Trotz einer starken Aufholjagd in der zweiten Halbzeit haben die Handballerinnen des HC Leipzig in der Alsco Handball Bundesliga Frauen auch ihr drittes Saisonspiel verloren. Im Heimspiel gegen den VfL Oldenburg mussten sich die Leipzigerinnen im Sportcenter Markranstädt mit 24:28 (10:17) geschlagen geben. Erfolgreichste HCL-Werferin war Marlene Tucholke mit sechs Treffern. Bei den Oldenburgerinnen traf Nationalspielerin Jenny Behrend mit sieben Toren am häufigsten. 

„Wir haben erneut eine gute Abwehr gestellt, aber im Angriff wieder zu viel liegen gelassen“, sagte Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel und ergänzte: „Es war auf jeden Fall mehr drin, aber wir leisten uns noch zu viele Fehler. Uns fehlt in einigen Situationen noch die nötige Überzeugung und die innere Ruhe. Wir müssen einfach cleverer und stressresilienter werden. Aber das ist Teil unseres Prozesses, den wir weitergehen müssen.“ 

Erst gut mitgehalten, dann einige Fehler zu viel

Von Beginn an kämpften die Gastgeberinnen vor 677 Zuschauern um jeden Ball und konnten mit dem Europapokal-Teilnehmer aus Oldenburg mithalten. Vor allem in der Defensive hielten die Leipzigerinnen sehr gut dagegen. Allerdings scheiterten sie in der Offensive immer wieder an der Oldenburger Torhüterin Madita Kohorst, die im Laufe des Spiels insgesamt 17 Würfe hielt. Bis zum 10:13 (27. Minute) konnte das junge HCL-Team die Hoffnung auf den ersten Saisonsieg aufrechterhalten. Bis zur Halbzeitpause leisteten sich die Gastgeberinnen allerdings einige Fehler, die die routinierten Gäste zu vier Toren in Folge nutzten. So schien das Spiel angesichts eines 10:17-Rückstandes bereits zur Halbzeitpause entschieden. „Die letzten Minuten der ersten Halbzeit waren einfach ärgerlich, da haben wir uns einige Dummheiten geleistet, die Oldenburg gnadenlos genutzt hat. Wenn wir nur mit drei Toren Rückstand in die Halbzeitpause gegangenen wären, hätten wir das Spiel in der zweiten Halbzeit noch drehen können“, so Erik Töpfer.

Starke Aufholjagd mit großem Kampf

Nach dem Seitenwechsel legten die Leipzigerinnen dann aber los wie die Feuerwehr. Marlene Tucholke brachte mit drei Toren in Folge innerhalb weniger Minuten die Hoffnung wieder zurück. Dank einer starken Abwehr und Torhüterin Janine Fleischer, die ihr Team mit einigen guten Paraden im Spiel hielt, blieben die Gastgeberinnen in den ersten sieben Minuten der zweiten Halbzeit ohne Gegentor. Durch einige Fehler im Angriff verpassten sie es allerdings, den Rückstand weiter zu verkürzen. Angetrieben von den lautstarken Fans kämpften sie weiterhin um jeden Ball. In der Schlussphase wäre die leidenschaftliche Aufholjagd fast noch von Erfolg gekrönt gewesen. Mit drei Toren in Folge verkürzten die Leipzigerinnen den Rückstand noch einmal auf drei Tore (20:23/53. Minute) und zwangen den Oldenburger Trainer Niels Bötel zu einer Auszeit. In den Schlussminuten leisteten sich die Gastgeberinnen dann allerdings wieder einige Fehler in der Offensive – darunter ein verworfenen Siebenmeter – sodass am Ende eine 24:28-Niederlage stand. Trotz der dritten Niederlage im dritten Spiel hat das HCL-Team auch diesmal wieder deutlich gezeigt, dass es in der Bundesliga mithalten kann. 

Weiter geht es für die HCL-Handballerinnen am kommenden Samstag (19. September, Anwurf: 19 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen.

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

HC Leipzig

Janine Fleischer (7 Paraden), Aleksandra Orowicz (4); Marlene Tucholke (6/1), 

Sharleen Greschner (3), Pauline Uhlmann (3/1), Laura-Sophie Klocke (2), Lara Tauchmann (2), Jasmin Eckart (2), Emely Theilig (2), Kim Angelina Lang (1), Alina Gaubatz (1), Wiebke Meyer (1), Jana Walther (1/1), Lilly Glimm, Emma Niemann.

Siebenmeter:
HCL 3/5; Oldenburg 1/3

Strafminuten:
HCL 4; Oldenburg 2

Zuschauer: 677

Aller guten Dinge sind drei. Getreu diesem Motto gehen die Handballerinnen des HC Leipzig am Sonntag (13. September, Anwurf: 16 Uhr) in der Alsco Handball Bundesliga Frauen in das Heimspiel gegen den VfL Oldenburg im Sportcenter Markranstädt. Dabei wollen die Leipzigerinnen im dritten Saisonspiel den ersten Saisonsieg einfahren.

