Die Sächsische Lotto-GmbH und der TeamSportSachsen e.V. setzen die seit 2021 bestehende Partnerschaft auch in der Saison 2025/2026 fort. Die Kooperation ist ein wichtiger Bestandteil der Strategie von Sachsenlotto, den Sport in der Region zu fördern und gleichzeitig den Kunden spannende Angebote zu bieten.
Sachsenlotto engagiert sich seit vielen Jahren umfassend im Breiten- und Profisport und leistet damit einen wertvollen Beitrag für Sportstrukturen, Nachwuchsförderung und Gemeinschaft im Freistaat. Die fortgesetzte Partnerschaft knüpft unmittelbar an dieses Engagement an.
„Emotionale Sportmomente“ im Lotto-Haus
Wie vielfältig und emotional der Sport in Sachsen erlebbar ist, zeigt auch die im Anschluss an das Pressegespräch eröffnete Ausstellung „Emotionale Sportmomente“ im Lotto-Haus. Präsentiert werden eindrucksvolle Spielmomente der vergangenen Saison, zur Verfügung gestellt von den Mitgliedsvereinen des TeamSportSachsen e.V. Unter anderem teilten Fußballer Farid Abderrahmane (1. FC Lok Leipzig), Handballer Simon Ernst (SC DHfK Leipzig), Football-Spieler Hermann Schramm (Dresden Monarchs) und NINERS-Geschäftsführer Steffen Herhold im Rahmen der Vernissage ihre persönlichen Erinnerungen zu den präsentierten Motiven.
Für eine bleibende Erinnerung sorgten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sachsenlotto sowie Vertreterinnen und Vertreter der TeamSportSachsen-Vereine mit der Umsetzung eines großformatigen Mannschaftsfoto. Das ausgerollte Banner steht stellvertretend für Energie, Begeisterung und Teamgeist – Werte, die die Zusammenarbeit seit Jahren prägen. Gleichzeitig setzt das Foto-Projekt ein Zeichen für Nachhaltigkeit: Das Textilbanner wird im Jahr 2026 vom Förderverein Chemnitzer Schulmodell im Rahmen einer Projektwoche weiterverarbeitet und zu Kostümen und Requisiten umgestaltet.
Gelebte Partnerschaft auf vielen Ebenen
„Unsere Partnerschaft mit TeamSportSachsen bildet sich auf vielen Ebenen ab – von der Präsenz in den Stadien und Arenen bis hin zu gemeinsamen Aktionen im ganzen Freistaat. Durch diese Kooperation wird Sport erlebbar: Unsere Kunden begegnen den Spielerinnen und Spielern direkt in den Annahmestellen und heute treffen Sportlerinnen und Sportler unsere Kolleginnen und Kollegen hier in der Zentrale. Das gemeinsame ‚Mannschaftsfoto‘ und die Vernissage zeigen eindrucksvoll, wie viele besondere Momente in dieser Zusammenarbeit entstehen. Sie sind ein schönes Symbol für gelebte Partnerschaft und Begeisterung für den Sport in Sachsen“, sagt Frank Schwarz, Geschäftsführer der Sächsischen Lotto-GmbH.
Auch der TeamSportSachsen e.V. bekräftigt die Bedeutung der Zusammenarbeit. Karsten Günther, Vorstandsvorsitzender des Verbandes und Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig, sagt: „Die Partnerschaft mit Sachsenlotto bedeutet uns unglaublich viel. Wir sind stolz, gemeinsam in eine weitere Saison zu gehen. Aktuell halten die Zeiten für den einen oder anderen sächsischen Verein einige Herausforderungen bereit. Dabei wird uns bewusst, wie wertvoll es ist, unabhängig vom Saisonverlauf auf vertrauensvolle und nachhaltige Partnerschaften bauen zu können.“
„Unsere Kooperation wird von Tag eins an mit Leben und viel Energie gefüllt. Wir haben unsere Zusammenarbeit kontinuierlich entwickelt – auch, weil uns einige Alltagsthemen verbinden. Wir streben alle danach, stetig neue Zielgruppen zu gewinnen und Menschen für unsere Spiele und Angebote zu begeistern. Dabei können wir uns im Netzwerk von TeamSportSachsen austauschen, unterstützen und voneinander profitieren“, ergänzt Steffen Herhold, Geschäftsführer der NINERS Chemnitz und Mitglied des Vorstandes von TeamSportSachsen.
