Handball-Club Leipzig

Die Handballerinnen des HC Leipzig haben sich in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen mit einem weiteren Erfolgserlebnis in die nächste Länderspielpause verabschiedet. Die Leipzigerinnen feierten in der heimischen Brüderhalle vor über 600 begeisterten Zuschauern einen deutlich 27:17-Sieg (15:10) gegen den HSV Solingen-Gräfrath 76. Nach dem fünften Sieg im fünften Spiel belegt das HCL-Team weiter den dritten Tabellenplatz hinter den ebenfalls verlustpunktfreien Teams der TG Nürtingen und der Füchse Berlin. 

„Ausschlaggebend für den Sieg waren diesmal die gute Abwehr und eine gute Torhüterleistung“, sagte HCL-Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel: „Mit nur 17 Gegentoren können wir wirklich sehr zufrieden sein.“

Erst Nervosität, dann kommt der Spielfluss

In den ersten elf Minuten hatten die Gastgeberinnen allerdings einige Probleme und liefen einem Rückstand hinterher. Dann kamen sie besser ins Spiel und gingen durch den Treffer von Hanna Ferber-Rahnhöfer zum 6:5 (14. Minute) erstmals in Führung. Das Duell gegen den Vorjahresfünften blieb aber zunächst weiter spannend. Die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit gehörten dann den Gastgeberinnen, die sich bis zum Halbzeitpfiff mit einem 5:0-Lauf von 10:10 auf 15:10 absetzen konnten.

Diesen Vorsprung konnten die Leipzigerinnen nach dem Seitenwechsel schrittweise ausbauen – auch weil Torhüterin Nele Kurzke mit elf erfolgreichen Paraden einen echten Sahnetag erwischt hatte. Im Angriff belohnten sich die Gastgeberinnen immer wieder mit schön herausgespielten Toren. In der Schlussphase schraubten sie das Ergebnis mit einem 3:0-Lauf auf einen Zehn-Tore-Vorsprung. Dass der Sieg auch diesmal eine echte Teamleistung war, zeigt ein Blick auf die Verteilung der Treffer. Erfolgreichste Werferinnen waren diesmal Alina Gaubatz und Laura-Sophie Klocke mit jeweils vier Toren. Fast alle Feldspielerinnen konnten mindestens einen Treffer beisteuern.

„Solingen ist gut ins Spiel gekommen. Wir haben in der Anfangsaufstellung einiges geändert. Da war bei den Mädels noch ein bisschen Nervosität zu spüren. Dann sind wir aber besser ins Spiel gekommen und konnten die größere Breite in unserem Kader und unsere Fitness ausspielen“, erklärt der HCL-Coach, der seine Spielerinnen nach der Partie in eine „ruhigere Trainingswoche“ entließ. „Einige waren in dieser Woche etwas angeschlagen, einige starten mit dem Studium. Da wird es in dieser Woche bei uns etwas ruhiger.“

Nach der bevorstehenden Länderspielpause ist das HCL-Team am 25. Oktober (Anwurf: 18 Uhr) zu Gast beim Bundesliga-Absteiger TSV Bayer 04 Leverkusen, bevor am 02. November (Anwurf: 16 Uhr) das nächste Heimspiel gegen den ESV 1927 Regensburg ansteht.

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

HC Leipzig
Nele Kurzke (11 Paraden), Janin Fleischer; Lara Seidel (1), Jana Walther (2/1 Tore), Kim Angelina Lang (2), Alina Gaubatz (4), Laura-Sophie Klocke (4), Hanna Ferber-Rahnhöfer (2), Sharleen Greschner, Lilly Glimm (3), Lisa Lammich (2), Marlene Tucholke (2), Lara Tauchmann (1), Wiebke Meyer (3), Pauline Uhlmann (1)

Siebenmeter
HCL 1/2; Solingen 4/6

Strafminuten
HCL 12; Solingen 2

Zuschauer: 612

Dank einer starken zweiten Halbzeit haben die Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen auch ihr drittes Saisonspiel gewonnen. Gegen den SV Werder Bremen feierten sie einen 31:27-Sieg (13:15). „Wir haben gut angefangen, haben dann aber im Verlauf der ersten Halbzeit zu viele Fehlwürfe und technische Fehler eingestreut. Bremen hat das gut genutzt“, sagte HCL-Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel: „Nach der Pause haben wir uns dann wieder auf unser Spiel besonnen, diszipliniert gespielt und die Bremer Fehler konsequent genutzt.“ 

Rückstand zur Pause

Von Beginn an entwickelte sich ein spannendes Duell, in dem vor allem die Abwehrreihen dominierten. Mitte der ersten Halbzeit, als sich die Leipzigerinnen auf 9:6 absetzen konnten, schien es, als würde das Spiel seinen erhofften Verlauf nehmen – zumindest aus Leipziger Sicht. Dann häuften sich allerdings Fehlwürfe und technische Fehler in der Offensive, die die mutig spielenden Bremerinnen zu schnellen eigenen Treffern nutzten. Hinzu kamen in dieser Phase auch noch Wurfpech mit fünf Pfosten- und Lattentreffer. So verkündete die Anzeigetafel in der 27. Minute einen 11:12-Rückstand. Zur Halbzeit lagen die Gastgeberinnen dann sogar 13:15 zurück.

