Kontinuität auf der Trainerposition: Der HC Leipzig hat den Vertrag mit Cheftrainer Erik Töpfer noch vor dem Start der Bundesliga-Saison vorzeitig bis zum Sommer 2029 verlängert. Damit setzt der Bundesliga-Aufsteiger auf der sportlichen Kommandobrücke bewusst auf Kontinuität und die gemeinsame Weiterentwicklung des eingeschlagenen Leipziger Weges.
Der HC Leipzig und Erik Töpfer gehen gemeinsam in die Zukunft. Der Cheftrainer hat seinen Vertrag beim Traditionsverein vorzeitig bis 2029 verlängert. Damit honoriert der HCL seine erfolgreiche Arbeit und schafft gleichzeitig frühzeitig Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Seit Töpfer die Verantwortung beim HC Leipzig übernommen hat, hat sich die Mannschaft kontinuierlich weiterentwickelt. In der vergangenen Saison führte der 29-Jährige das Team zum Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga. Nach zwei dritten Plätzen in den Jahren zuvor gelang damit die Rückkehr des HC Leipzig in die deutsche Eliteliga.
„Erik hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll gezeigt, dass er fachlich und menschlich hervorragend zu unserem Weg passt. Er entwickelt Spielerinnen weiter, gibt jungen Talenten Vertrauen und hat maßgeblichen Anteil daran, dass wir schon heute wieder Bundesliga-Handball in Leipzig erleben“, sagt HCL-Geschäftsführer Lars Lammich. „Wir wollen den eingeschlagenen Weg gemeinsam weitergehen. Deshalb war für uns klar, dass wir mit Erik langfristig planen möchten.“
Auch für Erik Töpfer ist die Vertragsverlängerung ein klares Bekenntnis zum HC Leipzig: „Ich empfinde unheimlich viel Freude, diese Mannschaft trainieren zu dürfen - zusammen mit meinem Trainer- und Betreuerteam. Es macht jeden Tag unfassbar viel Spaß, unsere Sportlerinnen wachsen zu sehen und sie dabei unterstützen zu dürfen. Zusätzliche finde ich, dass ich genau an dem Ort bin, wo ich sein sollte, und sein will. Auch ich bin noch ganz am Anfang in meiner Entwicklung als Trainer. Und hier spüre ich volles Vertrauen und den gleichen Tatendrang, wie ich ihn habe. Ich freue mich, dass wir unseren Weg in den kommenden Jahren weitergehen werden. Ich denke, wir haben in allen Bereichen noch großes Potenzial.“
Ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit bleibt dabei der „Leipziger Weg“: die enge Verzahnung von Bundesliga-Mannschaft und Nachwuchs sowie die konsequente Entwicklung junger Spielerinnen. Der HC Leipzig will auch künftig Talente aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum an die Bundesliga heranführen und ihnen Perspektiven im eigenen Verein bieten.
„Wir wollen nicht nur kurzfristig erfolgreich sein, sondern nachhaltig etwas aufbauen“, so Lammich. „Dafür brauchen wir Kontinuität, eine klare sportliche Philosophie und Menschen, die diesen Weg mit Überzeugung mitgehen. Erik Töpfer ist dabei eine zentrale Persönlichkeit.“ Mit der vorzeitigen Verlängerung bis 2029 setzt der HC Leipzig somit ein deutliches Zeichen: Der Leipziger Weg geht weiter – mit Erik Töpfer an der Seitenlinie.
Gut begonnen, dann den Faden verloren, am Ende stark gekämpft und letztlich doch verloren: Die Handballerinnen des HC Leipzig sind mit einem Dämpfer in die Saison gestartet. In der ersten Runde des DHB-Pokals mussten sich die Leipzigerinnen im Sachsen-Derby beim HC Rödertal unglücklich mit 22:23 (9:12) im Sachsen-Derby beim HC Rödertal geschlagen geben. Daran konnte auch Torhüterin Alexandra Orowicz, die ein starkes Debüt für den HCL feierte und ihr Team in der zweiten Halbzeit mit zahlreichen starken Paraden im Spiel hielt, nichts ändern. In der Schlussminute vergaben die HCL-Spielerinnen dann gleich zweimal vom Siebenmeterpunkt aus die Chance zum Ausgleich. Erfolgreichste HCL-Werferin war Marlene Tucholke mit fünf Toren.