Am kommenden Wochenende startet ein Gemeinschaftsprojekt der drei sächsischen Vereine HC Leipzig, BSV Sachsen Zwickau und HC Rödertal. In der anstehenden Saison wird ein aus Spielerinnen aller drei Vereine bestehendes Team in der A-Jugendbundesliga antreten - unter der Flagge des HCL und mit Heimspielen in Zwickau und Großröhrsdorf.
Nachdem sich der HC Leipzig durch den Deutschen Meistertitel einen festen Startplatz in der Jugendbundesliga sichern konnte, folgte wenige Wochen danach der Aufstieg des Juniorteams in die dritte Liga. Schon vorher war klar, dass die personelle Besetzung beider Teams durch den ab dieser Saison eingeführten Regelspielbetrieb in der A-Jugendbundesliga für den HCL zu einer schwierigen Herausforderung werden würde. Da gleichzeitig aber die beiden A-Jugendteams aus Zwickau und Rödertal die angestrebte Qualifikation zur A-Jugendbundesliga verpassten, beschloss man in konstruktiven Gesprächen mit dem BSV Sachsen Zwickau und dem HC Rödertal, ein gemeinsames Projekt zu starten. Dabei werden nun A-Jugendliche aus allen drei Nachwuchsleistungsstützpunkten unter der Flagge des HC Leipzig in der Jugendbundesliga starten. Neben den HCL-Spielerinnen haben somit auch die Nachwuchstalente und Bundesligaanschlusskader vom BSV und vom HCR ein zusätzliches Entwicklungsfeld, um Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln und bestmöglich gefördert zu werden. Eine bisher einmalige, aber vielleicht zukunftsweisende Kooperation, die auch vom sächsischen Landestrainer Jacob Dietrich angeregt wurde.
Nachdem sich alle drei Vereine auf eine gemeinsame Marschroute geeinigt haben und die Mannschaft die ersten Trainingseinheiten absolviert haben, wartet am kommenden Wochenende die erste Bundesligapartie auf die junge Mannschaft. Das Team, angeführt von der B-Lizenz Inhaberin und BSV Trainerin Daniela Diener, tritt in der Ballsporthalle Berlin gegen den Berliner TSC an. Die Heimspiele werden dann jeweils in der Sporthalle Neuplanitz in Zwickau ausgetragen, außer am 08.11.2025, wo sich das Jugendbundesliga-Team den Zuschauern in Großröhrsdorf präsentiert. In der kommenden Saison wird das Team unter anderem gegen die Nachwuchsleistungszentren aus Hannover, Blomberg und Frankfurt stark gefordert werden.
Wir freuen uns sehr, dass alle drei Vereine für die optimale Ausbildung der sächsischen Talente zusammenarbeiten und damit innerhalb und außerhalb von Sachsen ein Zeichen setzen. Dem Team wünschen wir viel Erfolg bei der anstehenden Saison!
Die Mannschaft tritt an mit:
Jonna Birke, Ellen Lichtner, Vivien Kretzschmar, Ashley Schikora und Vivien Lichtner (alle HC Leipzig), Aurelie Eisner, Marah Heerde, Mathilde Thun, Pia Kastner und Joleen Schneider (alle HC Rödertal), Nele Adam, Ella Klemm, Neele Reuter, Alicia Günther, Marie Spanke, Sara Reuter, Edda Amal Kersten, Mariella Knape (alle BSV Sachsen Zwickau) Venezia Groh (SG Zschorlau/Schneeberg), Bibiana Wildenhain (HV Chemnitz)
Jana Walther, Lilly Glimm, Laura Sophie Klocke und Marlene Tucholke sind U19-Europameister 2025.