Starker Zwischenspurt

Nach dem Seitenwechsel besannen sich die Leipzigerinnen wieder auf ihre starke Defensive und ihr schnelles Tempospiel – mit Erfolg. Beim Stand von 15:17 gelangen den Gastgeberinnen – angefeuert von mehr als 400 Fans – vier Treffer in Folge. Das war der Auftakt eines starken Zwischenspurts, mit dem das HCL-Team die Grundlage für den Sieg legte. Weil auch Torhüterin Janin Fleischer einige gute Paraden zeigte und die Chancen in der Offensive besser genutzt wurden, bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung auf sechs Tore aus (26:20, 49. Minute). Am Ende geriet der Erfolg nicht mehr in Gefahr.

„Entscheidend war für uns der gute Start in die zweite Halbzeit. Da haben wir in der Abwehr wirklich gut gestanden und unser Tempo ausgespielt“, freute sich Kapitänin Pauline Uhlmann, die gemeinsam mit Lisa Lammich und Lara Tauchmann (jeweils fünf Tore) die erfolgreichste Werferin des Teams war: „Bremen war für uns der erste richtige Gradmesser der Saison, das hat man auf dem Parkett deutlich gesehen. Mit dem Saisonstart können wir zufrieden sein. Jetzt haben wir uns zwei freie Wochen verdient.“

Mit dem dritten Sieg im dritten Saisonspiel verabschiedeten sich die HCL-Spielerinnen in die Länderspielpause. Das nächste schwere Spiel steht am 4. Oktober (Anwurf: 18 Uhr) beim bisher ebenfalls ungeschlagenen VfL Waiblingen an.

HC Leipzig
Nele Kurzke (3 Paraden), Janin Fleischer (5 Paraden); Lara Seidel, Jana Walther (4/3 Tore), Alina Gaubatz (3), Laura-Sophie Klocke (1), Hanna Ferber-Rahnhöfer (2), Sharleen Greschner, Lilly Glimm (1), Lisa Lammich (5), Marlene Tucholke (2), Lara Tauchmann (5), Wiebke Meyer (3), Pauline Uhlmann (5).

Siebenmeter
HCL 3/3; Bremen 4/4
Strafminuten
HCL 6; Bremen 8

Zuschauer: 411

Das war schon mal ein gelungener Auftakt: Die Handballerinnen des HC Leipzig haben sich zum Saisonauftakt der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen deutlich gegen den Aufsteiger HSG Freiburg durchgesetzt. In der heimischen Sporthalle Brüderstraße stand am Ende ein 33:20 (18:11)-Sieg.

„Ich bin zufrieden: zum einen, dass es endlich wieder losgeht, und zum anderen mit dem Spiel meiner Mannschaft“, sagte HCL-Trainer Erik Töpfer nach dem gelungenen Saisonauftakt, hat aber trotz des deutlichen Sieges noch einige Reserven bei seinen Spielerinnen gesehen: „Wir haben gute Kombinationen gezeigt, aber auch noch etliche Fehlversuche gehabt. Das können wir besser. Unser volles Potenzial wollen und müssen wir nächste Woche beim Auswärtsspiel in Rostock zeigen.“

Nach der ersten Führung läuft’s!

In den ersten Minuten hatten die Leipzigerinnen noch einige Probleme mit den selbstbewussten Gästen aus dem Schwarzwald. Diese waren schnell mit 2:0 in Führung gegangen, ehe Jana Walther nach knapp zwei Minuten den ersten HCL-Treffer der Saison erzielte. Die 18-Jährige war es auch, die in der sechsten Minute für den ersten Ausgleich sorgte (3:3). Es dauerte allerdings noch bis zur zehnten Minute, als Lilly Glimm die erste Führung für die Gastgeberinnen erzielte. Dann nahm das Spiel seinen auch von den Fans erhofften Verlauf. Die HCL-Spielerinnen konnten den Vorsprung schrittweise ausbauen – auch, weil Torhüterin Janine Fleischer einen echten Sahnetag erwischte. Am Ende steuerte die 21-Jährige insgesamt 17 Paraden zum Sieg bei. Bis zur Halbzeitpause erspielten sich die Gastgeberinnen einen komfortablen 18:11-Vorsprung.

Spielfreude pur

Nach dem Seitenwechsel ließ das HCL-Team den Gästen mit einer starken Defensive und erfolgreichem Tempospiel keine Chance. Alina Gaubatz sorgte mit ihrem Treffer zum 22:12 (34. Minute) erstmals für eine Zehn-Tore-Führung. Auch mit diesem deutlichen Vorsprung im Rücken zelebrierten die Leipzigerinnen weiterhin ihre große Spielfreude und bauten die Führung weiter aus – sehr zur Freude der Fans. Am Ende stand ein deutlicher 33:20-Erfolg. Erfolgreichste HCL-Werferin des Spiels war Jana Walther mit sechs Toren.

Am kommenden Samstag (6. September, Anwurf: 18.30 Uhr) muss das HCL-Team im ersten Auswärtsspiel der Saison beim nächsten Aufsteiger, dem Rostocker HC, antreten. Der musste sich zum  Saisonauftakt mit 21:36 (5:20) beim HC Rödertal geschlagen geben. 

