Torhüterin Nele Kurzke verlässt den HC Leipzig im Sommer. Der eigentlich noch bis zum Sommer 2027 laufende Vertrag wurde in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. „Ich plane ab Sommer eine einjährige Auszeit mit meiner Tochter“, erklärt die 35-jährige Torhüterin. Nach der Auszeit will die Beachhandball-Nationalspielerin dem Verein in anderer Funktion erhalten bleiben. Bis zum Saisonende bildet sie noch gemeinsam mit der 21-jährigen Janine Fleischer das HCL-Torhüterinnen-Duo.
Jede Menge positive Erinnerungen
Nele Kurzke war im Sommer 2023 zu ihrem Heimatverein zurückgekehrt, in dem sie alle Nachwuchsmannschaften durchlaufen hatte, bevor sie 2008 zum SC Markranstädt wechselte. Vom SC Markranstädt ging es zum BSV Sachsen Zwickau und dann zurück zum HCL. Nach der Insolvenz 2017 ging es zum HC Rödertal, nach Leverkusen und nach Zwickau. Von hier aus kam sie 2023 zurück an die Pleiße. Am 22. März 2019, in ihrer Zeit beim TSV Bayer 04 Leverkusen, durfte sie sogar ein Länderspiel gegen die Niederlande absolvieren. Im März 2021 hat die HCL-Torhüterin ihre Tochter zur Welt gebracht.
Im Sommer soll nun Schluss sein mit professionellem Handball. In die einjährige Auszeit und die Zeit danach nimmt die Lehrerin und Mutter jede Menge positive Erinnerungen aus ihrer Karriere mit: „Da sind die Spiele in der Jugend, die internationalen Spiele in der Bundesliga und der Gewinn gegen Metzingen mit einer absoluten Rumpftruppe sowie vielleicht auch die Erfahrung eines Aufstiegs am Ende der Saison“, blickt Nele Kurzke zurück und ergänzt mit Blick auf die verbleibenden Saisonspiele: „Ich genieße jedes einzelne Spiel und verabschiede mich in jeder Halle.“
Erfolgreich mit der Beachhandball-Nationalmannschaft
In den vergangenen Jahren war Nele Kurzke auch sehr erfolgreich in der deutschen Beachhandball-Nationalmannschaft aktiv. Nach der Bronzemedaille bei den Europaspielen 2023 in Polen gelang ihr bei den Weltmeisterschaften 2024 mit dem deutschen Team mit dem WM-Titel der große Wurf. Im vergangenen Jahr belegte „Leipzigs Sportlerin des Jahres 2024“ mit „Team Deutschland“ Platz drei bei den Europameisterschaften in der Türkei, wenig später gab es Silber bei den World Games in China, den Olympischen Spielen für nichtolympische Sportarten.
Der HC Leipzig hat mit Kreisläuferin Jasmin Eckart den ersten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Die 25-Jährige kommt vom Zweitliga-Konkurrenten HC Rödertal an die Pleiße und unterschrieb einen Zweijahres-Vertrag bis zum Sommer 2028. Die gebürtige Radeburgerin war in den vergangenen Jahren bei den Rödertalbienen sowohl auf der Kreisposition als auch im Abwehrzentrum eine wichtige Führungsspielerin.
„Der Wechsel zum HCL ist für mich der nächste Schritt in meiner sportlichen Entwicklung. Der Verein steht für ambitionierten Handball, professionelle Strukturen und klare Perspektiven. In den Gesprächen wurde schnell deutlich, dass die sportlichen Ziele und Werte sehr gut zu meinen eigenen Vorstellungen passen“, sagt Jasmin Eckart. „Mein Ziel ist es, mich kontinuierlich weiterzuentwickeln und meine Leistung auf einem konstant hohen Niveau zu stabilisieren. Gleichzeitig möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass die Mannschaft ihre Ziele erreicht und sich nachhaltig erfolgreich positioniert. Der mannschaftliche Erfolg steht dabei klar im Vordergrund.“
Bundesliga-Debüt mit 18 Jahren
Für die 1,85 Meter große Jasmin Eckart ist es nach acht Jahren bei den Rödertalbienen die zweite Station in der 2. Handball Bundesliga der Frauen. „Ich verlasse den HC Rödertal mit großer Dankbarkeit. Die Zeit im Verein hat mich sowohl sportlich als auch persönlich geprägt. Der Abschied fällt nicht leicht, gleichzeitig sehe ich den Wechsel als Chance, neue Impulse zu setzen und mich weiterzuentwickeln“, blickt der HCL-Neuzugang voraus.