Im Finale der W19 EHF Europameisterschaft in Podgorica, Montenegro gewann die deutsche Nationalmannschaft gegen Spanien souverän mit 34:27 (13:17) und holte sich den begehrten Titel.
Den besseren Start hatten die Spanierinnen, die die erste Halbzeit dominierten und Schritt um Schritt ihre Führung bis zur Pause auf vier Tore ausbauen konnten. In der 33. Minute waren es beim 19:14 sogar fünf Tore. Doch die DHB-Auswahl blieb fokussiert und startete mit zwei Toren von Marlene Tucholke (15:19 und 16:19) eine Aufholjagd über die Stationen 18:20 (Walther), 21:23 (Tucholke) zum zwischenzeitlichen Ausgleich (25:25) durch Aylin Bornhardt, die mit neun Treffern erfolgreichste Werferin der Deutschen war. Nach erneuter spanischer Führung und dem 26:26-Ausgleich durch Chiara Rohr drehten die Däuble, Tucholke, Litvinov und Bornhardt das Spiel komplett. Deutschland spielte die letzten Minuten überzeugend und abgeklärt zu Ende. Marlene Tucholke konnte sich mit den Treffern zum 32:27 und 33:27 noch zweimal in die Torschützenliste eintragen und kam am Ende auf acht Tore.
Ein herausragender Erfolg der deutschen Talente um Bundestrainer Christopher Nordmeyer. Der HC Leipzig gratuliert seinen Europameistern sehr herzlich. Wir sind stolz auf euch!
Statistik Deutschland: Lindemann (13 Paraden), Muth; Gutzeit, Walther (4), Mittag, Rohr (2), Litvinov (2), Glimm, Däuble (6), Mertens (1), Bornhardt (9), Kern, Müller, Niemann (1), Klocke (1), Tucholke (8)
Zum dritten Mal in Folge führte Meistercoach und Landestrainer Jacob Dietrich seine A-Jugend in das Final Four um die Deutsche Meisterschaft. Nach der Vizemeisterschaft 2023 und dem vierten Platz 2024 gelang in diesem Jahr der ganz große Wurf. Mit insgesamt sechs Titeln ist der HCL in dieser Altersklasse alleiniger Rekordmeister.
Dieser 32:26 (17:12)-Final-Erfolg über Gastgeber Borussia Dortmund war eine Demonstration der Überlegenheit und eine erstklassige Leistung in Abwehr und Angriff. So eindeutig war wohl lange kein Endspiel in dieser Altersklasse verlaufen. Unsere Mädels waren dem Kontrahenten in allen Belangen überlegen. Lediglich in der Anfangsphase und bis zur 27. Minute gestaltete der BVB das Spiel offen.
Der HCL stellte eine schier unüberwindbare Abwehr mit guter Torhüterleistung. Dank intensiver Vorbereitung und perfekter Einstellung durch die erfahrenen Trainer Jacob Dietrich und Hubert Probst (waren bereits 2017 Meister mit der B-Jugend), wussten alle worauf es ankam, hatte jede Spielerin ihre speziellen Aufgaben, die sie mit Hingabe ausfüllten. Diese Leistung wurde von den anwesenden Bundestrainern honoriert und schließlich ausgezeichnet. Marlene Tucholke erhielt das Prädikat „Beste Abwehrspielerin“.
Im Angriff brillierten vor allem Lisa Lammich, die die Fäden knüpfte und unnachahmlich vollenden konnte (8 Tore), Meggan Ruskow (6), Jana Walther (6/2), Lilly Glimm (5) sowie Marlene Tucholke (5).
Bereits im Halbfinale gegen Bayer Leverkusen (32:22) gelang dem HCL eine starke Leistung.
Zwei weitere Auszeichnungen gingen nach Leipzig: Jana Walther war mit 19/7 Toren beste Torjägerin des Turniers und Lisa Lammich wurde zur „Wertvollsten Spielerin“ gewählt.
