche nach dem starken Pokal-Auftritt beim Erstliga-Aufsteiger SV Union Halle-Neustadt (24:28) wollen die Leipzigerinnen gleich die ersten beiden Punkte der Saison einfahren.
„Die Vorfreude ist groß. Wir wollen jetzt endlich richtig durchstarten“, blickt Trainer Erik Töpfer, der mit Elisabeth Eckardt eine neue Co-Trainerin an seiner Seite hat, voraus: „Wir wollen eine richtig gute Abwehr hinstellen und Tempo-Handball spielen. Wenn uns das gelingt und wir die nächsten Schritte in Sachen Chancenverwertung und Fehlerminimierung machen, bin ich optimistisch, dass wir das Spiel gewinnen.“ Das Trainergespann kann auf eine eingespielte Mannschaft zurückgreifen. Mit Rückkehrerin Wiebke Meyer konnte eine neue Spielerin verpflichtet werden. Die 23-Jährige, die von 2019 bis 2022 in Leipzig zur Bundesligaspielerin reifte, kam im Sommer von den Handball-Luchsen Buchholz 08-Rosengarten zurück in die Pleißestadt.
Personell geht das HCL-Team etwas angeschlagen in die Zweitligasaison. Während sich die Rückkehr von Sharleen Greschner und Lisa Lammich auf das Parkett in den kommenden Trainingstagen entscheidet, fällt Kim-Angelina Lang in den kommenden drei Wochen definitiv aus. Die Linkshänderin hat sich im Training bei einem Zusammenprall das Trommelfell gerissen.
Mit der HSG Freiburg bekommen es die Leipzigerinnen gleich zum Saisonauftakt mit einem der drei Aufsteiger zu tun. Nach dem dritten Aufstieg in sechs Jahren wollen sich die „Red Sparrows“ endlich in der Liga etablieren. Nach einer überragenden Drittligasaison inklusive souveräner Aufstiegsrunde hat das Team von Trainer Igor Bojic im Frühjahr den direkten Wiederaufstieg geschafft. „Freiburg kommt als beste Mannschaft der dritten Liga. Sie spielen eine offensive Abwehr und sind schnell auf den Beinen. Damit bereiten sie vielen Mannschaften große Probleme. Außerdem haben sie ein gutes Tempo-Spiel und gute Torhüterinnen. Für uns geht es darum, souverän aufzutreten“, erklärt Erik Töpfer.
Fünf Mal bekam es der HC Leipzig in den vergangenen Jahren mit den „Roten Sperlingen“ zu tun. Nur im ersten Duell, am 9. November 2019, blieben die Leipzigerinnen ohne Punkt. Im „Duell der Aufsteiger“ mussten sie sich damals in heimischer Halle mit 23:24 geschlagen geben. Deutlich besser aus Leipziger Sicht lief das bislang letzte Aufeinandertreffen am 27. Januar 2024. Damals erlebten die Anhänger in der Brüderhalle einen deutlichen 27:14-Sieg.
Die Leipzigerinnen hoffen zum Saisonauftakt auf eine volle Tribüne in der Sporthalle Brüderstraße und die Unterstützung der Fans, die wieder ein wichtiger Faktor sein können. Karten gibt es an der Tageskasse. Fans, die nicht in der Halle live vor Ort sein können, können den Zweitliga-Auftakt im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/hc-leipzig-frauen/2-hbf-hc-leipzig-vs-hsg-freiburg-0 verfolgen (Pay per view: 5 Euro).
Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de
Großartig gekämpft, am Ende fehlte aber leider die nötige Treffsicherheit: Lange Zeit durften die Handballerinnen des HC Leipzig von der großen Überraschung träumen. Am Ende mussten sie sich im großen DHB-Pokal-Derby aber doch beim Bundesliga-Aufsteiger SV Union Halle-Neustadt in der SWH.arena mit 24:28 (11:16) geschlagen geben.