Das Handballspielen erlernte sie beim TSV Radeburg, bevor es über den SC Hoyerswerda zum Radeberger SV ging. Von dort kam sie in der A-Jugend zur Spielgemeinschaft der SG Rödertal/Radeberg, mit der sie in der A-Jugend-Bundesliga schnell ihr großes Talent unter Beweis stellte. Aufgrund ihrer starken Leistungen durfte sie bereits mit 18 Jahren einige Spiele im Bundesligateam der Frauen absolvieren.
Neben dem Handball legt Jasmin Eckart großen Wert auf die Regeneration und Wellness, um körperlich und mental die Balance zu halten. Außerdem verbringt sie so viel Zeit wie möglich mit ihrer Familie und Freunden. Beruflich ist sie als Kauffrau für Büromanagement bei HCL-Top-Sponsor SachsenEnergie AG tätig und schafft sich damit einen wichtigen Ausgleich sowie eine Perspektive neben dem Sport.
Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de
Nach dem hart erkämpften Punktgewinn zuletzt beim 31:31 gegen Bayer Leverkusen und drei Unentschieden in Folge wollen die Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Alsco Handball Bundesliga endlich wieder einen Sieg einfahren. Am 22. Spieltag sind die Leipzigerinnen am Samstag, den 28. März (Anwurf: 18:30 Uhr), zu Gast beim Tabellensiebten ESV 1927 Regensburg.
„Wir haben nach dem Spiel in Leverkusen ein spontanes Teamevent veranstaltet, um die Köpfe wieder freizubekommen und wieder noch mehr aneinanderzurücken“, sagt Coach Erik Töpfer und ergänzt mit Blick auf das Spiel in Regensburg: „Wir haben uns in dieser Woche sehr auf uns konzentriert, um „Problemzonen“ besser lösen zu können. In den nächsten Tagen werden wir uns mit Regensburg beschäftigen, um für das schwere Auswärtsspiel im Bunker optimal gerüstet zu sein.“ Wie schon zuletzt gegen Leverkusen muss die HCL-Mannschaft weiterhin ohne die verletzte Marlene Tucholke auskommen. Außerdem sind drei weitere Spielerinnen angeschlagen. „Das lässt uns in dieser Saison nicht so richtig los“, sagt Erik Töpfer.
Der HCL und der ESV 1927 Regensburg stehen sich zum insgesamt zehnten Mal gegenüber. Von den bisherigen neun Duellen konnten die Leipzigerinnen vier gewinnen und spielten einmal Unentschieden. Viermal setzen sich die Regensburgerinnen durch. Im Hinspiel Anfang November feierte der HCL in der heimischen Sporthalle Brüderstraße einen souveränen 32:22-Erfolg.
Wiedersehen mit Franziska Peter
Regensburg hat in den vergangenen Wochen vor allem auf heimischem Parkett sehr erfolgreich gespielt und konnte vier der letzten fünf Heimspiele gewinnen. Angeführt wird das ESV-Team von Kapitänin Franziska Peter. Die 27-Jährige trug in der Saison 2015/16 für einige Monate das HCL-Trikot, bevor sie im Dezember 2015 in ihre bayerische Heimat zurückwechselte. Gemeinsam mit Julika Birnkammer, die mit 104 Toren die bislang erfolgreichste Werferin des Teams ist, prägt Franziska Peter das Offensivspiel der Regenburgerinnen. Die Rückraumspielerin gehört laut HCL-Coach Erik Töpfer zu den besten Spielerinnen der Liga. In der Defensive ist Torhüterin Joel Arno ein großer Rückhalt für das Team von Trainer Bernhard Goldbach. Wie schon in der vergangenen Saison gehört sie auch 2025/26 zu den besten Torhüterinnen der Liga.
Fans, die nicht live vor Ort dabei sein können, können das Spiel des HC Leipzig gegen den ESV 1927 Regensburg im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/esv-1927-regensburg-frauen/2-hbf-esv-1927-regensburg-vs-hc-leipzig verfolgen (Pay per view: 5 Euro).
Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de
Deutlich zurückgelegen, stark zurückgekämpft, am Ende sogar auf der Siegerstraße: Durch ein Gegentor in der Schlusssekunde mussten sich die Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Alsco Handball Bundesliga am Sonntag im Heimspiel gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen mit einem 31:31-Unentschieden (13:18) begnügen. Auch nach der dritten Punkteteilung in Folge führt der HCL weiter die Tabelle an. Der Vorsprung ist allerdings neun Spiele vor Saisonende auf drei Punkte geschrumpft. Mit jeweils fünf Toren waren Hanna Ferber-Rahnhöfer, Lara Seidel und Jana Walther die erfolgreichsten Leipziger Werferinnen des Spiels.
„Der Punkt ist natürlich für uns zu wenig auf dem Weg zu unserem Ziel. Nach der ersten Halbzeit ist es für uns aber ein gewonnener Punkt“, sagte Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel: „Wir haben in der ersten Halbzeit speziell in der Abwehr nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. 18 Gegentore in der ersten Halbzeit waren viel zu viel. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Wichtig ist, dass wir das konstant über 60 Minuten zeigen. Wir tun uns momentan sehr schwer. Die Mädels sind grad nicht so frei, weil sie das Gefühl haben, dass sie etwas zu verlieren haben. Ein Sieg hätte uns in dieser Phase natürlich sehr gut getan und wäre auch für die Stimmung extrem wichtig gewesen. Das Gegentor kurz vor Schluss trübt natürlich die Stimmung enorm. Jetzt gilt: Kopf hoch und weitermachen!"
Deutliche Verunsicherung
Im ersten Heimspiel gegen Leverkusen in der 2. Bundesliga kamen die Gastgeberinnen, die ohne die verletzte Marlene Tucholke auskommen mussten, vor mehr als 550 Zuschauern zunächst gut ins Spiel. Nach der schnellen 3:2-Führung durch Lara Seidel (3. Minute) wurde allerdings wieder einmal deutlich, dass das junge HCL-Team die Spielfreude und Leichtigkeit der Hinrunde verloren hat. Die Folge: nach fünf Minuten ohne Gegentor lagen die Gastgeberinnen plötzlich mit 3:5 zurück. Weil auch die Abwehr überraschend keinen Zugriff auf die Leverkusenerinnen fand, wuchs der Rückstand in den folgenden Minuten weiter an. Beim Stand von 8:12 (18. Minute) reagierte Trainer Erik Töpfer mit einer Auszeit – mit Erfolg. Durch eine stabilere Abwehr konnten die Leipzigerinnen den Rückstand auf 11:13 verkürzen (23. Minute) und schienen nun endgültig im Spiel angekommen zu sein. Doch nach einer Leverkusener Auszeit lief bei den Gastgeberinnen trotz lautstarker Fan-Unterstützung plötzlich nichts mehr zusammen. Fünf Minuten ohne Treffer – inklusive zwei verworfener Siebenmeter - und vier Gegentore in Folge ließen den Rückstand auf sechs Tore anwachsen. Mit dem Halbzeitpfiff konnte Kapitänin Pauline Uhlmann den Rückstand noch auf 13:18 verkürzen.
Starke Aufholjagd
Nach der Halbzeitpause kamen die HCL-Spielerinnen mit viel Schwung zurück aufs Parkett. Schnell konnten sie den Rückstand auf drei Tore verkürzen (17:20/34.). Doch nach drei schnellen Gegentreffern zeigte die Anzeigetafel wieder einen Sechs-Tore-Rückstand an (17:23) – auch, weil die Leipzigerinnen immer wieder an der starken Leverkusener Torhüterin Merle-Sophie Muth scheiterten (12 Paraden).