„Wir waren offensiv nicht gut genug. 23 Fehlwürfe und 19 technische Fehler sprechen für sich. Da hat uns leider die Konsequenz gefehlt. Dafür haben wir eine Megaabwehr gespielt. Leider hat dann nach vorne das Tempo gefehlt. Außerdem haben die Mädels zu lange mit ihren Fehlern gehadert. Am Ende hat Rödertal zurecht gewonnen“, sagte HCL-Trainer nach dem ersten Pflichtspiel der Saison: „Wir haben aber auch gesehen, dass wir mit Aleksandra Orowicz undJanine Fleischer ein starkes Torhüter-Duo haben. Gerade Aleksandra hat uns mit ihren Paraden das Comeback in der Schlussphase ermöglicht.“
Guter Start, dann reißt der Spielfaden
Das HCL-Team legte vor mehr als 500 Zuschauern einen guten Start hin. Dank einer stabilen Defensive und schnellen erfolgreichen Tempogegenstößen führten die Leipzigerinnen nach zehn Minuten souverän mit 5:2. Dann häuften sich die Fehler und sie verloren mehr und mehr den Spielfaden. Dazu scheiterte der HCL immer wieder an der starken Rödertal-Torhüterin Larissa Schutrups. Auch wenn HCL-Torhüterin Janine Fleischer ihr Team mit einigen guten Paraden im Spiel hielt, kamen die Gastgeberinnen immer besser ins Spiel und führten sehr zur Freude der eigenen Fans nach 26 Minuten mit 9:7. Auch die Auszeit von Trainer Erik Töpfer konnte das Blatt nicht wenden – im Gegenteil. Wenig später führten die Gastgeberinnen sogar mit 12:8. Mit der Schlusssekunde der ersten Halbzeit verkürzte Lilly Glimm noch auf 9:12 aus HCL-Sicht.
Krimi in den Schlussminuten
Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften zunächst einen offenen Schlagabtausch, ohne dass die Leipzigerinnen allerdings den Rückstand verkürzen konnten – im Gegenteil. Nach drei Gegentoren in Folge verkündete die Anzeigetafel in der 43. Minute ein 14:20 aus Leipziger Sicht. Doch mit großer Leidenschaft kämpfte sich das HCL-Team wieder zurück ins Spiel und konnte den Rückstand schrittweise verkürzen. Spätestens nach dem Treffer von Lara Tauchmann zum 20:22 in der 51. Minute war das Spiel wieder offen. Drei Minuten später erzielte Lilly Glimm sogar den Anschlusstreffer zum 21:22. In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Beim Stand von 22:23 vergab Marlene Tucholke vom Siebenmeterpunkt die große Ausgleichschance. Nach einer weiteren starken Parade von Alexandra Orowicz gehörte der letzte Angriff dem HCL – und wieder gab‘s Siebenmeter in der Schlusssekunde. Diesmal scheiterte Lisa Lammich an Torhüterin Anja Rossignoli, die damit den überraschenden Sieg der Gastgeberinnen sicherte. Für das HCL-Team ist der DHB-Pokal damit auch in dieser Saison frühzeitig beendet.
Bundesliga-Saisonstart im Sportcenter Markranstädt gegen Dortmund
Am kommenden Samstag (29. August, Anwurf: 19.30 Uhr) steht für das HCL-Team der Saisonstart in der Alsco Handball Bundesliga Frauen auf dem Programm. Beim Comeback in der obersten deutschen Spielklasse empfangen die Leipzigerinnen im Sportcenter Markranstädt den Deutschen Vizemeister Borussia Dortmund.
HC Leipzig
Janine Fleischer (4 Paraden), Aleksandra Orowicz (9 Paraden); Marlene Tucholke (5 Tore/1 Siebenmeter), Laura-Sophie Klocke (3), Jana Walther (4/1), Lilly Glimm (5), Lara Tauchmann (2), Lisa Lammich (2), Wiebke Meyer (1), Nelly Gonschorek, Emely Theilig, Jasmin Eckart, Sharleen Greschner, Emma Niemann, Kim Angelina Lang.
