Handball-Club Leipzig

Der HC Leipzig verteidigt in der zweiten Handball-Bundesliga mit einem 30:25-Heimerfolg über den TuS Lintfort den dritten Tabellenplatz.

Am Ende war es ein hart erkämpfter Arbeitssieg über einen wehrhaften Gegner, der trotz personeller Besetzungsprobleme den Sächsinnen bis zum Schluss alles abverlangte. 

Zu Beginn spielten die Gäste sehr konzentriert, hatten sich gut auf den Gegner eingestellt, führten mehrfach mit zwei Toren und waren bis zur 25. Minute gleichwertig. Unseren Mädels unterliefen in der Anfangsphasen erneut zu viele technische Fehler. Ungenaue Würfe spielten den Lintforterinnen in die Karten. Prudence Kinlend erzielte nach 23 Minuten die letzte Gästeführung (13:14), bevor Joanna Granicka mit einem Doppelschlag die HCL-Führung zum 15:14 besorgte, die dann Marlene Tucholke und Pauline Uhlmann innerhalb von 30 Sekunden zur 17:14-Halbzeitführung veredelten.  

Im zweiten Durchgang hatte sich das Bild komplett verändert. Der HC Leipzig spielte schnell und druckvoll. Mit einigen sehenswerten Kombinationen kamen die Sharleen Greschner, Pauline Uhlmann und Laura Klocke zu freien Würfen und bauten den Vorsprung auf sechs Tore aus (22:16/39. Minute). Patricia Nikolic und Lara Seidel erhöhten sogar auf sieben Tore (23:16 und 24:17). Ab Minute 45 gab es im Leipzig-Spiel einen Bruch. Technische Fehler und eine löchrige Abwehr ließ die 460 Zuschauer verzweifeln und ermöglichte dem TuS Lintfort einen 4:0-Lauf zum 25:22. Zum Glück wurden die folgenden Angriffe wieder erfolgreich abgeschlossen, sodass der Vorsprung bei konstant drei Toren gehalten werden konnte. Erst die offene Abwehr der Gäste in den Schlussminuten nutzte Patricia Nikolic mit zwei sehenswerten Durchbrüchen zum 30:25 Endstand.

HCL-Cheftrainer Erik Töpfer sprach von einem verdienten Erfolg und betonte: „Wir haben heute Qualität und Charakter gezeigt, nachdem wir in der letzten Woche intern nochmal unsere Ziele definiert haben, wo wir hin wollen." Bettina Grenz-Klein vom TuS Lintfort verwies auf die besonderen Umstände: „Mit nur vier (Feld-) Spielerinnen auf der Bank lagen wir irgendwann folgerichtig im Rückstand. Das war schwer aufzuholen. Wir konzentrieren uns nun auf das Schlüssel-Spiel gegen Freiburg. Die Saison ist speziell, da gefühlt nur Platz eins bis drei nichts mit dem Abstieg zu tun haben."

HC Leipzig

Elia Garcia Canabate, Nele Kurzke, Janine Fleischer; Pauline Uhlmann (8), Lara Seidel (1), Julia Weise, Patricia Nikolic (5), Jennifer Hofmann, Emely Theilig (2), Alina Gaubatz (1), Laura Klocke (2), Jenny Illge (1), Sharleen Greschner (2), Joanna Granicka (5/3), Marlene Tucholke (3)

TuS Lintfort

Nora Kothen, Laura Graef; Michelle Breitbarth, Prudence Kinlend (4), Sidney Lupisella, Jule Samplonius (2), Dana Gruner (2) Maxime Drent (8/5), Fenna Muilenburg, Jana Willing (6), Sophia Bücker (1), Insa Weisz (2)

Siebenmeter 

HCL 3/4; TuS 5/6

Strafminuten 

HCL 8; TuS 6

Zuschauer 460

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HC Leipzig II - HC Burgenland 34:25 (15:16)

 

Im Spitzenspiel der Mitteldeutschen Oberliga gewann das Juniorteam des HCL gegen den bisherigen Tabellenführer HC Burgenland vor einer beeindruckenden Kulisse in der Brüderstraße mit 34:25 und übernahm damit selbst die Tabellenführung

 

Ein weiterer Schritt zum angestrebten Meistertitel in der Mitteldeutschen Oberliga und dem Aufstieg in die 3. Liga.

 

Die erste Spielhälfte verlief nahezu ausgeglichen. Die Führung wechselte ständig zwischen beiden Teams. Nichts ungewöhnliches für ein Spitzenspiel. Und so ging es mit einem 16:15 für den HC Burgenland in die Halbzeit.

 

Der HCL kam dann aber nach der Pause besser in Spiel und konnte dem Tabellenführer mit einem 10:2-Lauf bis zur 43. Spielminute den Zahn ziehen. Danach brachte das Team von Trainer Tim Unger das Spiel ungefährdet nach Hause.

 

Und konnte sich im Anschluss von den zahlreichen Zuschauern in der Brüderstraße für die soeben errungene Tabellenführung zu Recht feiern lassen.