Somit endet die Saison 2024/2025 für den Sächsischen Traditionsverein außerordentlich erfolgreich. Der Abschluss wurde beim traditionellen Sommerfest des HCL im Leipziger Stadthafen gebührend gefeiert, die scheidenden Spielerinnen Joanna Granicka, Sophie Pickrodt und Leoni Spott würdig verabschiedet, die Deutschen Meister frenetisch gefeiert und die Saisontrikots versteigert. Die Auktion brachte über 6.500 Euro, die komplett dem Nachwuchs zugute kommen.
Finalaufstellung A-Jugend
Lea Heine, Charlotte Baum; Meggan Rusko (6), Jessica Wronna, Nelly Gonschorek, Pia Kastner, Jana Walther (6/2), Linnea Radzeviciute, Laura Sophie Klocke (2), Lisa Lammich (8), Lilly Glimm (5), Marlene Tucholke (5), Lydia Schürer, Vivien Lichtner, Mila Bertkau
Nach dem die A-Jugend des HC Leipzig die Meisterrunde der Gruppe C ohne Punktverlust als Gruppensieger abgeschlossen hat, stehen in der kommenden Woche die beiden Spiele um den Einzug in das Final 4 der Deutschen Meisterschaft an. Gegner ist kein geringerer als der Erstliga-Nachwuchs des Buxtehuder SV, der zwar in der Hauptrunde zum Teil schwankende Leistungen zeigte, aber laut Experten ebenso wie der HCL zum Kreis der diesjährigen Titel-Favoriten zählt. Beide Traditionsvereine sind in Deutschland bekannt für ihre herausragende Nachwuchsarbeit, erhielten vor Kurzem das „Jugendzertifikat mit Stern“ und haben zahlreiche Junioren-Nationalspielerinnen in ihren Reihen. Hochklassiger Jugendhandball ist also garantiert!
Nachdem der HCL bereits in den letzten beiden Jahren zu den besten vier Mannschaften in Deutschland gehörte, möchte Jacob Dietrich mit seinem Team das „Triple“ komplett machen und erneut in das Final4 um die Deutsche Meisterschaft einziehen. Bereits am Dienstag reist das Team in den hohen Norden, um bei der Vorbereitung auf das so wichtige Hinspiel nichts dem Zufall zu überlassen. Dieses findet am Mittwoch, den 30.04., in Buxtehude statt.
Das Rückspiel ist dann für Sonntag, den 04. Mai, um 13.00 Uhr in der Brüderhalle terminiert und findet direkt im Vorfeld der Bundesliga-Partie statt. Alle HCL-Anhänger sind deshalb aufgerufen, bereits drei Stunden früher in die Sporthalle an der Brüderstraße zu kommen, um unsere Blau-Gelben lautstark zu unterstützen und...
HANDBALL AUS LEIPZIG MIT HERZ
...zu erleben.
Jubel, Trauer, pure Freude. Auch in diesem Jahr richtete der HCL wieder den Handball-Cup Leipzig aus und bot damit den teilnehmenden Teams und den zahlreichen Zuschauern ein emotionales Highlight zum Saisonabschluss. Zum Turnier der weiblichen C-Jugend wurden die Meister und Vizemeister der Landesverbände eingeladen und insgesamt zehn Mannschaften folgten dem Ruf aus der Messestadt. Neben den Meistern aus Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen, kamen auch die Vizemeister aus Sachsen-Anhalt, Hessen und Sachsen nach Leipzig, um sich drei Tage miteinander zu messen.
Durch die große Zahl an Vertretern aus den unterschiedlichen Landesverbänden kann das Turnier durchaus als inoffizielle Deutsche Meisterschaft der U15 angesehen werden und genau dieses Niveau wurde auch diesmal wieder gehalten. Der Großteil der Mannschaften lag eng beieinander und nahezu alle Ergebnisse mussten hart erkämpft werden. Alle Mannschaften, bis auf den späteren Turniersieger, ließen untereinander Punkte und mussten trotz ihres starken Abschneidens im Landesverband der nationale Konkurrenz Respekt zollen.
