Der HC Leipzig hat eine weitere Weltmeisterin in seinen Reihen. A-Jugendspielerin Romy Sieber hat die deutschen U16-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Marokko zum Titel geworfen und wurde völlig zu recht zum MVP des Finales gekürt. Die Rückraumspielerin steuerte im Finale gegen Ungarn acht Tore zum 37:32-Erfolg bei und war damit im Endspiel die erfolgreichste Werferin im Team von Bundestrainer Gino Smits und Nachwuchs-Chef-Bundestrainerin Heike Ahlgrimm. In den vorangegangenen drei Vorrundenspielen der ersten Weltmeisterschaft in der jüngsten DHB-Altersklasse (53:12 gegen Mexiko, 38:26 gegen Tunesien und 51:19 gegen Usbekistan) sowie im Halbfinale gegen Russland (34:31) hatte die Leipzigerin insgesamt acht weitere Treffer erzielt. 

„Herzlichen Glückwunsch an das Team und alle Verantwortlichen. Die Mädels haben in den entscheidenden Spielen im Halbfinale und im Finale ihre beste Leistung abgerufen. Dass Romy im Finale mit acht Toren einen entscheidenden Anteil an diesem Sieg hatte, freut uns natürlich riesig und wir sind sehr stolz auf sie“, sagte HCL-Geschäftsführer Lars Lammich nach dem Titelgewinn. „Dieser Titel wird sicherlich allen Spielerinnen einen weiteren Schub geben und wir dürfen uns auf die Entwicklung des Frauen-Handballs in den nächsten Jahren in Deutschland freuen.“

Bereits Anfang Juli hatten die deutschen U16-Handballerinnen – ebenfalls mit Romy Sieber und Helene Lieschke vom HC Leipzig - die European Open in Göteborg durch einen 29:17-Erfolg gegen Ungarn gewonnen. Ein paar Wochen später folgte der Weltmeister-Titel der U20, an dem ebenfalls fünf HCL-Spielerinnen beteiligt waren.

A player in a white and black uniform celebrates enthusiastically on the court while an opponent in a red jersey watches.
Gleich acht Tore steuerte Romy Sieber zum WM-Sieg der U16 bei und wurde im Anschluss völlig verdient zur MVP des Finales gekürt.

Fotos: © Sasa Pahic Szabo / kolektiff

Noch ein Sieg fehlt den deutschen U16-Handballerinnen zum ganz großen Erfolg. Das Team von Bundestrainer Gino Smits hat bei der Weltmeisterschaft in Marokko nach großem Kampf sein Halbfinalspiel gegen Russland mit 34:31 (16:16) gewonnen.

Am Samstagabend (21.30 Uhr deutsche Zeit) spielt die Mannschaft gegen Ungarn bei der ersten U16-WM um den Titel. Ungarn gewann sein Halbfinalspiel gegen China mit 40:36.

Zum Team gehört mit Romy Sieber auch eine Spielerin vom HC Leipzig. Die talentierte A-Jugend-Spielerin steuerte im Halbfinale zwei Tore zum Erfolg bei. Bereits in der Vorrunde hatte die Rückraumspielerin bei den Siegen gegen Mexiko (53:12), Tunesien (38:26) und Usbekistan (51:19) insgesamt acht Tore erzielt. „Wir freuen uns sehr, dass Romy gemeinsam mit dem Team diese Premieren-Weltmeisterschaft erleben darf. Wir drücken dem Team die Daumen, dass es am Sonntag mit dem Titel klappt“, sagt der Geschäftsführer des HC Leipzig, Lars Lammich. „Dass mit Romy eine Spielerin von uns dabei ist, ist für uns als Verein eine weitere Bestätigung für unsere herausragende Nachwuchsarbeit.“

Anfang Juli hatten die deutschen U16-Handballerinnen bereits die European Open in Göteborg gewonnen. Im Finale setzte sich das DHB-Team damals deutlich mit 29:17 durch. Nun gibt es im WM-Finale also die Neuauflage dieses Endspiels. Am Sonntag kann das Team sein erfolgreiches Jahr mit dem WM-Titel krönen. Das Endspiel kann im Livestream auf dem Youtube-Kanal „IHF Competitions" verfolgt werden.

