Packendes Derby, Spitzenspiel, kürzeste Auswärtsfahrt der Saison: Es ist ein Spiel mit vielen Facetten. Fest steht, dass den Handballerinnen des HC Leipzig am achten Spieltag der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen eine echte Standortbestimmung bevorsteht. Am Samstag (8. November, 18.30 Uhr) ist der Spitzenreiter im Sachsen-Derby beim Tabellenvierten HC Rödertal zu Gast.
Während die Mannschaft von Trainer Erik Töpfer alle ihre sieben Saisonspiele gewinnen konnte, haben die Rödertalbienen bislang nur eine Partie verloren. „Es ist ein Derby und unser erstes Spitzenspiel. Wir haben uns in den letzten Monaten große Sicherheit geholt, indem wir alles gewonnen haben. Aber in einem Derby spielen Tabellenplätze keine Rolle. Da geht es einfach darum, mit voller Emotion und Herz dabei zu sein“, blickt Coach Erik Töpfer voraus: „Jede Spielerin hat auf dem Feld ihre Aufgaben, die es bestmöglich umzusetzen gilt. Die Mannschaft, die das am besten schafft, wird am Ende erfolgreich sein. Wenn wir konzentriert auftreten und unsere Stärken aufs Parkett bringen, bin ich optimistisch, dass uns dies gelingen wird.“ Wie in den vergangenen Wochen „kränkeln“ auch in dieser Woche wieder ein paar Spielerinnen im HCL-Team. Die Hoffnung, sei groß, dass diese bis zum Wochenende wieder fit werden. „Alle wollen das Derby spielen. Wichtig ist aber, dass alle auch gesund sind“, sagt der Coach.
Gibt’s den dritten Derby-Auswärtssieg in Folge?
Beide Mannschaften stehen sich zum insgesamt elften Mal gegenüber. Von den bisherigen zehn Duellen konnten die Leipzigerinnen sechs gewinnen und spielten einmal Unentschieden. Dreimal setzte sich der HC Rödertal durch. Wie man beim HC Rödertal gewinnt, hat das HCL-Team zuletzt zweimal gezeigt. Getreu dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ wollen die Leipzigerinnen auch diesmal wieder als Derbysiegerinnen nach Hause fahren.
Kürzeste Auswärtsfahrt der Saison
Das Team aus Großröhrsdorf – etwa 130 Kilometer von Leipzig entfernt und damit die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison für das HCL-Team – gehört nach Platz zwei in den vergangenen beiden Spielzeiten auch in dieser Saison zu den Topfavoriten der Liga. Im Sommer gab es bei den „Rödertalbienen“ einen großen personellen Umbruch. Acht Spielerinnen verließen den Verein, sieben Neuzugänge mussten in das Team eingebaut werden. Eine der neuen Spielerinnen ist die niederländische Torhüterin Larissa Schutrups, die im Sommer von Zweitliga-Absteiger Bad Wildungen Vipers zum HCR kam und zu den besten Torhüterinnen der Liga gehört.
Eine gute Bekannte beim HC Leipzig ist HCR-Trainerin Maike Daniels. Sie trug insgesamt sieben Jahre (2002 bis 2005 und 2007 bis 2011) das HCL-Trikot und feierte mit den Leipzigerinnen die Deutsche Meisterschaft 2009 und 2010 sowie den DHB-Pokalsieg und den DHB-Supercup 2008. Zu ihren Erfolgen als HCL-Spielerin gehörte außerdem die Deutsche Meisterschaft der A-Jugend 2003.
Fans, die nicht live vor Ort in Großröhrsdorf dabei sein können, können das Spiel des HC Leipzig beim HC Rödertal im Livestream von Sporteurope.TV unter sporteurope.tv/hc-roedertal-frauen/2-hbf-hc-roedertal-vs-hc-leipzig-4 verfolgen.