Doch das HCL-Team gab sich nicht auf. Auch wenn die Spielfreude und Unbekümmertheit aus der Hinrunde derzeit etwas in den Hintergrund getreten ist, der Kampfgeist ist ungebrochen. Angeführt von einer immer besser ins Spiel kommenden Torhüterin Janine Fleischer starteten die Gastgeberinnen nun endgültig ihre Aufholjagd. Auch wenn nicht jeder Wurf ein Treffer war, konnten sie den Rückstand immer weiter verkürzen. Nach sieben Minuten ohne Gegentor und dem Tor von Lara Tauchmann zum 25:27 (50.) war der HCL endgültig wieder dran. Weil die Leverkusenerinnen, die im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt benötigen, ihrerseits nicht aufgaben, und weiter um jeden Ball kämpften, dauerte es allerdings bis zur 59. Minute, ehe Lisa Lammich den vielumjubelten Ausgleich zum 30:30 erzielte. Und der Jubel wurde noch größer, als Alina Gaubatz acht Sekunden vor Schluss sogar die 31:30-Führung erzielte. Doch mitten in diesen Jubel hinein erzielte die Leverkusenerin Britta van der Baan mit der Schlusssirene den 31:31-Endstand.
Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de
HC Leipzig:
Janine Fleischer (sieben Paraden), Nele Kurzke (1); Hanna Ferber-Rahnhöfer (5 Tore), Lara Seidel (5), Jana Walther (5/3), Lara Tauchmann (4), Lisa Lammich (3), Pauline Uhlmann (3), Kim Angelina Lang (2), Alina Gaubatz (2), Emely Theilig (1), Lilly Glimm (1), Wiebke Meyer, Laura-Sophie Klocke, Sharleen Greschner.
Siebenmeter
HCL 3/7; Leverkusen 3/4
Strafminuten
HCL 0; Leverkusen 6
Zuschauer: 552
Dank einer tollen zweiten Halbzeit und eines starken Torhüterinnen-Gespanns haben die Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen den nächsten deutlichen Sieg eingefahren. Gegen Aufsteiger Rostocker HC setzten sich die Leipzigerinnen mit 33:18 (16:12) durch.
„Mit der ersten Halbzeit waren wir nicht zufrieden. Da haben wir viele technische Fehler gemacht und uns nicht an den Matchplan gehalten. So haben wir Rostock die Möglichkeit gegeben, im Spiel zu bleiben. Das haben wir in der Pause angesprochen“, zeigte sich Trainer Erik Töpfer trotz des 16. Sieges im 16. Saisonspiel vor allem mit der ersten Halbzeit unzufrieden: „In der zweiten Halbzeit haben die Mädels das dann gut gemacht – und konnten sich auf die gute Torhüterleistung verlassen. Wir haben dann auch schnell gesehen, was möglich ist, wenn wir unser Potenzial abrufen. Wir dürfen uns aber nicht so eine erste Halbzeit leisten.“
Viele technische Fehler zum Start
In der Anfangsphase hatten die Gastgeberinnen große Probleme, ins Spiel zu kommen – auch aufgrund zahlreicher technischer Fehler. Erst Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Leipzigerinnen schrittweise auf bis zu fünf Tore absetzen (14:9/23. Minute), weil auch das Rostocker Spiel sehr fehlerbehaftet war. HCL-Lichtblick war in dieser Phase Alina Gaubatz, die alle ihre vier Tore in der ersten Halbzeit erzielte. Hinten sorgte Torhüterin Janine Fleischer mit sechs Paraden dafür, dass die Leipzigerinnen mit einer 16:12-Führung in die Halbzeitpause gingen.
Nur sechs Gegentore in der zweiten Halbzeit
Nach der intensiven Halbzeitansprache von Trainer Erik Töpfer präsentierten sich die Gastgeberinnen wie ausgewechselt. Dank einer starken und aufmerksamen Abwehr und schnellen erfolgreichen Angriffen schafften die Leipzigerinnen mit einem 5:0-Lauf gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit die Vorentscheidung (21:12/37.). Und sie ließen nicht locker und konnten so ihren Vorsprung immer weiter vergrößern. Wenn doch mal ein Angriff durchkam, war Nele Kurzke zur Stelle. Die Torhüterin hielt in der zweiten Halbzeit sensationelle 62,5 Prozent aller Würfe. Mit ihrem Treffer zum 33:18 setzte Hanna Ferber-Rahnhöfer den Schlusspunkt unter eine starke zweite Halbzeit. Mit jeweils fünf Toren waren Kapitänin Pauline Uhlmann, Lilly Glimm und Lisa Lammich die erfolgreichsten HCL-Werferinnen.
Weiter geht es für die Leipzigerinnen am kommenden Samstag (14. Januar, Anwurf: 18.30 Uhr). Dann sind sie zu Gast beim heimstarken SV Werder Bremen.