Am kommenden Wochenende startet ein Gemeinschaftsprojekt der drei sächsischen Vereine HC Leipzig, BSV Sachsen Zwickau und HC Rödertal. In der anstehenden Saison wird ein aus Spielerinnen aller drei Vereine bestehendes Team in der A-Jugendbundesliga antreten - unter der Flagge des HCL und mit Heimspielen in Zwickau und Großröhrsdorf.

Nachdem sich der HC Leipzig durch den Deutschen Meistertitel einen festen Startplatz in der Jugendbundesliga sichern konnte, folgte wenige Wochen danach der Aufstieg des Juniorteams in die dritte Liga. Schon vorher war klar, dass die personelle Besetzung beider Teams durch den ab dieser Saison eingeführten Regelspielbetrieb in der A-Jugendbundesliga für den HCL zu einer schwierigen Herausforderung werden würde. Da gleichzeitig aber die beiden A-Jugendteams aus Zwickau und Rödertal die angestrebte Qualifikation zur A-Jugendbundesliga verpassten, beschloss man in konstruktiven Gesprächen mit dem BSV Sachsen Zwickau und dem HC Rödertal, ein gemeinsames Projekt zu starten. Dabei werden nun A-Jugendliche aus allen drei Nachwuchsleistungsstützpunkten unter der Flagge des HC Leipzig in der Jugendbundesliga starten. Neben den HCL-Spielerinnen haben somit auch die Nachwuchstalente und Bundesligaanschlusskader vom BSV und vom HCR ein zusätzliches Entwicklungsfeld, um Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln und bestmöglich gefördert zu werden. Eine bisher einmalige, aber vielleicht zukunftsweisende Kooperation, die auch vom sächsischen Landestrainer Jacob Dietrich angeregt wurde.

Nachdem sich alle drei Vereine auf eine gemeinsame Marschroute geeinigt haben und die Mannschaft die ersten Trainingseinheiten absolviert haben, wartet am kommenden Wochenende die erste Bundesligapartie auf die junge Mannschaft. Das Team, angeführt von der B-Lizenz Inhaberin und BSV Trainerin Daniela Diener, tritt in der Ballsporthalle Berlin gegen den Berliner TSC an. Die Heimspiele werden dann jeweils in der Sporthalle Neuplanitz in Zwickau ausgetragen, außer am 08.11.2025, wo sich das Jugendbundesliga-Team den Zuschauern in Großröhrsdorf präsentiert. In der kommenden Saison wird das Team unter anderem gegen die Nachwuchsleistungszentren aus Hannover, Blomberg und Frankfurt stark gefordert werden.

Wir freuen uns sehr, dass alle drei Vereine für die optimale Ausbildung der sächsischen Talente zusammenarbeiten und damit innerhalb und außerhalb von Sachsen ein Zeichen setzen. Dem Team wünschen wir viel Erfolg bei der anstehenden Saison!

Die Mannschaft tritt an mit:

Jonna Birke, Ellen Lichtner, Vivien Kretzschmar, Ashley Schikora und Vivien Lichtner (alle HC Leipzig), Aurelie Eisner, Marah Heerde, Mathilde Thun, Pia Kastner und Joleen Schneider (alle HC Rödertal), Nele Adam, Ella Klemm, Neele Reuter, Alicia Günther, Marie Spanke, Sara Reuter, Edda Amal Kersten, Mariella Knape (alle BSV Sachsen Zwickau) Venezia Groh (SG Zschorlau/Schneeberg), Bibiana Wildenhain (HV Chemnitz)

Jana Walther, Lilly Glimm, Laura Sophie Klocke und Marlene Tucholke sind U19-Europameister 2025.