„Die Stimmung bei uns ist positiv. Natürlich haben wir uns über die Niederlage in Buxtehude geärgert, weil dort definitiv mehr drin war. Aber uns ist bewusst, dass wir mitten in einem Prozess stecken, der nicht von heute auf morgen abgeschlossen sein wird“, sagt Trainer Erik Töpfer. „Unsere Chancen sind ähnlich gut wie gegen Buxtehude. Wenn wir wie zuletzt in Buxtehude eine gute Abwehr stellen und unser Tempospiel verbessern, dann können wir Punkte sammeln. Wichtig ist, dass wir im Angriff die Effizienz erhöhen und abgezockter werden.“ Bis auf Lisa Lammich, die sich beim Spiel am vergangenen Samstag in Buxtehude eine Handverletzung zugezogen hat, sind alle Spielerinnen fit. 

30. Duell gegen Oldenburg

Der HC Leipzig und der VfL Oldenburg stehen sich zum 30. Mal in einem Pflichtspiel gegenüber. Von den bislang 29 ausgetragenen Partien konnten die Leipzigerinnen 16 gewinnen, zehn Duelle konnte Oldenburg für sich entscheiden. Drei Mal trennten sich beide Mannschaften Unentschieden.

Der VfL Oldenburg ist aus der 1. Bundesliga längst nicht mehr wegzudenken. Die Saison 2026/27 ist für die Mannschaft aus Niedersachsen, die sich in den vergangenen Jahren wieder in der oberen Tabellenhälfte etabliert hat, die 28. Spielzeit in Folge in der höchsten deutschen Spielklasse. Nach Platz fünf in der vergangenen Saison geht der viermalige DHB-Pokalsieger (2018, 2012, 2009, 1981) in dieser Spielzeit in der EHF European League an den Start. 

Wiedersehen mit Joanna Granicka

Die bekannteste Spielerin im Team von Trainer Niels Bötel ist Nationalspielerin Jenny Behrend. Die 30-jährige Rechtsaußen kehrte im vergangenen Sommer aus Ludwigsburg nach Oldenburg zurück, wo sie bereits von 2014 bis 2021spielte und den Durchbruch schaffte. Für Stabilität in der Defensive sorgt unter anderem Madita Kohorst, die zu den besten Torhüterinnen der Liga gehört. HCL-Fans und -Mannschaft dürfen sich in dem heutigen Spiel gegen Oldenburg auf ein Wiedersehen mit Joanna Granicka freuen. Die 22-jährige Rückraumspielerin aus Polen, die von 2022 bis 2025 das HCL-Trikot trug, war im letzten Sommer nach Oldenburg gewechselt. Hier war sie in der vergangenen Saison, ihrer ersten in der 1. Bundesliga, die erfolgreichste Werferin beim VfL. 

Aufgrund des um 14 Uhr stattfindenden Festumzuges des Markranstädter Kinderfestes ist die Zufahrt zum Sportcenter Markranstädt am Sonntag, den 13. September 2026, nicht bzw. nur äußerst eingeschränkt möglich. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die ausgewiesenen Ausweichparkplätze am Kulkwitzer See zu nutzen und von dort den ca. 10-minütigen Weg zum Sportcenter einzuplanen oder am besten öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. 

Fans, die das Team nicht live vor Ort im Sportcenter Markranstädt unterstützen können, können das Spiel des HC Leipzig gegen den VfL Oldenburg im Livestream von Sportdeutschland.TV (sporteurope.tv/hc-leipzig-frauen/hc-leipzig-frauen-vs-vfl-oldenburg-frauen /Pay per view: 5.90 Euro) oder auf Dyn (www.dyn.sport) verfolgen.

Lange Zeit haben sie an einer Überraschung geschnuppert, am Ende mussten sie sich dann aber doch geschlagen geben: Die Handballerinnen des HC Leipzig haben in der Alsco Handball Bundesliga Frauen ihr Auswärtsspiel beim Buxtehuder SV mit 23:26 (10:9) verloren. Erfolgreichste HCL-Werferin war Lara Tauchmann mit fünf Treffern. Bei den Gastgeberinnen traf Anika Hampel mit sechs Toren am häufigsten. Überragende Spielerin war allerdings Buxtehudes Torhüterin Nikki Van der Vorst, die mit 14 Paraden fast 50 Prozent der Würfe (48,3 Prozent) hielt.

„Am Ende waren es Nuancen, die das Spiel zu unseren Ungunsten entschieden haben. 

Wir haben gute Phasen im Spiel gehabt, mit einer guten Abwehr und einer guten Offensive. Leider haben wir es in der zweiten Halbzeit verpasst, weiter davonzuziehen. Am Ende haben wir zwei technische Fehler gemacht, die uns wehgetan haben“, sagte Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel und ergänzte: „Wir müssen einfach noch abgezockter werden. Wenn wir in einigen Phasen wacher gewesen wären, hätten wir das Spiel gewonnen. Jetzt gilt es, unseren Entwicklungsprozess für die nächsten Spiele fortzusetzen und uns von Wochenende zu Wochenende weiterzuentwickeln.“

Anfangsphase verschlafen, dann 13 Minuten ohne Gegentor

Die Leipzigerinnen benötigten ein paar Minuten, um vor über 1.200 Zuschauern im ersten Auswärtsspiel der Saison anzukommen. Nach einem 2:6-Negativlauf in der Anfangsphase kämpften sie sich aber zurück in die Partie – und wie. Dank einer bärenstarken Abwehr legten die Gäste eine tolle Aufholjagd auf’s Parkett und blieben die letzten 13 Minuten der ersten Halbzeit ohne Gegentor. Kapitänin Pauline Uhlmann sorgte in der 23. Minute erst für den 9:9-Ausgleich, und wenig später sogar für die erste Führung in dieser Saison zum 10:9. In der Offensive scheiterten die Leipzigerinnen in der Folge allerdings immer wieder an der überragenden Buxtehuder Torhüterin Nikki Van der Vorst und verpassten so die Chance, die Führung noch weiter auszubauen. So ging es mit der knappen 10:9-Führung in die Halbzeitpause.