Siebenmeter
Rödertal: 3/3; HCL 3/1
Strafminuten
Rödertal: 2; HCL 2
Die handballlose Zeit neigt sich endgültig dem Ende zu, die Vorfreude auf die bevorstehende Bundesliga-Saison ist bei den Handballerinnen und den Fans des HC Leipzig greifbar. Das wurde am Dienstagabend bei der Saisoneröffnung in der Brüderhalle mehr als deutlich. Etwa 150 begeisterte Fans feierten bei der traditionellen Vorstellung aller Mannschaften – von den Bambinis bis zu den Bundesliga-Frauen. Jede einzelne Spielerin, die von Hallensprecher Norman Landgraf genannt wurde, bekam ihren verdienten Applaus.
Drei Neuzugänge vorgestellt
Mit Kreisläuferin Jasmin Eckart, die vom HC Rödertal nach Leipzig wechselte, Torhüterin Aleksandra Orowicz (1. FSV Mainz 05) und Junioren-Nationalspielerin Emma Niemann (TV Hannover-Badenstedt) präsentierten sich auch die Neuzugänge des Bundesligateams den Anhängern. „Ich freue mich riesig auf die Saison in der Bundesliga. Ich möchte meine Erfahrung mit einbringen und auch viel von meinen neuen Mitspielerinnen lernen“, sagte Jasmin Eckart und Emma Niemann ergänzte: „Das tolle Umfeld hier hat mich überzeugt, nach Leipzig zu kommen. Wir wollen unbedingt die Klasse halten und die großen Mannschaften richtig ärgern.“ Auch Aleksandra Orowicz fühlt sich bereits nach wenigen Wochen sehr gut in der Mannschaft aufgehoben. „Ich fühle mich hier sehr wohl. Wir wollen gemeinsam tolle Spiele zeigen und den Klassenerhalt schaffen.“
Trainer Erik Töpfer erwartet erstes Kind
Für Coach Erik Töpfer wird die Vorfreude auf die bevorstehende Bundesliga-Saison derzeit etwas überlagert – aus einem sehr positiven Grund. Der 29-Jährige erwartet derzeit sein erstes Kind. „Natürlich ist die Vorfreude auf die Saison groß, aber die Vorfreude auf mein Kind ist größer – das muss ich zugeben. Ich freue mich riesig, dass ich Vater werde und bin mega aufgeregt.“
Pokal-Derby beim HC Rödertal am Freitag
Zum ersten Mal richtig ernst wird es für die HCL-Spielerinnen am Freitag (21. August, Anwurf: 19.30 Uhr) in der ersten Runde des DHB-Pokals. Dabei sind die Leipzigerinnen im Sachsenderby beim Zweitligisten SC Rödertal zu Gast. „Wir freuen uns riesig, dass es wieder los geht. Wir wollen das Spiel natürlich unbedingt gewinnen, und damit auch ein Statement an die Konkurrenz setzen“, blickt Kapitänin Pauline Uhlmann voraus: „Aber natürlich hat der Pokal immer seine eigenen Gesetze. Es wird mit Sicherheit ein spannendes Duell – wie immer in diesen Derbys.“
Bis auf Alina Gaubatz, die sich vor einigen im Testspiel gegen Pilsen eine Verletzung zuzog, sind derzeit alle HCL-Spielerinnen fit. Eine Woche nach dem Pokalderby starten die Leipzigerinnen am 29. August (Anwurf: 19.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den Deutschen Vizemeister Borussia Dortmund im Sportcenter Markranstädt, der neuen Heimspielstätte des HCL, in das Abenteuer „1. Bundesliga“.
Fans, die nicht vor Ort in Großröhrsdorf dabei sein können, können das erste HCL-Pflichtspiel der Saison beim HC Rödertal im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/hc-roedertal-frauen/hc-roedertal-vs-hc-leipzig (Pay per view:
5,90 Euro) verfolgen.
Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de
Was für ein Erfolg! Die deutschen U20-Handballerinnen haben sich mit einem beeindruckenden 33:26-Sieg (15:14) im Finale der Weltmeisterschaften in China gegen Dänemark den Titel gesichert. Im vergangenen Jahr hatten die deutschen U19-Handballerinnen erstmals in der Historie den EM-Titel gewonnen. Mittendrin in der großen Jubeltraube waren mit Lisa Lammich, Marlene Tucholke, Laura Sophie Klocke, Jana Walther und Neuzugang Emma Niemann auch fünf HCL-Spielerinnen.