Im Finale der W19 EHF Europameisterschaft in Podgorica, Montenegro gewann die deutsche Nationalmannschaft gegen Spanien souverän mit 34:27 (13:17) und holte sich den begehrten Titel.


Den besseren Start hatten die Spanierinnen, die die erste Halbzeit dominierten und Schritt um Schritt ihre Führung bis zur Pause auf vier Tore ausbauen konnten. In der 33. Minute waren es beim 19:14 sogar fünf Tore. Doch die DHB-Auswahl blieb fokussiert und startete mit zwei Toren von Marlene Tucholke (15:19 und 16:19) eine Aufholjagd über die Stationen 18:20 (Walther), 21:23 (Tucholke) zum zwischenzeitlichen Ausgleich (25:25) durch Aylin Bornhardt, die mit neun Treffern erfolgreichste Werferin der Deutschen war. Nach erneuter spanischer Führung und dem 26:26-Ausgleich durch Chiara Rohr drehten die Däuble, Tucholke, Litvinov und Bornhardt das Spiel komplett. Deutschland spielte die letzten Minuten überzeugend und abgeklärt zu Ende. Marlene Tucholke konnte sich mit den Treffern zum 32:27 und 33:27 noch zweimal in die Torschützenliste eintragen und kam am Ende auf acht Tore.


Ein herausragender Erfolg der deutschen Talente um Bundestrainer Christopher Nordmeyer. Der HC Leipzig gratuliert seinen Europameistern sehr herzlich. Wir sind stolz auf euch!


Statistik Deutschland: Lindemann (13 Paraden), Muth; Gutzeit, Walther (4), Mittag, Rohr (2), Litvinov (2), Glimm, Däuble (6), Mertens (1), Bornhardt (9), Kern, Müller, Niemann (1), Klocke (1), Tucholke (8)

Zum dritten Mal in Folge führte Meistercoach und Landestrainer Jacob Dietrich seine A-Jugend in das Final Four um die Deutsche Meisterschaft. Nach der Vizemeisterschaft 2023 und dem vierten Platz 2024 gelang in diesem Jahr der ganz große Wurf. Mit insgesamt sechs Titeln ist der HCL in dieser Altersklasse alleiniger Rekordmeister.

Dieser 32:26 (17:12)-Final-Erfolg über Gastgeber Borussia Dortmund war eine Demonstration der Überlegenheit und eine erstklassige Leistung in Abwehr und Angriff. So eindeutig war wohl lange kein Endspiel in dieser Altersklasse verlaufen. Unsere Mädels waren dem Kontrahenten in allen Belangen überlegen. Lediglich in der Anfangsphase und bis zur 27. Minute gestaltete der BVB das Spiel offen.

Der HCL stellte eine schier unüberwindbare Abwehr mit guter Torhüterleistung. Dank intensiver Vorbereitung und perfekter Einstellung durch die erfahrenen Trainer Jacob Dietrich und Hubert Probst (waren bereits 2017 Meister mit der B-Jugend), wussten alle worauf es ankam, hatte jede Spielerin ihre speziellen Aufgaben, die sie mit Hingabe ausfüllten. Diese Leistung wurde von den anwesenden Bundestrainern honoriert und schließlich ausgezeichnet. Marlene Tucholke erhielt das Prädikat „Beste Abwehrspielerin“.

Im Angriff brillierten vor allem Lisa Lammich, die die Fäden knüpfte und unnachahmlich vollenden konnte (8 Tore), Meggan Ruskow (6), Jana Walther (6/2), Lilly Glimm (5) sowie Marlene Tucholke (5).
Bereits im Halbfinale gegen Bayer Leverkusen (32:22) gelang dem HCL eine starke Leistung.

Zwei weitere Auszeichnungen gingen nach Leipzig: Jana Walther war mit 19/7 Toren beste Torjägerin des Turniers und Lisa Lammich wurde zur „Wertvollsten Spielerin“ gewählt.