„Wir haben im Gegensatz zum Halle (Saale) Cup einen großen Schritt nach vorn gemacht“, zeigte sich HCL-Trainer Erik Töpfer zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft: „Wir haben deutlich disziplinierter gespielt und die Wege besser gefunden. Es waren leider noch etwas zu viele technische Fehler und zu viele Fehlwürfe, aber deutlich weniger als letzte Woche. Daran müssen wir weiterarbeiten. Unsere technischen Fehler und Halles Tempospiel als Antwort haben am Ende den Ausschlag für die Niederlage gegeben.“
Nach einem ausgeglichenen Start (3:3 nach fünf Minuten) setzten sich die favorisierten Gastgeberinnen mit 6:3 (11. Minute) ab. Dennoch ließen sich die Leipzigerinnen nicht abschütteln und blieben mit ihrem schnellen Tempospiel dran. Alina Gaubatz brachte das HCL-Team mit ihrem Treffer zum 11:13 fünf Minuten vor dem Seitenwechsel sogar wieder bis auf zwei Tore heran. Zum Abschluss der ersten Halbzeit konnten sich die Gastgeberinnen auf fünf Tore absetzen. So ging es beim Stand von 11:16 aus Sicht des HCL in die Halbzeit.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeberinnen das dominierende Team. Beim Stand von 17:24 schien das Spiel endgültig entscheiden. Dann starteten die Leipzigerinnen eine tolle Aufholjagd – angeführt von der starken Torhüterin Nele Kurzke und der treffsicheren Marlene Tucholke. Vier Minuten vor Schluss sorgte Lilly Glimm mit ihrem Tor zum zwischenzeitlichen 24:26 sogar wieder für Hoffnung bei den mitgereisten Fans, mit einer Pokalüberraschung in die Saison starten zu können. Da es das letzte HCL-Tor des Tages blieb und die Gastgeberinnen noch zweimal trafen, stand am Ende eine 24:28-Niederlage. „Wir haben uns viele Chancen erarbeitet. Das war wirklich gut. Jetzt müssen wir sie nur noch nutzen und die Bälle reinmachen“, sagt der HCL-Coach mit Blick auf die bevorstehende Saison.
Am kommenden Samstag (30. August, Anwurf: 17.30 Uhr) steht für das HCL-Team der Saisonstart in der 2. Bundesliga auf dem Programm. Dabei empfangen die Leipzigerinnen den Aufsteiger HSG Freiburg in der heimischen Brüderhalle. Dann soll auch wieder U17-Nationalspielerin Lisa Lammich dabei sein.
Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de
HC Leipzig
Nele Kurzke (8 Paraden/1 Tor), Janine Fleischer (2 Paraden); Pauline Uhlmann (2), Lara Seidel (3), Jana Walther (3/2), Kim-Angelina Lang (1), Juliane Peter, Alina Gaubatz (2), Laura-Sophie Klocke (1), Hanna Ferber-Rahnhöfer, Sharleen Greschner, Lilly Glimm (3), Marlene Tucholke (7), Lara Tauchmann (1), Wiebke Meyer.
Halle-Neustadt
Ela Szott (8 Paraden), Mariane Ilic (6 Paraden); Jennifer Gratwohl, Maksi Pallas, Lynn Molenaar (2), Viktoria Marksteiner, Fabienne Büch (7/4), Emma Hertha (4), Lea Gruber (6), Marie Polákova (1), Lilli Röpcke, Cara Reuthal (5), Tena Petika (1), Ilona Kiefer (1), Lucy Strauchmann (1).
Siebenmeter
HCL 2/3; Halle 4/5
Strafminuten
HCL 2; Halle 4
Zuschauer: 593
Die Saison-Vorbereitung befindet sich auf der Zielgeraden, am Wochenende wird es endlich ernst für die Handballerinnen des HC Leipzig. Dabei können sich die mitteldeutschen Handballfans auf ein echtes Handballfest freuen. Das Team von Trainer Erik Töpfer startet schließlich gleich mit einem absoluten Highlight in die neue Spielzeit. Am Sonntag, 24. August (Anwurf: 16 Uhr), sind die Leipzigerinnen in der ersten Runde des DHB-Pokals beim Erstliga-Aufsteiger SV Union Halle-Neustadt in der SWH.arena zu Gast. Mitreißender Handball und großartiger Kampf auf beiden Seiten sind vorprogrammiert.