Während die HSG Stuttgart/Metzingen die Gruppe A für sich entscheiden konnte, führte die Gruppe B die Turnerschaft St. Tönis aus dem Nordrhein an. Auch die Gastgeberinnen des HCL mussten sich der Turnerschaft im Viertelfinale geschlagen geben. In einem verrückten Halbfinale sahen die Westfälinnen des VfL Herford bereits wie die sicheren Siegerinnen aus, aber die Vertreterinnen aus Baden-Württemberg kamen nochmal zurück und konnten sich so den Einzug ins Finale sichern. Da auch der HSC Schweich aus Rheinland-Pfalz die jungen Damen aus St. Tönis nicht stoppen konnten, kam es im Spiel um Platz 3 zum Duell gegen den VfL Herford. Ab hier erreichte das Turnier auch seinen emotionalen Höhepunkt. Erneut lag Herford lange Zeit in Führung, doch mit einem unbändigen Willen konnte das RPS Meisterteam kurz vor Schluss ausgleichen und so kam es zum ersten 7m-Werfen des Turniers. Erst nachdem die letzte der sechs Werferinnen den Ball knapp an den Außenpfosten legte, zeigte sich, wie nah Freude und Trauer beieinander liegen. Der VfL Herford kannte kein Halten mehr und der HSC Schweich musste sich am Ende doch noch geschlagen geben. Im Finale traten am Donnerstagnachmittag die Meister aus Baden-Württemberg und Nordrhein gegeneinander an. Dank einer überragenden Kaderbreite, einem starken Tempo- und Abwehrspiel konnte sich hier die Turnerschaft St. Tönis durchsetzen und sich völlig verdient zum Turniersieger krönen.
An dieser Stelle möchten wir dem Turniersieger gratulieren und uns bei allen Mannschaften, Eltern, Helfern, Schieds- und Kampfrichtern sowie unseren Sponsoren bedanken, ohne die ein solches Event nicht möglich gewesen wäre. Nur dank unserer Partner und Helfer ist ein Projekt in dieser Größenordnung möglich. Die Mannschaften hingegen sammelten einmalige und unvergessliche Erfahrungen und konnten sich so handballerisch und persönlich weiterentwickeln. Natürlich kam dabei auch der Spaß nicht zu kurz und so freuen wir uns jetzt schon auf den Handball-Cup Leipzig 2026.
Endplatzierungen:
- Turnerschaft St. Tönis
- HSG Stuttgart/Metzingen
- VfL Herford
- HSC Schweich
- HSG Kleenheim/Lang-Göns
- HC Leipzig
- SG Zschorlau/Schneeberg
- Frankfurter HC
- HC Erlangen
- HSV Magdeburg
Individuelle Auszeichnungen:
Beste Torhüterin: Lara Haase, SG Zschorlau/Schneeberg
Beste Torschützin: Tia Klinger, HSG Stuttgart/Metzingen
Turnier MVP: Luisa Bick, VfL Herford
Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren:
Dr. Szelig GmbH
Glass Ingenieurbau Leipzig GmbH
HCL Förderverein
Konsum Leipzig
Kaufland
Leipziger Gruppe
Protronic Innovative Steuerungselektronik GmbH
Repromedia Leipzig GmbH
Sparkasse Leipzig
Sport for Teams / WOSZ
99 FUNKEN
Hubert Probst und Jacob Dietrich werden in der kommenden Saison die weibliche B-Jugend des HC Leipzigs betreuen, die auch in der kommenden Saison in der Jugendbundesliga spielen soll.
Das eingespielte Trainergespann bringt maximale Erfahrung und zahlreiche Erfolge mit: Bereits 2017 wurden die beiden Deutscher Meister mit der B-Jugend des HCL und bestätigten den Erfolg dieses Jahrgangs zwei Jahre später mit einem dritten Platz bei der A-Jugend. Seit 2022 betreuen sie erneut die A-Jugend Jahrgänge der Blau-Gelben und wurden gleich in der ersten Saison Deutscher Vizemeister. Ein Jahr später zählten sie erneut zu den besten vier Teams in Deutschland und spielen in dieser Saison gegen den Buxtehuder SV erneut um den Einzug ins Final 4.