Somit endet die Saison 2024/2025 für den Sächsischen Traditionsverein außerordentlich erfolgreich. Der Abschluss wurde beim traditionellen Sommerfest des HCL im Leipziger Stadthafen gebührend gefeiert, die scheidenden Spielerinnen Joanna Granicka, Sophie Pickrodt und Leoni Spott würdig verabschiedet, die Deutschen Meister frenetisch gefeiert und die Saisontrikots versteigert. Die Auktion brachte über 6.500 Euro, die komplett dem Nachwuchs zugute kommen.

Finalaufstellung A-Jugend
Lea Heine, Charlotte Baum; Meggan Rusko (6), Jessica Wronna, Nelly Gonschorek, Pia Kastner, Jana Walther (6/2), Linnea Radzeviciute, Laura Sophie Klocke (2), Lisa Lammich (8), Lilly Glimm (5), Marlene Tucholke (5), Lydia Schürer, Vivien Lichtner, Mila Bertkau

Die Saison 2024/2025 biegt auf die Zielgerade. Von den 30 Spieltagen sind im Mai noch vier Spiele zu absolvieren, davon zwei in der heimischen Brüderstraße.

Am Sonntag gastiert zur gewohnten Zeit um 16 Uhr der ESV 1927 Regensburg in Leipzig, bevor am letzten Spieltag zur ligaweit einheitlichen Anwurfzeit am 24. Mai um 18 Uhr das letzte Ostderby der Saison gegen die Füchse Berlin steigt.

Zwei gute Gelegenheiten, die erfolgreichen Leipziger Handballerinnen mit allen Lieblingen, inklusive Joanna Granicka, live zu erleben. Der Saison-Endspurt ist für Erik Töpfer und seine Schützlinge besonders herausfordernd, weil sie unbedingt den zweiten Platz verteidigen und damit die sportlich beachtliche Entwicklung der jüngsten Bundesligamannschaft unter Beweis stellen wollen.

Dass das nicht einfach werden wird, liegt erstens an den ambitionierten Gegnerinnen (Regensburg, Lintfort, Bretzenheim und Berlin), die allesamt Pluspunkte für ihre Endabrechnungen brauchen, zweitens am HC Rödertal, der mit einem Punkt weniger direkt am Auspuff der Messestädterinnen drängelt und auf einen Ausrutscher hofft sowie drittens an der zunehmenden Belastung unserer Youngster. Schließlich spielen mit Jana Walther, Laura Sophie Klocke, Lilly Glimm, Marlene Tucholke und Lisa Lammich gleich fünf Stammspielerinnen des Bundesligakaders mit der A-Jugend um die Deutsche Meisterschaft.

Das Viertelfinal-Hinspiel wurde am Mittwoch beim Buxtehuder SV mit 25:27 verloren. Somit muss im Rückspiel am Sonntag ein Sieg mit mindestens drei Toren Unterschied gelingen, um sicher das Halbfinale zu erreichen. Eine schwere aber lösbare Aufgabe. Auch dafür brauchen unsere Mädels im Vorspiel-Kracher gegen Buxtehude die Unterstützung der Fans. Das Spiel beginnt um 13 Uhr.

Beide Spiele werden bei Sportdeutschland.tv im Livestream übertragen. Die Übertragung der A-Jugend beginnt um 12:45 Uhr, die der Bundesliga ab 15:45 Uhr.

Nach dem die A-Jugend des HC Leipzig die Meisterrunde der Gruppe C ohne Punktverlust als Gruppensieger abgeschlossen hat, stehen in der kommenden Woche die beiden Spiele um den Einzug in das Final 4 der Deutschen Meisterschaft an. Gegner ist kein geringerer als der Erstliga-Nachwuchs des Buxtehuder SV, der zwar in der Hauptrunde zum Teil schwankende Leistungen zeigte, aber laut Experten ebenso wie der HCL zum Kreis der diesjährigen Titel-Favoriten zählt. Beide Traditionsvereine sind in Deutschland bekannt für ihre herausragende Nachwuchsarbeit, erhielten vor Kurzem das „Jugendzertifikat mit Stern“ und haben zahlreiche Junioren-Nationalspielerinnen in ihren Reihen. Hochklassiger Jugendhandball ist also garantiert!