Entscheidende Fehler in der Schlussphase

In der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, wobei der HCL immer ein Tor vorlegte und die Gastgeber ausgleichen konnten – bis zum 20:20 (46. Minute). Dann sorgten Jana Walther und Lara Tauchmann mit ihren Treffern zum 22:20 dafür, dass neun Minuten vor Schluss die Chance auf einen überraschenden Auswärtssieg groß war. Doch nach einigen technischen Fehlern und Fehlwürfen sowie vier schnellen Gegentoren in Folge, gingen die Leipzigerinnen mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die letzten Minuten des Spiels (22:24/56. Minute). Diesen Rückstand konnte das bis zum Schluss bravourös kämpfende HCL-Team nicht mehr aufholen. So stand am Ende eine 23:26-Niederlage.

Weiter geht es für die HCL-Handballerinnen am kommenden Sonntag (13. September, Anwurf: 16 Uhr) im Sportcenter Markranstädt mit dem Spiel gegen den VfL Oldenburg. Es wurden bereits über 600 Tickets verkauft.

HC Leipzig

Janine Fleischer (6 Paraden), Aleksandra Orowicz (1 Parade); Lara Tauchmann (5 Tore/0 Siebenmeter), Marlene Tucholke (4/1), Lisa Lammich (3), Wiebke Meyer (3), Emma Niemann (2), Jana Walther (2/1), Pauline Uhlmann (2/1), Laura-Sophie Klocke (1), Emely Theilig (1), Kim Angelina Lang, Jasmin Eckart, Alina Gaubatz, Sharleen Greschner, Lilly Glimm.

Siebenmeter
Buxtehude 6/7; HCL 3/3

Strafminuten
Buxtehude 4; HCL 10; 

Zuschauer: 1.216

Nach der Niederlage zum Auftakt gegen Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende, wartet auf die Handballerinnen des HC Leipzig am Samstag (5. September, Anwurf: 16 Uhr) nun das erste Auswärtsspiel der Saison in der Alsco Handball Bundesliga Frauen. Dann sind die Leipzigerinnen zu Gast beim Buxtehuder SV, der zum Saisonauftakt ebenfalls eine Niederlage kassierte (27:34 beim Thüringer HC). 

„Die Stimmung bei uns ist trotz der Niederlage gegen Dortmund positiv. Die Mädels haben in einigen Phasen gezeigt, dass wir in der Lage sind, mitzuspielen. Es gab allerdings auch Phasen, aus denen wir schnell lernen müssen“, sagt Trainer Erik Töpfer. Der ist am vergangenen Wochenende zum ersten Mal Vater geworden, steht aber beim Spiel im hohen Norden wieder am Spielfeldrand. „In Buxtehude hat sich im Sommer viel verändert - mit einem neuen Trainer und weiteren Neuzugängen. Als Heimmannschaft liegt die Favoritenrolle bei Buxtehude. Die spielen aus einer harten Abwehrreihe schnell nach vorne und wollen ‚einfache‘ Tore erzielen. Darauf müssen wir gefasst sein und schneller umschalten als im ersten Spiel. Wir müssen unsere Fehler weiter minimieren und konstant unsere Leistung abrufen.“

Ein echtes Traditionsduell

Das Aufeinandertreffen zwischen dem HC Leipzig und dem Buxtehuder SV ist ein echtes Traditionsduell. Beide Mannschaften stehen sich zum insgesamt 38. Mal in einem Pflichtspiel gegenüber. Von den bislang 37 Duellen konnten die Leipzigerinnen 24-mal gewinnen, 12-mal setzte sich Buxtehude durch. Ein Duell endete Unentschieden.

Der Buxtehuder SV gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Vereinen der Handball Bundesliga Frauen. Seit dem Aufstieg 1989 spielt der BSV ununterbrochen in der obersten deutschen Spielklasse. Mit dem neuen Trainer Jonas Schlender und fünf neuen Spielerinnen will das junge Team – gleich elf Spielerinnen sind unter 23 Jahren - in der kommenden Saison wieder den Sprung in die obere Tabellenhälfte schaffen. Mit Aida Mittag und Neuzugang Ruslana Litvinov hat Buxtehude zudem ebenfalls zwei frischgebackene U20-Weltmeisterinnen in seinen Reihen. 

Fans, die das Team nicht live vor Ort in Buxtehude unterstützen können, können das Spiel des HC Leipzig beim Buxtehuder SV im Livestream von Sportdeutschland.TV (sporteurope.tv/buxtehuder-sv-frauen/buxtehuder-sv-frauen-vs-hc-leipzig-frauen /Pay per view: 5.90 Euro) oder auf Dyn (www.dyn.sport) verfolgen.