„Wir haben nichts zu verlieren“
„Die Stimmung im Team ist sehr gut. Wir sind froh, dass es jetzt endlich wieder los geht und wir zum Handball-Alltag übergehen. Die Testspiele waren gut, können aber das Wettkampffeeling nur bedingt ersetzen“, sagt Trainer Erik Töpfer und blickt auf das Pokal-Derby voraus. „Das wird ein richtig schöner Auftakt. Natürlich gehen wir gegen Halle als Außenseiter ins Spiel, aber es ist ein Derby und wir haben nichts zu verlieren.“ Fehlen werden in Halle noch Kreisläuferin Sharleen Greschner und Lisa Lammich. Beide sollen eine Woche später, zum Zweitliga-Auftakt gegen die HSG Freiburg am 30. August (Anwurf: 17 Uhr) wieder auf das Parkett zurückkehren.
Feinabstimmung geht weiter
Erst am Wochenende standen sich beide Mannschaften im Finale des 10. Halle (Saale) Cups gegenüber. Dabei zeigten die Wildcats aus Halle als frischgebackener Erstliga-Aufsteiger den Leipzigerinnen deutlich die Grenzen auf und setzten sich mit 35:21 durch. In der vergangenen Zweitliga-Saison waren die Leipzigerinnen dagegen zwei Mal nah dran, mussten sich aber jeweils knapp geschlagen geben (28:30 und 26:29). „Beim Halle (Saale) Cup haben wir noch viele Sachen getestet. In den kommenden Trainingstagen arbeiten wir weiter Schritt für Schritt an der Feinabstimmung“, erklärt der Trainer: „Dieser Prozess wird sicher auch im Pokalspiel in Halle noch anhalten. Wichtig ist, dass zum Liga-Start gegen Freiburg alles passt.“
HCL-Fans: Auf nach Halle!
Mit Sicherheit werden die HCL-Fans auch diesmal wieder zahlreich nach Halle fahren, um ihr Team lautstark zu unterstützen. Fans, die nicht in der in der SWH.arena vor Ort sein können, können das Pokal-Derby im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter www.sporteurope.tv/sv-union-halle-neustadt-frauen/dhb-pokal-frauen-sv-union-halle-neustadt-vs-hc-leipzig verfolgen (Pay per view: 5 Euro).
Die Vorfreude auf die kommende neue Saison ist bei den Handballerinnen und den Fans des HC Leipzig greifbar. Das wurde bereits bei der Saisoneröffnung in der vergangenen Woche in der Brüderhalle mehr als deutlich. Etwa 150 begeisterte Fans feierten bei der traditionellen Vorstellung alle Mannschaften – von den Bambinis bis zu den Zweitliga-Frauen. Jede einzelne Spielerin, die von Hallensprecher Norman Landgraf einzeln genannt wurde, bekam ihren verdienten Applaus.
Rückkehrerin Wiebke Meyer
Der Coach und seine neue Co-Trainerin Elisabeth Eckardt können in der kommenden Saison auf eine eingespielte Mannschaft zurückgreifen. Mit Rückkehrerin Wiebke Meyer konnte eine neue Spielerin verpflichtet werden. Die 23-Jährige, die von 2019 bis 2022 in Leipzig zur Bundesligaspielerin reifte, kam im Sommer von den Handball-Luchsen Buchholz 08-Rosengarten zurück in die Pleißestadt. Die Linkshänderin trägt beim HCL auch diesmal wieder das Trikot mit der Rückennummer 41.