Lange Zeit lieferten sich beide Mannschaften ein spannendes Duell. Nachdem das Team von Bundestrainer Christopher Nordmeyer in der ersten Halbzeit noch einige Probleme mit den Skandinavierinnen hatte und in der Anfangsphase sogar einem Rückstand hinterherlaufen mussten (2:5), steigerte sich die Mannschaft im Laufe des Spiels. In der zweiten Halbzeit hatten die deutschen Spielerinnen immer knapp die Nase vorn. In der Schlussphase schafften sie mit einem 5:0-Lauf zum 32:25 die Vorentscheidung.
Zweiter WM-Titel der Historie für U20-Handballerinnen
Auf dem Weg zum zweiten WM-Titel der Historie – den bislang einzigen Titel gewannen sie 2008 in Mazedonien - unter anderem mit den ehemaligen HCL-Spielerinnen Susann Müller, Franziska Mietzner und Janine Urbannek – zauberten die deutschen U20-Handballerinnen mit acht Siegen in acht Spielen eine makellose Bilanz aufs Parkett der Halle in Jinzhong im Osten Chinas. Dazu haben auch die fünf HCL-Spielerinnen einen großen Teil beigetragen – nicht nur mit ihren insgesamt 67 Toren (Marlene Tucholke: 23, Laura Sophie Klocke: 18, Jana Walther: 13, Lisa Lammich: 7, Emma Niemann: 6), sondern vor allem auch durch ihre starke Arbeit in der Defensive.
Das HCL-Quintett hat nach dem Triumph von China jetzt zwei Wochen frei und steigt am 20. Juli mit frisch getanktem Selbstvertrauen in das Team-Training ein. Der Rest der Aufsteigerinnen beginnt bereits am 15. Juli mit der Vorbereitung auf die anstehende Erstliga-Saison, die am Samstag, den 29. August mit einem Heimspiel gegen den amtierenden Pokalsieger und Vizemeister BVB Dortmund im Sportcenter Markranstädt beginnt.
Die deutschen U20-Handballerinnen stehen bei der U20-Weltmeisterschaft in China (Jinzhong) im Finale. Nach dem Europameistertitel bei der U19-Europameisterschaft im vergangenen Jahr, kämpfen die deutschen Handballtalente damit um den nächsten Titel. Das Team um die fünf HCL-Spielerinnen Lisa Lammich, Marlene Tucholke, Laura Sophie Klocke, Jana Walther und Neuzugang Emma Niemann setzten sich in einem abwechslungsreichen Halbfinale gegen Titelverteidiger Frankreich letztlich souverän mit 36:31 (15:15) durch. Im Endspiel trifft das DHB-Team am Sonntag auf Dänemark, dass sich im Halbfinale mit 30:29 nach Verlängerung gegen Spanien durchsetzte. Wie alle anderen Spiele der deutschen Mannschaft wird natürlich auch das Finale live bei Dyn übertragen – und zwar am Sonntag um 12.30 Uhr deutscher Zeit.
Lange Zeit lieferten sich Deutschland und Frankreich ein hochklassiges Halbfinal-Duell auf Augenhöhe, in dem es hin und her ging. In der Schlussphase schaffte das Team von Bundestrainer Christopher Nordmeyer mit einem starken 5:0-Lauf zum 36:30 die Vorentscheidung. Bereits im Viertelfinale gegen Norwegen (23:20) und im abschließenden Hauptrundenspiel gegen Spanien (31:30) hatten die deutschen Handballtalente jeweils in der Schlussphase den Sieg sichergestellt.
„Ein WM-Halbfinale zu gewinnen, ist einfach unbeschreiblich - und dann auch noch gegen Frankreich, die wir in einem Turnier noch nie vorher besiegt haben. Das ist einfach nur der Wahnsinn. Am Ende war es bei allen gegen Frankreich ein persönliches Ding“, freute sich HCL-Spielerin Jana Walther. "Ausschlaggebend für unseren Sieg waren die letzten Minuten. Zwei Ballgewinne in Unterzahl am Ende waren der Knackpunkt, an dem die Franzosen zerbrochen sind. Zudem haben wir in diesem Spiel von Beginn an die Härte in der Abwehr reinbekommen, damit kamen die Franzosen nicht klar.“
Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de
Nach zwei Auswärts-Unentschieden in Folge steht für die Handballerinnen des HC Leipzig am Sonntag, 22. März (Anwurf: 16 Uhr) ein echter Klassiker auf dem Programm. Die Leipzigerinnen haben in der heimischen Sporthalle Brüderstraße den Tabellenvorletzten Bayer Leverkusen zu Gast. Im Duell der beiden deutschen Rekordmeister will das Team von Erik Töpfer zurück in die Erfolgsspur und beide Punkte in der Brüderhalle behalten.