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

Nach Laura Sophie Klocke im vergangenen Jahr wurden mit Jana Walther und Marlene Tucholke nun zwei weitere Spielerinnen des HC Leipzig in die Sportfördergruppe der Bundeswehr aufgenommen. Die beiden U20-Weltmeisterinnen beginnen Anfang September ihren freiwilligen Wehrdienst als Sportsoldatin bei der Bundeswehr und absolvieren direkt die Grundausbildung. Die Fördergruppe ist in Kooperation mit der Bundeswehr am Standort Warendorf bei Münster angesiedelt. Die Mitglieder der Sportfördergruppe werden bei der Bundeswehr eingestellt und erhalten eine Grundausbildung, die zeitlich mit den sportlichen Verpflichtungen der Athletinnen und Athleten vereinbart wird.

„Ich bin super dankbar für diese Gelegenheit und freue mich darauf, mich ein Jahr lang voll und ganz auf den Leistungssport und alles, was dazugehört, konzentrieren zu können. Ich habe mir schon lange gewünscht, mir nach dem Abitur die Zeit zu nehmen für das, was mir wirklich Spaß macht – und das ist das Handballspielen“, freut sich Marlene Tucholke. „Ich habe dadurch mehr Zeit, die Gegner vor den Spielen zu analysieren und mich nach dem vielen Training und den Spielen wieder zu regenerieren. So kann ich mich immer wieder voll auf das Training und die Spiele fokussieren, ohne zusätzlich für Klausuren lernen zu müssen.“

„Doppelbelastung der übrigen Spielerinnen verdient besondere Anerkennung“

Lars Lammich, der Geschäftsführer des HC Leipzig, sagt: „Die Sportförderung der Bundeswehr ist eine großartige Möglichkeit für unsere jungen Spielerinnen, den Leistungssport noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Dass gleich drei unserer Spielerinnen diesen Weg einschlagen können, freut uns deshalb sehr“, sagt der Geschäftsführer des HC Leipzig und ergänzt mit Blick auf die Doppelbelastung der Spielerinnen aus Leistungssport und Beruf: „Gleichzeitig müssen viele andere unserer Spielerinnen den Bundesligahandball mit Studium, Ausbildung oder Beruf vereinbaren. Sie trainieren morgens, arbeiten oder studieren tagsüber, und trainieren am Abend erneut auf höchstem Niveau. Am Wochenende fahren sie für die Spiele durch ganz Deutschland und kommen teilweise erst mitten in der Nacht wieder nach Hause. Diese Doppelbelastung verdient besondere Anerkennung – und generell mehr Unterstützung. Genau hier brauchen wir noch mehr Sponsoren und Partner. Jedes Sponsoring hilft uns, unseren Etat zu vergrößern und somit unsere Spielerinnen finanziell besser zu stellen. 

Darüber hinaus suchen wir Unternehmen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und unseren Spielerinnen beispielsweise durch flexible Arbeitsmodelle, Ausbildungs- oder Studienplätze sowie berufliche Perspektiven den Weg zu ebnen. Wer unsere Spielerinnen auch abseits des Spielfeldes unterstützt, investiert in ihre Zukunft und zugleich in die Zukunft des HC Leipzig. Unser Ziel ist es, allen Spielerinnen individuelle Möglichkeiten zu geben, Leistungssport und persönliche sowie berufliche Entwicklung miteinander zu verbinden.“

Nominierungen von Jana und Marlene für die Nationalmannschaft

Neben der Aufnahme in die Bundeswehr-Sportfördergruppe gab es für Jana Walther und Marlene Tucholke eine weitere gute Nachricht. Das HCL-Duo wurde von Bundestrainer Markus Gaugisch für den nächsten Lehrgang der DHB-Nationalmannschaft vom 21. bis 27. September in Großwallstadt nominiert. Neben zahlreichen Trainingseinheiten enthält der Lehrgang in Vorbereitung auf die Europameisterschaft in der Slowakei, Polen, Türkei, Tschechien und Rumänien (4. bis zum 20. Dezember) auch zwei Länderspiele in Spanien am 25. September und am 27. September in Granollers. Während Marlene Tucholke für die ersten drei Lehrgangs-Tage vorgesehen ist, ist Jana Walther auch für die beiden Länderspiele fest eingeplant. 

Dieser Auftakt hat Lust auf mehr gemacht: Auch wenn die Handballerinnen des HC Leipzig zum Auftakt der Alsco Handball Bundesliga Frauen gegen Borussia Dortmund am Ende chancenlos waren und sich mit 28:36 (13:21) geschlagen geben mussten, war es ein Auftritt, der Hoffnung macht. Die 1.100 Zuschauer im Sportcenter Markranstädt sahen eine leidenschaftlich kämpfende HCL-Mannschaft, die sich trotz des deutlichen Rückstandes in der zweiten Halbzeit gegen den amtierenden DHB-Pokalsieger und Deutschen Vizemeister nie hängen ließ, bis zum Schluss kämpfte und selbst einige gute Aktionen zeigte. Erfolgreichste HCL-Werferin war Marlene Tucholke mit sieben Treffern. Bei den Dortmunderinnen traf Ona Pena Vegue mit acht Toren am häufigsten.