HC Leipzig:
Nele Kurzke (10 Paraden), Janine Fleischer (6); Pauline Uhlmann (5 Tore/0 Siebenmeter), Kim Angelina Lang, Emely Theilig (1), Alina Gaubatz (4), Laura-Sophie Klocke (2), Sharleen Greschner, Lara Seidel, Hanna Ferber-Rahnhöfer (3), Lilly Glimm (5), Lara Tauchmann (2), Wiebke Meyer (3), Lisa Lammich (5), Jana Walther (3/2).
Siebenmeter
HCL 2/3; Rostock 4/5
Strafminuten
HCL 6; Rostock 2
Zuschauer: 535
Im ersten Heimspiel der Rückrunde empfangen die Handballerinnen des HC Leipzig am Sonntag (8. Februar / Anwurf: 16 Uhr) den Aufsteiger Rostocker HC. Mit dem 16. Sieg im 16. Saisonspiel will das Team von Trainer Erik Töpfer hier seinen Weg in Richtung „Aufstieg in die 1. Bundesliga“ fortsetzen. Der HCL und die Rostock Dolphins standen sich bislang erst einmal gegenüber, das Hinspiel in Rostock konnten die Leipzigerinnen mit einem 37:22-Erfolg deutlich für sich entscheiden.
„Chancen konsequenter nutzen“
„Es wird auf jeden Fall ein interessantes und spannendes Spiel. Rostock hat sich seit dem Hinspiel deutlich verbessert und ist definitiv in der Liga angekommen. Wir müssen vor allem unsere Abschlussquote gegenüber dem Spiel zuletzt in Freiburg deutlich verbessern und konsequenter unsere Chancen nutzen. Wenn wir zu viel liegen lassen, wird es auch für uns gefährlich. Wir müssen auf jeden Fall konstant wach sein.
Wenn uns das gelingt, werden wir auch gegen Rostock erfolgreich sein“, blickt HCL-Trainer Erik Töpfer voraus.
Wie schon in den vergangenen Wochen fallen auch diesmal wieder einige Spielerinnen aus. Neben Marlene Tucholke, die weiterhin mit einem gebrochenen Finger pausieren muss, sind weiterhin einige Spielerinnen angeschlagen. „Normalerweise würden wir einige Spielerinnen aus dem Juniorteam in die Mannschaft holen. Das ist diesmal keine Option, weil sie in der 3. Liga eine ‚Englische Woche‘ haben. Wir müssen am Wochenende sehen, welche Spielerinnen fit sind“, sagt der Coach weiter.
Ex-HCL-Spielerinnen Nele Reimer und Emma Mirabell Dubrau
Für zwei Rostocker Spielerinnen wird das Duell mit dem HCL ein Treffen mit einigen alten Bekannten. Kapitänin Nele Reimer spielte von 2013 bis 2017 beim HCL und absolvierte hier ihre ersten Bundesligaspiele. 2016 gewann sie mit dem HCL – unter anderem gemeinsam mit HCL-Torhüterin Nele Kurzke – den DHB-Pokal. Über Neckarsulm, Bietigheim und noch einmal Neckarsulm kehrte die heute 29-Jährige 2022 in ihre Geburtsstadt Rostock zurück. Zweite ehemalige HCL-Spielerin bei den Rostockerinnen ist Rückraumspielerin Emma Mirabell Dubrau. Die 19-Jährige trug von 2019 bis 2021 im Nachwuchs das blau-gelbe Trikot.
Der Rostocker Handball Club (RHC) setzt seit seinem Gründungsjahr 2007 die lange Tradition des Damenhandballs im hohen Norden fort. Dem Zweitligaabstieg im Jahr 2010 folgten 15 lange Jahre in Liga 3 und Liga 4. In den vergangenen drei Spielzeiten gewannen die Rostocker Damen jeweils ihre Drittligastaffel. Im dritten Anlauf schafften sie in der vergangenen Saison endlich die langersehnte Rückkehr in die 2. Bundesliga.
Fans, die das Spiel nicht live vor Ort in der Sporthalle Brüderstraße verfolgen können, können das Spiel des HC Leipzig in Freiburg im Livestream von Sportdeutschland.TV unter sporteurope.tv/hc-leipzig-frauen/2-hbf-hc-leipzig-vs-rostocker-handball-club (5 Euro) verfolgen und dem HCL-Team am Bildschirm die Daumen drücken.