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

HC Leipzig
Janine Fleischer (17 Paraden), Nele Kurzke; Pauline Uhlmann (3 Tore), Lara Seidel (4), Jana Walther (6), Alina Gaubatz (5), Laura-Sophie Klocke (2), Hanna Ferber-Rahnhöfer, Sharleen Greschner, Lilly Glimm (3), Lisa Lammich (1), Marlene Tucholke (3), Lara Tauchmann (4), Wiebke Meyer (2).

Freiburg
Leonie Kuntz (7 Paraden), Salumé Kuss (1 Parade); Hannah Person (1 Tor), Nele Emmenecker (2), Mira Fassbinder, Lena Ollesch (2), Saskia Probst (5), Julia von Kampen (1), Mart Walz, Laura Stiehler (1), Nelli Hautz (3), Simone Falk (2/2), Johanna Brennauer (2), Regina Veith (1).

Siebenmeter
HCL 0/1; Freiburg 2/2

Strafminuten
HCL 6; Freiburg 0

Zuschauer: 368

Die Zweitliga-Handballerinnen des HCL krönen den erfolgreichen Leipziger Spieltag mit einem souveränen und ungefährdeten 34:22-Heimsieg gegen den ESV 1927 Regensburg.

Im Vorspiel hatte bereits die A-Jugend ihr Viertelfinal-Rückspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen den Buxtehuder SV mit 33:27 gewonnen und steht damit im Halbfinale.
Die dritte Teilnahme in Folge an einem A-Jugend-Finale Four erkämpften mit Jana Walther, Laura Sophie Klocke, Lilly Glimm, Marlene Tucholke und Lisa Lammich gleich fünf Stammspielerinnen des Bundesligakaders, was Cheftrainer Erik Töpfer etwas die Beinfreiheit für das Spiel gegen die Eisenbahnerinnen nahm.

Was seine Mannschaft, ohne die Jugend, aufs Parkett brachte war sehenswert und unwiderstehlich. Regensburg ging zwar zweimal in Führung. Aber nach vier Minuten übernahm der HCL das Zepter. Ausgerechnet die wieder sehr stark haltende Nele Kurzke besorgte mit einem Weitwurf die erste Führung zum 3:2 in der vierten Minute. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Die Messestädterinnen zogen in den nächsten neun Minuten auf 12:3 davon. Sie spielten im Angriff wie aus einem Guss und hatten vor allem ein Abwehrbollwerk errichtet, mit dem die Gäste so nicht gerechnet hatten.
ESV-Trainer Bernhard Goldbach: „Wir waren in allen Belangen klar unterlegen. Es war nicht das was wir uns vorgenommen hatten. Wir hätten uns einen längeren Kampf gewünscht.“

Leipzig hielt zur Pause die Neun-Tore-Führung, baute diese im zweiten Durchgang sogar auf 15 Tore (28:13/41. Minute) aus. Regensburg konnte um die 50. Minute etwas verkürzen, ohne dem Spiel eine entscheidende Wende zu geben. Dafür war der HCL einfach zu stark.

HCL-Trainer Erik Töpfer: „Nach der anstrengenden Woche und ohne die A-Jugend im Training und heute im Spiel, denn wir mussten aufgrund des A-Jugend-Spiels die Belastung steuern und wollten kein Risiko eingehen, ist es schön wie es gelaufen ist. Es hätte auch anders laufen können, aber Regensburg hatte nicht die Qualität gezeigt, die sie sonst zeigen. Schließlich hatten wir im Hinspiel einen glücklichen Punkt mitgenommen. Bei uns war heute von Anfang an die Bereitschaft und das Engagement da, was wir uns gewünscht hatten. Jede Spielerinn hat gezeigt, was sie kann und dann kommt so eine starke Leistung heraus.“

Obwohl es eine geschlossenen Mannschaftsleistung war, ragten Nele Kurzke im Tor, Joanna Granicka mit 10 Toren, Hanna Ferber-Rahnhöfer mit exzellenter Abwehrarbeit und 6 Toren sowie Lara Seidel (Traumtor in den rechten oberen Winkel zum 19:11) und Lara Tauchmann mit je fünf Toren heraus. Und wieder wurde der zweite Tabellenplatz gegen siegreiche Rödertalbienen verteidigt.

HC Leipzig
Nele Kurzke (1 Tor/16 Paraden), Janine Fleischer (2 Paraden); Pauline Uhlmann (2), Lara Seidel (5), Jana Walther (1/1), Kim-Angelina Lang (2), Juliane Peter, Alina Gaubatz (2), Laura Sophie Klocke, Hanna Ferber-Rahnhöfer (6), Joanna Granicka (10/4), Lilly Glimm, Marlene Tucholke, Lara Tauchmann (5), Lisa Lammich

ESV Regensburg
Joelle Arno (9 Paraden), Ella Jaeschke (5 Paraden); Anika Neuer (1), Theresa Lettl (4), Julia Drachsler (1), Franziska Peter (5/1), Leni Goldbach, Sara Mustafic (1), Annalena Kessler, Caroline Härtl, Maxie-Leonie Fuhrmann, Julika Birnkammer (5), Sophia Peter (1), Hanna Mehlhaff (1), Carolin Hübner (2), Emma Seiler (1)

Siebenmeter
HCL 5/7; ESV 1/1
Strafminuten
HCL 6; ESV 6

Zuschauer 601

image

Joanna Granicka mit 10 Toren treffsicher

image 1

Starke Lara Seidel setzt sich durch

image 2

Lara Tauchmann besteht Trikotest

image 3

Fotos Robby Kunze (Titel: Hanna Ferber Rahnhöfer)

Mit einem überzeugenden 37:28-Erfolg, dem 11. Sieg in Folge, festigen die Handballerinnen des HC Leipzig ihren zweiten Platz in der zweiten Bundesliga.