„Es hat wahnsinnig Spaß gemacht, vor so einer Kulisse zu spielen. Ich hoffe, dass wir das auch in den nächsten Heimspielen genießen dürfen“, sagte Max Berthold nach dem Spiel und ergänzte: „Der BVB ist ein Spitzenteam, das hat man in einzelnen Situationen deutlich gesehen. Für mich waren die Umschaltmomente der größte Unterschied zwischen beiden Mannschaften. Da haben wir noch zu viele Gegentore bekommen.“ Der HCL-Vizepräsident vertrat Cheftrainer Erik Töpfer, der während des Spiels im Kreißsaal die Geburt seines ersten Kindes erwartete. Etwa vier Stunden nach der Partie erblickte der Sohn das Licht der Welt. Frau und Kind sind wohlauf.

In der Anfangsphase lieferten sich beide Mannschaften vor toller Kulisse in beeindruckender Atmosphäre ein spannendes Duell. Marlene Tucholke erzielte nach gut einer Minute den historischen ersten Erstliga-Treffer des HCL seit dem insolvenzbedingten Abstieg 2017 zum 1:1-Ausgleich. Auch in der Folgezeit hielten die jungen Gastgeberinnen mit den mit zahlreichen Nationalspielerinnen gespickten Dortmunderinnen mit. Bis zur elften Minute (5:5) war das Spiel ausgeglichen, dann setzten sich die favorisierten Gäste schrittweise ab, weil sie ihre Chancen effektiv nutzten, während bei den Leipzigerinnen der eine oder andere Wurf daneben ging. Vorentscheidend war die Phase zwischen der 21. und 28. Minute, als die Dortmunderinnen aus einer 12:9-Führung ein 20:11 machten. Dennoch ließen sich die Gastgeberinnen bei ihrem Erstliga-Comeback nicht hängen und behielten die Köpfe oben. Zur Halbzeit verkündete die Anzeigetafel ein 13:21.

Leidenschaft auf dem Feld und auf den Rängen

Auch nach dem Seitenwechsel zeigten die Leipzigerinnen ein gutes Spiel, konnten den Rückstand zwischenzeitlich sogar auf sechs Tore verkürzen. Dann zogen die Dortmunderinnen das Tempo wieder an und machten innerhalb kurzer Zeit aus einem 26:19 ein 30:19 (42. Minute). Doch trotz des deutlichen Rückstandes spielten Pauline Uhlmann und Co. weiter mit jeder Menge Leidenschaft und wurden dafür von den Fans lautstark gefeiert. In der Schlussphase konnten sie den Rückstand sogar noch verkürzen. Am Ende stand ein 28:36 und die Gewissheit, zumindest phasenweise mit dem großen Favoriten mitgehalten zu haben. „Wir waren als Trainerteam mit der Mannschaft sehr zufrieden. Zum einen konnten wir über Phasen mithalten und schönen Handball zeigen. Zum anderen hat die Mannschaft nie den Kopf hängen lassen und bis zum Ende gekämpft. Wir haben gezeigt, dass wir in der Lage sind, das Niveau, das man in der ersten Liga braucht, auf die Platte zu bringen. Jetzt geht es darum, die Fehler zu minimieren und mehr Konstanz in unser Spiel zu bekommen“, resümierte Max Berthold.

Spannende Anfangsphase, dann dominiert Dortmund

Weiter geht es für die HCL-Handballerinnen bereits am kommenden Samstag (5. September, Anwurf: 16 Uhr) mit dem ersten Auswärtsspiel der Bundesligasaison. Die Leipzigerinnen sind dann zu Gast beim Buxtehuder SV.

HC Leipzig
Aleksandra Orowicz (10 Paraden), Janine Fleischer; Marlene Tucholke (7 Tore/1 Siebenmeter), Laura-Sophie Klocke (3), Pauline Uhlmann (3/1), Emma Niemann (2), Wiebke Meyer (2), Lara Tauchmann (2), Kim Angelina Lang (2), Lisa Lammich (2), Sharleen Greschner (1), Jasmin Eckart (1), Lilly Glimm (1), Alina Gaubatz (1), Jana Walther (1/1), Emely Theilig.

Siebenmeter
HCL 4/5; Dortmund 4/7

Strafminuten
HCL 4; Dortmund 4

Zuschauer: 1.104

Kontinuität auf der Trainerposition: Der HC Leipzig hat den Vertrag mit Cheftrainer Erik Töpfer noch vor dem Start der Bundesliga-Saison vorzeitig bis zum Sommer 2029 verlängert. Damit setzt der Bundesliga-Aufsteiger auf der sportlichen Kommandobrücke bewusst auf Kontinuität und die gemeinsame Weiterentwicklung des eingeschlagenen Leipziger Weges.