Beim Handballverband Sachsen bilden die beiden ebenfalls ein erfolgreiches Tandem, das die mit einigen Spielerinnen des HCL gespickten, Landesauswahlen der Jahrgänge 2007 und 2008 zum jeweiligen Deutschland Cup Sieg führte. Seit fast zehn Jahren ist Jacob Dietrich zudem als hauptamtlicher Landestrainer des HVS im Einsatz und schafft dort Rahmenbedingungen, um sächsische Handballtalente auf ihrem Weg zum Leistungssport zu unterstützen und zu begleiten.
Damit die beiden neuen Trainer ihrer Verbandstätigkeit weiterhin im Sinne aller sächsischen Vereine nachgehen können, werden sie in der kommenden Saison zusätzlich durch HCL-Jugendkoordinator Tim Modrzynski und Manuela Just verstärkt. Somit ist selbst im Falle etwaiger Überschneidungen eine zuverlässige und äußerst kompetente Betreuung der neuen B-Jugend gewährleistet. Die erste Aufgabe für das neu zusammengestellte Trainerteam wird die Qualifikation für die Jugendbundesliga sein, auf die sich die Mannschaft bereits seit letzter Woche akribisch vorbereitet.
Im Zuge der Neuaufstellung einigten sich der bisherige B-Jugendtrainer Christian Hübner und der Verein auf eine Auflösung der Zusammenarbeit im Leistungssportbereich. Christian Hübner kam vor vier Jahren zum HC Leipzig und betreute seitdem von der C-Jugend bis zum Juniorteam verschiedene Leistungsmannschaften. Jugendkoordinator Tim Modrzynski: „Wir sind sehr dankbar, dass Christian in einer schwierigen Zeit zu uns gekommen ist und uns unterstützt hat. In den letzten vier Jahren hat er sich stets als zuverlässiger Trainer erwiesen, der eine wichtige Rolle in unserem Nachwuchsleistungszentrum übernommen hat. Wir wünschen ihm für seine private und handballerische Zukunft viel Erfolg und alles Gute!"
Ein großer Schritt in die Zukunft – ab der Saison 2025/26 tragen die beiden höchsten Spielklassen im deutschen Handball der Frauen einen neuen Namen. Alsco – der Spezialist für textile Vollversorgung – wird zur kommenden Spielzeit erster Namensgeber der Alsco Handball Bundesliga Frauen.
Es ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung im Handball der Frauen – mit Alsco haben die 1. und 2. Bundesliga ab dem 1. Juli 2025 erstmals einen Namensgeber. Der Spezialist für Textilreinigung mit Sitz in Köln baut sein Engagement im Handball weiter aus und hat als erstes Unternehmen das Naming-Right der beiden höchsten Spielklassen im deutschen Handball der Frauen übernommen.
„Wir freuen uns riesig darüber, mit Alsco erstmals einen Namenspartner für unsere beiden Ligen gewonnen zu haben“, sagt Christoph Wendt, Geschäftsführer der Handball Bundesliga Frauen. „Dies ist ein Meilenstein in der Weiterentwicklung der HBF, die wir in den letzten Jahren zusammen mit den Clubs vorangetrieben haben. Gemeinsam mit Alsco als Partner an unserer Seite wollen wir den Weg der Professionalisierung weitergehen und unsere Ligen auf das nächste Level heben.“
"Für Alsco bedeutet das Engagement eine logische Abrundung unseres Engagements im Deutschen Handball allgemein und ein spezielles Bekenntnis für Frauen-Handball im Besonderen” sagt René Schneider, Geschäftsführer von Alsco. “Denn hier gibt es durchaus noch viel Potenzial, den Spielerinnen noch bessere Unterstützung rund um ihren Sport zu bieten. Wir freuen uns, wenn wir zusammen mit der HBF einen Teil dazu beitragen können und so vielleicht auch Vorbild für andere Partner zu sein.”
Die Partnerschaft zwischen der Handball Bundesliga Frauen und Alsco, die durch den Sportrechtevermarkter SPORTFIVE vermittelt wurde, wurde für mindestens 4 Jahre geschlossen und läuft bis zum 30.06.2029. Über das finanzielle Volumen der Partnerschaft vereinbarten die Parteien Stillschweigen.