Ein großer Schritt in die Zukunft – ab der Saison 2025/26 tragen die beiden höchsten Spielklassen im deutschen Handball der Frauen einen neuen Namen. Alsco – der Spezialist für textile Vollversorgung – wird zur kommenden Spielzeit erster Namensgeber der Alsco Handball Bundesliga Frauen.
Es ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung im Handball der Frauen – mit Alsco haben die 1. und 2. Bundesliga ab dem 1. Juli 2025 erstmals einen Namensgeber. Der Spezialist für Textilreinigung mit Sitz in Köln baut sein Engagement im Handball weiter aus und hat als erstes Unternehmen das Naming-Right der beiden höchsten Spielklassen im deutschen Handball der Frauen übernommen.
„Wir freuen uns riesig darüber, mit Alsco erstmals einen Namenspartner für unsere beiden Ligen gewonnen zu haben“, sagt Christoph Wendt, Geschäftsführer der Handball Bundesliga Frauen. „Dies ist ein Meilenstein in der Weiterentwicklung der HBF, die wir in den letzten Jahren zusammen mit den Clubs vorangetrieben haben. Gemeinsam mit Alsco als Partner an unserer Seite wollen wir den Weg der Professionalisierung weitergehen und unsere Ligen auf das nächste Level heben.“
"Für Alsco bedeutet das Engagement eine logische Abrundung unseres Engagements im Deutschen Handball allgemein und ein spezielles Bekenntnis für Frauen-Handball im Besonderen” sagt René Schneider, Geschäftsführer von Alsco. “Denn hier gibt es durchaus noch viel Potenzial, den Spielerinnen noch bessere Unterstützung rund um ihren Sport zu bieten. Wir freuen uns, wenn wir zusammen mit der HBF einen Teil dazu beitragen können und so vielleicht auch Vorbild für andere Partner zu sein.”
Die Partnerschaft zwischen der Handball Bundesliga Frauen und Alsco, die durch den Sportrechtevermarkter SPORTFIVE vermittelt wurde, wurde für mindestens 4 Jahre geschlossen und läuft bis zum 30.06.2029. Über das finanzielle Volumen der Partnerschaft vereinbarten die Parteien Stillschweigen.
Alsco erweitert mit der HBF-Namenspartnerschaft sein Engagement im deutschen Handball. Bereits seit 2023 gehört Alsco zu den Partnern des Deutschen Handballbundes – erst als offizieller Textilreinigungspartner, inzwischen als Premium-Partner der Frauen-, Männer- und Jugendnationalmannschaften. Ebenfalls seit 2023 ist Alsco Partner des Haushahn Final4, der Endrunde um den DHB-Pokal der Frauen, welche am 1. und 2. März 2025 in der Porsche-Arena Stuttgart ausgespielt wird.
Die Partnerschaft zwischen der Handball Bundesliga Frauen und Alsco umfasst zahlreiche Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen. Zentrales Element der Kommunikation wird das neue Liga-Logo, welches beide Marken verbindet und in den Hallen, im digitalen Raum sowie auf den Spielerinnenärmeln seinen festen Platz finden wird. Besonderen Fokus auf die Entwicklung des Nachwuchses legt die Auszeichnung als „Alsco Rookie der Saison“, durch welche ab der Saison 2025/26 die beste Nachwuchsspielerin im Bereich der Bundesligen geehrt wird. Darüber hinaus erhält Alsco Werberechte in den Hallen sowie auf den digitalen Kanälen der Handball Bundesliga Frauen.
Über Alsco:
Die ALSCO Berufskleidungs-Service GmbH ist Erfinder des Textilservice und seit 1889 führend in diesem Segment. Die Geschichte begann in Nebraska mit einem Handtuchservice, aus dem dann eine völlig neue Branche entstand. Heute ist das Familienunternehmen in der vierten Generation Spezialist für textile Vollversorgung und Textil-Leasing und seit 1956 auf dem deutschen Markt. Aktuell hat Alsco rund 1.350 Mitarbeiter an 22 Alsco-Standorten im gesamten Bundesgebiet beschäftigt und versorgt über 17.000 Kunden.