„Schon als ich damals weggegangen bin, stand für mich fest, dass ich eines Tages zurück nach Leipzig komme. Der Verein und die Stadt liegen mir sehr am Herzen. Ich freue mich riesig, dass ich wieder zurück bin. Es macht hier unheimlich viel Spaß. Dass wollen wir natürlich auch in der Saison auf dem Spielfeld zeigen. Dann schauen wir mal, wofür das am Ende reicht“, blickt Wiebke Meyer auf die kommende Saison voraus. Beim Blick auf das Saisonziel ergänzt Trainer Erik Töpfer: „Wir wollen die gute letzte Saison bestätigen, uns weiter verbessern und in der Tabelle vielleicht noch einen Platz nach oben klettern.“
Platz zwei beim 10. Halle (Saale) Cup
Wie gut das Zweitliga-Team um Kapitänin Pauline Uhlmann nach den zurückliegenden Trainingswochen sportlich drauf ist, wurde an den vergangenen Tagen deutlich. Am vergangenen Wochenende belegte die Mannschaft von Trainer Erik Töpfer beim 10. Halle (Saale) Cup Platz zwei. Nach dem 37:33-Sieg im Halbfinale gegen den tschechischen Erstligisten Hazena Kynzvart mussten sich die Leipzigerinnen im Finale gegen Gastgeber und Erstliga-Aufsteiger SV Union Halle-Neustadt mit 21:35 geschlagen geben. Zwei Tage zuvor hatten die HCL-Spielerinnen in einem Testspiel gegen den Bundesligisten BSV Sachsen Zwickau lange Zeit gut mitgehalten, sich aber dennoch mit 21:27 geschlagen geben müssen. Im ersten Vorbereitungsspiel hatte es für die Leipzigerinnen beim deutlichen 36:23 gegen den Frankfurter HC ein Erfolgserlebnis gegeben.
Pokal-Derby in Halle am 24. August
Zum ersten Mal richtig ernst wird es für die HCL-Spielerinnen am Sonntag (24. August, Anwurf: 16 Uhr) in der ersten Runde des DHB-Pokals. Dabei treffen die Leipzigerinnen im Derby erneut auf den SV Union Halle-Neustadt in der SWH.arena. Eine Woche später (30. August, Anwurf: 17.30 Uhr) starten die Leipzigerinnen mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger HSG Freiburg in der Brüderhalle in die neue Zweitligasaison.
Unser Bundesliga-Team ist gestern in die zweite Phase der Vorbereitung gestartet. Schon am kommenden Freitag freuen wir uns darauf, euch im Rahmen eines Testspiel‘s gegen den Frankfurter HC endlich wieder in der Brüderhalle begrüßen zu dürfen. Anpfiff ist 18:30 Uhr, der Eintritt beträgt 5 Euro an der Abendkasse.
Die offizielle Saisoneröffnung mit allen Teams findet dann am Dienstag, den 12. August, um 18 Uhr ebenfalls in der Brüderhalle statt.
Ein Vorgeschmack auf die erste Runde des DHB-Pokals gegen Halle gibt es am 14. August ab 10 Uhr beim 10. Halle (Saale) Cup in der SWH.arena.
Richtig ernst wird es dann am 24. August beim echten Pokalspiel in Halle. Infos zum Ticketkauf erhaltet ihr in Kürze.
Ende August geht es dann endlich richtig los - mit dem Bundesliga-Auftakt gegen die HSG Freiburg in der Brüderhalle. Tickets für den Saisonstart gibt es ab dem 11. August auf hc-leipzig.de
Wir freuen uns auf euch!
Der HC Leipzig setzt auf die eigene Jugend. Diese Strategie und mittlerweile klare Kernkompetenz des Vereins, was sich seit Jahren im jeweiligen Kader der zweiten Bundesliga widerspiegelt, wenn die Talente der eigenen Nachwuchsschmiede in die erste Mannschaft aufschließen und sich dort gezielt und nachhaltig entwickeln, findet nun auch im Trainerstab seine Anwendung.
Elisabeth Eckardt, langjährige Spielerin des HCL und zur Zeit mit dem Juniorteam in der Qualifikation zur Dritten Liga gefordert, wird ab der Saison 2025/2026 Co-Trainerin von Erik Töpfer und der Bundesligamannschaft.
Geboren und aufgewachsen in Berlin, schnürte Elisabeth mit sieben Jahren erstmals die Handballschuhe für den Berliner Sport Verein 1892. Mit 15 wechselte sie zu den Füchsen Berlin und machte dort nicht nur sportlich große Schritte, sondern durchlief auch alle Auswahlteams des Handball-Verbandes Berlin. In ihrem ersten A-Jugend-Jahr stand sie für die Spreefüxxe in der 2. Bundesliga auf dem Feld – und entschied sich danach bewusst für einen Wechsel nach Leipzig.
Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in der Denkmalpflege fand Eckardt schnell auch sportlich Anschluss und das mit Erfolg: Mit dem HC Leipzig wurde sie 2021 Deutsche A-Jugend-Meisterin und reifte zu einer tragenden Säule im Juniorteam. Seit 2021 studiert sie Geschichte und Latein auf Gymnasiallehramt an der Universität Leipzig und begann beim HCL erfolgreich als Nachwuchstrainerin zu arbeiten. Die Leidenschaft für das Traineramt liegt in der Familie begründet. Bruder Anian Eckardt trainiert die männliche B-Jugend der Füchse Berlin und fungiert beim Deutschen Meister als Nachwuchskoordinator.
In ihrer Trainerkarriere hat Betty bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt. Von 2021 bis 2023 betreute sie die Minis des HCL und stieg dann in die Arbeit mit älteren Jugendteams ein. Seit der Saison 2023/2024 ist sie Trainerin der E-Jugend. Zudem ist sie seit Frühjahr 2023 als Trainerin für den Handball-Verband Sachsen tätig und betreut die „TopTalente“ im D-Jugend-Alter.
Betty selbst freut sich auf die neue Herausforderung: „Ich liebäugle schon seit längerem damit, mich mehr als Trainerin im Handballsport weiterzuentwickeln. Deswegen war ich sehr glücklich, dass der HCL mir durch das Angebot die Möglichkeit dazu gibt, dies gleich in einem sehr professionellen Umfeld zu tun. Ich erhoffe mir von der Zusammenarbeit, dass ich zum einen selbst als Trainerin wertvolle Erfahrungen sammeln und zum anderen den Mädels und dem Verein helfen kann ihre Ziele zu erreichen und sie sowohl sportlich als auch menschlich auf ihren Wegen im Leistungssport erfolgreich zu begleiten.“
Mit ihrer Beförderung schafft der sächsische Zweitligist eine Win-Win-Situation. Elisabeth Eckardt wird an der Seite von Cheftrainer Erik Töpfer lernen und sich als Trainerin weiterentwickeln, der bisherige Co-Trainer Max Berthold kann sich wieder zu einhundert Prozent seinen Aufgaben als Vizepräsident Sport widmen und die Spielerinnen profitieren von den Erfahrungen einer Trainerin, deren aktive Zeit noch präsent ist und die sich in viele Situationen sowie in verschiedene Herausforderungen hineinversetzen kann.
Vizepräsident Max Berthold: „Elisabeth ist schon lange als Spielerin und als Trainerin im Verein. Sie hat sich mit ihrer bisherigen Arbeit für höhere Aufgaben empfohlen und wird in diese Position hineinwachsen. Dafür gibt es gerade im Handball viele prominente Beispiele. Der HC Leipzig setzt konsequent auf eigene Talente, sowohl auf dem Spielfeld als auch im Trainerteam.“
Ausgerechnet das letzte Heimspiel der so erfolgreichen Saison 2024/2025 ging gegen motivierte Berlinerinnen mit 25:28 (12:18) verloren.
Trotzdem sind die erreichten 47:13 Punkte die beste Ausbeute seit der HCL in der zweiten Bundesliga spielt und aller Ehren wert. Denn die jüngste Mannschaft der Liga hat eine erstaunliche Entwicklung genommen. Sie ist in dieser Saison unglaublich gereift, spielt einen attraktiven, schnellen Handball und hat viele Spiele vor allem auswärts am Ende auf ihre Seite ziehen können (nur zwei Niederlagen in der Fremde).
Trainer Erik Töpfer hat es in seiner bisherigen Amtszeit verstanden, nicht nur seine Spielidee umzusetzen, sondern die Leistungen seiner Spielerinnen deutlich zu verbessern und diese letztlich für höhere Aufgaben vorzubereiten. Dass das ein Prozess ist, der auch Niederlagen bereit hält, hat dieses Spiel gezeigt. Zumal wir aufgrund der suboptimalen Spielplanung von HBF und DHB nicht in Bestbesetzung antreten konnten.
Vor dem Spiel hatten deswegen die Fans beim Public Viewing in der Halle bereits Grund zur Freude, als die A-Jugend in Dortmund ihr Halbfinale gegen Beyer Leverkusen souverän mit 32:22 gewonnen hatte und nun am Sonntag nach den Sternen greift. Auch ohne die fünf Youngster war mehr drin gewesen, wenn die Abwehr im ersten Durchgang besser gestanden hätte, wenn den Sächsinnen eine bessere Chancenverwertung gelungen wäre und wenn wir nicht so viel Pech mit diversen Regelauslegungen gehabt hätten.