Nachdem der HCL bereits in den letzten beiden Jahren zu den besten vier Mannschaften in Deutschland gehörte, möchte Jacob Dietrich mit seinem Team das „Triple“ komplett machen und erneut in das Final4 um die Deutsche Meisterschaft einziehen. Bereits am Dienstag reist das Team in den hohen Norden, um bei der Vorbereitung auf das so wichtige Hinspiel nichts dem Zufall zu überlassen. Dieses findet am Mittwoch, den 30.04., in Buxtehude statt. 

Das Rückspiel ist dann für Sonntag, den 04. Mai, um 13.00 Uhr in der Brüderhalle terminiert und findet direkt im Vorfeld der Bundesliga-Partie statt. Alle HCL-Anhänger sind deshalb aufgerufen, bereits drei Stunden früher in die Sporthalle an der Brüderstraße zu kommen, um unsere Blau-Gelben lautstark zu unterstützen und...

HANDBALL AUS LEIPZIG MIT HERZ

...zu erleben.

Die A-Jugend des HC Leipzig belegte im Final Four der Deutschen Meisterschaft hinter dem neuen Meister Frankfurter HC, dem Buxtehuder SV und dem SV Salamander Kornwestheim einen achtbaren vierten Platz. 

Nach einer kräftezehrenden Saison hatte sich unsere Mannschaft zum zweiten Mal in Folge für das Final Four qualifiziert. Im Halbfinale unterlagen die Jacob-Dietrich-Schützlinge in einem dramatischen Spiel dem Gastgeber Buxtehuder SV denkbar knapp mit 38:39 (16:14, 34:34), nach Verlängerung. Das Spiel um Platz 3 gegen Kornwestheim ging mit 37:42 verloren. Mit dem Erreichen des Halbfinales bewies das Leipziger Leistungszentrum erneut, dass es zu den führenden deutschen Kaderschmieden gehört.

Trainer Jacob Dietrich, im Hauptberuf Landestrainer des Handball-Verbandes Sachsen und mit den Nachwuchsmannschaften sehr erfolgreich, gab zum Saisonabschluss folgendes Resümee: „Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an den Frankfurter HC zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2024. Sie haben am Wochenende wirklich sehr konstant und stark gespielt und deshalb auch verdient gewonnen. Mit Blick auf unsere Saison können wir sehr stolz auf unsere Leistung und unsere Entwicklung sein. Auch wenn es am Wochenende nicht für eine Medaille gereicht hat, so haben wir uns stetig weiterentwickelt und insbesondere im Halbfinale gegen Buxtehude gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Wenn man bedenkt, dass wir nur eine etatmäßige A-Jugendliche im Rückraum hatten und der Kader insgesamt zu 50% aus B-Jugendlichen bestand, so kann man den 4. Platz bei der Deutschen A-Jugend-Meisterschaft nicht hoch genug einschätzen. Trotzdem schmerzen die beiden Niederlagen im Halbfinale und Spiel um Platz 3 natürlich sehr. Wenn man im Halbfinale steht, will man unbedingt eine Medaille. Dies ist uns dieses Jahr leider nicht gelungen. Trotzdem ein großes Kompliment an unsere gesamte Mannschaft. Wie wir mit dem Verletzungsschock und dem damit verbundenen kurzfristigen Ausfall von Lisa Lammich am Freitag umgegangen sind, wie wir 70 Minuten gegen Buxtehude ganz nah an der Überraschung waren und wie wir trotz der neun Tore Rückstand gegen Kornwestheim zur Halbzeit nie aufgegeben haben, war aller Ehren wert. Darauf dürfen alle zurecht sehr stolz sein und trotzdem gilt es natürlich auch zu schauen, wo wir uns weiter verbessern können. Dies gilt für alle Spielerinnen, für uns als Trainerteam, aber auch im Großen für unseren gesamten Standort und Stützpunkt. Ein großes Dankeschön geht abschließend an alle Eltern, Fans, sowie an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, die uns das ganze Jahr über begleitet haben. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir werden kommende Saison wieder angreifen! Unseren scheidenden Spielerinnen wünsche ich natürlich alles Gute und nur das Beste für ihren weiteren Weg in allen Bereichen!“