Dabei war es erneut ein fast schon typischer HCL-Beginn. 0:1, 1:5 nach vier und 3:8 nach acht Minuten, zwangen Trainer Erik Töpfer zur frühen Auszeit. „Ich war enttäuscht über unsere Einstellung, wie wir das Spiel angehen. Wir wissen, dass wir immer voll da sein müssen, dass die Liga kein Selbstläufer ist. Das war heute jugendlicher Leichtsinn, nach dem Motto ‚die letzten Spiele liefen doch gut‘. Mir hat da die körperliche Präsenz gefehlt. Rosengarten hat das aber auch gut gemacht.“ Die Trainerworte zeigten Wirkung. Mit vier Toren in Folge gelang, zwischen der 10. und 12. Minute, der Anschluss zum 7:8. Pauline Uhlmann erzwang nach 17 Minuten den zwischenzeitlichen Ausgleich (9:9). Die nächsten 10 Minuten waren ausgeglichen. Die Gäste legten vor, Leipzig glich aus. Was die Luchse unbeeindruckt lies. Sie gingen erneut mit zwei Toren, von Ossenkopp und Lück, in Führung (14:12). Der folgende 4:0-Lauf durch Granicka, Uhlmann, Tucholke und Gaubatz brachte die 16:14-Halbzeitführung für die Sächsinnen.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Messestädterinnen, warum sie derzeit so erfolgreich sind. Die Abwehr arbeitete zuverlässig und im Angriff zündeten unsere Mädels, angetrieben von der überragenden Joanna Granicka (14 Tore), ein spektakuläres Feuerwerk. Vor allem mit schnellen Ballstafetten und intensiver Laufarbeit kamen sie immer wieder zu klaren Torchancen. Sehr zur Freude der 521 Zuschauer entwickelte sich ein schnelles und attraktives Spiel.

Gästetrainer Dubravko Prelcec verwies auf das Leipziger Tempo: „Wir wollten so lange es geht das Spiel offen halten, was etwa 15 Minuten gelang. Unser Ziel war über 60 Minuten soviel Tore wie möglich zu werfen. Wenn wir es gegen Leipzig mit diesem Tempo schaffen, selbst 28 Tore zu werfen, bin ich optimistisch, dass wir in den nächsten Spielen das auch schaffen werden. Meine Position war, alles unter zehn Toren Unterschied ist gut. Wir wußten was zu tun ist. Am Ende hatten wir nicht die Kraft und Leipzig hat eine gute Mannschaft.“

Beide Teams stehen kommenden Sonnabend vor schweren Auswärtsspielen. Die Luchse wollen bei der TG Nürtingen Punkte sammeln und der HCL beim Spitzenreiter Halle-Neustadt bestehen. Besonders das Mitteldeutsche Derby steht im Fokus des 24. Spieltages und wirft bereits seine Schatten voraus. „Wir müssen dort anders auftreten, das Spiel bestimmen, sowohl offensiv als auch defensiv und die Härte eines Derbys annehmen.“, so Cheftrainer Töpfer.

HC Leipzig
Nele Kurzke, Janine Fleischer; Pauline Uhlmann (2), Lara Seidel (3), Kim-Angelina Lang, Alina Gaubatz (3), Laura Klocke, Hanna Ferber-Rahnhöfer (3), Sophie Pickrodt (1), Joanna Granicka (14/7), Lilly Glimm (2), Marlene Tucholke (2), Lara Tauchmann (4), Lisa Lammich (3)

HL Buchholz 08-Rosengarten
Danique Troster, Anja Rossognoli; Finja Harms (1), Lene Marie Forsbach, Marla Sophie Mathwig (5/4), Minke van Katwijk (1), Lucia Kollmer (2), Jule Meisner, Lucy Saul, Meret Ossenkopp (3), Wiebke Meyer (3), Lin Elisabeth Lück (2), Selina Jopp (2), Nantke Ackmann (9)

Siebenmeter
HCL 7/8; HLR 4/4
Strafminuten
HCL 4; HLR 6

Zuschauer: 521

image 6

Lara Tauchmann mit starkem Comeback

image 7

Marlene Tucholke beim Wurf

image 8

Aufmerksame Abwehr…

image 9

…auf beiden Seiten

image 10

Fotos Robby Kunze (Titel: Joanna Granicka)

Mit ganz viel Energie und Herzblut gewinnen die Handballerinnen des HC Leipzig ihr Heimspiel gegen den Bundesliga-Absteiger HSG Bad Wildungen Vipers 41:30. Zum einen, weil sich nach zwei spielfreien Wochenenden alle auf dieses Match freuten und zum anderen, weil der Spieltag von der Leipziger Gruppe präsentiert wurde.