Der Stadtsportbund Leipzig hat am Abend im Mediencampus ‚Villa Ida‘ Leipzig‘s Sportlerinnen, Sportler und Teams des Jahres 2025 ausgezeichnet.
Wir freuen uns sehr, “Team des Jahres 2025 | Frauen“ sein zu dürfen und bedanken uns herzlich bei Allen, die für uns gestimmt haben. Ebenfalls freuen wir uns für unsere Nele Kurzke, die in der Kategorie “Sportlerin des Jahres 2025“ den zweiten Platz belegte.
Vielen Dank an unsere Fans, Partner und Sponsoren, die Woche für Woche wo auch immer hinter uns stehen und uns unterstützen.
Herzlichen Glückwunsch allen Nominierten und Gewinnern. Vielen Dank an die Sparkasse Leipzig und an den Stadtsportbund.

Titelträume verwirklichen – dieses Motto steht ganz oben auf der Agenda der vier verbleibenden Vereine im DHB-Pokal. Über verschiedene Hürden haben Bensheim, Blomberg, Dortmund und Thüringen den Weg nach Stuttgart geschafft und stehen sich am 14. und 15. März 2026 in der Porsche-Arena zum ultimativen Duell um den DHB-Pokal gegenüber.
Dabei ist Stuttgart für alle vier Teams kein unbekanntes Pflaster – bereits im Vorjahr gastierten Blomberg, Bensheim und Dortmund in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Einzig der THC kennt das Gefühl, seinen Auftritt in der Porsche-Arena mit dem Titelgewinn zu krönen und will nach 2019 nachlegen. Sehen wir einen alten Bekannten auf dem Podest, oder kann sich ein neuer Name in der Siegerliste verewigen? Die Entscheidung fällt beim Haushahn Final4.
Das Programm für das Haushahn Final4:
Samstag, 14. März 2026
16:30 Uhr: 1. Halbfinale
19:00 Uhr: 2. Halbfinale
Sonntag, 15. März 2026
14:00 Uhr: Spiel um Platz 3
16:30 Uhr: Finale
Der Ticketvorverkauf für das Saisonhighlight der Alsco HBF ist gestartet. Fans des Frauenhandballs können sich ihren Platz bei Ticketmaster (www.ticketmaster.de, Tel. 030 - 40 818 824), bei Easy Ticket (www.easyticket.de, Tel. 0711 - 2 555 555) und an allen bekannten Vorverkaufsstellen sichern.
Alle Informationen rund um das Haushahn Final4 sowie das Ticketing sind zudem unter www.alsco-hbf.de abrufbar.
Der HC Leipzig freut sich, mit der Rapidobject GmbH einen starken regionalen Partner an seiner Seite begrüßen zu dürfen. Das Leipziger Unternehmen engagiert sich seit dieser Saison als Sponsor der HCL-Damen und setzt damit ein klares Zeichen für regionalen Zusammenhalt und die Förderung des Frauenhandballs.
Rapidobject steht für industriellen 3D-Druck und innovative Fertigungslösungen auf höchstem technologischem Niveau. Mit der Gläsernen 3D Fabrik öffnet das Unternehmen seine Produktion bewusst nach außen und schafft einen transparenten Ort für Bildung, Austausch und Einblicke in moderne Industrie. Die neue Sponsoring-Partnerschaft unterstreicht dieses Engagement und setzt ein klares Zeichen für regionale Verbundenheit sowie die nachhaltige Stärkung des Frauenhandballs in Leipzig.
Petra Wallasch, Geschäftsführerin der Rapidobject GmbH, erklärt das Engagement:
„Uns war es wichtig, ein regionales Team zu unterstützen, das mit so viel Herzblut dabei ist. Die HCL-Damen stehen für Zusammenhalt, Leidenschaft und Entwicklung, was man jetzt gerade an den hervorragenden Leistungen auf dem Feld beobachten kann. Als Leipziger Unternehmen möchten wir die Region stärken und besonders den Frauensport sichtbar machen.“
Auch der HC Leipzig bewertet die Kooperation als wichtigen Schritt für die Zukunft. „Die Unterstützung durch Rapidobject hilft uns dabei, sowohl die sportliche als auch die strukturelle Entwicklung konsequent in Richtung 1. Bundesliga voranzutreiben und den leistungsorientierten Frauenhandball in Leipzig nachhaltig zu stärken“, freut sich HCL-Geschäftsführer Lars Lammich über die neue Partnerschaft.