 

HC Leipzig II: Janine Fleischer, Anne Bernhardt; Emma Gutseel, Leonie Rauschenbach, Svenja Graebling, Jessica Wronna (2), Clara Marina Kenntner (1), Elisabeth Eckardt (3), Annemarie Möller (3), Jana Walther (3), Marlene Berg (1), Lara Seidel, Laura Klocke (5), Lisa Lammich (4), Lilly Glimm (8), Jenny Illge (4).

 

Am Samstag, 02. März steht bereits das nächste Spiel beim VfL Meißen an. Insgesamt sind noch 6 Spiele (mit 4 Heimspielen) zu spielen, bevor am 14. April zu Hause das Saisonfinale gegen den SV Aufbau Altenburg ansteht.

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HC Leipzig – Görlitzer HC 42:21 (18:13)


Nach dem Auswärtsspiel am Feiertag beim Tabellendritten Frankfurter HC und dem 28:28 Unentschieden und der damit verbundenen Herbstmeisterschaft stand für das Team von Trainer Tim Modrzynski bereits am Sonntag das Spiel gegen den Görlitzer HC an.

Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit und ohne einige Stammspielerinnen ging es aber bereits mit einem 18:13 Vorsprung in die Halbzeitpause.

Danach ging ein Ruck durch die Mannschaft und die Gegnerinnen konnten dem Spielfluss des HCL wenig entgegensetzen. Tor um Tor konnte der Vorsprung ausgebaut werden. Und dass, obwohl das Trainerteam munter durchwechselte. So stand am Ende ein klarer 42:21 Erfolg auf der Anzeigentafel.

Damit verteidigte der HC Leipzig die Tabellenführung zu Beginn der Rückrunde in der Regionalliga Nord-Ost.


HC Leipzig: Lea Heine, Vivien Lichtner; Linnea Radzeviciute (2), Charlotte Baum (7), Ashley-Marie Schikora (7), Luise Bergmann, Lydia Schürer (1), Lisa Lammich (8), Mila Bertkau (6), Nelly Gonschorek (4), Olivia Herrmann (2), Emily Ayleen Wipper (2), Jonna Birke (3).


Nach jetzt 10 Spielen belegt die Mannschaft des Trainerteams um Tim Modrzynski ungeschlagen mit 18:2 Punkten weiterhin Platz 1 der Tabelle, gefolgt vom Frankfurter HC mit 17:3 Punkten.

Nach einer kleinen Pause steht am 09.12.2023 das Auswärtsspiel bei Fortuna Neubrandenburg an. Das Hinspiel zu Beginn der Saison endete 27:17 für den HCL.

Danach gibt es am 16.12.2023 um 15.00 Uhr in der Sportoberschule das wohl entscheidende Spiel um den Gruppensieg gegen den Thüringer HC. Die Thüringerinnen belegen mit ausgetragenen 8 Spielen und 13:3 Punkten derzeit Platz 4 der Tabelle. Im Hinspiel gab es seinerzeit ein 27:27 Unentschieden.

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A-Jugend-Bundesliga weiblich

HC Leipzig – Frisch Auf Göppingen 37:30 (18:17)


Es gibt sie noch, die positiven Nachrichten über den HC Leipzig. Weil die Talente Wochenende für Wochenende ihr beachtliches Leistungsniveau unter Beweis stellen und eben auch positive Ergebnisse liefern.


So gewann das Juniorteam des HCL am Sonnabend das Nachbarschaftsduell der Oberliga gegen das Juniorteam des SV Halle-Neustadt mit 23:18 (8:9). Die Till-Unger-Schützlinge belegen derzeit mit 16:4 Punkten den zweiten Platz und sind dran am Spitzenreiter HC Burgenland (18:2).


Am Sonntag dann der großartige Auftritt der A-Jugend in der Jugendbundesliga gegen Frisch Auf Göppingen, der am Ende souverän mit 37:30 gewonnen wurde und den verlustpunktfreien Gruppensieg sicherte.


Trainer Jacob Dietrich war zurecht mit seinen Schützlingen sehr zufrieden, von denen einige bereits am Vortag entweder in der Zweiten Liga (Marlene Tucholke) oder in der Oberliga (Saskia Richter, Leoni Spott, Jessica Wronna, Nelly Gonschorek, Annemarie Möller, Marlene Freya Berg, Laura Klocke und Lilly Glimm) zum Einsatz kamen.


„Ich denke, wir haben ein temporeiches und intensives A-Jugendspiel gesehen. Göppingen hat eine sehr ausgeglichene Mannschaft, die auf jeder Position über viel Potential verfügt und dadurch die ganze Zeit am Drücker war. Dennoch haben wir verdient gewonnen und unseren Matchplan bis zum Ende durchgezogen. Auch wenn wir Mitte der ersten Halbzeit mit drei Toren hinten waren, haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und weiter an unsere Absprachen geglaubt. Das hat mir sehr imponiert und freut mich natürlich umso mehr.