Nach ausgeglichenem Beginn und dem 3:3 in der siebenten Minute schaltete der HCL erstmal für drei Minuten auf Sparflamme und lies die Gäste auf 8:3 davonziehen. Trainer Erik Töpfer war gezwungen, mit Hilfe einer Auszeit, nachzujustieren. Tatsächlich dauerte es nur fünf Minuten bis unseren Mädels durch Hanna Ferber-Rahnhöfer, Marlene Tucholke, Lisa Lammich und Joanna Granicka der zwischenzeitliche Anschluss und nach zwei weiteren Minuten, durch Lara Seidel und Laura Klocke der 9:9-Ausgleich gelang. Der Bann war gebrochen. Leipzig spielte nunmehr druckvoll und zielstrebig. Man hatte sich auf die vorwiegend sehr offensive Gäste-Abwehr eingestellt und erzwang eine Vier-Tore-Führung zur Pause. Vor allem die Deckung und Nele Kurzke im Tor erwiesen sich als Grundpfeiler für den Umschwung.

Nach dem Wechsel erhörte sich die Dominanz der Messestädterinnen, die die sich bietenden großen Lücken in der gegnerischen Abwehr erkannten und leichtfüßig wie dynamisch nutzten. Die offensive Ausrichtung der Vipers verstanden die Seidel, Tucholke, Lammich und Granicka als Einladung zu unnachahmlichen Durchbrüchen. Schnell lagen die Töpfer-Schützlinge mit sechs (20:14/34. Minute), acht (24:16/40.), zehn (27:17/43.) sowie 11 Toren (35:24/53.) in Führung. Da die Abwehr souverän stand und auch Janine Fleischer sich im Tor auszeichnen konnte, hielt dieser Vorsprung bis zum Ende. Mit 41 Toren gelang sogar der Saison-Rekord. 475 Zuschauer gingen sehr zufrieden nach Hause.

Erik Töpfer verwies auf die ungewöhnliche Vorbereitung, die durch Auswahlverpflichtungen einiger sowie durch krankheitsbedingter Ausfälle, im kleinsten Kreis stattfand. „Deshalb hatte ich den schlechten Start erwartet. Ich habe viel Vertrauen in die Mannschaft, dass wir das positiv gestalten. Heute war es mir egal wie wir gewinnen, Hauptsache dass es am Ende reicht. Wie wir uns gegen den offensiven Gegner durchgesetzt haben war Klasse. Besonders Marlene Tucholke und Lara Seidel haben ihre körperlichen Vorraussetzungen gegen robuste Abwehrspielerinnen genutzt.“ Sein Kollege Peter Schildhammer verwies auf den Tabellenplatz des HCL: „Nicht umsonst sind sie Dritter. Wir wollten Leipzig offensiv herausfordern, was nicht gelang. Schlussendlich war der HCL besser.“

HC Leipzig
Nele Kurzke, Janine Fleischer; Pauline Uhlmann (1), Lara Seidel (9), Jana Walther (1), Kim-Angelina Lang, Juliane Peter (1), Alina Gaubatz (1), Laura Klocke (1), Hanna Ferber-Rahnhöfer (2), Sophie Pickrodt (1), Joanna Granicka (9/4), Lilly Glimm (2), Marlene Tucholke (8), Lisa Lammich (5)

HSG Bad Wildungen Vipers
Larissa Schutrups, Zoe Krueger; Alea Mattig (2), Farina Meyer (1), Nadia Bury, Hannah Berk (3), Julia Hertha (1), Sina Ulrich (1), Nina Strohmeier (1), Nele Wenzel (8), Melina Hahn (9/3), Vakare Damuleviciute, Fiona Adam (4/2)

Siebenmeter
HCL 4/4; HSG 5/5
Strafminuten
HCL 10; HSG 8

Zuschauer: 475

image

Pauline Uhlmann erfolgreich

image 1

Nele Kurzke erneut stark

image 2

Sophie Pickrodt im Wurf

image 3

Lisa Lammich setzt sich durch

image 4

Fotos Robby Kunze (Titel: Lara Seidel)

HC Leipzig – SV Werder Bremen 32:22 (15:13)

Am Ende erlebten 484 Zuschauer in der Brüderstraße einen souveräner Heimsieg gegen den SV Werder Bremen. Zehn Tore plus, 32 Tore erzielt und nur 22 Tore kassiert. Erneut war es eine gute Abwehrleistung, mit starken Torhüterinnen dahinter. Genau wie vom Trainer gefordert.

Nebenbei war es der siebente Sieg im siebenten Spiel des Jahres. Neben Spitzenreiter Halle-Neustadt haben die Leipzigerinnen in der zweiten Bundesliga 2025 ebenfalls eine weiße Weste.