„Wir freuen uns riesig auf das Heimspiel gegen Leverkusen. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, gemeinsam mit unseren Fans das Feuer neu zu entfachen. Wir wollen zeigen, was wir für eine geile Truppe sind und welches Feuer in uns steckt“, blickt Coach Erik Töpfer auf das Spiel voraus: „Gegen Leverkusen wird es vor allem auf eine harte Abwehr ankommen, um es auch unseren Torhüterinnen etwas einfacher zu machen. Das ist wichtig, um wieder besser in unser Tempospiel zu kommen. Das hat uns in den letzten Spielen gefehlt. Leverkusen ist eine sehr gute Mannschaft, mit einer richtig guten Kreisläuferin und einigen guten Rückraumspielerinnen. Da müssen wir alles raushauen – vor allem in der Abwehr.“
Die Duelle zwischen dem HC Leipzig und Bayer Leverkusen waren jahrzehntelang echte Spitzenspiele in der Bundesliga. Nach dem Abstieg der Leverkusenerinnen im Frühjahr sind beide Mannschaften nun Kontrahenten in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen. Beide Mannschaften standen sich bereits 37-mal gegenüber. 22-mal gewannen die Leipzigerinnen, acht Mal setzten sich die Werkselfen durch. Sieben Duelle endeten Unentschieden. Im Hinspiel – das erste Duell beider Mannschaften in der 2. Bundesliga überhaupt - feierte der HCL in Leverkusen einen souveränen 34:20-Erfolg.
Nach dem Abstieg: Umbruch in Leverkusen
Nach dem Abstieg aus der Bundesliga und dem großen personellen Umbruch im Sommer (12 Abgänge, 11 Neuzugänge) kämpfen die Leverkusenerinnen auch in der 2. Bundesliga gegen den Abstieg. Unter Trainerin Sibylle Grunert, die das Team im Oktober von Michael Biegler übernommen hat, hat das Team nach acht Niederlagen zum Saisonauftakt wieder den Glauben an den Klassenerhalt zurückgewonnen. Neben dem Klassenerhalt steht bei den Leverkusenerinnen vor allem die Förderung des Nachwuchses sowie die Weiterentwicklung junger Talente im Fokus.
Ein Selbstläufer wird das Spiel auf heimischem Parkett für das HCL-Team garantiert nicht. Seit dem deutlichen 34:20 im Hinspiel in Leverkusen haben sich die Leverkusenerinnen um Kapitänin Sophia Cormann schrittweise stabilisiert – auch wenn sie nach wie vor tief im Tabellenkeller stehen.
Fans, die nicht live in der Sporthalle Brüderstraße dabei sein können, können das Spiel des HC Leipzig gegen Bayer Leverkusen im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/hc-leipzig-frauen/2-hbf-hc-leipzig-vs-tsv-bayer-04-leverkusen verfolgen (Pay per view: 5 Euro).
Große Ehre für den HC Leipzig: Mit Marlene Tucholke, Lisa Lammich und Jana Walther wurden gleich drei Spielerinnen für die neue Eliteförderung des Deutschen Handballbundes (DHB) nominiert. Anja Althaus und Martin Heuberger, die seit Januar für die weiblichen und männlichen Top-Talente des deutschen Handballs verantwortlich sind, haben in Absprache mit DHB-Sportvorstand Ingo Meckes und den jeweils zuständigen Bundestrainern insgesamt neun Spielerinnen und zehn Spieler in die Förderung aufgenommen.