Der HC Leipzig und Erik Töpfer gehen gemeinsam in die Zukunft. Der Cheftrainer hat seinen Vertrag beim Traditionsverein vorzeitig bis 2029 verlängert. Damit honoriert der HCL seine erfolgreiche Arbeit und schafft gleichzeitig frühzeitig Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Seit Töpfer die Verantwortung beim HC Leipzig übernommen hat, hat sich die Mannschaft kontinuierlich weiterentwickelt. In der vergangenen Saison führte der 29-Jährige das Team zum Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga. Nach zwei dritten Plätzen in den Jahren zuvor gelang damit die Rückkehr des HC Leipzig in die deutsche Eliteliga.

„Erik hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll gezeigt, dass er fachlich und menschlich hervorragend zu unserem Weg passt. Er entwickelt Spielerinnen weiter, gibt jungen Talenten Vertrauen und hat maßgeblichen Anteil daran, dass wir schon heute wieder Bundesliga-Handball in Leipzig erleben“, sagt HCL-Geschäftsführer Lars Lammich. „Wir wollen den eingeschlagenen Weg gemeinsam weitergehen. Deshalb war für uns klar, dass wir mit Erik langfristig planen möchten.“

Auch für Erik Töpfer ist die Vertragsverlängerung ein klares Bekenntnis zum HC Leipzig: „Ich empfinde unheimlich viel Freude, diese Mannschaft trainieren zu dürfen - zusammen mit meinem Trainer- und Betreuerteam. Es macht jeden Tag unfassbar viel Spaß, unsere Sportlerinnen wachsen zu sehen und sie dabei unterstützen zu dürfen. Zusätzliche finde ich, dass ich genau an dem Ort bin, wo ich sein sollte, und sein will. Auch ich bin noch ganz am Anfang in meiner Entwicklung als Trainer. Und hier spüre ich volles Vertrauen und den gleichen Tatendrang, wie ich ihn habe. Ich freue mich, dass wir unseren Weg in den kommenden Jahren weitergehen werden. Ich denke, wir haben in allen Bereichen noch großes Potenzial.“ 

Ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit bleibt dabei der „Leipziger Weg“: die enge Verzahnung von Bundesliga-Mannschaft und Nachwuchs sowie die konsequente Entwicklung junger Spielerinnen. Der HC Leipzig will auch künftig Talente aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum an die Bundesliga heranführen und ihnen Perspektiven im eigenen Verein bieten.

„Wir wollen nicht nur kurzfristig erfolgreich sein, sondern nachhaltig etwas aufbauen“, so Lammich. „Dafür brauchen wir Kontinuität, eine klare sportliche Philosophie und Menschen, die diesen Weg mit Überzeugung mitgehen. Erik Töpfer ist dabei eine zentrale Persönlichkeit.“ Mit der vorzeitigen Verlängerung bis 2029 setzt der HC Leipzig somit ein deutliches Zeichen: Der Leipziger Weg geht weiter – mit Erik Töpfer an der Seitenlinie.

Vorhang auf für die Bundesligasaison. Nach neun Jahren melden sich die Handballerinnen des HC Leipzig am Samstag, den 29. August, in der 1. Handball-Bundesliga zurück. Zum Start der Alsco Handball Bundesliga Frauen empfangen die Leipzigerinnen mit dem Deutschen Vizemeister Borussia Dortmund einen echten Hochkaräter. Der Anwurf in der neuen Heimspielstätte, dem Sportcenter Markranstädt, erfolgt um 19.30 Uhr.

„Die Vorfreude ist groß. Wir freuen uns wahnsinnig, wieder im Oberhaus spielen zu dürfen“, sagt Trainer Erik Töpfer mit Blick auf das Aufeinandertreffen mit den Dortmunderinnen. „Wir wollen das Spiel mit viel Mut angehen und uns unabhängig vom Spielstand in jeder Situation bestmöglich präsentieren.“

Das verlorene Pokalspiel beim HC Rödertal (22:23) wurde in den vergangenen Tagen intensiv ausgewertet, nun richtet sich der Blick nach vorn. „Die Mannschaft war mit dem Ergebnis in Großröhrsdorf nicht zufrieden. Aus unserer Sicht hat sie in dieser Woche konzentriert gearbeitet. Für uns ist es wichtig zu verstehen, dass wir uns in einem Prozess befinden. Da wird es auch Rückschläge geben, aus denen man schnell lernen sollte. Dann geht es weiter“, so Töpfer.

Personell kann der HC Leipzig aus dem Vollen schöpfen. Alle Spielerinnen sind fit. Auch die zuletzt angeschlagene Linksaußen Alina Gaubatz steht zum Bundesligaauftakt zur Verfügung.

Vizemeister und Pokalsieger

Für Auftaktgegner Borussia Dortmund verlief die vergangene Saison nahezu perfekt. Zunächst feierte der BVB den zweiten DHB-Pokalsieg der Vereinsgeschichte. Auf dem Weg zum zweiten Meistertitel mussten sich die Dortmunderinnen anschließend lediglich im hart umkämpften Finale der HSG Blomberg-Lippe knapp mit 1:2 geschlagen geben.

Trotz des großen personellen Umbruchs im Sommer mit sieben Neuzugängen gehört der BVB auch in dieser Saison zu den großen Titelkandidaten. Am vergangenen Wochenende verloren die Dortmunderinnen das Spiel um den Rexel Super Cup gegen Blomberg-Lippe erst im Siebenmeterwerfen mit 24:26.