Deshalb fand HCL-Cheftrainer Erik Töpfer lobende Worte: „Die Einstellung der Mädels war gut. Wir waren fokussiert, obwohl der kurzfristige verletzungsbedingte Ausfall von Lara Tauchmann, die zuletzt stark unterwegs war, uns beschäftigt hat. Da zeigt sich wieder die Qualität des Kaders. Durch unsere Schwächephase am Ende der ersten Halbzeit, mit hektischen Aktionen und zu vielen Fehlwürfen, kam Werder ran. Danach haben wir es wieder gut gemacht.“

Werder-Trainer Patrice Giron erkannte die souveräne Leistung des HCL an. „Uns fehlt momentan die Leichtigkeit. Der Tabellenplatz spielt in den Köpfen der Spielerinnen schon eine Rolle. Aber Leipzig hat es souverän gemacht. Sie arbeiten seit Jahren sehr gut mit ihren Talenten.“

Beiden Mannschaften unterliefen etliche technische Fehler, was auch dem hohen Tempo geschuldet war. Kaum Zeit zum Luft holen. Weder für Spielerinnen noch für die Zuschauer. Es ging hin und her. Tor auf Tor und Aktion um Aktion. Der HCL setzte sich nach Toren von Juliane Peter (2) und Kim-Angelina Lang in der 22. Minute mit 13:7 etwas ab, konnte den Vorsprung aber nicht ausbauen. Die Seiten wurden beim 15:13 gewechselt.

Die zweite Halbzeit gehörte vollends den Sächsinnen, die sich in den 30 Minuten auf das folgende Sachsenderby beim HC Rödertal einspielten. Erfolgreichste Werferinnen waren Elaine Rode für Werder mit acht Toren und Joanna Granicka mit sieben Treffern. Für die Zuschauer war es die fünftletzte Granicka-Gala in Leipzig.

Kommenden Sonnabend steigt um 18:30 Uhr in Großröhrsdorf das mit Spannung erwartete Sachsenderby gegen den HC Rödertal.

HC Leipzig
Nele Kurzke, Janine Fleischer; Paulin Uhlmann 2, Lara Seidel 2, Jana Walther 3/1, Kim-Angelina Lang 2, Juliane Peter 3, Alina Gaubatz, Laura Klocke, Hanna Ferber-Rahnhöfer 2, Sophie Pickrodt, Joanna Granicka 7/1, Lilly Glimm 3, Marlene Tucholke 5, Lisa Lammich 3

Werder Bremen
Yasmin Celina Friesen, Wioleta Pajak; Naomi Conze 3, Luca Marie Schumacher 1, Madita Probst 2, Meike Becker 1, Mathilda Häberle, Anna Lena Bergmann 3, Emma Ruwe, Benita Zemke, Chiara Thorn 1, Luise Albert 2, Mara Birk, Elaine Rode 8/3

Siebenmeter
HCL 2/5; SVW 3/3

Strafminuten
HCL 2; SVW 8

Zuschauer 484

image 6

Hanna Ferber-Rahnhöfer

image 7

Kim-Angelina Lang beim Wurf

image 8

Nele Kurzke starker Rückhalt

image 9

Jana Walther

image 10

Lisa Lammich setzt sich durch

image 11

Fotos Robby Kunze (Titel Sophie Pickrodt)

HC Leipzig – Bergischer HC 23:19 (10:12)

In der 2. Bundesliga schlagen die Frauen des HC Leipzig den Bergischen HC mit 23:19 und revanchieren sich in eigener Halle für die Hinspiel-Niederlage vom zweiten Spieltag.

Dieser Erfolg ist umso bemerkenswerter, weil die Blau-Gelben freiwillig auf Stammkräfte verzichteten und mit nur vier Wechselspielerinnen antraten. Zusammen mit den vier Offiziellen war ungewöhnlich viel Platz auf der Bank. Die A-Jugend gewann derweil in der Meisterrunde der Jugendbundesliga bei der SG Schozach-Bottwartal mit 37:19, qualifiziert sich damit für das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft. Im abschließenden Spiel bei Borussia Dortmund geht es um den Gruppensieg.

Zurück zur Frauenmannschaft: Dass es am Ende ein ungefährdeter Heimsieg geworden ist, lag an der deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit. Nach den mäßigen ersten 30 Minuten mit großen Lücken im Abwehrverbund und vor allem einer ungenügenden Chancenverwertung, was unseren Mädels in der Pause einen Einlauf von Trainer Erik Töpfer einbrachte, ging ein Ruck durch die Mannschaft. Töpfer: „Zu Beginn konnten wir die besprochenen Sachen nicht umsetzen. Gegen ebenfalls ersatzgeschwächte Gäste haben wir zuviele falsche Entscheidungen getroffen, zu oft klein gegen klein gespielt und uns beim Abschluss zu viele Gedanken gemacht.“ Die Wende im Spiel gelang ausgerechnet in doppelter Unterzahl, beim Stand von 10:12. Der BHC erspielte sich eine Torchance am Kreis, die nur durch ein Foul von Hanna Ferber-Rahnhöfer verhindert wurde. Konsequenz: Strafwurf für die Gäste und Zeitstrafe gegen Ferber-Rahnhöfer. Leipzigs Sportlerin des Jahres 2024 Nele Kurzke hält den Siebenmeter von Djazzmin Trabelsi und wird aufgrund ihrer überbordenden Freude mit einer Zeitstrafe belegt. Eine kuriose Entscheidung. In doppelter Unterzahl gelingt Juliane Peter der Anschluss. Der nächste Siebenmeter der Gäste gegen Janine Fleischer landet am Pfosten. Alina Gaubatz gleicht zum 12:12 aus, Joanna Granicka erzielt die Führung und die doppelte Lara Tauchmann erhöht auf 15:12. Das alles innerhalb von sieben Minuten. Getragen von den euphorischen Fans bringen unsere Mädels das Spiel sicher nach Hause.