Die Handballerinnen des HC Leipzig haben auch ihr letztes Spiel des Jahres in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen gewonnen. Beim HCL Buchholz-Rosengarten feierte das Team von Trainer Erik Töpfer einen 23:18-Sieg (13:9). Überragende HCL-Werferin war Kapitänin Pauline Uhlmann mit zehn Toren.
Nach dem elften Sieg im elften Spiel gehen die Leipzigerinnen als ungeschlagener Tabellenführer in den Jahreswechsel. Da Verfolger Füchse Berlin gegen den HC Rödertal sein erstes Saisonspiel verlor (24:25), geht der HCL mit einem Vier-Punkte-Vorsprung in das neue Jahr. Dennoch war Trainer Erik Töpfer nach dem Sieg nicht vollends zufrieden: „Das Hauptziel waren zwei Punkte, dieses Ziel haben wir erreicht. Die Mädels haben viele Sachen ganz gut umgesetzt. Aber 21 Fehlwürfe sind definitiv zu viel. Da müssen wir uns mehr belohnen und konsequenter sein.“
Starke Abwehr
Nach einer spannenden Anfangsphase konnten sich die Leipzigerinnen Mitte der ersten Halbzeit absetzen. Vor allem Kim-Angelina Lang präsentierte sich in der ersten Viertelstunde äußerst treffsicher. Mit ihrem bereits fünften Treffer erzielte sie in der 14. Minute das 7:4. Während die Abwehr um die wieder einmal starke Janine Fleischer (12 Paraden) sicher stand, scheiterte die HCL-Spielerinnen im Angriff immer wieder an der Rosengarten-Torhüterin Anja Rossignoli. So verpassten es die Leipzigerinnen den Vorsprung weiter auszubauen. Beim Stand von 13:9 ging es in die Halbzeitpause.
Erfolgreicher Zwischenspurt, Ballverluste in der Schlussphase
Nach dem Seitenwechsel belohnte sich das HCL-Team zunächst für sein engagiertes Spiel und konnte den Vorsprung schrittweise ausbauen. Mit einem 9:3-Lauf zum 22:13 (48. Minute) konnten die Leipzigerinnen das Spiel frühzeitig vorentscheiden. In der Schlussphase lief bei den HCL-Spielerinnen im Angriff nicht mehr viel zusammen – auch, weil Trainer Erik Töpfer die letzten Minuten nutzte, um einige Formationen zu testen. Außerdem wollten es seine Schützlinge in der Offensive zu gut machen und verloren mehrere Bälle zu leicht. So stand am Ende ein 23:18-Sieg.
Trainer Erik Töpfer blickt positiv auf das Jahr 2025 zurück: „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Jahr. Wir haben viel gelernt und schaffen es, uns stetig Stück für Stück zu entwickeln. Wir wissen, wo unsere Baustellen sind, und sind fokussiert, diese im Jahr 2026 zu verbessern. Wir arbeiten hart daran, unseren Weg weiter positiv zu gestalten.
Nach dem Jahreswechsel steht für das HCL-Team bereits die nächste Zweitliga-Partie auf dem Programm. Am kommenden Sonntag (4. Januar 2026, Anwurf: 16 Uhr) haben die Leipzigerinnen im Spitzenspiel den Tabellenzweiten Füchse Berlin zu Gast in der Sporthalle Brüderstraße.
HC Leipzig
Janine Fleischer (12 Paraden), Nele Kurzke (1 Parade); Pauline Uhlmann (10/6 Tore), Kim Angelina Lang (5), Emely Theilig (1), Alina Gaubatz (3), Laura-Sophie Klocke (1), Hanna Rahnhöfer-Ferber, Sharleen Greschner, Lilly Glimm, Lara Tauchmann (1), Wiebke Meyer (1), Lisa Lammich (1).
Siebenmeter
Rosengarten 2/4; HCL 6/7
Strafminuten
Rosengarten 8; HCL 10
Zuschauer: 1.301
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