Trainer Kay Rothenpieler will den Weg fortsetzen

Der neue Trainer Kay Rothenpieler möchte den erfolgreichen Dortmunder Weg der vergangenen Jahre fortsetzen. Für den früheren Coach des ASV Hamm-Westfalen geht es bei seiner ersten Station im Frauenhandball darum, aus neuen und verbliebenen Spielerinnen schnellstmöglich ein schlagkräftiges Team zu formen. Schließlich hat sich im Sommer im BVB-Kader einiges getan.

Nach wie vor ist die Mannschaft mit zahlreichen Spitzenspielerinnen gespickt – darunter fünf aktuelle deutsche Nationalspielerinnen um Kapitänin Alina Grijseels und Torhüterin Sarah Wachter. Weitere Glanzlichter beim Deutschen Meister von 2021 und EHF-Challenge-Cup-Sieger von 2003 setzen die norwegische Nationalspielerin Guro Nestaker und die niederländische Rückraumspielerin Kelly Vollebregt. Vom Deutschen Meister HSG Bensheim/Auerbach wechselte im Sommer unter anderem die deutsche Nationalspielerin Mareike Thomaier nach Dortmund.

Das HCL-Team freut sich auf möglichst viele Zuschauer in der neuen Heimspielstätte. Wer nicht vor Ort im Sportcenter Markranstädt dabei sein kann, kann das Spiel des HC Leipzig gegen Borussia Dortmund im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/hc-leipzig-frauen/hc-leipzig-frauen-vs-borussia-dortmund-frauen verfolgen.

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de

Gut begonnen, dann den Faden verloren, am Ende stark gekämpft und letztlich doch verloren: Die Handballerinnen des HC Leipzig sind mit einem Dämpfer in die Saison gestartet. In der ersten Runde des DHB-Pokals mussten sich die Leipzigerinnen im Sachsen-Derby beim HC Rödertal unglücklich mit 22:23 (9:12) im Sachsen-Derby beim HC Rödertal geschlagen geben. Daran konnte auch Torhüterin Alexandra Orowicz, die ein starkes Debüt für den HCL feierte und ihr Team in der zweiten Halbzeit mit zahlreichen starken Paraden im Spiel hielt, nichts ändern. In der Schlussminute vergaben die HCL-Spielerinnen dann gleich zweimal vom Siebenmeterpunkt aus die Chance zum Ausgleich. Erfolgreichste HCL-Werferin war Marlene Tucholke mit fünf Toren.

„Wir waren offensiv nicht gut genug. 23 Fehlwürfe und 19 technische Fehler sprechen für sich. Da hat uns leider die Konsequenz gefehlt. Dafür haben wir eine Megaabwehr gespielt. Leider hat dann nach vorne das Tempo gefehlt. Außerdem haben die Mädels zu lange mit ihren Fehlern gehadert. Am Ende hat Rödertal zurecht gewonnen“, sagte HCL-Trainer nach dem ersten Pflichtspiel der Saison: „Wir haben aber auch gesehen, dass wir mit Aleksandra Orowicz undJanine Fleischer ein starkes Torhüter-Duo haben.  Gerade Aleksandra hat uns mit ihren Paraden das Comeback in der Schlussphase ermöglicht.“ 

Guter Start, dann reißt der Spielfaden

Das HCL-Team legte vor mehr als 500 Zuschauern einen guten Start hin. Dank einer stabilen Defensive und schnellen erfolgreichen Tempogegenstößen führten die Leipzigerinnen nach zehn Minuten souverän mit 5:2. Dann häuften sich die Fehler und sie verloren mehr und mehr den Spielfaden. Dazu scheiterte der HCL immer wieder an der starken Rödertal-Torhüterin Larissa Schutrups. Auch wenn HCL-Torhüterin Janine Fleischer ihr Team mit einigen guten Paraden im Spiel hielt, kamen die Gastgeberinnen immer besser ins Spiel und führten sehr zur Freude der eigenen Fans nach 26 Minuten mit 9:7. Auch die Auszeit von Trainer Erik Töpfer konnte das Blatt nicht wenden – im Gegenteil. Wenig später führten die Gastgeberinnen sogar mit 12:8. Mit der Schlusssekunde der ersten Halbzeit verkürzte Lilly Glimm noch auf 9:12 aus HCL-Sicht.

Krimi in den Schlussminuten

Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften zunächst einen offenen Schlagabtausch, ohne dass die Leipzigerinnen allerdings den Rückstand verkürzen konnten – im Gegenteil. Nach drei Gegentoren in Folge verkündete die Anzeigetafel in der 43. Minute ein 14:20 aus Leipziger Sicht. Doch mit großer Leidenschaft kämpfte sich das HCL-Team wieder zurück ins Spiel und konnte den Rückstand schrittweise verkürzen. Spätestens nach dem Treffer von Lara Tauchmann zum 20:22 in der 51. Minute war das Spiel wieder offen. Drei Minuten später erzielte Lilly Glimm sogar den Anschlusstreffer zum 21:22. In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Beim Stand von 22:23 vergab Marlene Tucholke vom Siebenmeterpunkt die große Ausgleichschance. Nach einer weiteren starken Parade von Alexandra Orowicz gehörte der letzte Angriff dem HCL – und wieder gab‘s Siebenmeter in der Schlusssekunde. Diesmal scheiterte Lisa Lammich an Torhüterin Anja Rossignoli, die damit den überraschenden Sieg der Gastgeberinnen sicherte. Für das HCL-Team ist der DHB-Pokal damit auch in dieser Saison frühzeitig beendet.