„Die Nominierung von gleich drei Spielerinnen unseres Vereins für die Eliteförderung des Deutschen Handballbundes ist für den HC Leipzig eine besondere Auszeichnung und zugleich eine Bestätigung unserer täglichen Nachwuchsarbeit. Mit Marlene Tucholke, Lisa Lammich und Jana Walther stammen ein Drittel der aktuellen Elitekader-Spielerinnen aus unserem Verein – darauf sind wir sehr stolz“, freut sich HCL-Geschäftsführer Lars Lammich über die Nominierung des HCL-Trios: „Die Aufnahme unserer Talente in dieses Förderprogramm zeigt, dass sich die kontinuierliche Arbeit im Nachwuchsbereich beim HC Leipzig auszahlt. Seit vielen Jahren investieren wir gezielt in die Ausbildung junger Spielerinnen und schaffen ein Umfeld, in dem sie sich sportlich und persönlich entwickeln können. Dass diese Entwicklung nun auch auf nationaler Ebene Anerkennung findet, freut uns sehr. Solche Nominierungen sind nicht nur eine große Anerkennung für die Athletinnen selbst, sondern auch für unsere Trainerinnen und Trainer sowie alle, die im Hintergrund täglich an der Förderung des Nachwuchses arbeiten.“
Gleichzeitig begrüße man ausdrücklich die Weiterentwicklung der Eliteförderung durch den Deutschen Handballbund und die enge Zusammenarbeit zwischen Verband, Vereinen und Trainerteams. Mit den erfahrenen Mentoren Anja Althaus und Martin Heuberger erhalten die Talente zusätzliche Unterstützung auf ihrem Weg in den Spitzenhandball. Für uns als Verein ist es wichtig, diesen Weg weiterhin gemeinsam zu gehen.
Ziel der Eliteförderung ist es weiterhin, Spielerinnen und Spieler mit besonderem Potenzial noch gezielter auf ihrem Weg in den internationalen Spitzenhandball zu begleiten und sie dabei in ihrer sportlichen sowie persönlichen Entwicklung langfristig zu unterstützen. Viele Spielerinnen und Spieler, die heute in der Bundesliga oder in den A-Nationalmannschaften prägend auftreten, haben die Eliteförderung durchlaufen – darunter Emily Vogel, Viola Leuchter und Nieke Kühne oder Juri Knorr, Nils Lichtlein, David Späth, Renars Uscins und Justus Fischer.
Eliteförderung weiblich:
Marie Weiss (Tor, TuS Metzingen, 2004), Chiara Rohr (Linksaußen, TV Hannover-Badenstedt, 2007), Marlene Tucholke (Rückraum links, HC Leipzig, 2007), Lisa Lammich (Rückraum Mitte, HC Leipzig, 2008), Lara Däuble (Rückraum rechts, Frisch Auf Göppingen, 2006), Aylin Bornhardt (Kreis, SG Schozach/Bottwartal, 2006), Ida Petzold (Kreis, TuS Metzingen, 2005), Farrelle Njinkeu (Rechtsaußen, HSG Blomberg-Lippe, 2007), Jana Walther (Rechtsaußen, HC Leipzig, 2007)
Eliteförderung männlich:
Arnel Durmic (Tor, HSG Krefeld / VfL Gummersbach, 2006), Finn Knaack (Tor, TUSEM Essen, 2006), David Móré (Linksaußen, Rhein-Neckar Löwen, 2004), Jan Mudrow (Rückraum links, TBV Lemgo, 2007), Linus Schmid (Rückraum links, TSV Neuhausen/Filder / TVB Stuttgart, 2006), Rasmus Ankermann (Rückraum Mitte, THW Kiel / TSV Altenholz 2007), Bennet Strobel (Kreis, HBW Balingen-Weilstetten, 2006), Tim Schröder (Kreis, VfL Potsdam / Füchse Berlin, 2006), Julien Sprößig (Rechtsaußen, TSV Neuhausen/Filder / TVB Stuttgart, 2007), Tim Gömmel (Rechtsaußen, HC Erlangen, 2005)
Die Sächsische Lotto-GmbH und der TeamSportSachsen e.V. setzen die seit 2021 bestehende Partnerschaft auch in der Saison 2025/2026 fort. Die Kooperation ist ein wichtiger Bestandteil der Strategie von Sachsenlotto, den Sport in der Region zu fördern und gleichzeitig den Kunden spannende Angebote zu bieten.
Sachsenlotto engagiert sich seit vielen Jahren umfassend im Breiten- und Profisport und leistet damit einen wertvollen Beitrag für Sportstrukturen, Nachwuchsförderung und Gemeinschaft im Freistaat. Die fortgesetzte Partnerschaft knüpft unmittelbar an dieses Engagement an.