Der HCL hat sich den Sieg mit einer tadellosen kämpferischen Einstellung, mit einer starken Deckung, aus der Sophie Pickrodt herausragte sowie mit einer souveränen Nele Kurzke verdient.

HC Leipzig
Nele Kurzke, Janine Fleischer; Pauline Uhlmann (1), Lara Seidel (3), Kim Angelina Lang (1), Juliane Peter (2), Alina Gaubatz (2), Hanna Ferber-Rahnhöfer (2), Sophie Pickrodt, Joanna Granicka (7/5), Lara Tauchmann (5)

Bergischer HC
Natascha Krückemeier, Lena Zakszewski; Leonie Kockel (3), Henriette Clauberg (5/3), Franziska Thomas (3), Lucy Krahwinkel (2), Djazzmin Trabelsi (1/1), Vesna Tolic, Johanna Stockschläder (1), Lea Friederike Albers (4), Yara Vlaswinkel, Lea Liebetrau

Siebenmeter
HCL 5/7; BHC 4/6
Strafminuten
HCL 4; BHC 8

Zuschauer 533

image

Nele Kurzke in Aktion

image 1

Lara Tauchmann setzt sich durch

image 3

Pauline Uhlmann erfolgreich

image 4

Fotos Robby Kunze (Titel Sophie Pickrodt und Hannah Ferber-Rahnhöfer)

image 2

Auch im zweiten Spiel des Jahres erzielten die Erik-Töpfer-Schützlinge einen überzeugenden Heimerfolg.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und vergeblichen Angriffsbemühungen, die die Bretzenheimer allerdings souverän verteidigten, musste der HC Leipzig einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen. Marlene Tucholke, Hanna Ferber-Rahnhöfer und schließlich Joanna Granicka von der Sieben-Meter-Linie schafften die erste Führung in der sechsten Minute (3:2). Mainz-Bretzenheim blieb hartnäckig dran und schaffte immer wieder den Ausgleich, zuletzt zum 7:7 nach einer viertel Stunde. Danach drehten die Messestädterinnen so richtig auf und brachten mit einem Sechs-Tore-Lauf und dem 13:7 in der 25. Minute eine deutliche Distanz zwischen sich und den Gästen. Mit 18:13 wurden die Seiten gewechselt.

Auch in der zweiten Halbzeit spielten die Leipzigerinnen zielstrebig, dynamisch und erfolgreich. Nach 43 Minuten waren beim 26:14 die Messen gelesen. Konzentriert und seriös spielte der HCL zu Ende und konnte einen Sieg mit 12 Toren Unterschied verbuchen. 11 der 16 Leipziger Spielerinnen trugen sich in die Torschützinnenliste ein, was die Breite des Kaders eindrucksvoll bestätigt. Zum positiven Ergebnis trugen auch alle anderen bei. Nele und Nine (Kurzke und Fleischer) hielten viele Bälle und Juliane Peter, Alina Gaubatz sowie Sophie Pickrodt arbeiteten in der Abwehr bravourös.

Ein zufriedener Leipziger Trainer Erik Töpfer resümierte in der Pressekonferenz: „Nach der guten zweiten Halbzeit gegen Lintfort wollten wir heute von Anfang an ordentlich performen.
Weshalb ich auf die eingespielte Formation zurückgegriffen haben. Das gibt den Mädels die nötige Sicherheit. Nach der überzeugenden Trainingswoche hatte ich vor dem Spiel ein gutes Gefühl. Schließlich haben wir unser Tempospiel durchgebracht und am Ende konnten wir noch einiges probieren. Unsere Stärke ist das Team, was auch an den vielen Torschützinnen zu sehen ist. Alle hatten es verdient zu spielen. Technische Fehler unterlaufen uns immer noch viel zu viele. Diese passieren vor allem durch schlechtes Timing. Daran arbeiten wir im Training.“

Katrin Schneider, Cheftrainerin der TSG Mainz-Bretzenheim, ärgerte sich über die Höhe der Niederlage: „Der HCL ist zu Hause eine Hausnummer. Trotzdem war die Niederlage am Ende zu hoch, denn wir haben vor allem in der ersten Halbzeit relativ gut gespielt, vor allem in der Abwehr. Am Ende fehlte uns die Überzeugung. Einiges war heute gut, einiges nicht so gut. Wir werden die guten Dinge festhalten und versuchen diese ins nächste Heimspiel mitzunehmen.“

HC Leipzig
Nele Kurzke, Janine Fleischer; Pauline Uhlmann (2), Lara Seidel (2), Jana Walther (4), Kim Angelina Lang (2), Juliane Peter, Alina Gaubatz, Laura Klocke (2), Hanna Ferber-Rahnhöfer (4), Sophie Pickrodt, Joanna Granicka (7/4), Lilly Glimm (3), Marlene Tucholke (3), Lara Tauchmann (1), Lisa Lammich (3)