Alsco erweitert mit der HBF-Namenspartnerschaft sein Engagement im deutschen Handball. Bereits seit 2023 gehört Alsco zu den Partnern des Deutschen Handballbundes – erst als offizieller Textilreinigungspartner, inzwischen als Premium-Partner der Frauen-, Männer- und Jugendnationalmannschaften. Ebenfalls seit 2023 ist Alsco Partner des Haushahn Final4, der Endrunde um den DHB-Pokal der Frauen, welche am 1. und 2. März 2025 in der Porsche-Arena Stuttgart ausgespielt wird.
Die Partnerschaft zwischen der Handball Bundesliga Frauen und Alsco umfasst zahlreiche Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen. Zentrales Element der Kommunikation wird das neue Liga-Logo, welches beide Marken verbindet und in den Hallen, im digitalen Raum sowie auf den Spielerinnenärmeln seinen festen Platz finden wird. Besonderen Fokus auf die Entwicklung des Nachwuchses legt die Auszeichnung als „Alsco Rookie der Saison“, durch welche ab der Saison 2025/26 die beste Nachwuchsspielerin im Bereich der Bundesligen geehrt wird. Darüber hinaus erhält Alsco Werberechte in den Hallen sowie auf den digitalen Kanälen der Handball Bundesliga Frauen.
Über Alsco:
Die ALSCO Berufskleidungs-Service GmbH ist Erfinder des Textilservice und seit 1889 führend in diesem Segment. Die Geschichte begann in Nebraska mit einem Handtuchservice, aus dem dann eine völlig neue Branche entstand. Heute ist das Familienunternehmen in der vierten Generation Spezialist für textile Vollversorgung und Textil-Leasing und seit 1956 auf dem deutschen Markt. Aktuell hat Alsco rund 1.350 Mitarbeiter an 22 Alsco-Standorten im gesamten Bundesgebiet beschäftigt und versorgt über 17.000 Kunden.
Vier Teams, zwei Tage, ein Siegeswille! Bereits zum siebten Mal gastiert die Elite des deutschen Handballs der Frauen in der Porsche-Arena Stuttgart, um beim Haushahn Final4 den nächsten DHB-Pokalsieger unter sich auszumachen. Beim Saisonhighlight der Handball Bundesliga Frauen geht es am 1. und 2. März darum, sich als Titelträger in die Geschichtsbücher einzutragen.
Dabei stehen sich neue Gesichter und alte Bekannte gegenüber: Borussia Dortmund schlägt zum ersten Mal in Stuttgart auf, während die HB Ludwigsburg zum ersten Mal unter neuem Namen in der Porsche-Arena gastiert. Bensheim ist nach dem Vize-Pokalsieg 2023 auf mehr aus, während Blomberg in der zweiten Final4-Teilnahme nach 2021 Großes schaffen möchte.
Eins steht jetzt schon fest: Es werden zwei spannende Tage in der Porsche-Arena Stuttgart!
Das Programm für das Haushahn Final4:
Samstag, 1. März 2025
16:30 Uhr: 1. Halbfinale
19:00 Uhr: 2. Halbfinale
Halbfinalbegegnungen (Reihenfolge wird noch festgelegt):
HSG Bensheim/Auerbach vs. HSG Blomberg-Lippe
HB Ludwigsburg vs. Borussia Dortmund
Sonntag, 2. März 2025
12:30 Uhr: Spiel um Platz 3
15:00 Uhr: Finale
Wer das Saison-Highlight nicht verpassen möchte, sollte sich jetzt bereits seine Tickets sichern: Erhältlich sind Eintrittskarten über Ticketmaster (www.ticketmaster.de, Tel. 030 - 40 818 824), bei Easy Ticket (www.easyticket.de, Tel. 0711 - 2 555 555) und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Alle Informationen rund um das Haushahn Final4 sowie das Ticketing erhalten Sie zudem unter www.handball-bundesliga-frauen.de.