„Emotionale Sportmomente“ im Lotto-Haus
Wie vielfältig und emotional der Sport in Sachsen erlebbar ist, zeigt auch die im Anschluss an das Pressegespräch eröffnete Ausstellung „Emotionale Sportmomente“ im Lotto-Haus. Präsentiert werden eindrucksvolle Spielmomente der vergangenen Saison, zur Verfügung gestellt von den Mitgliedsvereinen des TeamSportSachsen e.V. Unter anderem teilten Fußballer Farid Abderrahmane (1. FC Lok Leipzig), Handballer Simon Ernst (SC DHfK Leipzig), Football-Spieler Hermann Schramm (Dresden Monarchs) und NINERS-Geschäftsführer Steffen Herhold im Rahmen der Vernissage ihre persönlichen Erinnerungen zu den präsentierten Motiven.
Für eine bleibende Erinnerung sorgten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sachsenlotto sowie Vertreterinnen und Vertreter der TeamSportSachsen-Vereine mit der Umsetzung eines großformatigen Mannschaftsfoto. Das ausgerollte Banner steht stellvertretend für Energie, Begeisterung und Teamgeist – Werte, die die Zusammenarbeit seit Jahren prägen. Gleichzeitig setzt das Foto-Projekt ein Zeichen für Nachhaltigkeit: Das Textilbanner wird im Jahr 2026 vom Förderverein Chemnitzer Schulmodell im Rahmen einer Projektwoche weiterverarbeitet und zu Kostümen und Requisiten umgestaltet.
Gelebte Partnerschaft auf vielen Ebenen
„Unsere Partnerschaft mit TeamSportSachsen bildet sich auf vielen Ebenen ab – von der Präsenz in den Stadien und Arenen bis hin zu gemeinsamen Aktionen im ganzen Freistaat. Durch diese Kooperation wird Sport erlebbar: Unsere Kunden begegnen den Spielerinnen und Spielern direkt in den Annahmestellen und heute treffen Sportlerinnen und Sportler unsere Kolleginnen und Kollegen hier in der Zentrale. Das gemeinsame ‚Mannschaftsfoto‘ und die Vernissage zeigen eindrucksvoll, wie viele besondere Momente in dieser Zusammenarbeit entstehen. Sie sind ein schönes Symbol für gelebte Partnerschaft und Begeisterung für den Sport in Sachsen“, sagt Frank Schwarz, Geschäftsführer der Sächsischen Lotto-GmbH.
Auch der TeamSportSachsen e.V. bekräftigt die Bedeutung der Zusammenarbeit. Karsten Günther, Vorstandsvorsitzender des Verbandes und Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig, sagt: „Die Partnerschaft mit Sachsenlotto bedeutet uns unglaublich viel. Wir sind stolz, gemeinsam in eine weitere Saison zu gehen. Aktuell halten die Zeiten für den einen oder anderen sächsischen Verein einige Herausforderungen bereit. Dabei wird uns bewusst, wie wertvoll es ist, unabhängig vom Saisonverlauf auf vertrauensvolle und nachhaltige Partnerschaften bauen zu können.“
„Unsere Kooperation wird von Tag eins an mit Leben und viel Energie gefüllt. Wir haben unsere Zusammenarbeit kontinuierlich entwickelt – auch, weil uns einige Alltagsthemen verbinden. Wir streben alle danach, stetig neue Zielgruppen zu gewinnen und Menschen für unsere Spiele und Angebote zu begeistern. Dabei können wir uns im Netzwerk von TeamSportSachsen austauschen, unterstützen und voneinander profitieren“, ergänzt Steffen Herhold, Geschäftsführer der NINERS Chemnitz und Mitglied des Vorstandes von TeamSportSachsen.
Am kommenden Wochenende startet ein Gemeinschaftsprojekt der drei sächsischen Vereine HC Leipzig, BSV Sachsen Zwickau und HC Rödertal. In der anstehenden Saison wird ein aus Spielerinnen aller drei Vereine bestehendes Team in der A-Jugendbundesliga antreten - unter der Flagge des HCL und mit Heimspielen in Zwickau und Großröhrsdorf.