A-Jugend

Saskia Richter, Lea Heine, Anne Bernhardt; Meggan Rusko, Jessica Wronna, Ronja Gühlcke, Nelly Gonschorek, Marlene Böttcher, Annemarie Möller, Jana Walther, Marlene Freya Berg, Laura Sophie Klocke, Lisa Lammich, Lilly Glimm, Marlene Tucholke, Charlotte Baum sowie die Verletzten Leoni Spott, Pia Loona Kastner, Amy Schikora, Mila Bertkau, Ashley Schikora und Lydia Schürer

Trainer: Jacob Dietrich, Hubertus Probst, Till Unger

Physiotherapeut: Hannes Drechsler

Busfahrer: Mike Seltmann

Marlene Tucholke im Interview

Zum zweiten Mal in Folge hat sich die A-Jugend des HC Leipzig für das Final Four um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Die Mannschaft von Jacob Dietrich trifft am Sonnabend 15 Uhr in Buxtehude auf den Gastgeber Buxtehuder SV.

Im Vorfeld führte das Portal handball-world.news ein Interview mit Marlene Tucholke:

https://www.handball-world.news/artikel/marlene-tucholke-von-kulisse-in-buxtehude-nicht-einschuechtern-lassen-1022600

Im Heimspiel der Bundesliga-Frauen empfängt der HCL am Sonntag 16 Uhr den ESV 1927 Regensburg.

Die Übertragung im Livestream von Sportdeutschland.tv beginnt um 15:45 Uhr.

https://www.hc-leipzig.com

(Foto: Christian Berg) HC Leipzig – Berliner TSC 26:20 (13:11)

Die A-Jugend des HC Leipzig steht erneut im Final Four der Deutschen Meisterschaft.
Mit einem am Ende deutlichen 26:20-Sieg im Heimspiel und dem 25:24 vor einer Woche in Berlin erreichen die Schützlinge von Jacob Dietrich ungefährdet das Halbfinale.

Der TSC Berlin startete mit einer 2:0-Führung und lag bis zur achten Minute vorn. Die Gäste von Trainer Christian Fitzek erwiesen sich als wehrhafter Gegner und blieben auch, trotz Rückstand, hartnäckig dran. Es war ein Abnutzungskampf mit vielen leichten Fehlern.
Am Ende setzten sich die Sächsinnen mit der größeren Angriffswucht, vor allem von Lisa Lammich (7 Tore) und Marlene Tucholke (6 Tore) und einer herausragenden Deckungsarbeit verdient durch.

Ein glücklicher HCL-Trainer Jacob Dietrich: „Wir können Megastolz sein, dass wir zum zweiten Mal in Folge Final Four sind, zwar nicht mit einer identischen Mannschaft, weil mit Lotta Röpcke und Tabea Wipper zwei Leistungsträgerinnen nicht mehr dabei sind. Das Weiterkommen ist verdient. Wir hätten heute schon etwas früher alles klar machen können. Wir haben in beiden Spielen sehr gut verteidigt und sind vor allem mit einer überragenden Abwehrleistung verdient weitergekommen.“

Aufstellung:
Saskia Richter, Lea Heine; Meggan Rusko (2), Jessica Wronna (3), Nelly Gonschorek, Marlene Böttcher, Annemarie Möller, Jana Walther (1), Marlene Freya Berg (2), Laura Klocke (3), Lisa Lammich (7), Lilly Glimm (2), Marlene Tucholke (6/2)