HC Leipzig - Füchse Berlin 25:26 (21:21,12:12)
In der ersten Runde des DHB-Pokal unterliegen die Handballerinnen des HC Leipzig dem Ligakonkurrenten Füchse Berlin und scheiden aus. Aber was für ein Pokalfight in der Brüderstraße nach der langen handballfreien Zeit! Gleichstand zur Halbzeit sowie nach 60 Minuten, sechs verworfene Siebenmeter, und dann Verlängerung mit Roter Karte. Die 365 Zuschauer kamen auf ihre Kosten und erlebten ein kampfbetontes Spiel, das erst in der Verlängerung entschieden wurde. Aber sie mussten leiden, bevor ein Sieger feststand.
Am Ende setzten sich die Gäste verdient durch, weil sie in der entscheidenden Phase konzentrierter waren und in der Abwehr aggressiv arbeiteten. Der HCL begann dynamisch und schwungvoll. 3:0 nach 10, 7:2 nach 17 und 8:3 nach 18 Minuten. In dieser Phase sahen die Füchsinnen nicht gut aus. Eine löchrige Abwehr, die hohe Fehlerquote und Leipzigs Torhüterin Nele Kurzke mit sensationellen Paraden verdarben Susann Müller die Laune. Berlins Trainerin nahm nach 13 Minuten ihre erste Auszeit und versuchte, zunächst vergeblich, nachzujustieren. Danach erhöhte der HCL auf fünf Tore, bevor Berlin stetig verkürzte und eine Minute vor der Halbzeit sogar in Führung ging. Diesen Schwung nahmen die Müller-Schützlinge mit in die 2. Halbzeit, die ihrerseits die Führung auf drei Tore ausbauten (15:18/44. Minute). Wiederum war es der HCL, der mit großem Einsatz und Kampfeswillen das Spiel wieder ausgleichen konnte (20:20/54.‘-21:21/57‘), dann vergibt Leipzig vom Siebenmeterpunkt, im Gegenzug hält Nele Kurzke einen Strafwurf von Valeria Negrin und rettet ihre Mannschaft in die Verlängerung. In dieser ging unseren Mädels etwas die Puste aus, was die Gäste postwendend zur beruhigenden Vier-Tore-Führung (22:26/67‘) nutzten. Nina Müller, Co-Trainerin der Füchse gestand: „Es war das erwartet schwere Spiel, welches viel Kraft gekostet hat. Wir freuen uns sehr, dass wir die 2. Runde erreicht haben. Es war eine erste Standortbestimmung.“ HCL-Trainer Erik Töpfer beklagte die hohe Fehlerquote seiner Mädels: „25 Technische Fehler und 19 Fehlwürfe sind für einen Sieg zuviel, daran sind wir gescheitert. Am Anfang standen wir in der Abwehr viel besser als der Gegner, was wir hätten ausnutzen müssen. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen uns für kommende Woche gegen Waiblingen.“
HC Leipzig
Nele Kurzke, Janine Fleischer; Pauline Uhlmann (2), Lara Seidel, Juliane Peter (2), Alina Gaubatz (2), Hanna Ferber-Rahnhöfer (3), Sophie Pickrodt (2), Sharleen Greschner (3), Joanna Granicka (4), Lilly Glimm (2), Lara Tauchmann (4), Lisa Lammich (1)
Füchse Berlin
Natalia Krupa, Ela Szott; Valeria Isabel Martin Negrin (1), Farrelle Alicia Njinkeu (1), Lara Sophie Fichtner (7), Kristina Fodjo (1), Lucy Gündel (4), Angela Cappellaro (3), Jonna Schaube (1), Alissa Katarina Werle, Leoni Baßiner (2), Linea-Sophie Höbbel (3), Michelle Stefes (3)
Siebenmeter
HCL 0/2; Füchse 2/6
Strafminuten
HCL 8 + Disqualifikation 63‘; Füchse 6
Zuschauer 365



Joanna Granicka, Juliane Peter, Lisa Lammich und Sophie Pickrodt beim Wurf (von oben), Fotos Robby Kunze