Bundesliga-Saisonstart im Sportcenter Markranstädt gegen Dortmund

Am kommenden Samstag (29. August, Anwurf: 19.30 Uhr) steht für das HCL-Team der Saisonstart in der Alsco Handball Bundesliga Frauen auf dem Programm. Beim Comeback in der obersten deutschen Spielklasse empfangen die Leipzigerinnen im Sportcenter Markranstädt den Deutschen Vizemeister Borussia Dortmund.

HC Leipzig
Janine Fleischer (4 Paraden), Aleksandra Orowicz (9 Paraden); Marlene Tucholke (5 Tore/1 Siebenmeter), Laura-Sophie Klocke (3), Jana Walther (4/1), Lilly Glimm (5), Lara Tauchmann (2), Lisa Lammich (2), Wiebke Meyer (1), Nelly Gonschorek, Emely Theilig, Jasmin Eckart, Sharleen Greschner, Emma Niemann, Kim Angelina Lang.

Siebenmeter
Rödertal: 3/3; HCL 3/1

Strafminuten
Rödertal: 2; HCL 2

Die handballlose Zeit neigt sich endgültig dem Ende zu, die Vorfreude auf die bevorstehende Bundesliga-Saison ist bei den Handballerinnen und den Fans des HC Leipzig greifbar. Das wurde am Dienstagabend bei der Saisoneröffnung in der Brüderhalle mehr als deutlich. Etwa 150 begeisterte Fans feierten bei der traditionellen Vorstellung aller Mannschaften – von den Bambinis bis zu den Bundesliga-Frauen. Jede einzelne Spielerin, die von Hallensprecher Norman Landgraf genannt wurde, bekam ihren verdienten Applaus.

Drei Neuzugänge vorgestellt 

Mit Kreisläuferin Jasmin Eckart, die vom HC Rödertal nach Leipzig wechselte, Torhüterin Aleksandra Orowicz (1. FSV Mainz 05) und Junioren-Nationalspielerin Emma Niemann (TV Hannover-Badenstedt) präsentierten sich auch die Neuzugänge des Bundesligateams den Anhängern. „Ich freue mich riesig auf die Saison in der Bundesliga. Ich möchte meine Erfahrung mit einbringen und auch viel von meinen neuen Mitspielerinnen lernen“, sagte Jasmin Eckart und Emma Niemann ergänzte: „Das tolle Umfeld hier hat mich überzeugt, nach Leipzig zu kommen. Wir wollen unbedingt die Klasse halten und die großen Mannschaften richtig ärgern.“ Auch Aleksandra Orowicz fühlt sich bereits nach wenigen Wochen sehr gut in der Mannschaft aufgehoben. „Ich fühle mich hier sehr wohl. Wir wollen gemeinsam tolle Spiele zeigen und den Klassenerhalt schaffen.“

Trainer Erik Töpfer erwartet erstes Kind

Für Coach Erik Töpfer wird die Vorfreude auf die bevorstehende Bundesliga-Saison derzeit etwas überlagert – aus einem sehr positiven Grund. Der 29-Jährige erwartet derzeit sein erstes Kind. „Natürlich ist die Vorfreude auf die Saison groß, aber die Vorfreude auf mein Kind ist größer – das muss ich zugeben. Ich freue mich riesig, dass ich Vater werde und bin mega aufgeregt.“

Pokal-Derby beim HC Rödertal am Freitag

Zum ersten Mal richtig ernst wird es für die HCL-Spielerinnen am Freitag (21. August, Anwurf: 19.30 Uhr) in der ersten Runde des DHB-Pokals. Dabei sind die Leipzigerinnen im Sachsenderby beim Zweitligisten SC Rödertal zu Gast. „Wir freuen uns riesig, dass es wieder los geht. Wir wollen das Spiel natürlich unbedingt gewinnen, und damit auch ein Statement an die Konkurrenz setzen“, blickt Kapitänin Pauline Uhlmann voraus: „Aber natürlich hat der Pokal immer seine eigenen Gesetze. Es wird mit Sicherheit ein spannendes Duell – wie immer in diesen Derbys.“ 

Bis auf Alina Gaubatz, die sich vor einigen im Testspiel gegen Pilsen eine Verletzung zuzog, sind derzeit alle HCL-Spielerinnen fit. Eine Woche nach dem Pokalderby starten die Leipzigerinnen am 29. August (Anwurf: 19.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den Deutschen Vizemeister Borussia Dortmund im Sportcenter Markranstädt, der neuen Heimspielstätte des HCL, in das Abenteuer „1. Bundesliga“.

Fans, die nicht vor Ort in Großröhrsdorf dabei sein können, können das erste HCL-Pflichtspiel der Saison beim HC Rödertal im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/hc-roedertal-frauen/hc-roedertal-vs-hc-leipzig (Pay per view: 

5,90 Euro) verfolgen.

Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de