Jetzt freuen wir uns auf die Hauptrunde, auf hoffentlich zwei weitere Heimspiele und wahrscheinlich tolle und namhafte Gegner. Wir schauen dann mal, was da so geht.

Heute dürfen die Mädels jedenfalls stolz auf ihre Leistung sein. Mit einer so jungen Mannschaft und 6:0 Punkten in die Hauptrunde zu kommen ist nicht selbstverständlich.“


HC Leipzig: Saskia Richter, Lea Heine; Leoni Spott, Jessica Wronna (4), Nelly Gonschorek (1), Pia Kastner (1), Annemarie Möller (1), Marlene Freya Berg (2), Laura Klocke (2), Lisa Lammich (8), Ashley-Marie Schikora, Lilly Glimm (7), Marlene Tucholke (8), Mila Bertkau (3).


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Die Handballerinnen des HC Leipzig haben das Ostderby der zweiten Bundesliga gegen die Füchse Berlin mit 24:23 gewonnen und zogen mit 5:7 Punkten mit den Berlinerinnen sowie mit der HSG Freiburg in der Tabelle gleich.

Was für ein Derby und was für ein erfolgreiches HCL-Wochenende!


525 erwartungsvolle Zuschauer sahen in der Sporthalle Brüderstraße ein spannendes und verrücktes Spiel. Zunächst souveräne Gäste, die ihr Programm in der ersten Halbzeit unbeirrt durchzogen. Die nach dem Seitenwechsel brutal effizient auf 19:13 erhöhten und das Spiel im Griff hatten. Da schienen die Sächsinnen bereits geschlagen. Sechs Tor Unterschied, zuletzt beim 14:20, waren ein kurzzeitiger Stimmungskiller. Außer beim zahlreichen Berliner Anhang, der seine Lieblinge feierte.


Das wollten weder unsere Mädels noch die Leipziger Fans auf sich sitzen lassen. So sprang der Funke von der Tribüne aufs Parkett und wieder zurück. Janine Fleischer überragte im Tor, hielt unhaltbare Bälle und brachte die Gäste zum verzweifeln. Die Angriffe wurden mutig und sehenswert ausgespielt, wie teilweise schon davor. Aber mit einem 5:0-Lauf zwischen der 40. und 48. Minute auch mit der nötigen Effizienz. Hanna Ferber-Rahnhöfer, glänzend von Marlene Tucholke am Kreis angespielt, erzielte den Ausgleich zum 21:21, die 22:21-Führung sowie eine Minute später die Vorentscheidung zum 24:21 in der letzten Spielminute.


Insgesamt ein verdienter Sieg unserer Mannschaft, die trotz der üblichen Fehler immer an sich glaubte und diesmal mit verbesserter Wurfquote, vor allem von Julia Weise, Patricia Nikolic und Hanna Ferber-Rahnhöfer (je 4 Tore), ein bereits verloren geglaubtes Spiel drehte.


Der Sieg war der krönende Abschluss eines sehr erfolgreichen Wochenendes für den HCL und dessen Nachwuchs. Die A-Jugend gewann das Bundesliga-Gruppenspiel beim HC Erlangen mit 34:31, die B-Jugend war in der Regionalliga Nordost zweimal erfolgreich, am Freitag mit 33:25 beim Görlitzer HC und am Sonntag gegen den TSV Rudow mit 26:18 sowie die C-Jugend, die gegen den BSV Sachsen Zwickau 26:17 gewann.


Max Berthold, Vizepräsident Sport: „Das war wirklich wichtig. Ich hoffe, die Mannschaft nimmt den Schwung mit. Dass alle Mannschaften ab der C-Jugend gewonnen haben ist schön. So kann es weiter gehen.“


Das Auswärtsspiel des 7. Spieltages wurde auf den 13.01.2024 verlegt.


Am 12.11.2023 empfängt der HC Leipzig den 1. FSV Mainz 05 zur gewohnten Zeit.


HC Leipzig


Elia Garcia Canabate, Janine Fleischer; Pauline Uhlmann (2), Lara Seidel (3/1), Leoni Spott, Julia Weise (4), Patricia Nikolic (4), Jennifer Hofmann, Emely Theilig (3), Alina Gaubatz (2), Hanna Ferber-Rahnhöfer (4), Jenny Illge (2), Sophie Pickrodt, Sharleen Greschner, Joanna Granicka, Marlene Tucholke


Füchse Berlin


Natalie Krupa, Ela Szott; Vesna Tolic, Farelle Alicia Njinkeu, Lara Sophi Fichtner (1), Linea-Sophie Höbbel (6), Lucy Gündel (5), Djazzmin Trabelsi, Tina Wagenlader (3), Angela Cappellaro, Isa Ternede (2), Leoni Baßiner (2), Michelle Stefes (4/1)


Siebenmeter


HCL 1/2; Füchse 1/2


Strafminuten

HCL 2; Füchse 4


Zuschauer 525