HCL-Cheftrainer Erik Töpfer: „Berlin hat verdient gewonnen. Natürlich wollten wir die Saison positiv abschließen. Dafür stand unsere Abwehr im ersten Durchgang nicht gut genug. Nach der Pause haben wir besser und aggressiver gedeckt, Janine Fleischer hat gut gehalten, aber es hat heute nicht gereicht.
Insgesamt war es ein sehr gute Saison. Viele haben sich sehr gut entwickelt. Wir konnten Spiele gewinnen, in denen wir nicht so gut performt haben. Das ist die neue Qualität und wichtig für die Zukunft. Daran sieht man, welch großes Potenzial in der Mannschaft steckt.“
Nach dem Spiel wurde es emotional, als die Spielerinnen Joanna Granicka, Sophie Pickrodt und Leoni Spott verabschiedet wurden.
HC Leipzig
Nele Kurzke (2 Paraden), Janine Fleischer (10 Paraden); Pauline Uhlmann (4), Lara Seidel (4), Kim-Angelina Lang (2), Elisabeth Eckardt, Alina Gaubatz (1), Hanna Ferber-Rahnhöfer (1), Sophie Pickrodt (1), Sharleen Greschner, Joanna Granicka (8/5), Lara Tauchmann (4)
Füchse Berlin
Natalia Krupa (6 Paraden), Ela Szott (10 Paraden); Valeria Isabel Martin Negrin, Farelle Alicia Njinkeu (6), Lara Sophie Fichtner (2), Kristina Fodjo (2), Anais Gouveia (2), Angela Cappellaro (2), Ann-Catrin Höbbel, Jonna Schaube (6), Alissa Katarina Werle (5/3), Leoni Baßiner (1), Linea-Sophie Höbbel (2), Michelle Stefes
Siebenmeter
HCL 5/5; Füchse 3/4
Strafminuten
HCL 0; Füchse 6
Zuschauer: 587
Am Sonnabend um 18 Uhr wird für die Handballerinnen des HC Leipzig in der Sporthalle Brüderstraße das Saison-Finale gegen die Füchse Berlin angepfiffen. Das Ostderby ist das 30. Meisterschaftsspiel in der zweiten Bundesliga und gleichzeitig das letzte.
Von den bisherigen 29 Spielen gewannen die Töpfer-Schützlinge 23, trennten sich einmal Remis und gingen nur fünf Mal als Verlierer vom Parkett. Mit 47:11 Punkten haben sie soviel Punkte auf dem Konto wie noch nie zuvor in ihrer Zweitligazugehörigkeit seit 2019. Ganz gleich wie dieses Spiel ausgehen wird, die Saison 2024/2025 ist eine großartige und wird in positiver Erinnerung bleiben.
Mit dem jüngsten Kader der Liga ist eine deutliche Leistungsentwicklung im Vergleich zur letzten und innerhalb der aktuellen Saison gelungen. Cheftrainer Erik Töpfer hat mit den seinen das maximale erreicht, jede Spielerin besser gemacht und seine Spielidee konsequent umgesetzt. Das steigert schon jetzt die Vorfreude auf die kommende Saison.
Doch zunächst will sich die Mannschaft mit einem Spektakel gegen den Hauptstadtklub bei den eigenen Fans bedanken und verabschieden. Und das ohne sechs. Es fehlen die fünf Youngsters, die am Wochenende in Dortmund um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft spielen sowie Leihspielerin Julia Peters, die mit Sachsen Zwickau im Play-Down-Finale gegen Leverkusen den Klassenerhalt sichern soll. Wir drücken alle Daumen!
Dafür wird der „Rest“ besonders motiviert sein, allen voran Joanna Granicka, die sich ein letztes Mal dem Leipziger Publikum präsentiert. Gerade musste sie bei der Wahl zur Spielerin der Saison der 2. Liga ihrer polnischen Landsfrau Paulina Uscinowicz vom HSV Solingen-Gräfrath knapp den Vortritt lassen. „Asia“ Granicka hat eine herausragende Serie in Blau-Gelb und sich fest in die Herzen der Fans gespielt. Neben ihr werden Sophie Pickrodt und Leoni Spott verabschiedet.