Nachdem sich der HC Leipzig durch den Deutschen Meistertitel einen festen Startplatz in der Jugendbundesliga sichern konnte, folgte wenige Wochen danach der Aufstieg des Juniorteams in die dritte Liga. Schon vorher war klar, dass die personelle Besetzung beider Teams durch den ab dieser Saison eingeführten Regelspielbetrieb in der A-Jugendbundesliga für den HCL zu einer schwierigen Herausforderung werden würde. Da gleichzeitig aber die beiden A-Jugendteams aus Zwickau und Rödertal die angestrebte Qualifikation zur A-Jugendbundesliga verpassten, beschloss man in konstruktiven Gesprächen mit dem BSV Sachsen Zwickau und dem HC Rödertal, ein gemeinsames Projekt zu starten. Dabei werden nun A-Jugendliche aus allen drei Nachwuchsleistungsstützpunkten unter der Flagge des HC Leipzig in der Jugendbundesliga starten. Neben den HCL-Spielerinnen haben somit auch die Nachwuchstalente und Bundesligaanschlusskader vom BSV und vom HCR ein zusätzliches Entwicklungsfeld, um Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln und bestmöglich gefördert zu werden. Eine bisher einmalige, aber vielleicht zukunftsweisende Kooperation, die auch vom sächsischen Landestrainer Jacob Dietrich angeregt wurde.
Nachdem sich alle drei Vereine auf eine gemeinsame Marschroute geeinigt haben und die Mannschaft die ersten Trainingseinheiten absolviert haben, wartet am kommenden Wochenende die erste Bundesligapartie auf die junge Mannschaft. Das Team, angeführt von der B-Lizenz Inhaberin und BSV Trainerin Daniela Diener, tritt in der Ballsporthalle Berlin gegen den Berliner TSC an. Die Heimspiele werden dann jeweils in der Sporthalle Neuplanitz in Zwickau ausgetragen, außer am 08.11.2025, wo sich das Jugendbundesliga-Team den Zuschauern in Großröhrsdorf präsentiert. In der kommenden Saison wird das Team unter anderem gegen die Nachwuchsleistungszentren aus Hannover, Blomberg und Frankfurt stark gefordert werden.
Wir freuen uns sehr, dass alle drei Vereine für die optimale Ausbildung der sächsischen Talente zusammenarbeiten und damit innerhalb und außerhalb von Sachsen ein Zeichen setzen. Dem Team wünschen wir viel Erfolg bei der anstehenden Saison!
Die Mannschaft tritt an mit:
Jonna Birke, Ellen Lichtner, Vivien Kretzschmar, Ashley Schikora und Vivien Lichtner (alle HC Leipzig), Aurelie Eisner, Marah Heerde, Mathilde Thun, Pia Kastner und Joleen Schneider (alle HC Rödertal), Nele Adam, Ella Klemm, Neele Reuter, Alicia Günther, Marie Spanke, Sara Reuter, Edda Amal Kersten, Mariella Knape (alle BSV Sachsen Zwickau) Venezia Groh (SG Zschorlau/Schneeberg), Bibiana Wildenhain (HV Chemnitz)
Jana Walther, Lilly Glimm, Laura Sophie Klocke und Marlene Tucholke sind U19-Europameister 2025.
Im Finale der W19 EHF Europameisterschaft in Podgorica, Montenegro gewann die deutsche Nationalmannschaft gegen Spanien souverän mit 34:27 (13:17) und holte sich den begehrten Titel.
Den besseren Start hatten die Spanierinnen, die die erste Halbzeit dominierten und Schritt um Schritt ihre Führung bis zur Pause auf vier Tore ausbauen konnten. In der 33. Minute waren es beim 19:14 sogar fünf Tore. Doch die DHB-Auswahl blieb fokussiert und startete mit zwei Toren von Marlene Tucholke (15:19 und 16:19) eine Aufholjagd über die Stationen 18:20 (Walther), 21:23 (Tucholke) zum zwischenzeitlichen Ausgleich (25:25) durch Aylin Bornhardt, die mit neun Treffern erfolgreichste Werferin der Deutschen war. Nach erneuter spanischer Führung und dem 26:26-Ausgleich durch Chiara Rohr drehten die Däuble, Tucholke, Litvinov und Bornhardt das Spiel komplett. Deutschland spielte die letzten Minuten überzeugend und abgeklärt zu Ende. Marlene Tucholke konnte sich mit den Treffern zum 32:27 und 33:27 noch zweimal in die Torschützenliste eintragen und kam am Ende auf acht Tore.
Ein herausragender Erfolg der deutschen Talente um Bundestrainer Christopher Nordmeyer. Der HC Leipzig gratuliert seinen Europameistern sehr herzlich. Wir sind stolz auf euch!
Statistik Deutschland: Lindemann (13 Paraden), Muth; Gutzeit, Walther (4), Mittag, Rohr (2), Litvinov (2), Glimm, Däuble (6), Mertens (1), Bornhardt (9), Kern, Müller, Niemann (1), Klocke (1), Tucholke (8)
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