TSG Bretzenheim
Lisa Fahnenbruck, Aurora Kryeziu; Lisa Noack (4), Jana Vogt (1), Carina Gangel (5), Josefine Schneiders (2), Linda Bach, Lea Helle (2), Anne Thierfelder, Lisa Korth, Julie Jacobs (5), Sarah Kohrt, Antonia Hölzer (2), Carolin Hahn

Siebenmeter
HCL 4/5; TSG 1/3
Strafminuten
HCL 6; TSG 6

Zuschauer 406

image 5

Jana Walther im Konter

image 6

Kim-Angelina Lang unter Bedrängnis

image 7

Lara Tauchmann beim Wurf

Fotos Robby Kunze (Titel: Hanna Ferber-Rahnhöfer)

HC Leipzig – TuS Lintfort 37:28 (15:15)

Der Start ins neue Jahr ist den Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Bundesliga mit einem am Ende deutlichen 37:28-Erfolg gelungen.

Die Erik-Töpfer-Schützlinge mussten sich die zwei Punkte dennoch hart erarbeiten. Nach gutem Beginn und einer sicheren 6:3-Führung nach sieben Minuten, bekam das Spiel der Messestädterinnen einen Riss und die Gäste aus Lintfort drehten mit einem 5:0-Lauf das Spiel komplett. Sie führten in der 19. Minute mit 8:6, was Trainer Töpfer zu einer Auszeit zwang. Danach fanden unsere Mädels wieder Lösungen im Angriff und glichen nach exakt 20 Minuten, nach den Toren von Alina Gaubatz und zweimal Marlene Tucholke und einem Treffer von Jana Willing für den TuS, zum 9:9 aus. Anschließend erlebten die Zuschauer bis zur Pause eine Art Nicht-Angriffs-Pakt. Will heißen: die Ballführenden auf beiden Seiten wurden nicht angegriffen, sondern beim Torewerfen beobachtet. Jeder Angriff endete bis zum Seitenwechsel mit einem Tor und es ging mit einem gerechten 15:15 in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn drehten die Lammich, Walther, Ferber-Rahnhöfer, Tauchmann, Tucholke so richtig auf und warfen eine beruhigende Vier-Tore-Führung (20:16/35. Minute) heraus. Das gab dem Spiel der Leipzigerinnen die nötige Sicherheit. Es wurde schnell, sicher und sehenswert kombiniert. Die Anspiele kamen, auch unter Bedrängnis, an und wurden durch Hanna Ferber-Rahnhöfer am Kreis (spektakulär, beste Spielerin) oder von den Außen Jana Walther (6 Tore) und Lilly Glimm (4 Tore) sicher verwertet. Die Abwehr funktionierte deutlich besser und wenn die Lücke zu groß war, war zumeist Janine Fleischer auf dem Posten, die viele Würfe der Gäste entschärfte. Insgesamt eine gute Mannschaftsleistung. Den Sieg haben sich die HCL-Mädels mit einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit verdient.

Das sah auch HCL-Cheftrainer Erik Töpfer so: „Wir haben uns in der 2. Halbzeit in allen Bereichen gesteigert. Besonders im Eins gegen Eins sowie im Kreisläuferspiel konnten wir Akzente setzen. Wir haben unsere Basics durchgebracht.“ Bettina Grenz-Klein, dienstälteste Trainerin der 2. Liga, ärgerte sich über die Höhe der Niederlage: „Wir wollten die erfolgreiche Spielweise, mit wenigen technischen Fehlern und einer guten Wurfeffektivität, die wir in Mainz zeigten, wiederholen. Das ist heute nicht gelungen. Wir sind schlecht in die zweite Halbzeit gekommen und waren nicht in der Lage das zu korrigieren. Besonders im Eins gegen Eins hatten wir einige Schwächen.“

Am kommenden Sonntag empfängt der HC Leipzig den Aufsteiger TSG 1848 Mainz-Bretzenheim.

HC Leipzig
Nele Kurzke, Janine Fleischer; Pauline Uhlmann (2), Lara Seidel, Jana Walther (6/1), Kim Angelina Lang (3), Juliane Peter, Alina Gaubatz (3), Laura Klocke, Hanna Ferber-Rahnhöfer (4), Sophie Pickrodt (1), Joanna Granicka, Lilly Glimm (4), Marlene Tucholke (5), Lara Tauchmann (5), Lisa Lammich (4)

TuS Lintfort
Laura Graef; Michelle Breitbarth, Sidney Lupisella, Eline Veltrop (4/3), Lynn Joulie Broders, Jule Samplonius (5), Julia Maria Faßbender (1), Nathalie Julie Corsten (1), Milica Vlahovic, Nyah Metz (3), Jana Willing (5), Svenja Rottwinkel (3), Sophia Bücker (2), Insa Weisz (4)

Siebenmeter
HCL 1/3; TuS 3/4
Strafminuten
HCL 8; TuS 6

Zuschauer 385

image

Lara Tauchmann nicht zu stoppen

image 1

Hanna Ferber-Rahnhöfer im Wurf

image 2

Jana Walther beim Strafwurf

image 4

Lilly Glimm erfolgreich

image 3

Fotos: Robby Kunze (Titel Hanna Ferber-Rahnhöfer)