Trainer Erik Töpfer rechnet mit einem Spiel auf Augenhöhe: „Es wird ein sehr emotionales Spiel, mit den Verabschiedungen. Aber alle haben richtig Bock und alle sind fit. Berlin wird uns alles abverlangen. Die wollen natürlich gegen uns gewinnen und sie hatten zuletzt von fast gewonnen gegen Halle bis zur Niederlage mit 10 Toren gegen Mainz alles drin. Susann Müller wird in Leipzig richtig Gas geben. Deshalb wird es ein spannendes Spiel und ein gutes, denn bei uns wollen sich alle vor der Pause nochmal von ihrer besten Seite zeigen.“
Es lohnt sich bei diesem Saison-Abschluss dabei zu sein.
Tickets gibt es an der Tageskasse oder im Vorverkauf, https://hc-leipzig.de/tickets/.
Das Spiel wird ab 17:45 Uhr bei Sportdeutschland.tv übertragen.
Leoni Spott wird ihren auslaufenden Vertrag beim HC Leipzig nicht verlängern. Wenn jemand alle Facetten des Leistungssports erlebt hat, dann ist es die 20-jährige Leipzigerin, die einst als Talent entdeckt wurde, seit der D-Jugend erfolgreich in allen Jugendmannschaften des HCL spielte (Deutscher A-Jugend-Vizemeister 2023), 2021 mit dem Sportgymnasium Leipzig Schulweltmeister wurde und mit der Landesauswahl Sachsen den Länderpokal der DHB-Sichtung gewonnen hat sowie als hoffnungsvolle Nachwuchsspielerin über den Perspektivkader der Leipziger in die Bundesligamannschaft gekommen ist. Der Höhepunkt der sportlichen Entwicklung war 2023 die Unterschrift unter den Bundesliga-Vertrag.
Aber auch die Schattenseite musste Leoni erleben. Eine im Dezember 2023 erlittene Schulterverletzung verhinderte den Traum von der Bundesliga und war der Beginn einer sehr langen Leidenszeit. Leo, wie sie von allen genannt wird, nahm diese Situation als Herausforderung an und hat zielgerichtet wie entbehrungsreich an ihrem Comeback gearbeitet. Viele individuelle Trainingseinheiten sowie medizinische Rehabilitationen hat sie auf sich genommen. Leider gab es immer wieder Rückschläge und weitere medizinische Maßnahmen, was den Wiedereinstieg in den Handball derzeit verhindert hat.
Leoni Spott wird mit Hilfe der Mediziner alles daran setzen, wieder vollständig zu genesen und die lädierte Schulter in Form zu bringen. Ihr Ziel bleibt die Rückkehr aufs Handball-Parkett. Zunächst beginnt die Abiturientin im September eine Ausbildung und wird die Zeit für ihre Rekonvaleszenz nutzen.
Sie begann 2011 beim HSV Mölkau – Die Haie mit dem Handballspielen und wechselte als kleiner Hai an die Eliteschule des Sports und kam zum HCL, über den sie sagt: „Der HCL ist für mich mehr als nur ein Verein, er ist mein sportliches Zuhause und der Ort, an dem ich meine Größten Träume verwirklichen durfte. Seit meiner Jugend hat er mich geprägt, gefördert und mir die Chance gegeben, meinen Weg bis in die zweite Bundesliga zu gehen.“
Vizepräsident Max Berthold hat Verständnis für die Situation: „Es ist immer schade, wenn die Spielerinnen durch Verletzungen ihre Ziele nicht erreichen. Besonders Leoni hat so viele Jahre leidenschaftlich, gewissenhaft und zielstrebig beim HCL gespielt und gekämpft. Sie hat sich nie geschont und wird nun vom Körper ausgebremst. Wir wünschen ihr für ihren persönlichen Werdegang alles Gute, vollständige und schnelle Genesung, viele Erfolge in allen Bereichen und wir sehen uns!“
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